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Konsequenzen des demografischen Wandels für das Marketing im Einzelhandel

Konsequenzen des demografischen Wandels für das Marketing im Einzelhandel
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Silke Sojka geb.Kröpelin
  • Abgabedatum: Juli 2005
  • Umfang: 150 Seiten
  • Dateigröße: 837,8 KB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-8986-1
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-8986-1 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-8986-1 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Sojka geb.Kröpelin, Silke Juli 2005: Konsequenzen des demografischen Wandels für das Marketing im Einzelhandel, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Handelsmarketing, Senioren, Einkaufsverhalten, Konsum, Alter

Diplomarbeit von Silke Sojka geb.Kröpelin

Einleitung:

Einer der großen "Megatrends", der Deutschland in den nächsten Jahrzehnten entscheidend verändern wird, ist der demografische Wandel. Demografen haben bereits in den 1980er Jahren das Phänomen einer alternden und schrumpfenden Gesellschaft diskutiert, doch in einer breiten Öffentlichkeit ist es erst durch die jüngere Diskussion über die Zukunftsperspektiven der Sozialsysteme und insbesondere der umlagefinanzierten Rentenversicherung wahrgenommen geworden. Der gesellschaftliche Diskurs schwankt dabei zwischen Gesundbeterei ("die Renten sind sicher") und Katastrophenjournalismus ("die graue Revolution").

Der demografische Wandel - besonders die Alterung der Menschen - wird schwere Konsequenzen für alle Facetten des Lebens mit sich ziehen, somit mit auch für die Wirtschaft. In absehbarer Zeit wird sie auf den Schultern der Älteren ruhen: Ältere Konsumenten, Anleger und Mitarbeiter stellen auch Handelsunternehmen vor neue Herausforderungen. Sie sind in verzweigter Weise und in unterschiedlichsten Formen als Bindeglied in die gesamte Volkswirtschaft eingebunden. Der Einzelhandel stellt dabei das Bindeglied zwischen Konsumgüterindustrie und Nachfragern dar.

Marketing bedeutet einerseits Anpassung an die Erwartungen und Bedürfnisse der Nachfrager, andererseits aber auch Impulsgebung und Gestaltung auf dem Markt mit neuen Produkten und Betriebsformen im Handel. Deshalb ist die Altersstruktur der Kunden vor allem für die Marketingplanung von großer Bedeutung. Jeder Handelsbetrieb steht nun vor der Entscheidung, wie er auf die Alterung der Nachfrager in seiner strategischen Marketingplanung reagieren wird. Die erste schwere "Alterungswelle" findet zwischen 2010 und 2030 statt, wenn die sog. Babyboom-Generation in Rente geht. Bis zum Jahr 2020 wird sich die Altersstruktur der Bevölkerung in markanter Weise verändert haben. Diesen zeitlichen Rahmen sollten die Unternehmen bei ihrer Planung berücksichtigen. Auch in dieser Arbeit werden im Wesentlichen die Tendenzen bis 2020 aufgezeigt. Danach werden sich die demografischen Entwicklungen weiter verstärken.

Diese Arbeit untersucht, ob, in welchem Umfang und wie die Berücksichtigung der sich ändernden Konsumentenstruktur im Marketing von Einzel-Handelsunternehmen in Deutschland sinnvoll ist, wenn auch im Folgenden der allgemeine Begriff "Handel" benutzt wird. Konkrete Handlungsalternativen werden sowohl für die strategische Marketingplanung als auch für das operative Marketing erarbeitet und an Beispielen verdeutlicht. Dafür ist es nötig zu untersuchen, ob sich ältere Konsumenten in ihren Bedürfnissen, Anforderungen und Verhaltensweisen von anderen unterscheiden.

Gang der Untersuchung:

Der Aufbau der Arbeit folgt dem grundsätzlichen Ablauf der strategischen Marketingplanung. Die strategische Marketingplanung ist Teil der strategischen Unternehmensplanung. In einer Handelsunternehmung fällt die Abgrenzung von strategischen Unternehmensentscheidungen und strategischen Marketingentscheidungen nicht leicht, weil fast alle strategischen Entscheidungen im Erscheinungsbild der Unternehmung gegenüber den Abnehmern sichtbar werden.

Die strategische Marketingplanung hat die Aufgabe, langfristig angelegte Konzepte zu entwickeln, die geeignet sind, Erfolgspotenziale eines Unternehmens zu erschließen und zu sichern. Auch wenn darauf verwiesen wird, dass eher die flexible Reaktion auf kurzfristige Veränderungen den Erfolg im Handel ausmacht, hat die strategische Marketingplanung im Handel an Bedeutung gewonnen.

Im Handel gehören zu den strategischen Entscheidungen insbesondere die Planung und Positionierung von Betriebsformen, welche durch die grundsätzliche Ausrichtung des Sortiments, des Preisniveaus und der sonstigen absatzpolitischen Leistungen charakterisiert sind. Die künftigen Erlöse der gewählten Betriebsform werden durch das Nachfragerverhalten bestimmt. Somit hängt der Erfolg u. a. von der Fähigkeit ab, einzelne Verbrauchersegmente ansprechen zu können, sie als neue Kunden zu gewinnen, ihre spezifischen Bedürfnisse zu erfüllen und sie schließlich an das Unternehmen zu binden. Deshalb sind Entscheidungen des zielgruppenorientierten Marketings ein besonders wichtiger Aspekt.

Voraussetzung dafür ist eine Marktsegmentierung (Aufteilung des Gesamtmarktes in homogene Teilmärkte anhand bestimmter Kriterien) und die anschließende Bewertung der Attraktivität der Marktsegmente sowie deren Auswahl. Das ausgewählte Segment, das ein Unternehmen zum Gegenstand seiner Marketingplanung macht, kann als Zielgruppe bezeichnet werden.

Kapitel 2: Bevor operative und strategische Entscheidungen getroffen werden können, müssen Informationen gesammelt werden. In einer umfassenden Situationsanalyse wird nach Chancen und Gefahren in der Unternehmensumwelt sowie nach Stärken und Schwächen in der eigenen Unternehmung gesucht. Da es in dieser Arbeit nicht um ein einzelnes Unternehmen geht, wird in Kap. 2.2 die Situation der gesamten Branche analysiert sowie in 2.1 relevante Umweltbedingungen - die erhebliche Verschiebung der Altersstruktur der Bevölkerung. In Kap. 2.3 werden die Besonderheiten älterer Menschen aus Marketing-Perspektive beschrieben.

Kapitel 3: Von zentraler Bedeutung für das vorliegende Thema ist die detailliertere Analyse des Nachfragermarktes. Um im Handel für die älteren Zielgruppen geeignete Maßnahmen entwickeln zu können, ist eine möglichst genaue Kenntnis ihres Einkaufsverhaltens notwendig. Messbar und leicht zugänglich sind die in Kap. 3.2 aufgeführten Daten zum beobachtbaren Einkaufsverhalten. Die Wahl der Einkaufsstätte resultiert aus dem vorher innerhalb eines Individuums ablaufenden Entscheidungsprozess, der in Kap. 3.1 geschildert wird. Da strategische Entscheidungen stets auf Prognosen zukünftiger Entwicklungen basieren, werden in Kap. 3.3 Annahmen zu den Auswirkungen der Alterung der Gesellschaft auf Konsummuster getroffen. In Kapitel 3.4 werden aus der Analyse des Einkaufsverhaltens Anforderungen an den Handel geschlussfolgert.

Kapitel 4: Strategische Planungsinhalte umfassen Entscheidungen zur Abgrenzung und Auswahl von Marktsegmenten, Entwicklung von Zielen und Strategien. Die in Kap. 4.1 aufgeführten Entscheidungskriterien stellen dafür die Grundlage. Nachdem jedes Unternehmen die Auswirkungen der demografischen Entwicklungen für sich individuell beurteilt hat, steht es vor einer Reihe strategischer Optionen (Kap. 4.2) darauf zu reagieren.

Operative Planungsinhalte umfassen Entscheidungen, die sich auf die konkrete Ausgestaltung der Marketing-Maßnahmen beziehen und geeignet sind, die strategischen Ziele zu erfüllen. Die Marketing-Instrumente sollen möglichst effizient eingesetzt werden, um die ausgewählte Zielgruppe zu erreichen. Empfehlungen für ihre Gestaltung werden in Kap. 4.3 gegeben. Sie beziehen sich hauptsächlich auf den stationären Lebensmitteleinzelhandel.

Kapitel 5: Abschließendes Fazit und Ausblick der Arbeit.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis V
Tabellenverzeichnis VI
Abkürzungsverzeichnis VII
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Besonderheiten des Handelsmarketing 2
1.2.1 Entstehung und Abgrenzung des Begriffs Handelsmarketing 2
1.2.2 Strategien der Marktbearbeitung im Handel 3
1.2.3 Absatzpolitische Instrumente des Handels 6
1.3 Grundlagen und Aufbau der Arbeit 8
2. Demografischer Wandel und Herausforderungen für den Handel 11
2.1 Demografischer Wandel 11
2.1.1 Bevölkerungsentwicklung bis 2050 11
2.1.2 Gesamtwirtschaftliche Konsequenzen 15
2.1.3 Effekte auf den Konsum 17
2.2 Situation des Handels 19
2.2.1 Branchenkennzahlen 19
2.2.1.1 Nettoumsatz im Einzelhandel nach Warengruppen 20
2.2.1.2 Marktanteile der Betriebsformen 21
2.2.1.3 Umsatz-Zuwächse im E-Commerce 24
2.2.2 Handel in der Krise 24
2.3 Ältere Konsumenten im Fokus des Handelsmarketing 27
2.3.1 Senioren-Marketing - ein neues Zielgruppenkonzept? 27
2.3.2 Altersbilder im Wandel und ihre Bedeutung für das Marketing 31
2.3.2.1 Rolle der Zeit ab 50 in der Lebensbiografie 31
2.3.2.2 Dimensionen des Alterns 32
2.3.2.2.1 Biologisches Altern 33
2.3.2.2.2 Psychologisches Altern 34
2.3.2.2.3 Soziales Altern 35
2.3.3 Segmentierung des transgenerationalen Marktes im Handel 37
2.3.3.1 Soziodemografische Kriterien 37
2.3.3.2 Psychografische Kriterien 39
2.3.3.3 Verhaltensorientierte Kriterien 40
3. Einkaufsverhalten älterer Konsumenten 42
3.1 Entscheidungs- und Informationsverhalten älterer Konsumenten 42
3.1.1 Kaufverhalten als Erklärungsproblem 42
3.1.2 Phasenmodell der Kaufentscheidung im Handel 43
3.1.3 Erweiterung des Strukturmodells um die Einflussgröße Alter 45
3.1.3.1 Involvement 47
3.1.3.2 Emotion 48
3.1.3.3 Motiv 48
3.1.3.3.1 Theorie der Beibehaltung des Konsumstandards 48
3.1.3.3.2 Altersspezifische Konsumbedürfnisse 49
3.1.3.4 Einstellung 50
3.1.3.4.1 Aging-Stability-Hypothese 50
3.1.3.4.2 Spezifische Einstellungen in Bezug auf den Einkauf 51
3.1.3.5 Werte 52
3.1.3.6 Informationsverhalten Älterer 53
3.1.3.7 Zusammenfassung intrapersonelle Bestimmungsfaktoren 54
3.1.3.8 Interpersoneller Bestimmungsfaktor Einkommen 56
3.2 Beobachtbare Ergebnisgrößen des Kaufverhaltens Älterer 58
3.2.1 Markentreue 58
3.2.2 Konsumausgaben in einzelnen Warenbereichen 60
3.2.3 Wahl der Einkaufsstätte 62
3.2.4 Ältere Konsumenten und E-Commerce 63
3.2.4.1 Anteil der Onliner über 50 Jahre 63
3.2.4.2 Kaufverhalten im Internet 64
3.3 Prognose der Konsumentwicklung bis 2020 65
3.4 Resultierende Anforderungen an das Handelsmarketing 67
4. Handlungsempfehlungen für den Handel 71
4.1 Entscheidungskriterien zur Auswahl einer geeigneten Strategie 71
4.1.1 Bewertung der Attraktivität des transgenerationalen Marktes 71
4.1.2 Checkliste zur Demografie-Festigkeit von Unternehmen 73
4.1.3 Ältere Kunden in der Zielplanung des Handels 76
4.2 Strategische Optionen für den Handel 77
4.2.1 Entwicklung grundsätzlicher Marktbearbeitungsstrategien 77
4.2.1.1 Konzentrierte Marktbearbeitung 78
4.2.1.2 Differenzierte Marktbearbeitung 78
4.2.1.3 Undifferenzierte Marktbearbeitung 80
4.2.2 Entwicklung innovativer Vertriebskanäle 80
4.2.2.1 E-Commerce und Multi-Channel-Marketing 81
4.2.2.2 Supermarkt der Zukunft 84
4.2.3 Retail Brand als strategische Stoßrichtung 86
4.2.3.1 Abgrenzung vom Wettbewerb 87
4.2.3.2 Profilierung bei älteren Kunden 88
4.2.4 Bisherige Reaktionen und Beispiele strategischer Ausrichtungen 90
4.2.4.1 Galeria Kaufhof 91
4.2.4.2 Altersgerechte Supermärkte der Edeka/AVA-Gruppe 93
4.2.4.3 Fachhandelskonzept Senio 95
4.2.4.4 Seniorenfachmarkt Deliga GmbH 96
4.3 Empfehlungen für die Gestaltung der Instrumente des Handelsmarketing 97
4.3.1 Standort 97
4.3.1.1 Standortwahl 98
4.3.1.2 Standortpolitik 99
4.3.2 Verkaufsraum 100
4.3.2.1 Vermeidung von Gefahrenquellen 101
4.3.2.2 Waren- und Angebotspräsentation 102
4.3.2.3 Übersichtlichkeit und Orientierungsmöglichkeit 102
4.3.3 Sortiment 103
4.3.3.1 Anpassungen in der Sortimentsgestaltung 103
4.3.3.2 Category Management 105
4.3.3.3 Altersgerechte Eigenmarken 106
4.3.3.4 Verpackung der Waren 107
4.3.3.5 Wettbewerbsvorteil Servicepolitik 108
4.3.4 Personaleinsatz 111
4.3.5 Preise und Konditionen 113
4.3.6 Kommunikation 114
4.3.6.1 Explizites Senioren-Marketing versus Integrations-Marketing 115
4.3.6.2 Inhaltliche Gestaltung der Werbemittel 116
4.3.6.3 Formale Gestaltung der Werbemittel 119
4.3.6.4 Auswahl geeigneter Werbemittel 119
5. Resümee 121
Literaturverzeichnis 124
Anhang 131

Automatisiert erstellter Textauszug:

3.2.2 Konsumausgaben in einzelnen Warenbereichen Neben dem Einkommen und der Konsumquote ist die altersspezifische Präferenzstruktur ein wichtiger Einflussfaktor auf den Konsum. Der private Verbrauch kann nicht mit den Einzelhandelsumsätzen gleichgesetzt werden. In Kapitel 2.2.2 wurde deutlich, dass es hier in den letzten Jahren eher eine rückläufige Tendenz gibt. Um über die Gründe Aufschluss zu erhalten, ist es notwendig, sich anzusehen, wofür Ältere ihr Geld ausgeben. Das Ausgabeverhalten kann anhand der Daten der EVS 2003 analysiert werden.204 Abbildung 16 zeigt die altersbezogenen Konsumstrukturen für einzelne Konsumbereiche. Der weitaus größte Teil des Konsums wird für Wohnen und Möbel aufgewandt. Er umfasst unter anderem auch die Mieten und ist nur zu Teilen einzelhandelsrelevant. Die deutschen Privathaushalte mit einem Haupteinkommensbezieher über 55 Jahre wendeten im ersten Halbjahr 2003 überdurchschnittlich viel für Mieten und Energie auf, während die für Garten, Innenausstattung, Haushaltsgeräte und -gegenstände (inkl. Heimtextilien) im Vergleich zum Bevölkerungsdurchschnitt konstant bleiben. Mittelgroße Konsumausgaben entfallen auf die Bereiche „Verkehr- und Nachrichtenübermittlung“, „Nahrung, Getränke, Tabak“ und „Freizeit, Unterhaltung, Kultur und Reise“. Während die Ausgaben für Nahrungs- und Genussmittel eher im Alter leicht abnehmen, nehmen die für Freizeit, Unterhaltung und Kultur (inkl. Zeitungen u. Zeitschriften) zu. Im Vergleich zum Bevölkerungsdurchschnitt sind die Veränderungen nur marginal, so dass man von konstanten Ausgaben mit dem Alter sprechen kann. [...]

Abb. 15: Markentreue nach Alter (GfK zitiert in DB Research, 2003, S. 8) Die Bindung an eine bestimmte Marke – untersucht anhand von Gütern des täglichen Konsums – nimmt im Alterungsprozess zu. In zwei empirischen Untersuchen von Hupp lassen sich statistisch bedeutsame Unterschiede bei den über 60-Jährigen gegenüber den unter 50-Jährigen nachweisen.200 Dies kann mehrere Gründe haben: Zum einen gibt es die bekanntesten Markenartikel schon seit sehr vielen Jahren und ältere Konsumenten haben schon längere Zeit Erfahrung mit solchen Produkten gemacht, so dass sie sich eine konsistent positive Meinung über die entsprechenden Marken bilden konnten. Zum anderen könnte für ältere Menschen die Qualität ein sehr wichtiges Kaufkriterium sein. Denn Markenartikel werden von ihnen mit guter Qualität assoziiert.201 [...]

3.2.1 Markentreue Markentreue und Markenbindung nehmen in höheren Altersgruppen zu. 198 In Abbildung 15 ist zu erkennen, dass sich die Anzahl markentreuer Kunden im Alter erhöht und die Bereitschaft zum Markenwechsel zurückgeht. Die Untersuchungen von Hupp ergaben, dass sich die Markentreue der über 60Jährigen nur unwesentlich von der der 40 bis 60-Jährigen bei Produkten des alltäglichen Bedarfs unterscheidet. Signifikante Unterschiede können nur bei den unter 50Jährigen und den über 75-Jährigen nachgewiesen werden. Der vermutete Zusammenhang zwischen Markentreue und chronologischem Alter stellt aber wahrscheinlich eher einen Kohorten- als einen Alterseffekt dar und besteht nicht mehr in dem Maße in der Generation der „neuen Alten“. Markentreue ist außerdem kontextbezogen zu betrachten, kann sie doch von Produkt zu Produkt variieren. [...]

Arbeit zitieren:
Sojka geb.Kröpelin, Silke Juli 2005: Konsequenzen des demografischen Wandels für das Marketing im Einzelhandel, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Handelsmarketing, Senioren, Einkaufsverhalten, Konsum, Alter

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