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Kommunikation im Internet

Studie zur Einführung des Internetportals des Kommunikationspools sächsischer Unternehmerinnen und Unternehmer e.V.

Kommunikation im Internet
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Georg Knobloch
  • Abgabedatum: Februar 2003
  • Umfang: 76 Seiten
  • Dateigröße: 820,9 KB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (FH) Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6749-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6749-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6749-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Knobloch, Georg Februar 2003: Kommunikation im Internet, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: virtuelle Gemeinschaften, Cybercommunities, Mittelstand, Informationssysteme, Frauennetzwerke

Diplomarbeit von Georg Knobloch

Gang der Untersuchung:

Ziel dieser Studie ist es zu klären, welche Voraussetzungen das gerade entstehende Internetportal wwwunternehmerinnen-dresdende erfüllen muss, um als Kommunikationsinstrument der im Kommunikationspool organisierten und der mit ihm assoziierten Unternehmerinnen anerkannt zu werden.

Die Untersuchung besteht aus einer Literaturauswertung und zwei empirischen Studien. Sie sollte Aufschluss zu den folgenden Thesen bringen:

Nutzerinnen und Nichtnutzerinnen sind klar typisierbar.

Nichtnutzerinnen bewerten die Möglichkeiten der Internettechnologie für die Kommunikation kritischer als Nutzerinnen.

Bisher aktive Mitglieder begrüßen diesen neuen Kanal.

Unternehmerinnen fühlen sich nicht ausreichend ausgebildet/vorbereitet ihre Netzwerkinteraktion um den Kanal Internet zu erweitern.

Erfolgreiche virtuelle Gemeinschaften werden weiterhin hauptamtlich redaktionell betreut und die Mitglieder erhalten regelmäßig Weiterbildung.

Unternehmerinnen haben eine höhere Akzeptanz für E-Government Angebote als bisher angenommen wurde bzw. diese angeboten werden.

Heutige virtuelle Gemeinschaften unterscheiden sich in ihren Strukturen von den in der Literatur während des Internethypes veröffentlichten.

Internetnutzerinnen wollen nicht mehr traditionell informiert werden.

Die Literaturauswertung konzentrierte ich auf vier Punkte: Netzwerktheorie, virtuelle Gemeinschaften, Verbände und abschließend einer Auseinandersetzung mit geschlechtsspezifischen Besonderheiten. Dabei stand immer die Rückkopplung auf die momentane Situation des Kommunikationspools im Mittelpunkt.

Die erste empirische Studie, eine quantitative Untersuchung zum Internetnutzungsverhaltens und zum Stand der Vernetzung, wurde mit Hilfe eines Fragebogens durchgeführt. Dieser wurde in einer willkürlichen Stichprobe an 231 sächsische Unternehmerinnen versandt.

Die zweite empirische Studie, eine qualitative Untersuchung unter bestehenden Portalen und virtuellen Gemeinschaften, wurde mit Hilfe einer SWOT- Analyse durchgeführt. Die Formulare wurden gezielt an 12 Redakteure ausgewählter Gemeinschaften verschickt.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einführung 1
1.1 Der Kommunikationspool- eine Kurzbeschreibung 1
1.2 Untersuchung zur Wirtschaftsleistung von sächsischen Unternehmerinnen 2
1.2.1 Kooperationsprojekt der HTW Dresden 2
1.2.2 Vorstudie zur Thematik 3
1.3 Aufgabenstellung und Ziel der Arbeit 4
1.3.1 Kommunikation im Internet- die zentrale Frage 4
1.3.2 Forschungsziele und Hypothesen 5
1.4 Forschungsdesign und Methodik 5
1.4.1 Auswahl der theoretischen Ansätze 6
1.4.2 Befragung der Unternehmerinnen 6
1.4.3 Analyse bestehender virtueller Gemeinschaften 9
2. Kommunikation im Internet- Literaturauswertung 9
2.1 Netzwerktheorie – der Ausgangspunkt 9
2.2 Betrachtungen zu virtuellen Gemeinschaften 13
2.2.1 Grundlagen 13
2.2.2 Die geänderte Marktsituation 18
2.2.3 Konzeption und Aufbau einer virtuellen Gemeinschaft 20
2.2.4 Wissensmanagement und Betrieb der Gemeinschaft 22
2.3 Verbände- traditionelle Netzwerke und ihre Herausforderungen im Internetzeitalter 25
2.3.1 Entstehung von Verbänden 25
2.3.2 Herausforderungen des Internets an Verbände 27
2.4 Geschlechtsspezifische Betrachtungen zur Kommunikation im Internet 30
3. Kommunikation im Internet- die empirische Forschung 35
3.1 Auswertung zu Wünschen und zum Nutzungsverhalten sächsischer Unternehmerinnen 35
3.1.1 Durchführung der Befragung 35
3.1.2 Anpassung des Forschungsplans 35
3.1.3 Ergebnisübersicht (Univariate Analyse) 36
3.1.4 Abhängigkeitsuntersuchungen (Bivariate Analyse) 42
3.2 Analyse bestehender virtueller Gemeinschaften- Unterschiede und Gemeinsamkeiten 47
3.2.1 Auswahl der Beispiele 47
3.2.2 Der bundesweite Berufsverband 48
3.2.3 Die Community für junge Frauen 49
3.2.4 Die regionale thematische Community 50
3.2.5 Ergebnisübersicht 51
3.3 Kombination und kritische Bewertung der Ergebnisse 52
3.3.1 Interpretation der Fragebogenergebnisse 52
3.3.2 Interpretation der SWOT Ergebnisse 54
3.3.3 Kombination der Ergebnisse der empirischen Studien 54
3.3.4 Anwendung auf die Ausgangshypothesen 56
4. Handlungsempfehlungen 57
5. Zusammenfassung und Ausblick 61
A. Literatur und Quellenverzeichnis 64
B. Anlagenverzeichnis 67

Automatisiert erstellter Textauszug:

1 das diese Studie vor allem kleinst und kleine mittelständige Unternehmen betrachtet. Dies wird durch die zweite Teilfrage bestätigt, wonach über die Hälfte der Unternehmen einen Jahresumsatz von unter 60.000 Euro erwirtschaften. Im Fragebogen sind die Klassensprünge wie folgt zu interpretieren <30 bedeutet Jahresumsätze bis 29.999 Euro; bedeutet 30.000-59.999 usw. Frage 3: Branchen Die vorgegebenen Branchen waren vielen der Befragten zu unspezifisch. Trotzdem ist eine eindeutige Konzentration auszumachen. Mehrfachnennungen waren von mir ursprünglich nicht vorgesehen, wurden aber zugelassen. Über die Hälfte der Unternehmerinnen geben an, im Bereich Kreditinstitute, Versicherungen, Dienstleistungen, Freie Berufe tätig zu sein. Etwas über 1/4 ist im Bereich Beratung tätig und knapp 1/5 im Bereich Handel, Verkehr, Nachrichtenübermittlung. Jedes zehnte Unternehmen ist im Bereich Heilberufe angesiedelt. Handwerkerinnen sind mit zwei Nennungen genauso unterrepräsentiert wie Unternehmerinnen im 30-60 [...]

Bundesländern insgesamt nur 30% aller Frauen online sind, verglichen mit 36% in den alten Bundesländern. In der Frage 8 gaben nur 4 der 12 beteiligten Offlinerinnen an, sich auch in der Zukunft sicher keinen Internetzugang einzurichten. In Frage 9 zum Einfluss der Computerisierung der Kommunikation im Netzwerk gab nur eine Unternehmerin an, dass diese ihre Beteiligung am Unternehmerinnennetzwerk nachteilig beeinflussen wird. Unter diesen Voraussetzungen ist es nicht legitim, aus der Befragung Schlüsse über Internetnichtnutzerinnen zu ziehen. Ein Rücklauf von 64 Fragebögen vermindert die Aussagekraft von prozentualen Werten. Daher drücke ich so weit es geht, die Verhältnisse durch Brüche aus. 3.1.3. Ergebnisübersicht (Univariate Analyse) Frage 1: Alter Die Altersspannweite der Unternehmerinnen reicht von 27 bis 63 Jahren. Der Mittelwert liegt bei 43,4 bei einem Median von 42. Damit haben die Aussagen der Altersgruppe 40-49 das größte Gewicht in dieser Studie. [...]

Rückmeldungen zu ihren Mitwirkungsinteressen zu geben. In diesem Brief wurde auch auf die kommende Fragebogenaktion aufmerksam gemacht. Eine Woche später erhielten die 231 Unternehmerinnen den Fragebogen in einem zweiten Rundbrief zugestellt, in dem noch einmal die Wichtigkeit der Gesamtaktion erläutert wurde. Diese aus dem Marketing entlehnte Strategie, verbunden mit einer zusätzlichen Telefonrunde, brachte bis zum Redaktionsschluss einen Rücklauf von 64 anonymen Fragebögen. Dies entspricht einer Quote von 27%. 3.1.2. Anpassung des Forschungsplans Während der rudimentären Pretests zeigte sich bereits, dass der Fragebogen in seiner Anlage eher den Typus der Nutzerin als der Nichtnutzerin des Mediums Internet anspricht. Dies wurde dann bei den ersten Rückläufen bestätigt und manifestierte sich beim telefonischen Nachfassen, wo unter anderem folgende Aussage gemacht wurde: ...Da soll doch wieder rauskommen, dass wir Alten zu blöde sind, uns auf die neue Zeit einzustellen!... Dieser Rückschlag kann m.E. nur damit kompensiert werden, den Fokus der Auswertung auf das [...]

Arbeit zitieren:
Knobloch, Georg Februar 2003: Kommunikation im Internet, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
virtuelle Gemeinschaften, Cybercommunities, Mittelstand, Informationssysteme, Frauennetzwerke

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