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Kinowerbung: Werbefilme contra Product Placement

Eine Gegenüberstellung auf der Basis von Akzeptanz, Einstellung und Erinnerungswerten der Zuschauer, dargestellt anhand einer empirischen Untersuchung

Kinowerbung: Werbefilme contra Product Placement
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Tanja Rittinghaus
  • Abgabedatum: August 1996
  • Umfang: 170 Seiten
  • Dateigröße: 9,4 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Bielefeld - University of Applied Sciences Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0297-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0297-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0297-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Rittinghaus, Tanja August 1996: Kinowerbung: Werbefilme contra Product Placement, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte:

Diplomarbeit von Tanja Rittinghaus

Einleitung:

Seit mehr als 10 Jahren, spätestens nach Erscheinen des Films „Fire and Ice" von Willy Bogner gibt das Thema Product Placement in Deutschland Anlass zur Kritik und wird in regelmäßigen Abständen in Presse und Fachkreisen diskutiert.

Ein aktuelles und sehr populäres Beispiel stellt der letzte James Bond Film „Golden Eye" dar. Nicht allein der neue Hauptdarsteller sorgte für Schlagzeilen. Der unerwartete Ersatz des bekanntlich jahrelangen Lieblingsgetränks „Martini, gerührt und nicht geschüttelt", durch Wodka Smirnoff, sowie die „Verschrottung" des Aston Martin und Präsentation eines BMW Z3 als neues Agentenauto, sorgten vor allem in der britischen Presse für Entsetzen.

Gegner in dieser Diskussion im Bereich der Kinowerbung sind zum einen die Werbemittler, die Ihre Exklusivverträge für Werbung auf der Kinoleinwand unterlaufen sehen und ihre entgangenen Einnahmen bedauern, zum anderen die Produktionsgesellschaften, die diese Einnahmen zur Aufbesserung ihres Budgets benötigen und aufwendige Produktionen nur auf diesem Wege realisieren können.

Diese gegensätzlichen Interessen werden jedoch nur zum „Wohle und Schutz des Zuschauers" auf ethischer Basis diskutiert, doch bleibt in dieser Diskussion ein wesentlicher Punkt unberücksichtigt. Im Rahmen des Kinobesuches wird der Zuschauer zumindest noch mit einem weiteren Werbemittel konfrontiert ﷓den Werbefilmen im Vorprogramm des Kinospielfilms. Diese bleiben in der Diskussion völlig unberücksichtigt, da hier gegensätzliche wirtschaftliche Interessen nicht zum Tragen kommen. Doch sollte innerhalb einer ethischen Diskussion dieser Aspekt genauso berücksichtigt werden, wie auch die Vorstellungen und Wünsche des Zuschauers selbst.

Deshalb soll in dieser Arbeit vor allem das Urteil des Zuschauers im Mittelpunkt stehen. Welchen Standpunkt vertritt dieser im Rahmen der Diskussion um die beiden Werbeformen?

Wird die „offensichtliche Werbung" - Werbefilme vor dem Spielfilm, der Bedrohung des letzten werbefreien Raumes im Filmtheater durch die „versteckte Werbung" - Product Placement, tatsächlich vorgezogen ?

Kann dadurch das „Kreuzfeuer" Pro und Contra Product Placement gerechtfertigt werden ?

Der erste Teil dieser Arbeit geht auf das Medium Kino und die besonderen Werbeformen innerhalb des Mediums ein. Im Anschluss daran werden Erkenntnisse aus bereits bestehenden Untersuchungen zu diesem Thema vorgestellt, die teilweise Ausgangspunkte für die eigene Untersuchung darstellen. Die Ergebnisse dieser Untersuchung werden danach detailliert aufgeführt und untersucht. Sie dienen als Basis für das Fazit.

Inhaltsverzeichnis:

1. BEGRÜNDUNG DER THEMENWAHL 1
2. VORGEHENSWEISE 3
3. FILMTHEATER 4
3.1 STATISTIK 4
3.2 KINOBESUCHER. 5
3.3 KINOWERBUNG 5
3.4 REICHWEITEN DES MEDIUMS KINO 6
4. WERBEMÖGLICHKEITEN IM FILMTHEATER 7
4.1 LEINWANDWERBUNG 7
4.2 WERBEFILMSCHALTUNG 8
4.2.1 Werbemittler 8
4.2.2 Kosten der Werbefilmschaltung 8
4.2.4 Kunden und Nutzer der Werbefilmschaltung 10
4.2.5 Abwicklung der Werbefilmbelegung 11
4.2.6 Beschränkungen und Gesetzliche Regelungen 12
4.3 PRODUCT PLACEMENT IN KINOFILMEN 13
4.3.1 Begriffsdefinition 13
4.3.2 Kategorien des Product Placement 13
4.3.3 Kosten des Product Placement Einsatzes 15
4.3.4 Kunden und Nutzer von Product Placement 16
4.3.5 Abwicklung des Einsatzes von Product Placement 16
4.3.6 Gesetzliche Regelungen 17
5. UNTERSUCHUNGSERGEBNISSE VORLIEGENDER STUDIEN ZUM THEMA WERBEFILME 18
5.1 ANMERKUNGEN ZU DEN HERANGEZOGENEN STUDIEN 18
5.2 WERBEFILME CONTRA TV - SPOTS 18
5.2.1 Der direkte Vergleich in der Beurteilung 18
5.2.2 Erinnerungswerte von Werbefilmen und TV - Spots 19
5.3 ZWISCHENFAZIT 20
6. UNTERSUCHUNGSERGEBNISSE VORLIEGENDER STUDIEN ZUM THEMA PRODUCT PLACEMENT 21
6.1 ANMERKUNGEN ZU DEN HERANGAZOGENEN STUDIEN 21
6.2 PRODUCT PLACEMENT CONTRA TV - SPOTS 22
6.2.1 Der direkte Vergleich in der Beurteilung 22
6.2.2 Erinnerungswerte von Product Placement und TV - Spots 22
6.3 BEKANNTHEITSGRADERHÖHUNG UND IMAGEVERÄNDERUNG DURCH PRODUCT PLACEMENT 23
6.4 AUSWIRKUNGEN VON PRODUCT PEACEMENT 24
6.5 ZWISCHENFAZIT 25
PRIMARSTATISTISCHE UNTERSUCHUNG
7. BEFRAGUNG ZUM THEMA WERBEFILME 26
7.1 Ziele 26
7.2 METHODIK DER BEFRAGUNG 26
7.2.1 Zielgruppe 26
7.2.2 Stichprobe 26
7.2.3 Untersuchungsmethode 26
7.2.4 Untersuchungszeitraum 26
7.2.5 Fragebogengestaltung 27
7.2.6 Auswahlverfahren und Ablauf der Befragung 27
8. BEFRAGUNG ZUM THEMA PRODUCT PLACEMENT 28
8.1 ZIELE 28
8.2 METHODIK DER BEFRAGUNG 28
8.2 Zielgruppe 28
8.2.2 Stichprobe 28
8.2.3 Untersuchungsmethode 28
8.2.4 Untersuchungszeitraum 29
8.2.5 Fragebogengestaltung 29
8.2.6 Auswahlverfahren und Ablauf der Befragung 29
ERGEBNISDARSTELLUNG DER EIGENEN UNTERSUCHUNG
9. ERGEBNISSE DER BEFRAGUNG ZUM THEMA WERBEFILME 30
9.1 ERGEBNISDARSTELLUNG 30
9.2 ALLGEMEINE DATEN DER STICHPROBE 30
9.3 RECALLWERTE DER GEZEIGTEN WERBEFILME 30
9.3.1 Unterschiede der Recallwerte in den einzelnen Gruppen 32
9.3.2 Aufstellung und Untersuchung von Hypothesen zu den Realwerten 34
9.4 UNTERSCHEIDUNG VON WERBEFILMEN GLEICHER PRODUKTANBIETER 37
9.5 WERBEFILME ALS BESTANDTEIL DES KINOVERGNÜGENS 39
10. ERGEBNISSE DER BEFRAGUNG ZUM THEMA PRODUCT PLACEMENT 42
10.1 ERGEBNISDARSTELLUNG 42
10.2 ALLGEMEINE DATEN DER STICHPROBE 42
10.3 RECALLWERTE DER GEZEIGTEN MARKENARTIKEL 43
10.3.1 Unterschiede der Recallwerte in den einzelnen Gruppen 46
10.3.2 Aufstellung und Untersuchung von Hypothesen zu den Recallwerten 48
10.4 EINSTELLUNG DES ZUSCHAUERS ZU PRODUCT PLACEMENT 49
10.4.1 Außerökonomische und Ökonomische Zielerreichung im Zusammenhang mit dem Einsatz von Product Placement 50
10.4.2 Manipulation des Verbrauchers durch den Einsatz von Product Placoment 53
10.4.3 Notwendigkeit des Einsatzes von Product Placement 54
10.4.4 Product Placement als Störfaktor der Filmhandlung 55
10.4.5 Einsatz von Product Placement gegen Bezahlung 56
11. BEWERTUNGSVERGLEICH VON WERBEFILMEN UND PRODUCT PLACEMENT 58
11.1 POLARTÄTENPROFIL 58
11.2 RANGREIHEN 60
11.3 BEURTEILUNG EINZELNER KRITERIEN 61
11.3.1 Benotung der einzelnen Items in den Gruppen 65
11.3.1.1 Benotung der Werbefilm Items 65
11.3 1.2 Benotung der Product Plancement Items 67
11.4 GESAMTURTEILE DER ZUSCHAUER 68
11.4.1 Gesamturteile der 14 bis 21jährigen 70
11.4.2 Gesamturteile der 22 bis 31jährigern 71
11.4.3 Gesamturteile der über 31jährigen 72
11.5 ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE 74
12. FAZIT 77
VERSICHERUNG
LITERATURVERZEICHNIS
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
ANHANG

Arbeit zitieren:
Rittinghaus, Tanja August 1996: Kinowerbung: Werbefilme contra Product Placement, Hamburg: Diplomica Verlag

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