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Kontinuierliche Verbesserung von workflow-gestützten Geschäftsprozessen im Marketing

Kontinuierliche Verbesserung von workflow-gestützten Geschäftsprozessen im Marketing
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Heiko D. Reiter
  • Abgabedatum: September 1999
  • Umfang: 110 Seiten
  • Dateigröße: 5,4 MB
  • Note: 1,1
  • Institution / Hochschule: Universität Hamburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1881-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1881-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1881-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Reiter, Heiko D. September 1999: Kontinuierliche Verbesserung von workflow-gestützten Geschäftsprozessen im Marketing, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Kontinuierlicher Verbesserungsprozeß (KVP), Geschäftsprozeß, Organisation, Groußware

Diplomarbeit von Heiko D. Reiter

Einleitung:

Das moderne Marketing steht zu Beginn des neuen Jahrhunderts vor neuen Herausforderungen, die im wesentlichen von folgenden fünf Entwicklungen geprägt sind:

- Leistungsspektrum (muß um Service und Zusatznutzen erweitert werden).

- Globalisierung (Absatz- und Beschaffungsmärkte).

- Käufermärkte (die Verhandlungsmacht der Konsumenten ist gestiegen).

- Customizing: (aus 'mass production' wurde 'mass customization').

- Zeitfaktor ('Time to Market' und 'Time to Customer' muß reduziert werden).

Um die aufgeführten Probleme bewältigen zu können, ist es nötig, sich von der betrieblichen Funktion Marketing zu verabschieden und dem Prozeßgedanken entlang der Wertschöpfungskette einen größeren Raum zuzuweisen. Dieser Aspekt wird seit den siebziger Jahren zwar diskutiert, hat sich "in der Praxis [aber] nicht hinreichend durchgesetzt".

Um Geschäftsprozesse effizienter zu strukturieren, wurden Computerprogramme entwickelt, die unter dem Begriff Workflow-Management-Systeme zusammengefaßt werden. Sie sind geeignet für Abläufe, die eine Reihe von Aktivitäten in einer bestimmten Reihenfolge bzw. parallel zueinander umfassen, immer wieder in der gleichen oder ähnlichen Form auftreten, mehrere Personen involvieren und einem starken Koordinationsbedarf unterliegen.

Nach der traditionellen engen Sichtweise des Workflow-Komplexes müßte ein Widerspruch vorliegen, weil Marketing vom Grundverständnis her entweder Bedürfnisse erkennen oder selbst wecken soll. Oder anders: Marketing ist unweigerlich mit den Begriffen Dynamik, Kreativität und Flexibilität verbunden. Workflow-Prozesse hingegen sind stark strukturiert.

Aktuelle Publikationen weisen aber auf Anwendungsmöglichkeiten unter dem Stichwort Ad-hoc-Workflow hin. Die Elemente der kontinuierlichen Verbesserung in lernenden Organisationen sollen die Mitarbeiter im allgemeinen - für diese Arbeit im speziellen im Marketing - motivieren, Abläufe neu zu strukturieren, um sie damit an veränderte Kundenbedürfnisse anzupassen. Um das zu erreichen, müssen die Workflow-Management-Systeme aber relativ einfach zu programmieren sein.

In welchem Ausmaß und bei welchen Anwendungen das möglich ist und unter welchen Voraussetzungen ein solches System erfolgreich implementiert werden kann, soll in dieser Arbeit dargestellt werden.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis V
Tabellenverzeichnis VI
1. Einleitung 1
1.1 Herausforderungen für das moderne Marketing 1
1.2 Entwicklung der Fragestellung 4
1.2.1 Der Erfolg und die Impulse des Workflow-Ansatzes 4
1.2.2 Ansätze zur Verknüpfung von Workflow und Marketing 4
1.2.3 Fragestellung für diese Arbeit 5
1.3 Struktur dieser Arbeit 5
2. Historischer Überblick der Arbeitsteilung 7
2.1 Die vorindustrielle Phase - A. Smith und E. Durkheim 7
2.2 Die industrielle Phase - F. W. Taylor und H. Ford 8
2.3 Ab 1934 - Drei Phasen der deutschen Organisationslehre 9
2.4 Gegenwärtige Definition und Sichtweise von Arbeitsteilung 10
3. Organisation 12
3.1 Geschäftsprozeß 12
3.2 Wertschöpfungskette 14
4. Moderne Managementkonzepte 16
4.1 Business Process Reengineering 16
4.2 Total Quality Management 19
4.3 Lean Concepts 20
4.3.1 Lean Management 20
4.3.2 Lean Marketing 22
4.4 Balanced Scorecard 23
4.5 Change Managemen 25
5. Workflow-Komplex 28
5.1 Definitionen 28
5.1.1 Workflow 28
5.1.2 Workflow-Management 28
5.1.3 Workflow-Management-System 29
5.2 Abgrenzung von anderen Electronic-Office-Komponenten 31
5.2.1 Dokumentenmanagement 31
5.2.2 Groupware 32
5.2.3 Sonstige 33
5.2.4 Zusammenfassung 34
5.3 Bewertung des Workflow-Organisationsansatzes 35
5.3.1 Chancen und Vorteile 35
5.3.2 Risiken und Nachteile 36
5.4 ARIS-Modell 37
5.4.1 Allgemeines 37
5.4.2 Geschäftsprozeßanalyse 37
5.4.2.1 Funktionsfluß 38
5.4.2.2 Leistungsfluß 38
5.4.2.3 Informationsfluß 39
5.4.3 ARIS-Ansichten 39
5.4.4 Graphische Notation: Ereignisgesteuerte Prozeßketten 42
5.5 Implementierung von Workflow-Management-Systemen 46
5.5.1 Grundlagen 46
5.5.2 Modellierung von Geschäftsprozessen 48
5.5.3 Entwicklung der Workflow-Anwendung 50
5.5.4 Analyse der Kontrolldaten 52
5.5.5 Nutzung und Verbesserung des Workflow-Management-Systems 52
5.6 Workflow-Management-Systeme im Vergleich 53
6. Organisationales Lernen - die lernende Organisation 54
6.1 Definition und Grundlagen 54
6.1.1 Auslösende Faktoren für das Lernen 57
6.1.2 Träger des organisationalen Lernens 58
6.1.3 Lernhemmnisse 59
6.2 Kontinuierliche Verbesserung / Kaizen 60
6.2.1 Betriebliches Vorschlagswesen 62
6.2.2 Poka Yoke 63
6.3 Gruppen- und Teamarbeit 63
6.3.1 Definition und Grundlagen 63
6.3.2 Vor- und Nachteile der Gruppenarbeit 65
6.3.3 Nicht integrierte, temporäre Gruppen 66
6.3.3.1 Qualitätszirkel 66
6.3.3.2 Projektgruppen 67
6.3.4 Integrierte, dauerhafte Gruppen 67
6.3.4.1 Fertigungsteams 67
6.3.4.2 Teilautonome Arbeitsgruppen 68
6.3.4.3 Planungsinseln 69
7. Marketing 71
7.2 Organisation des Marketings 72
7.2.1 Strukturmodelle 72
7.2.2 Prozeßmodelle 74
7.3 Integration des Workflow-Komplexes 76
7.4 Anwendungsbeispiele für das Marketing 79
7.4.1 Datenanalysen: SAP Business Information Warehouse 79
7.4.2 Firmenübergreifende Anwendungen: 'Traffic' und 'Cool' 80
7.4.3 Fallbeispiel: neue Verpackungsetiketten 82
7.4.4 Workflow-Management-System: 'Marketing Manager' 83
8. Schlußbetrachtung 85
Anhang VII
Quellenverzeichnis XII
Eidesstattliche Versicherung XXI

Arbeit zitieren:
Reiter, Heiko D. September 1999: Kontinuierliche Verbesserung von workflow-gestützten Geschäftsprozessen im Marketing, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Kontinuierlicher Verbesserungsprozeß (KVP), Geschäftsprozeß, Organisation, Groußware

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