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Konfliktpotentiale und Möglichkeiten der Konflikthandhabung in Virtuellen Unternehmen

Konfliktpotentiale und Möglichkeiten der Konflikthandhabung in Virtuellen Unternehmen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Marko Tietz
  • Abgabedatum: Juni 1999
  • Umfang: 81 Seiten
  • Dateigröße: 4,3 MB
  • Note: 2,3
  • Institution / Hochschule: Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1828-1
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1828-1 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1828-1 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Tietz, Marko Juni 1999: Konfliktpotentiale und Möglichkeiten der Konflikthandhabung in Virtuellen Unternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: virtuelle Unternehmen, Konflikttheorie, Konflikthandhabung, virtuelles Unternehmen

Diplomarbeit von Marko Tietz

Einleitung:

In der heutigen Zeit, in der die Globalisierung einen immer größeren Einfluß auf den Märkten ausübt, wird eine virtuelle Struktur als Lösung für die Unternehmen gesehen, die nicht mehr flexibel genug auf die Marktänderungen reagieren können. Durch die zunehmende Internationalisierung der Markt- und Wettbewerbsbeziehungen, die Schnellebigkeit der Markt- und Kundenanforderungen, sowie der immer schnelleren Innovationsdynamik bei Produkten und Prozessen, ferner der Fortschritt in der Informations- und Kommunikationstechnik erlauben neue Unternehmensformen. Das Virtuelle Unternehmen ist solch eine neue Unternehmensform, die es den Unternehmen ermöglicht, optimal auf die Herausforderungen der heutigen Zeit zu reagieren. Gerade Klein- und mittelständische Unternehmen werden durch die neue Kooperationsform in die Lage versetzt, größere vorher nicht bedienbare und gänzlich neue Marktpotentiale auszunutzen.

In dieser Arbeit soll die Konfliktanfälligkeit von Virtuellen Unternehmen aufgezeigt werden. Anhand der unternehmungspolitischen Konflikttheorie von Dlugos/Dorow werden die Konfliktpotentiale und die Möglichkeit der Konflikthandhabung durch einen Broker im Virtuellen Unternehmen dargestellt.

Gang der Untersuchung:

Nach der Einleitung im ersten Kapitel wird im zweiten Kapitel dieser Arbeit das Virtuelle Unternehmen erläutert. Neben der Definition, den Zielen und der Abgrenzung von anderen Formen von Unternehmenszusammenschlüssen werden auch die Voraussetzungen, Potentiale und Risiken Virtueller Unternehmen beschrieben.

Im dritten Kapitel wird anhand der unternehmungspolitischen Konflikttheorie das Virtuelle Unternehmen in die Austauschbeziehungen und deren Aktoren zergliedert. Ferner werden die Konfliktpotentiale, -ursachen und -arten in Virtuellen Unternehmen genannt.

Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit der Konflikthandhabung und dabei wird ein mögliches Modell für ein Virtuelles Unternehmen vorgestellt, daß die Konfliktanfälligkeit von Virtuellen Unternehmen verringern kann. Beschrieben wird ein Konzept des Virtuellen Unternehmens mit einem Broker als Partner. Danach wird auf die Vorteile und die Nachteile des Brokerkonzeptes eingegangen.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
2. Das Virtuelle Unternehmen als neue Organisationsform 2
2.1 Der Begriff des Virtuellen Unternehmens 2
2.1.1 Merkmale von Virtuellen Unternehmen 3
2.1.2 Die einzelnen Lebensphasen von Virtuellen Unternehmen 5
2.1.3 Die verfolgten Ziele und die Entwicklung zu dieser Organisationsform 6
2.1.4 Virtuelle Unternehmen und herkömmliche Unternehmenszusammenschlüsse 7
2.1.4.1 Abgrenzung zu Konzentrationsformen 7
2.1.4.2 Abgrenzung zu Kooperationsformen 8
2.2 Wichtige Voraussetzungen für ein Virtuelles Unternehmen 8
2.2.1 Die Anforderungen an die Unternehmen und deren Mitarbeiter 9
2.2.2 Die Notwendigkeit modernster Informations- und Kommunikationsinstrumente und deren Vorteile für die Partner 9
2.3 Gestaltungsmöglichkeiten von Virtuellen Unternehmen 11
2.3.1 Der Virtualisierungsgrad und die Dimension der Vernetzung als Merkmal Virtueller Unternehmen 12
2.3.1.1 Intraorganisationale Netzwerke 12
2.3.1.2 Interorganisationale Netzwerke 13
2.3.2 Netzwerkeigenschaften als Unterscheidungsmerkmale der Virtuellen Unternehmung 17
2.4 Potentiale und Risiken Virtueller Unternehmen im Wettbewerb 18
2.4.1 Die Vorteile für die Mitglieder dieser Unternehmensform 18
2.4.2 Die zu beachtenden Risiken und Schwächen dieser Unternehmensform 19
3. Die unternehmungspolitische Konflikttheorie am Beispiel des Virtuellen Unternehmens 20
3.1 Die Forschungsrichtungen in der Konflikttheorie 20
3.1.1 Realwissenschaftliche Forschungsrichtungen in der Konflikttheorie 21
3.1.2 Idealwissenschaftliche Forschungsrichtungen in der Konflikttheorie 21
3.1.3 Paradigmengeleitete Forschungsrichtungen nach Bühl 22
3.2 Die unternehmungspolitische Theorie 22
3.2.1 Die Unternehmung als System von Austauschbeziehungen 24
3.2.1.1 Unternehmungsinterne Austauschbeziehungen im Virtuellen Unternehmen 25
3.2.1.2 Unternehmungsexterne Austauschbeziehungen im Virtuellen Unternehmen 26
3.2.2 Die Konfliktentstehung im Grundzielsetzungsprozeß 27
3.2.2.1 Die Zielkriterien des Trägers der unternehmungsinternen Grundfunktion 27
3.2.2.2 Die Zielkriterien der unternehmungsexternen Grundfunktion 28
3.2.2.3 Der Handlungsspielraum der Austauschpartner 29
3.2.2.4 Das Konfliktpotential in den Austauschbeziehungen 29
3.2.3 Konfliktursachen der Austauschbeziehungen 30
3.2.4 Analyse der Konfliktarten im Virtuellen Unternehmen 33
3.2.4.1 Der Verteilungs- und der Austauschkonflikt 34
3.2.4.2 Der Koordinations- und der Kollaborationskonflikt 37
4. Konflikthandhabung im Virtuellen Unternehmen mit Hilfe des Brokers 40
4.1 Konflikthandhabung aus unternehmungspolitischer Sicht 40
4.1.1 Die Zieldeterminierung 40
4.1.2 Die Umfelddeterminierung 42
4.2 Die Rolle des Brokers im Virtuellen Unternehmen 44
4.2.1 Der Broker im Lebenszyklus des Virtuellen Unternehmens 45
4.2.1.1 Der Broker in der Entstehungsphase 47
4.2.1.2 Der Broker in der Vereinbarungsphase 48
4.2.1.3 Der Broker in der Durchführungsphase 49
4.2.1.4 Der Broker in der Auflösungsphase 50
4.2.2 Vorteile des Brokerkonzeptes 51
4.2.3 Nachteile des Brokerkonzeptes 52
5. Schlußbetrachtung 54

Arbeit zitieren:
Tietz, Marko Juni 1999: Konfliktpotentiale und Möglichkeiten der Konflikthandhabung in Virtuellen Unternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
virtuelle Unternehmen, Konflikttheorie, Konflikthandhabung, virtuelles Unternehmen

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