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Kommunikations-Controlling mit der Balanced Scorecard

Kommunikations-Controlling mit der Balanced Scorecard
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Susanne Laberenz
  • Abgabedatum: August 2002
  • Umfang: 84 Seiten
  • Dateigröße: 635,0 KB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Mainz Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6720-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6720-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6720-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Laberenz, Susanne August 2002: Kommunikations-Controlling mit der Balanced Scorecard, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Public Relations, Öffentlichkeitsarbeit, Erfolgskontrolle, Kommunikation

Diplomarbeit von Susanne Laberenz

Einleitung:

Unternehmenskommunikation ist einer der elementaren Erfolgsfaktoren für ein erfolgreiches Bestehen am Markt – darüber sind sich Wissenschaft und Praxis einig. Bislang ist die Kommunikation jedoch oftmals einen Nachweis ihrer Rentabilität schuldig geblieben. Angesichts des zunehmenden Wettbewerbsdrucks und der steigenden Bedeutung von Kommunikation muss sich inzwischen allerdings auch die PR-Arbeit an betriebswirtschaftlichen Erfolgsgrößen messen lassen. Vor diesem Hintergrund ist es erstaunlich, dass bisher kein ganzheitliches Instrument zur Planung, Steuerung und Erfolgsüberprüfung von Kommunikationsprozessen existiert – die bisherigen Ansätze untersuchen in der Regel den Effekt einzelner Maßnahmen.

Die Balanced Scorecard hat sich bei der Bewertung der schwer zu messenden ‚weichen’ Faktoren in der Praxis bewährt. Aus diesem Grunde wird im Rahmen dieser Arbeit ein Mess- und Steuerungs-Tool für Unternehmenskommunikation – die Kommunikations- Scorecard (KSC) – entwickelt und vorgestellt.

Gang der Untersuchung:

Aufbauend auf dem Grundmodell der Balanced Scorecard (Kapitel 2) und den bisherigen Erkenntnissen der Kommunikationstheorie und PR-Erfolgskontrolle (Kapitel 3 und 4) wird die KSC vorgestellt (Kapitel 5). Sie betrachtet den gesamten Kommunikationsprozess, identifiziert dessen Erfolgsfaktoren und Leistungstreiber und legt Kennzahlen und Maßgrößen zur Ergebnisüberprüfung fest. Auf diese Weise ermöglicht sie eine bessere strategische Ausrichtung und Bewertung der Zielerreichung von Unternehmenskommunikation. Abschließend (Kapitel 6) werden fünf Thesen zum Kommunikations-Controlling vorgestellt – Thesen, die klar machen, dass die KSC eigentlich unentbehrlich ist.

Inhaltsverzeichnis:

ABBILDUNGS- UND TABELLENVERZEICHNIS II
1. Einleitung 1
1.1 Warum Finanzkraft allein nicht ausreicht – Wettbewerb im Informationszeitalter 2
1.2 Der Aufbau der Arbeit 3
2. Die Balanced Scorecard 5
2.1 Das Ende der Finanzkennziffern? Zum Sinn und Zweck der Balanced Scorecard 5
2.2 Der Aufbau der Balanced Scorecard 7
2.2.1 Finanzwirtschaftliche Perspektive 13
2.2.2 Kundenperspektive 14
2.2.3 Perspektive Interne Geschäftsprozesse 16
2.2.4 Perspektive Lernen und Wachstum 17
2.3 Prozesse und Wirkungen der Balanced Scorecard 19
2.3.1 Formulierung und Umsetzung von Vision und Strategie 20
2.3.2 Kommunikation und Verbindung 20
2.3.3 Planung und Vorgaben 21
2.3.4 Strategisches Feedback und Lernen 21
2.4 Zusammenfassung: Die Vor- und Nachteile der Balanced Scorecard 22
3. Die Bedeutung von Kommunikation für Unternehmen 25
3.1 Warum müssen Unternehmen überhaupt kommunizieren? Der Erfolgsfaktor Image 25
3.1 Kommunikation als Image-Builder 28
4. Die Handlungsfelder der Unternehmenskommunikation 31
4.1 Was genau ist Unternehmenskommunikation? 32
4.2 Die Handlungsfelder der Unternehmenskommunikation und ihre Anspruchsgruppen 33
4.2.1 Investor Relations 39
4.2.2 Mitarbeiterkommunikation 43
4.2.3 Produkt-PR 46
4.2.4 Öffentlichkeits-/Pressearbeit 49
4.3 Zusammenfassung: Eine klare Trennung fällt schwer 53
5. Die Kommunikations-Scorecard 57
5.1 Was ist eine Kommunikations-Scorecard? 57
5.2 Der Aufbau der Kommunikations-Scorecard 58
5.2.1 Wertschöpfungsperspektive 61
5.2.2 Perspektive Anspruchsgruppen und Inhalte 62
5.2.3 Prozessperspektive 64
5.2.4 Akteureperspektive 66
5.3 Zusammenfassung: Was leistet die Kommunikations-Scorecard? 68
6. Thesen zum Kommunikations-Controlling 70
LITERATURVERZEICHNIS 73

Automatisiert erstellter Textauszug:

In der Fachliteratur finden sich widersprüchliche Aussagen über die Zuordnung von Produkt-PR: Handelt es sich dabei eher um Public Relations oder eher um Werbung? Eine Abgrenzung fällt hier in der Tat nicht leicht – Produkt-PR haftet eine starke werbliche Komponente an. Der Unterschied liegt jedoch darin, dass Produkt-PR die Botschaft wesentlich ungezwungener, subtiler und seriöser transportiert:179 Wird in einer Zeitschrift ein Produkt vorgestellt und für gut befunden, so stammt die Einschätzung aus der Sicht des Lesers augenscheinlich von einem unabhängigen Dritten, und nicht – wie bei Werbemaßnahmen – vom Hersteller. Eine solche Empfehlung wird langfristig gesehen eher zu einer Kaufhandlung führen als die Wahrnehmung von Werbebotschaften.180 [...]

Um die Eigenschaften eines Produktes zu kommunizieren, kann man sich verschiedener Instrumente bedienen – das bekannteste und auffälligste ist sicherlich die klassische Werbung. Mit großformatigen, farbigen Anzeigen oder ebenso bunten TV-Spots wird um die Gunst der Käufer geworben. Doch Werbung ist nicht das einzige Instrument, das die Nachfrage nach Produkten oder Dienstleistungen fördern kann. Ein weitaus subtileres Instrument ist Produkt-PR. Sie soll aktuelle und potentielle Käufer mit Produktinformationen versorgen, dadurch das Produktwissen verbreitern, den Bekanntheitsgrad erhöhen und die Einstellung der Käufer gegenüber dem Produkt oder dem Hersteller verändern.176 Das vorrangige Ziel von Produkt-PR ist die Positionierung des Produktes am Markt. [...]

Analysten „wollen werthaltige Informationen, um die aktuellen und möglichen Shareholder über die weitere Wertentwicklung proaktiv informieren zu können.“149 Für die Bewertung eines Unternehmens stehen sachliche Informationen hinsichtlich der strategischen Ausrichtung, Renditekennziffern und die langfristige Politik des Unternehmens im Vordergrund, doch auch ‚weiche’ Faktoren wie die Kompetenz des Managements und die Krisensicherheit des Unternehmens finden Eingang in die Berechnungen. Und obwohl die Bewertung von Aktien auf der Basis finanzmathematischer und statistischer Methoden erfolgt150, haben die Erreichbarkeit eines qualifizierten, gut informierten Ansprechpartners und aussagekräftige Unterlagen – Elemente der Unternehmenskommunikation – oftmals einen zusätzlichen positiven Effekt.151 Besonders deutlich werden die Einflussmöglichkeiten von Kommunikation vor dem Hintergrund, dass das Image der Geschäftsführung, gute Investor Relations Arbeit und Popularität des Unternehmens den Wert von Aktien steigern.152 [...]

Arbeit zitieren:
Laberenz, Susanne August 2002: Kommunikations-Controlling mit der Balanced Scorecard, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Public Relations, Öffentlichkeitsarbeit, Erfolgskontrolle, Kommunikation

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