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Kompensation von sozialen Defiziten bei Jugendlichen durch Umgang mit Musik

Kompensation von sozialen Defiziten bei Jugendlichen durch Umgang mit Musik
Über dieses Buch
  • Art: Magisterarbeit
  • Autor: Alexandra Loske
  • Abgabedatum: März 1997
  • Umfang: 127 Seiten
  • Dateigröße: 6,0 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Ludwig-Maximilians-Universität München Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4915-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4915-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4915-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Loske, Alexandra März 1997: Kompensation von sozialen Defiziten bei Jugendlichen durch Umgang mit Musik, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Rockmusik, Diskothek, Randgruppen, Sozialpädagogik, Jugendarbeit

Magisterarbeit von Alexandra Loske

Einleitung:

Einleitend wird der Begriff „Jugend“ als sozialpädagogisches Aufgabenfeld umrissen und eine mögliche Anwendung von Musik aufgezeigt. Daraufhin werden die Wirkungen von Musik allgemein und für den Jugendlichen insbesondere aufgezeigt. Dabei finden die Aspekte Persönlichkeitsentwicklung, psychische und physische Musikauswirkungen, Musik als Kommunikationsphänomen sowie der Zusammenhang von Musikerleben und Körpersprache Beachtung. Als Hauptaspekte sozialpädagogischer Arbeit kristallisieren sich soziale Interaktion und kommunikative Möglichkeiten durch Musikerleben heraus, deren Ursachen im besonderen Verhältnis der Jugendlichen zur Musik liegen.

Die sozialpädagogisch initiierte Diskothek der offenen Jugendarbeit kann als Ort gezielter sozial-kompensatorischer Einflussnahme, einen Ausgangspunkt für eine Reihe von Aktionen mit Musik, wie beispielsweise eigentätiges Musizieren auf selbstgebauten Instrumenten, bieten. Die Projekte mit Jugendlichen aus den Bereichen Obdachlosensiedlung, Jugendstrafanstalt und Heimerziehung verdeutlichen hingegen die Arbeit in geschlossenen Institutionen sowie deren restriktiven Bedingungen. Empirische Feldforschung in Form von Interviews in einer sozialpädagogisch initiierten Jugenddiskothek sowie einer Fragebogenaktion im Jugendtreff „Hasenbergl“, einem sozialen Brennpunkt Münchens, bestätigte die Hypothese der Lösung von Alltagsproblemen durch Musikkonsum bei Jugendlichen im Sinne der Verdrängung oder Sublimierung.

Inhaltsverzeichnis:

1. Themen- und Aufgabenstellung 5
1.1 Musik in sozialpädagogischer Anwendung 5
1.2 Der Begriff „Jugend“ im Aufgabenbereich 11
2. Wirkweisen von Musik auf den Menschen 12
2.1 Allgemeine Aspekte 12
2.2 Musik und Persönlichkeit 15
2.3 Physische Auswirkungen der Musik 17
2.4 Psychische Wirkungen der Musik 23
2.5 Musik als Kommunikationsphänomen 25
2.6 Musikerleben und Körpersprache 29
3. Feldstudie in einer Jugenddiskothek 31
3.1 Grundlagen und Ansatzpunkte bei der Durchführung eines Kurzinterviews 31
3.2 Verfahrensweisen der Auswertung und Probleme der Interpretation 32
3.3 Repräsentative Ergebnisse der Studie vor Ort 33
3.4 Zusammenfassendes Resultat und Diskussion der Kurzinterviews 35
4. Fragebogenaktion im Jugendtreff Hasenbergl 36
4.1 Aufbau und Entwicklung des Fragebogens 36
4.2 Überwindung von Alltagsproblemen durch Musik 37
4.3 Durchführung der Untersuchung und Auswertungskriterien 38
4.4 Ergebnisse der Befragung 40
5. Zum Umgang mit Musik im sozialpädagogischen Aufgabenbereich 46
5.1 Theoretische Zielsetzungen 46
5.2 Methodische Richtlinien 48
5.3 Musik als sozialpädagogisches Medium 50
5.4 Musikalische Nutzung der sozialen Interaktion 52
6. Zur Theorie des Umgangs mit Musik in der offenen Jugendarbeit 53
6.1 Historischer Rückblick auf die Jugendmusikbewegung 53
6.2 Gesellschaftliche Problematik und offene Jugendarbeit 55
6.3 Kriterien für die Arbeit mit Musik bei Jugendlichen 56
6.4 Die Rolle der kommerziellen Musik im Freizeitbereich 57
7. Zur Praxis des Einsatzes von Musik in der offenen Jugendarbeit 59
7.1 Möglichkeiten zur Förderung des passiven und aktiven Umgangs mit Musik 59
7.2 Anforderungen und Bedingungen der musikbezogenen Arbeit mit Jugendlichen 60
7.3 Jugendliche heute und ihr Verhältnis zur Musik 61
7.4 Auswirkungen der Musik auf Identifikation und Kommunikation unter den Jugendlichen 62
8. Die Diskothek im Mittelpunkt der Jugendarbeit 64
8.1 Diskothek im Jugendhaus 64
8.2 Nutzung der Diskothek als Ort gezielter pädagogischer Einflussnahme 66
8.3 Hinzuziehung weiterer Medien zur Förderung der Kommunikation in der Diskothek 67
8.4 Praktisches Beispiel anhand der Jugendzentren Stade und Leer 68
9. Weitere sozialpädagogische Aktionsprojekte 70
9.1 Musikhören im Jugendhaus und Malen nach Musik 70
9.2 Musizieren - spontan oder in einer festen Musikgruppe 73
9.3 Jugendarbeit in der offenen Musikwerkstatt 75
9.4 Jugendarbeit mit Filmmusik und Musikfilmen 77
10. Musikalische Arbeit mit Jugendlichen aus gesellschaftlichen Randgruppen 79
10.1 Obdachlosensiedlung 79
10.2 Heimerziehung 81
10.3 Jugendstrafanstalt 84
11. Neuere sozialpädagogische Forschung im Rockmusikbereich 88
11.1 Rockmusik in der offenen Jugendarbeit 88
11.2 Arbeit mit jugendlichen Rockliebhabern 91
11.3 Rockmusik in der geschlossenen Jugendarbeit 94
11.4 Arbeit mit institutionalisierten Randgruppen 95
12. Zusammenfassung 97
12.1 Diskussion alter und neuer Untersuchungen 97
12.2 Sozialpädagogische Möglichkeiten der Schulmusik 101
12.3 Rückschlüsse auf sozialpädagogischen Umgang mit Musik 102
12.4 Ausblick und weiterführende Forschung 104
13.. Anhang 106
13.1 Literaturverzeichnis 106
13.2 Interviews 118
13.3 Fragebogenformular 120
13.4 Häufigkeitsverteilungen zu den Fragebögen 121

Arbeit zitieren:
Loske, Alexandra März 1997: Kompensation von sozialen Defiziten bei Jugendlichen durch Umgang mit Musik, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Rockmusik, Diskothek, Randgruppen, Sozialpädagogik, Jugendarbeit

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