Das Konzept der Balanced Scorecard
Eine kritische Analyse (insbesondere in Banken)
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Stefan Hentschel
- Abgabedatum: November 1999
- Umfang: 97 Seiten
- Dateigröße: 4,5 MB
- Note: 2,3
- Institution / Hochschule: Gerhard-Mercator-Universität Duisburg Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-2719-1
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-2719-1 P - ISBN (CD) :978-3-8324-2719-1 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Hentschel, Stefan November 1999: Das Konzept der Balanced Scorecard, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Balanced Scorecard, Probleme des strategischen Managements, BSC, Banken, Praktische Anwendung der BSC in Banken
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Diplomarbeit von Stefan Hentschel
Einleitung:
Mit der von Robert S. Kaplan und David P. Norton entwickelten Balanced Scorecard (BSC) steht eine übersichtliche und wirkungsvolle Methodik für den gesamten Planungs-, Steuerungs- und Kontrollprozess der Organisation zur Verfügung. Die Balanced Scorecard (BSC) ist ein erweitertes Kennzahlensystem und vor allem ein Managementsystem, welches unter Einbeziehung finanzieller und nicht-finanzieller Faktoren eine Transformation von Visionen in qualitative und quantitative Ziele sowie Kennzahlen ermöglicht. In diesem Zusammenhang ist die Balanced Scorecard (BSC) insbesondere bei der Top-Down-Operationalisierung und der unternehmensweiten Kommunikation an die Mitarbeiter behilflich. Sie besitzt weiterhin auch die Fähigkeit die jeweiligen Ziele, die entsprechenden Maßgrößen und den Grad der Zielerreichung auf einen Blick darzustellen und so den einzelnen Betrachtern anhand weniger Kennzahlen einen schnellen Überblick über Entwicklungen des Unternehmens zu ermöglichen. Im Grundmodell wird hierfür die kurzfristig ausgerichtete finanzielle Perspektive mit einer Kundenperspektive, Lern– und Entwicklungsperspektive sowie internen Prozessperspektive über sogenannte Ursache-Wirkungsketten verknüpft.
Gang der Untersuchung:
Die vorliegende Arbeit setzt im ersten Teil, nach einer kurzen Darstellung der wettbewerblichen Rahmenbedingungen im Bankgewerbe, an der Kritik der Über-betonung finanzieller Kennzahlen und den Schwachpunkten des derzeitigen strategischen Management an. Anschließend wird dann das Grundkonzept, die wesentlichen Aufgaben und die entscheidenden Vorteile der Balanced Scorecard (BSC) im Zusammenhang mit der Strategieimplementierung vorgestellt.
Im zweiten Teil werden zunächst die einzelnen Perspektiven der Balanced Scorecard (BSC) näher beleuchtet und Vorschläge für mögliche Kennzahlen gemacht. Daran anschließend wird die Wirkung und Notwendigkeit der Ermittlung der einzelnen Ursache-Wirkungszusammenhänge zwischen den einzelnen Scorecardperspektiven und Kennzahlen geklärt. Am Ende des zweiten Teils wird auf das Management by Balanced Scorecard eingegangen. Es werden hier insbesondere die Haupt-anwendungsbereiche der Balanced Scorecard (BSC) innerhalb des Management-prozesses dargestellt und diskutiert.
Der dritte Teil beschäftigt sich mit der Darstellung von Scorecardeinführungen in der Bankenpraxis und stellt praktische Scorecardausschnitte ausgewählter Institute vor. Der zweite Abschnitt des dritten Teils beschäftigt sich ausschließlich mit den Schwachpunkten der Balanced Scorecard (BSC) in konzeptioneller Hinsicht sowie mit den Problemen und Nachteilen, die eine Scorecardeinführung mit sich bringen kann.
Inhaltsverzeichnis:
| Abbildungsverzeichnis | IV | |
| Abkürzungsverzeichnis | V | |
| Einführung | 1 | |
| 1. Teil: Balanced Scorecard als Instrument für eine ausgewogene und zielgerichtete Unternehmensführung | 3 | |
| A. | Probleme einer modernen Unternehmensführung in Banken | 3 |
| I. | Veränderte Angebots- und Nachfragestrukturen im Bankenmarkt | 3 |
| II. | Schwierigkeiten traditioneller Kennzahlensysteme | 5 |
| III. | Grundprobleme und Mangelerscheinungen im strategischen Managementprozeß | 8 |
| B. | Konzeptmerkmale derBalanced Scorecard | 9 |
| I. | Theoretische Einordnung der Balanced Scorecard. | 9 |
| II. | Bedeutung und Zielsetzung der Balanced Scorecard (BSC) | 10 |
| III. | Abgrenzung der BSC zu herkömmlichen Kennzahlensystemen | 12 |
| C. | Funktion der Balanced Scorecard im Rahmen des Zielfindungs- und Zielrealisierungsprozesses | 15 |
| I. | Notwendigkeit einer Vision als oberstes Unternehmensziel | 15 |
| II. | Die Formulierung von Visionen für Banken und Strategieanpassung bei einzelnen Geschäftsbereichen | 17 |
| III. | Übersetzung der Unternehmensvision in operative Größen mittels BSC | 18 |
| 2. Teil: Aufbau und Anwendungsbereiche der Balanced Scorecard | 20 | |
| A. | Perspektiven der Balanced Scorecard und Ermittlungvon Leistungstreibern | 20 |
| I. | Finanzwirtschaftliche Perspektive als Hauptperspektive | 20 |
| 1. | Wertorientierung als oberste Handlungsmaxime des Managements | 20 |
| 2. | Auflösung finanzwirtschaftlicher Oberziele | 24 |
| 3. | Wahl der finanziellenBereichsziele in Abhängigkeit vom Lebenszyklus | 25 |
| II. | Perspektiven außerhalb finanzwirtschaftlicher Größen im Grundmodell | 27 |
| 1. | Kundenperspektive | 27 |
| a) | Kunden- und Marktsegmentierung. | 27 |
| b) | Kernkennzahlen als Spätindikatoren | 29 |
| c) | Frühindikatoren als Wertangebote an den Kunden | 32 |
| 2. | Interne Prozeßperspektive | 34 |
| a) | Interne Geschäftsprozesse als Wertkette | 34 |
| b) | Ausgewählte Kenngrößen als Früh- und Spätindikatoren | 36 |
| 3. | Lern- und Entwicklungsperspektive | 38 |
| a) | Personalpotentiale und Weiterbildung. | 38 |
| b) | Informationssysteme und Wissensmanagement | 41 |
| c) | Kennzahlen als Früh- und Spätindikatoren | 43 |
| III. | Mögliche weitere Perspektiven zur Erweiterung des Grundmodells | 46 |
| B. | Verknüpfung der Perspektiven zu einem Ursache-Wirkungs-Netzwerk | 46 |
| C. | Nutzung als strategisches Managementsystem – Management by Balanced Scorecard | 50 |
| I. | BSC als zentrales Kommunikationssystem für Vision und Strategie. | 50 |
| II. | BSC als organisatorischer Rahmen für weitere Managementprozesse | 55 |
| III. | Ausrichtung leistungsbezogener Vergütungen am Beitrag der Strategieerreichung | 58 |
| 3. Teil: Umsetzung im Unternehmen und Schwachpunkte der Balanced Scorecard | 60 | |
| A. | Beispiele für Balanced Scorecards in der Bankenpraxis | 60 |
| B. | Konzeptionelle Schwächen der Balanced Scorecard | 63 |
| I. | Nichtexistenz einesScorecard-Prototypen | 63 |
| II. | Fehlende Meßgrößen und Schwächen bei der strategischen Kontrolle | 65 |
| III. | Ungenaue Modellierungsvorgaben | 66 |
| C. | Probleme bei der Implementierung in der Praxis | 67 |
| I. | Grundsätzliche Vorgehensweise und kritische Faktoren | 67 |
| II. | Hoher Aufwand und Ressourcenbindung | 71 |
| III. | Bedarf an entsprechenden Softwarelösungen | 72 |
| Schlußbetrachtung | 77 | |
| Literaturverzeichnis | 79 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832427191
Arbeit zitieren:
Hentschel, Stefan November 1999: Das Konzept der Balanced Scorecard, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Balanced Scorecard, Probleme des strategischen Managements, BSC, Banken, Praktische Anwendung der BSC in Banken



