Konsequenzen technologischer Innovationen für die Vielfalt des Produktangebotes in elektronischen Märkten
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Matthias J. Göckel
- Abgabedatum: Dezember 1998
- Umfang: 84 Seiten
- Dateigröße: 647,1 KB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-1920-2
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-1920-2 P - ISBN (CD) :978-3-8324-1920-2 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Göckel, Matthias J. Dezember 1998: Konsequenzen technologischer Innovationen für die Vielfalt des Produktangebotes in elektronischen Märkten, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: E-Commerce, Leistungsprogramm, Wertschöpfung/Mehrwert, Innovation, Internet-Telefonie
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Diplomarbeit von Matthias J. Göckel
Einleitung:
Das Internet, elektronische Märkte und innovative Kommunikationstechnologien sind Gegenstand der vorliegenden Arbeit. Die globale Diffusion des Internet und permanenter Fortschritt von Informations- und Kommunikationstechnologie, tragen zur Weiterentwicklung von elektronischen Märkten bei. Virtuelle wie auch konventionelle Unternehmen agieren auf den o.g. Märkten, um neue Formen der Leistungserbringung zu etablieren.
Die globale Verfügbarkeit von Informationen sowie die Konvergenz der Kommunikationskanäle zu einer digitalen Plattform, sind Kennzeichen für den Übergang vom Industrie- zum Informationszeitalter. Technologische Innovationen wie bspw. das Telefon oder das weltumspannende Computernetzwerk (Internet), zählen zu den Entwicklungen, die in erster Linie die Art und Weise wie Menschen miteinander kommunizieren, neu gestalten.
Die o.g. Technologien können als Primäreffekte bezeichnet werden. Durch ihre Weiterentwicklung und ihren Einsatz beeinflussen sie das gesellschaftliche Leben, sowie wirtschaftliche Strukturen nachhaltig. Diese Veränderungen können als Sekundäreffekte bezeichnet werden. Die Ausgestaltung dieser Sekundäreffekte wird dabei durch die explosionsartige Entwicklung des Internet und seiner Benutzerschaft und der Deregulierung der Telekommunikationsmärkte maßgeblich geprägt.
Parallele Entwicklungen, wie z.B. die Internationalisierung der Geschäftstätigkeit, erfordern effizientere und vielseitigere Formen der Kommunikation. Die Einführung innovativer Technologien in elektronischen Märkten, lässt neue Potentiale für die Vielfalt des Produkt- und Leistungsangebotes im WWW erwarten. Durch verbesserte Interaktion kann potentiellen Kunden ein individualisiertes Leistungsprogramm offeriert werden. Hierbei soll den Konsumenten ein realisierbarer Mehrwert gegenüber klassischen Formen des Konsums geboten werden.
Innovative Kommunikationstechnologien können alle Phasen der Markttransaktion unterstützen und garantieren so eine effizientere Abwicklung der einzelnen Phasen. Dabei kommuniziert der Konsument ohne Mittelsperson mit dem Produzenten. Die direkte Interaktion der Marktparteien erleichtert eine Anpassung des Angebots an eine spezifische Nachfrage.
Inhaltsverzeichnis:
| Abbildungsverzeichnis | III | |
| Abkürzungsverzeichnis | IV | |
| 1. | Einführung | 1 |
| 1.1 | Zielsetzung und Aufbau der Arbeit | 1 |
| 1.2 | Das Kommunikationsmedium Internet | 2 |
| 1.2.1 | Quantitative Entwicklung des Internet | 3 |
| 1.2.2 | Quantitatives Wachstum der Benutzerschaft | 3 |
| 1.3 | Globalisierung und Wettbewerb | 4 |
| 1.3.1 | Die Ausweitung der Wirtschaftsräume | 4 |
| 1.3.2 | Die Neuordnung des Wettbewerbes | 5 |
| 1.4 | Konvergenz von Telekommunikation und Informatik | 6 |
| 2 | Internet-Telefonie als Referenztechnologie | 8 |
| 2.1 | Begriff und Funktion der IP-Telefonie | 8 |
| 2.2 | Varianten und Komponenten der Internet-Telefonie | 9 |
| 2.3 | Problembereiche der Web-Telefonie | 9 |
| 2.4 | Entwicklungspotentiale von Voice over IP | 11 |
| 2.5 | Internet-Call Center - Einsatzmöglichkeiten des IPhone | 11 |
| 3 | Ökonomische Relevanz innovativer Technologien | 14 |
| 3.1 | Der Innovationsbegriff nach Schumpeter | 14 |
| 3.2 | Elektronischer Markt vs. neoklassisches Marktmodell | 15 |
| 3.2.1 | Definition eines elektronischen Marktes | 16 |
| 3.2.2 | Potentiale elektronischer Märkte | 17 |
| 3.3 | Electronic Commerce | 17 |
| 3.3.1 | Der Kunde als Handlungsinitiator | 18 |
| 3.3.2 | Ausgewählte Interaktionsformen | 19 |
| 3.3.2.1 | Business-to-Consumer | 19 |
| 3.3.2.2 | Business-to-Business | 20 |
| 3.4 | Wertschöpfungspotentiale innovativer Technologien | 20 |
| 3.4.1 | Optimierungspotentiale neuer Technologien | 22 |
| 3.4.2 | Marktleistung und Marktnähe | 22 |
| 3.4.3 | Die Rolle des Mehrwertes | 24 |
| 4 | Charakteristika des Assortiments im World Wide Web | 26 |
| 4.1 | Rahmenbedingung des Leistungsspektrums im Internet | 26 |
| 4.1.1 | Interaktion in elektronischen Märkten | 26 |
| 4.1.2 | Konsumentenverhalten und Involvement | 30 |
| 4.1.3 | Derzeitig verfügbares Leistungsprogramm | 32 |
| 4.2 | Klassifikation des Leistungsspektrums | 33 |
| 4.3 | Kategorisierung handelbarer Produkte | 35 |
| 4.3.1 | Digitale Güter und Dienstleistungen | 35 |
| 4.3.2 | Nicht-Digitalisierte Produkte | 36 |
| 4.3.2.1 | Semi-Digitale Güter | 36 |
| 4.3.2.2 | Semi-Physische Güter | 37 |
| 4.3.2.3 | Physische Güter | 38 |
| 5 | Konsequenzen für die Vielfalt des Produktangebotes | 39 |
| 5.1 | Die Phasen der Markttransaktion | 39 |
| 5.1.1 | Informationsphase | 40 |
| 5.1.2 | Vereinbarungsphase | 42 |
| 5.1.3 | Abwicklungsphase | 43 |
| 5.2 | Kundendienst | 43 |
| 5.3 | Sekundäreffekte für das Leistungsprogramm im WWW | 46 |
| 5.3.1 | Die Individualisierung der Nachfrage | 47 |
| 5.3.2 | Erklärungsbedürftige Güter und Leistungen | 49 |
| 5.3.3 | Das hybride Leistungsprogramm | 51 |
| 5.3.4 | Irrelevanz der Intermediäre | 51 |
| 5.3.5 | Der Wandel des Kundenservice | 53 |
| 5.4 | Chancen und Risiken der Internet-Telefonie | 54 |
| 5.4.1 | Die begrenzte Informationsverarbeitungskapazität | 54 |
| 5.4.2 | Akzeptanz und Diffusion neuer Technologien | 55 |
| 6 | Ausgewählte Branchen | 57 |
| 6.1 | Der Immobilienhandel | 57 |
| 6.2 | Verschiedene Dienstleistungen | 58 |
| 6.2.1 | Electronic Customer Care | 58 |
| 6.2.2 | Finanzdienstleistungen | 59 |
| 6.2.3 | Touristikdienstleistungen | 61 |
| 6.3 | Die Investitionsgüterbranche | 63 |
| 7 | Bewertung der Entwicklungen | 65 |
| 7.1 | Ökonomische Implikationen der Internet-Telefonie | 65 |
| 7.2 | Weiterentwicklung elektronischer Märkte | 65 |
| Literaturverzeichnis | 67 |
Ein derartiges Leistungsprogramm erfordert zumeist einen persönlichen Verkauf. Das Fehlen des persönlichen Verkaufs im Internet, lässt gerade bei im Preis sehr hohen Gütern und Leistungen, eine nicht ausreichende Beratungsqualität vermuten. Es gilt hier die Kausalität, dass der Bedarf an Beratung positiv mit der Höhe des Preises korreliert ist.109 Nahezu alle Produktkategorien und Dienstleistungen sind derzeit schon im WWW vertreten. Überwiegend handelt sich es dabei um ein reines Informationsangebot, d.h. es wird nur die Informations- und möglicherweise die Anbahnungsphase unterstützt. Eine vollständige Unterstützung des gesamten Kaufprozesses im Sinne des Electronic Commerce ist vergleichsweise selten zu beobachten. Dies hat verschiedene Ursachen. Viele Produkte eignen sich aufgrund ihrer spezifischen Eigenschaften (noch) nicht für den Vertrieb via Internet. Betrachtet man diesen Aspekt aus einer anderen Perspektive, so kann gesagt werden, dass bisher die Möglichkeiten [...]
steigern die Attraktivität und motivieren zur Benutzung des EC-Systems. Es ist möglich, ad hoc Informationen abzufragen und sich bei der Auswahl der Produkte beraten zu lassen. Das größte Potential liegt jedoch in der Anpassung komplexer Güter oder erklärungsbedürftiger Dienstleistungen an einen individuellen Bedarf. 103 Der Dialog zwischen den Transaktionsparteien bildet die Basis für späteren Tausch und Handel. Ferner fördert der Dialog den Aufbau eines Vertauensverhältnisses zwischen Kunde und Produzent und trägt infolgedessen zu einer höheren Kundenbindung bei. Indem ein Gespräch stattfindet, kann der assoziative Bereich des Verkaufsprozesses abgedeckt werden. So können Kunden zu einem sog. Verbundkauf angeregt werden, d.h. sie kaufen Waren, die inhaltlich in Zusammenhang stehen, aber nicht unbedingt zusammen gekauft werden. 104 Das Kommunikationsziel beinhaltet die Identifikation von Problemen oder [...]
4.1.2. KONSUMENTENVERHALTEN UND INVOLVEMENT Der Kaufakt in elektronischen Märkten unterscheidet sich von dem in realen Märkten. Das Angebot ist rund um die Uhr verfügbar und kann dezentral in Anspruch genommen werden. Die Kaufentscheidung des Kunden wird durch einen Auswahlprozess geprägt. Diese Entscheidung als auch die Lieferung, sowie eine Betreuung nach dem Kauf, können wirksam durch interaktive Technologie unterstützt werden. Waren und Dienstleistungen sind dreidimensionale Objekte oder sind zumindest mit diesen assoziiert. Diese Objekte stammen aus der erfahrbaren Umwelt. Dienstleistungen sind immaterielle Güter, jedoch verbindet der Kunde zumeist ein physisches Produkt mit ihnen. So assoziiert er mit der Dienstleistung Tourismus zumeist Landschaft, Verkehrsmittel oder ein Hotel. Die gleiche Systematik gilt auch für den Kaufprozeß. Der Kunde hat vor dem Kauf schon bestimmte Vorstellungen in welcher Art und Weise er Güter konsumieren wird. Informations- und Kommunikationstechnologie kann in elektronischen Märkten dazu beitragen, dass die Vorstellungen der Kunden abgebildet werden können. Dem Benutzer muß ein differenzierter Eindruck über komplexe und damit erklärungsbedürftige Leistungen vermittelt werden können. Je viel- [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832419202
Arbeit zitieren:
Göckel, Matthias J. Dezember 1998: Konsequenzen technologischer Innovationen für die Vielfalt des Produktangebotes in elektronischen Märkten, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
E-Commerce, Leistungsprogramm, Wertschöpfung/Mehrwert, Innovation, Internet-Telefonie



