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Knowledge Management in der New Economy

Problem oder Chance?

Knowledge Management in der New Economy
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Ralf Winter
  • Abgabedatum: Oktober 2002
  • Umfang: 107 Seiten
  • Dateigröße: 892,4 KB
  • Note: 2,3
  • Institution / Hochschule: Universität Regensburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6923-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6923-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6923-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Winter, Ralf Oktober 2002: Knowledge Management in der New Economy, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Wissensmanagement, CRM, Wissen, Internet-Ökonomie, Informations- und Kommunikationstechnologie

Diplomarbeit von Ralf Winter

Einleitung:

Aufgabe dieser Arbeit ist es, das Konzept eines ganzheitlichen Wissensmanagementsystems darzustellen und die Frage zu klären, ob Unternehmen der New Economy damit ein hilfreiches Managementkonzept zur Verfügung steht. Vorreiter im Wissensmanagement waren Ende der 80er Jahre grosse Konzerne und Beratungsfirmen. Im Unterschied zu Großunternehmen bieten Unternehmen der New Economy andere Rahmenbedingungen für ein derartiges System, die sich in einem anderen Anforderungsportfolio niederschlagen. Zunächst wird im Rahmen dieser Arbeit der Begriff Wissen und die Bedeutung von Wissen auf Unternehmensebene erläutert.

Vor diesem Hintergrund muss Wissen als zusätzlicher Produktionsfaktor betrachtet werden, womit dem Wissensmanagement der Status der Nutzung von Kapital zukommt. Die Betrachtungsweise als „Wissenskapital“ stützen Untersuchungen über den Anteil von Wissen an der Wertschöpfung eines Unternehmens. In einer Studie nach Heisig gaben 36% der Befragten deutschen Unternehmen an, der Anteil des Produktionsfaktors Wissen an der Wertschöpfung betrage mehr als 60 Prozent. Aufgrund dieser Befragung wird die Problematik des entgangenen Vorteils durch nicht genutztes Wissen in Unternehmen offensichtlich. 82% der Befragten beurteilten in der gleichen Studie den entgangenen Nutzen durch „brachliegendes“ Wissen mit mittel bis hoch. Ein erfolgreiches Wissensmanagement kann sich direkt auf die Wertschöpfung des Unternehmens auswirken.

Komplettiert wird das Wissensmanagementsystem mit der Ausarbeitung theoretischer Ansätze und den Umsetzungsmöglichkeiten in der Praxis.

Im Weiteren wird auf die Besonderheiten der New Economy eingegangen und auf Unternehmen der Internet-Ökonomie eingegrenzt. Zum Abschluss werden die dargebrachten Ergebnisse zusammengeführt und der Nutzen eines Wissensmanagementsystems für Internet-Unternehmen analysiert.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
Erläuterung der Aufgabenstellung 1
2. Wissen und Wissensmanagement 3
2.1 Der Begriff Wissen 3
2.2 Wissensarten 5
2.2.1 Implizites (tazites) und explizites Wissen 5
2.2.2 Personales und organisationales Wissen 6
2.3 Theorie der Wissensschaffung in Unternehmen 8
2.4 Betrachtung von Wissen auf Unternehmensebene 12
2.4.1 Die Wissensbasis 14
2.4.1.1 Die Wissensträger 16
2.4.1.2 Die Wissensverfügbarkeit 19
2.4.1.3 Dynamik der Wissensbasis 19
2.4.1.4 Zusammenfassung 21
2.5 Wissensmanagement 22
2.5.1 Definition Wissensmanagement 22
2.5.2 Die Bedeutung von Wissensmanagement auf Unternehmensebene 23
2.6 Modelle des Wissensmanagements 25
2.6.1 Theoretische Ansätze 25
2.6.1.1 Humanorientierter Ansatz nach Nonaka/Takeuchi 25
2.6.1.3 Das Bausteinkonzept von Probst/Raub/Romhardt 29
2.6.1.3.1 Wissensziele 30
2.6.1.3.2 Wissensidentifikation 31
2.6.1.3.3 Wissenserwerb 31
2.6.1.3.5 Wissens(ver-)teilung 33
2.6.1.3.6 Wissensnutzung 33
2.6.1.3.7 Wissensbewahrung 34
2.6.1.3.8 Wissensbewertung 34
2.6.2 Beurteilung der verschiedenen Ansätze 35
2.6.3 Praktische Ansätze - Organisation 36
2.6.3.1 Wissensbasierte Unternehmenskultur 37
2.6.3.2 Organisationsform 38
2.6.3.3 Customer Relationship Management (CRM) 40
2.6.4 Praktische Ansätze - Informations- und Kommunikations- technologie 44
2.6.4.1 Intranet 45
2.6.4.2 Data Warehouse, OLAP und Data Mining 47
2.6.4.3 Groupware und Workflowmanagement 49
2.6.4.5 Customer Relationship Management System (CRM) 50
2.6.5 Barrieren 53
3. WM in der New Economy 57
3.1 Evolution der Neuen Ökonomie 57
3.2 Start-ups der New Economy 58
3.3 Eingrenzung der New Economy 60
3.3.1 New Economy - Vieldeutigkeit eines Begriffs 60
3.3.2 Von der Informationswirtschaft zur Internet-Ökonomie 64
3.4 Charkteristika der Internet - Ökonomie 67
3.5 Charakteristika der Internet-Unternehmen 75
3.5.1 Die klassische Internet-Gründung 75
3.5.2 Geschäftsmodelle 76
3.5.3 Probleme der Internet-Unternehmen und Lösungsansätze über Wissensmanagement 80
3.5.3.1 Costomer Relationship 81
3.5.3.2 Wachstum und organisatorischer Wandel 83
3.5.3.3 Management 84
4. Fazit 85

Automatisiert erstellter Textauszug:

Elektronische Speichersysteme, Datennetze und Online-Dienste ermöglichen bzw. verbessern den weltweiten Datentransfer, die beschleunigte Verbreitung von Informationen und die leichtere Zugänglichkeit zu großen Wissensbeständen. WM wird folglich durch die IuK-Technologie im Sinne multimedialer Informationsübertragung unterstützt. Unter Multimedia wird die Verschmelzung bisher getrennter Kommunikationstechniken verstanden, die als Arbeitsinstrument und Lernmedium vielfältige Perspektiven erschließt. Andererseits lässt sie jedoch angesichts ihrer technologisch begrenzten Möglichkeiten der Anwendung und Aktualisierung die flexible Anpassungs- und Innovationsfähigkeit von Unternehmen nur eingeschränkt realisierbar erscheinen.92 Die IuK-Technologie kann jedoch die face-to-face-Kommunikation nicht ersetzen und reicht mit bloßer Verfügbarkeit sowie ihren technischen Möglichkeiten alleine nicht aus, um erfolgreiches WM zu realisieren. Der entscheidende Faktor für den Erfolg von WM ist das Zusammenwirken von Mensch und Technologie. Es stellt eine Aufgabe dar, die zwar durch moderne Technologien unterstützt werden kann, aber verantwortlich vom Menschen durchgeführt werden muss.93 Zur erfolgreichen Implementierung von WM und zum Start einer Wissensinitiative ist erforderlich, dass wissensorientierte Technologien bedarfsgerecht konfiguriert werden. Sie müssen so konstruiert sein, dass sie Verbindungen zwischen betrieblichen Bereichen sowie zwischen dem Betrieb, seinen Kooperati- [...]

und Meinungsverschiedenheiten während der Diskussion und das fortwährende Infragestellen von bisher für selbstverständlich Gehaltenem angesehen.74 Die organisatorische Wissensproduktion nach Nonaka/Takeuchi wird durch folgende Bedingungen begünstigt: Intention: Eine organisatorische Fähigkeit, um sich Wissen anzueignen, kreieren, akkumulieren und nutzen zu können muss entwickelt werden. Autonomie: Die Individuen in der Organisation sollten innerhalb der gegebenen Rahmenbedingungen möglichst autonom handeln können. Fluktuation und kreatives Chaos: Die Denkweisen und Perspektiven der Organisation sollten permanent überdacht und in Frage gestellt werden. Redundanz: Den Organisationsmitgliedern sollte mehr Wissen als nötig zur Verfügung stehen, so dass sie am impliziten Wissen anderer partizipieren. Notwendige Vielfalt: Die Organisationsmitglieder sollten Wissen verschiedenartig, flexibel und schnell kombinieren können und alle organisationsweit den gleichen Wissenszugang haben.75 Die Organisation muss im Rahmen des WM-Ansatzes ganzheitlich denken. Es ist nicht ausreichend, die geeignete Informationstechnologie und die adäquate Aufbau- und Ablauforganisation zu berücksichtigen, ohne dass die Mitarbeiter entsprechend geführt werden und entsprechende Initiative zeigen.76 Wichtig ist ferner der Aufbau lernfreundlicher Strukturen, innerhalb derer es zulässig ist, Fehler zu machen und aus ihnen zu lernen. „Die Aufarbeitung von Fehlern, das Lernen aus Fehlern, die Erweiterung der Wissensbasis der Organisation hätten dann ein doppeltes Ergebnis: den unmittelbaren Lerneffekt und, als mitlaufendes Resultat, die Lektion, dass organisati- [...]

WM ist auf eine leistungsfähige Kommunikationsstruktur angewiesen. Offene Kommunikationsmöglichkeiten müssen ohne Rücksicht auf den Dienstweg bestehen, um Prozess- oder Produktinnovation zu erreichen.72 Daher erscheinen auf der Ebene des Gesamtunternehmens traditionelle funktionale und divisionale Organisationsstrukturen, wie beispielsweise Ein- und Mehrliniensysteme, die Matrixorganisation usw., wenig geeignet. Eher nützlich zur Schaffung der geforderten Rahmenstruktur sind innovations-orientierte Strukturmodelle, unter denen einerseits Kombinationen von Formen der Arbeitsteilung und andererseits Leitungssysteme zu verstehen sind. Beispiele hierfür sind das teamorientierte Modell sich überlappender Gruppen, die Netzwerkmodelle und die Hypertextorganisation.73 Weitere wissensfördernde Organisationsformen sind Gruppen, Wissensgemeinschaften oder auch Teams wie z.B. Qualitätszirkel, Lernstatt und sogenannte Technology Groups. Sie fördern Wissensaustausch durch regelmäßige persönliche Treffen der Wissensträger, den Aufbau von Vertrauen, die Entwicklung von Wissensstrukturen und die Lösung schwieriger Probleme. Denkanstösse innerhalb der Teams resultieren aus der Bündelung und Analyse sämtlichen verfügbaren Wissens. Als prozessfördernd werden auftretende Konflikte [...]

Arbeit zitieren:
Winter, Ralf Oktober 2002: Knowledge Management in der New Economy, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Wissensmanagement, CRM, Wissen, Internet-Ökonomie, Informations- und Kommunikationstechnologie

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