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Eine Klassifizierung von Geschäftsmodellen im Internet

Eine Klassifizierung von Geschäftsmodellen im Internet
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Mirko Müller
  • Abgabedatum: Oktober 1999
  • Umfang: 101 Seiten
  • Dateigröße: 2,0 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Universität - Gesamthochschule Essen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2083-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2083-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2083-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Müller, Mirko Oktober 1999: Eine Klassifizierung von Geschäftsmodellen im Internet, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Internet, Businessmodell, E-Commerce, Geschäftsmodell, Electronic-Commerce

Diplomarbeit von Mirko Müller

Einleitung:

Das Internet entwickelt sich neben den klassischen Medien wie Print, TV und Hörfunk zum vierten großen global verfügbaren Massenmedium. Zahlreiche Unternehmen haben bereits die weitreichenden Potentiale erkannt, die das Medium Internet bietet und sind mit unterschiedlichen Ansätzen und Modellen im Internet erfolgreich tätig. Die Digitalisierung bietet Unternehmen nicht mehr nur die Möglichkeit, im Rahmen des Reengineering-Ansatzes die internen Prozesse zu optimieren, sondern zudem die Chance neue Wege zur Optimierung der unternehmensübergreifenden Wertschöpfungsprozesse zu gehen. Das Internet läßt völlig neue Produkte und Märkte entstehen, die die traditionellen Beziehungen zwischen Kunden und Unternehmen neu definieren. Durch das umfassende Potential des Mediums Internet werden traditionelle Geschäftsmodelle und Handelsstrukturen an Bedeutung verlieren und durch neue innovative Geschäftsmodelle und Handelsstrukturen ergänzt oder ersetzt. Das Internet erhält somit in der Informationstechnologie der Unternehmen einen wichtigen strategischen Charakter.

Gang der Untersuchung:

Die vorliegende Diplomarbeit bietet einen aktuellen Überblick über die innovativen und zukunftsorientierten Geschäftsmodelle im Internet. Da sich die Geschäftsmodelle nicht einfach unter dem allgemein Begriff Electronic Commerce zusammenfassen lassen, erfolgt im Rahmen der Diplomarbeit eine differenzierte Klassifizierung der Geschäftsmodelle im Internet nach unterschiedlichen Gesichtspunkten.

Zunächst erfolgt eine Übersicht der Grundlagen und Rahmenbedingungen des Electronic Commerce im Internet sowie eine Übersicht und Analyse der Erfolgsfaktoren im Internet-Business. Nach der Betrachtung des Produktspektrums der Produkte, Informationen und Dienstleistungen im Internet folgt der Hauptteil der Diplomarbeit, die Klassifizierung der neuen und innovativen Internet-Geschäftsmodelle. Hier wird jedes Geschäftsmodell – begleitet von erfolgreichen, aber auch gescheiterten Praxisbeispielen – dargestellt und charakterisiert sowie die Finanzierungsmöglichkeit des Modells betrachtet. Die Klassifizierung der Geschäftsmodelle ermöglicht eine differenzierte Betrachtung des Themas Electronic Commerce sowie einen direkten Vergleich der Ansätze, Möglichkeiten und Grenzen der jeweiligen Geschäftsmodelle.

Da der Erfolg eines Geschäftsmodells maßgeblich von der Anzahl sowie der Qualität der Kunden abhängt, zeigt ein weiteres Kapitel, welche Möglichkeiten das Internet bietet, Neukunden zu gewinnen sowie Stammkunden an das jeweilige Internetangebot zu binden. Die Analyse der Konzepte zur Kundengewinnung zeigt, welche Vor- und Nachteile die einzelnen Konzepte bieten und wie sie in den unterschiedlichen Geschäftsmodellen erfolgreich eingesetzt werden. Zum Abschluß der Diplomarbeit folgt ein Ausblick auf die Ansätze zukünftiger Entwicklungen neuer Internet-Geschäftsfelder sowie die Möglichkeiten neuer Techniken zur Unterstützung der Geschäftsfelder.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis 2
1. Einführung 4
1.1 Zielsetzung 4
2. Rahmenbedingungen für Geschäftsmodelle im Internet 6
2.1 Erfolgsfaktoren im Internet 6
2.1.1 Technologische Erfolgsfaktoren 6
2.1.1.1 Digitalisierung 6
2.1.1.2 Das Primat der Vernetztbarkeit 7
2.1.1.3 Interaktivität 8
2.1.1.4 Multimedialität 8
2.1.1.5 Erweitertes Supply-Management 9
2.1.1.6 Standards für den elektronischen Handel 10
2.1.2 Organisatorische Erfolgsfaktoren 11
2.1.2.1 Benutzerführung/Navigation 11
2.1.2.2 One-to-One-Marketing 12
2.1.2.3 Kundenorientierung 14
2.2 Wertschöpfung im Internet 15
2.2.1 Wertschöpfungskette für traditionelle Unternehmen 15
2.2.2 Wertschöpfungskette für Online-Produkte 17
2.3 Kunden im Internet 19
2.3.1 Internetexterne Befragungen 20
2.3.2 Internetinterne Befragungen 23
2.4 Folgen des Electronic Commerce für traditionelle Geschäftsmodelle 24
2.4.1 Chancen des Electronic Commerce 24
2.4.2 Risiken des Electronic Commerce 28
2.4.3 Folgen für traditionelle Geschäftsmodelle 28
2.4.3.1 Intensivierung des Wettbewerbs 29
2.4.3.2 Transformation traditioneller Vertriebsstrukturen 29
2.4.3.3 Zunahme von Disintermediation 32
2.4.3.4 Eliminierung von Produkten und Dienstleistungen 32
2.5 Folgen für ausgesuchte Geschäftsmodelle 34
2.5.1 Reise- und Tourismusbranche 34
2.5.2 Printmedien 35
2.6 Produkte und Dienstleistungen im Internet 36
2.6.1 Eignung eines Produkts für den Online-Vertrieb 36
2.6.2 Produktkategorien 37
2.6.2.1 Offline-Produkte 38
2.6.2.2 Online-Produkte 39
2.6.2.3 Hybrid-Produkte 40
2.6.2.4 Information als Produkt 41
2.6.3 Prädestinierte Produkte für den Online-Vertrieb 43
3. Klassifizierung der Geschäftsmodelle im Internet 45
3.1.1 Werbefinanzierte Geschäftsmodelle 49
3.1.1.1 Werbung im Internet 49
3.1.1.1.1 Werbeformen 51
3.1.1.1.2 Werbekosten 53
3.1.1.2 Beispiele werbefinanzierter Online-Magazine 55
3.1.1.3 Beispiele werbefinanzierter Push-Dienste 59
3.1.2 Nutzerfinanzierte Geschäftsmodelle 61
3.1.2.1 Access-Providing 61
3.1.2.2 Webdesign 66
3.1.2.3 Proprietäre Online-Dienste 68
3.1.2.4 News-Dienste 71
3.1.2.5 Serviceleistungen 72
3.1.2.6 Kommerzielle Datenbanken 75
3.1.2.7 Online-Abonnements 77
3.1.2.8 Online-Spiele 80
3.1.3 Provisionsfinanzierte Geschäftsmodelle 82
3.1.3.1 Content-Vermarktung 82
3.1.3.2 Kooperationen und strategische Allianzen 84
3.1.3.3 Sponsoring 86
3.1.4 Mischfinanzierte Geschäftsmodelle 87
3.1.4.1 Electronic Malls 87
3.1.4.2 Online-Dienstleistungen 89
3.1.4.3 Online-Auktionen 89
4. Kundenbindung und Neukundengewinnung 91
4.1.1 Regionalisierung 93
4.1.2 Suchmaschinen-Eintrag 94
4.1.3 Gewinnspiele 95
4.1.4 Newsletter 96
4.1.5 Demoversionen 97
4.1.6 Online-Kundenclubs und Virtuelle Communities 97
5. Schlußwort und Ausblick 100
6. Literaturverzeichnis 101
7. Tabellenverzeichnis 103
8. Abbildungsverzeichnis 104
9. Eidesstattliche Versicherung 105

Automatisiert erstellter Textauszug:

chen. Beispielsweise kann das Internet bei der Zielgruppe der Hausfrauen oder Mütter die Werbeziele noch nicht zufriedenstellend erfüllen. 3.1.1.1.1 Werbeformen Den werbetreibenden Anbietern stehen im Internet zahlreiche unterschiedliche Werbeformen zur Verfügung, wobei die klassische Form des Werbebanners die verbreitetste Anwendung findet. Im Einzelnen stehen folgende Werbeformen zur Verfügung: • Werbebanner: Grafisch animierte Werbeschaltflächen, die auf der Internet-Seite des Anbieters zumeist an fest definierten Werbeplätzen erscheinen. Mittlerweile haben sich gewisse Quasi-Standards für die Größe der Werbebanner etabliert. Die meisten Werbebanner weisen die Größen xel, 234x60 Pixel oder 468x60 Pixel auf. Werbebanner sind in der Regel keine statischen Grafiken, sondern eine Abfolge animierter Einzelgrafiken, um die Aufmerksamkeit des Lesers auf den Werbebanner zu lenken. Mittlerweile existieren bereits neue Werbebanner-Formate, beispielsweise HTMLBanner. Hierbei handelt es sich um HTML-Code, der in der Größe des Werbebanners einen interaktiven Banner erzeugt. Ein HTML-Banner wird aus einer Reihe von HTML-Befehlen erzeugt, die innerhalb des Quellcodes der Seite des Werbeträgers eingefügt werden. Der Betrachter kann innerhalb des Banners eine Auswahl treffen – beispielsweise einen Versicherungsbetrag auswählen – und gelangt dadurch beim Anbieter auf ein ganz spezielles Unterangebot, das der Auswahl innerhalb des HTML-Banners entspricht. In Kombination mit Javascript [...]

Im Vergleich zu traditioneller Werbung in den Medien Print, TV oder Hörfunk bietet die Werbung im Internet dem Werbetreibenden zusätzliche Vorteile: • Rückkanal: Im Internet besteht stets ein Rückkanal vom Werbekunden zum Werbetreibenden, der beispielsweise das Anfordern weiterer Informationen ohne M edienbruch (z.B. durch Telefon oder Postkarte) ermöglicht. • Meßbarkeit: Der Erfolg einer Werbekampagne ist für den Werbetreibenden sofort meßbar anhand sogenannter PageViews (Einblendungen der Werbung) sowie AdClicks (Mausklicks auf den Werbebanner). • Aktualität: Im Internet kann der Werbetreibende Informationen von höchster Aktualität liefern und kurzfristig auf Markt- oder Konsumentenveränderungen reagieren. • Produktionskosten: Die Produktionskosten für Werbebanner oder Textwerbungen fallen wesentlich geringer aus als für Anzeigen in Print-, TV- oder Hörfunk-Medien. Neben den Vorteilen ergeben sich für den Werbetreibenden allerdings auch Probleme und Nachteile, die nicht außer Acht gelassen werden sollten: • Emotionale Werbung: Für emotionale Werbung, die mit Hilfe der Vermittlung von Gefühlen, Werten und Ideen durch Bilder, Filmsequenzen und Musik eine Beeinflussung des Kunden erzielt, ist das Internet derzeit ungeeignet, da sich die dazu notwendigen breitbandigen Übertragungstechnologien wie ADSL oder Internet via Stromleitung noch nicht durchgesetzt haben • [...]

Infrastruktur: Die Geschäftsmodelle der Kategorie Infrastruktur sorgen für das Funktionieren des Marktes für Online-Transaktionen und ermöglichen die Verbindung zwischen Anbieter und Abnehmer auf dem virtuellen Marktplatz. Makler: Die Geschäftsmodelle der Makler basieren auf der vorhandenen Infrastruktur und bringt die Angebote der Anbieter sowie die Nachfragewünsche der Abnehmer zur Deckung. Sie dienen praktisch als Werkzeug, um in der Vielfalt des Informations- und Medienangebote in kürzester Zeit die gewünschten Informationen zu ermitteln. Neben klassischen Maklern wie Auktionshäuser oder Jobbörsen zählen auch Gateways wie AOL oder T-Online oder Portals wie Yahoo und Fireball zu den Maklern. Aggregatoren: In der dritten Kategorie bündeln Killius und Mueller-Oerlinghausen die „Premium Content Provider“, die „Content Aggregators“ sowie die „Transaction Aggregators“. Alle drei Aggregatoren werden durch die Bündelung von Angeboten in Form von Informationen oder physischen Produkten gekennzeichnet. Während Premium Content Provider [...]

Arbeit zitieren:
Müller, Mirko Oktober 1999: Eine Klassifizierung von Geschäftsmodellen im Internet, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Internet, Businessmodell, E-Commerce, Geschäftsmodell, Electronic-Commerce

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