Kommunikation und Infrastruktur
- Art: Bachelorarbeit
- Autor: Lars Stockhausen
- Abgabedatum: Mai 2006
- Umfang: 93 Seiten
- Dateigröße: 967,9 KB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Fachhochschule für Oekonomie und Management (FOM) Deutschland
- Bibliografie: ca. 74
- ISBN (eBook): 978-3-8366-0055-2
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8366-0055-2 P - ISBN (CD) :978-3-8366-0055-2 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Stockhausen, Lars Mai 2006: Kommunikation und Infrastruktur, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: E-Mail, Spam, PKI, DNS, RFC
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Bachelorarbeit von Lars Stockhausen
Gang der Untersuchung:
Diese Arbeit richtet sich an Angestellte der elektronischen Datenverarbeitung, die einen Einstieg in die Email-Kommunikation suchen und ein Interesse an der gesamtheitlichen Infrastruktur haben.
Des Weiteren ist diese Arbeit an Email-Administratoren und Email-Verantwortliche gerichtet. Email-Verantwortliche können Berater, Manager und gleichermaßen Groupware-Administratoren sein, die zwar die Verantwortung für Email tragen, aber nicht die gesamte Email-Strecke über Firewalls und Relais bis zum eventuellen Groupware-Server betreuen.
Dieses Thema ist darüber hinaus interessant für DNS-, Firewall- und Betriebssystem-Administratoren.
Email-Verantwortliche erhalten in Kapitel 1 einen Überblick über die relevanten Themen und in Kapitel 2.1 und 2.2 einen Einblick in die Möglichkeiten der Anbindung. In Kapitel 3 erfahren sie, welche Probleme im Umfeld von Email existieren und welche Lösungsansätze bekannt sind. Kapitel 4 weist auf die Möglichkeiten zur gesicherten Kommunikation hin.
Administratoren können ihr Wissen vertiefen, ab Kapitel 2 direkt in die Konfiguration einsteigen und die dargestellten Szenarien nachvollziehen. In Kapitel 5 erhalten sie einen Ausblick, welche Themen weiterführend interessant sein könnten.
Inhaltsverzeichnis:
| Über den Autor | 2 | |
| Kurzfassung | 3 | |
| Inhaltsverzeichnis | 4 | |
| Abbildungsverzeichnis | 7 | |
| Tabellenverzeichnis | 7 | |
| Vorwort | 8 | |
| Leserkreis | 9 | |
| Aufbau und Konventionen der Arbeit | 10 | |
| 1. | Einführung | 11 |
| 1.1 | Entstehung von Email | 11 |
| 1.2 | Internetgremien | 12 |
| 1.3 | Protokolle | 13 |
| 1.3.1 | TCP/IP | 13 |
| 1.3.2 | DNS | 14 |
| 1.3.3 | SMTP | 15 |
| 1.3.4 | ESMTP | 19 |
| 1.3.5 | MIME | 19 |
| 1.3.6 | POP3 | 21 |
| 1.3.7 | IMAP4 | 23 |
| 1.4 | Kodierung und Zeichensatz | 23 |
| 2. | Infrastruktur | 27 |
| 2.1 | Einführung | 27 |
| 2.2 | Schema einer Internetanbindung | 27 |
| 2.2.1 | IP-Adressen | 28 |
| 2.2.2 | Bereitstellung von Diensten im Internet | 30 |
| 2.2.3 | Gemeinsame Nutzung von Internetdiensten | 31 |
| 2.3 | Testnetz | 32 |
| 2.3.1 | Szenario 1: Lokale Zustellung an virtuelle Domain | 33 |
| 2.3.2 | Szenario 2: Lokale Zustellung von Client zu Client | 35 |
| 2.3.3 | Szenario 3: Entfernte Zustellung | 37 |
| 2.3.4 | Szenario 4: Entfernte Zustellung an internen Groupware-Server | 39 |
| 2.3.5 | Szenario 5: Entfernte Zustellung über Backup-Server | 42 |
| 3. | Filtertechniken | 45 |
| 3.1 | Unerwünschte Emails | 45 |
| 3.1.1 | Spam | 45 |
| 3.1.2 | Viren, Würmer und Trojaner | 46 |
| 3.1.3 | Falschmeldungen und Kettenbriefe | 46 |
| 3.1.4 | Phishing | 47 |
| 3.1.5 | Verbotene Emails im Unternehmenseinsatz | 47 |
| 3.2 | Erkennung unerwünschter Emails | 47 |
| 3.2.1 | Statische (regelbasierte) Erkennung | 48 |
| 3.2.2 | Dynamische (lernende) Erkennung | 49 |
| 3.2.3 | Verteilte Erkennung | 50 |
| 3.2.4 | Weitere Methoden zur Erkennung | 50 |
| 3.3 | Umgang mit unerwünschten Emails | 51 |
| 3.4 | Testbarkeit | 53 |
| 4. | Email-Verschlüsselung | 55 |
| 4.1 | Verschlüsselungsverfahren | 55 |
| 4.1.1 | Symmetrische Verschlüsselung | 55 |
| 4.1.2 | Asymmetrische Verschlüsselung | 56 |
| 4.1.3 | Hybride Verschlüsselung | 56 |
| 4.2 | Public-Key-Infrastruktur | 56 |
| 4.2.1 | Ziele | 57 |
| 4.2.2 | Voraussetzungen | 57 |
| 4.2.3 | Vertrauensmodelle | 58 |
| 4.2.4 | Komponenten | 60 |
| 4.2.5 | Standards | 61 |
| 4.3 | Verschlüsselte Kommunikation | 65 |
| 4.3.1 | Transportverschlüsselung | 65 |
| 4.3.2 | Inhaltsverschlüsselung | 66 |
| 4.3.3 | Alternativen zum sicheren Datenaustausch | 67 |
| 5. | Weiterführende Themen | 68 |
| 5.1 | Allgemein | 68 |
| 5.2 | Client-Infrastruktur | 68 |
| 5.3 | Groupware | 69 |
| 5.4 | Große Infrastrukturen und Open Source | 69 |
| 5.5 | Teergrube | 69 |
| 6. | Schlusswort | 70 |
| Anhang: Technisches | 71 |
Textprobe:
Kapitel 3.1.5, Verbotene Emails im Unternehmenseinsatz:
Für ein Unternehmen können Emails auch unerwünscht sein, wenn von ihnen keine akute Gefahr ausgeht oder die Gefahr nicht unmittelbare Folgen auf die Email-Infrastruktur hat. Eine Gefahr für ein Unternehmen kann beispielsweise das Aussenden von vertraulichen Informationen darstellen. Die Erkennung ausgehender vertraulicher Informationen kann auf den gleichen Methoden beruhen wie die Erkennung von Spam (siehe Kapitel 3.2, Erkennung unerwünschter Emails). Schlagwörter, die auf vertrauliche Informationen hindeuten, werden im Filter hinterlegt.
Unternehmen haben demzufolge oftmals ein Interesse daran, Emails genau zu analysieren und nach den Unternehmensvorgaben zu filtern. Beispielsweise kann ein Unternehmen eine Betriebsvereinbarung treffen, die die private Nutzung von Email verbietet.79 Ist die rechtliche Lage geklärt, kann ein Unternehmen Filter implementieren, die etwa private Benachrichtigungen einer Auktionsplattform wie Ebay verbieten und Multimedia-Anhänge der Marketing-Abteilung vorbehalten. Etliche dieser Regeln können in Inhaltsfiltern zusammengefasst werden und so eine komplexe Unternehmensrichtlinie repräsentieren. Diese Richtlinien beantworten oft Fragen wie beziehungsweise wer was an wen senden darf.
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