Von der Konvergenz zur Divergenz
Eine kritische Betrachtung des Konvergenzprodukts aus Fernsehen und Internet
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Marte Helberg
- Abgabedatum: Juli 1999
- Umfang: 51 Seiten
- Dateigröße: 2,6 MB
- Note: 1,5
- Institution / Hochschule: Intermas - International Management School Malente Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-1801-4
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-1801-4 P - ISBN (CD) :978-3-8324-1801-4 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Helberg, Marte Juli 1999: Von der Konvergenz zur Divergenz, Hamburg: Diplomica Verlag
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Diplomarbeit von Marte Helberg
Einleitung:
Das nächste Jahrtausend steht vor der Tür. Und noch nie zuvor stand die Welt vor derart fundamentalen Veränderungen wie heute. Technologische Innovationen wirken als Triebfedern für einen globalen Wandel, der die Wirtschaft tiefgreifend verändern wird. Sowohl im gesellschaftspolitischen als auch im wirtschaftspolitischen Rahmen bestimmen zunehmend Begriffe wie "Informationszeitalter", "Multimedia", "Information Appliances" oder "die Zukunft des PC" die Diskussionen.
Das Zusammenwachsen von Fernsehen und Internet im Sinne eines gemeinsamen Endgerätes stellt seit Jahren eine kontroverse Debatte dar. Letztendlich dreht sich die Diskussion um die Frage, ob die PC-Branche oder die TV-Branche die "Millionen von eyeballs" gewinnt. Triebfedern dieser Debatte sind in erster Linie die Hersteller von Endgeräten und Microchips. Denn die sich derzeit entwickelnde Internetindustrie wird sowohl neue Märkte schaffen als auch bestehende verdrängen. Speziell in einer so kritischen Phase der Entwicklung gilt es aus Sicht der betroffenen Unternehmen, schnellstmöglich die Marktführerschaft zu erlangen. In Märkten, die mittlerweile den Zenit ihrer Bedeutung überschritten haben, muß ein Unternehmen versuchen, auf neu entstehende Märkte auszuweichen.
Ein solch neuer Markt scheint sich im Bereich des Konvergenzproduktes aus Internet und TV zu bilden.
Der Fernseher gehört zu den meistpropagierten Geräten, in die das Internet in Zukunft Einzug halten soll. Durch eine Erweiterung des TV-Geräts durch einen möglichst kostengünstigen Computer soll der Massenmarkt für das Internet erschlossen werden.
Jedoch wird bei dieser Betrachtung oftmals der Konsument außer acht gelassen. Unter der Berücksichtigung seiner Bedürfnisse und seines Verhaltens stellt sich unter anderem die Frage, ob ein komplexes Gerät, das den Fernseher und das Internet vereint, dem Konsumentenwunsch mehr entspricht als ein unkompliziertes Spezialgerät, das sich durch einfache Handhabung auszeichnet.
Somit wird in Frage gestellt, ob die Debatte der Konvergenz von Fernsehen und Internet angesichts der neuesten technischen Entwicklungen und angesichts von inzwischen erkennbaren oder zu vermutenden Nutzungstrends überhaupt noch zeitgemäß ist.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1 | These | 2 |
| 1.2 | Abgrenzung | 2 |
| 1.3 | Methode | 2 |
| 1.4 | Aufbau der Arbeit | 3 |
| 2. | Beschreibung von möglichen Konvergenzprodukten | 4 |
| 3. | Determinanten für die Entstehung und Akzeptanz von Konvergenzprodukten | 5 |
| 3.1 | Entstehung der technologischen Voraussetzungen | 5 |
| 3.1.1 | Übertragungswege | 6 |
| 3.1.1.1 | Telefonanschluß | 6 |
| 3.1.1.2 | Zweiwege Kabelanschluß | 8 |
| 3.1.1.3 | Einwegkabelanschluß mit Telefonrückkanal | 9 |
| 3.1.1.4 | Satellit mit Telefonrückkanal | 9 |
| 3.1.1.5 | Leistungsvergleich der verschiedenen Übertragungswege | 9 |
| 3.1.2 | Alternative Endgeräte zum Konvergenz-Endgerät | 10 |
| 3.1.2.1 | Digitales Fernsehen | 11 |
| 3.1.2.2 | PC | 11 |
| 3.1.2.3 | Wireless Information Devices/Media Phones | 12 |
| 3.1.2.4 | Personal Digital Assistants | 13 |
| 3.2 | Entwicklung einer Akzeptanz beim Konsumenten | 14 |
| 3.2.1 | Profilierung der Internet-Nutzer | 15 |
| 3.2.1.1 | Soziodemographische Merkmale | 17 |
| 3.2.1.2 | Konsumentenverhalten Internet | 20 |
| 3.2.1.3 | Nutzungsmotive Internet | 21 |
| 3.2.2 | Profilierung der TV-Zuschauer | 23 |
| 3.2.2.1 | Soziodemographische Merkmale und ihre Widerspiegelung im TV-Nutzungsverhalten | 23 |
| 3.2.2.2 | Nutzungsmotive TV | 24 |
| 3.3 | Vereinbarkeit rechtlicher Rahmenbedinungen | 24 |
| 4. | Bewertung der Determinanten für ein Konvergenzprodukt | 26 |
| 4.1 | Technologische Entwicklung | 26 |
| 4.1.1 | Probleme der Übertragungswege | 27 |
| 4.1.1.1 | Telekom Monopol | 28 |
| 4.1.1.2 | Das "100-Meter-Problem" | 28 |
| 4.1.2 | Lösungsmöglichkeiten | 28 |
| 4.1.3 | Bewertung der alternativen Endgeräte zum Konvergenz-Endprodukt | 30 |
| 4.2 | Bewertung der Akzeptanz der Konsumenten | 31 |
| 4.3 | Rechtliche Rahmenbedingungen | 33 |
| 5. | Fazit und Ausblick | 34 |
| 6. | Literaturverzeichnis | |
| 7. | Abbildungsverzeichnis | |
| 8. | Anhang: Begriffserläuterungen | |
| 9. | Ehrenwörtliche Erklärung |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832418014
Arbeit zitieren:
Helberg, Marte Juli 1999: Von der Konvergenz zur Divergenz, Hamburg: Diplomica Verlag
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