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Kinderarmut

Präventions- und Interventionsstrategien am Beispiel der Stadt Wilhelmshaven

Kinderarmut
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Sophie Rose
  • Abgabedatum: Juli 2009
  • Umfang: 118 Seiten
  • Dateigröße: 1,0 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Universität Vechta Deutschland
  • Bibliografie: ca. 70
  • ISBN (eBook): 978-3-8428-0868-3
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Rose, Sophie Juli 2009: Kinderarmut, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Interventionsstrategie, Kinderarmut, Deutschland, Armutsmessung, Soziale Arbeit

Diplomarbeit von Sophie Rose

Einleitung:

Diese im Rahmen der Abschlussprüfungen des Studienganges ‘Erziehungswissenschaft’ an der Universität Vechta erstellte Diplomarbeit behandelt und erarbeitet das Thema ‘Kinderarmut – Präventions- und Interventionsstrategien am Beispiel der Stadt Wilhelmshaven’.

Einige zeitgemäße Aussagen über Armut und Kinderarmut in Deutschland bestätigen auf eindringliche Art und Weise auch die nationale Herausforderung an Staat und Gesellschaft:

Neuester Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung, September 2008: 13% der Deutschen sind armutsgefährdet.

Wilhelmshavener Zeitung vom 05. Dezember 2008: ‘Jeder siebte Niedersachse arm’.

‘Die Arche’ in einem TV- Spot, Januar 2009: ‘2,5 Millionen Kinder leben in Deutschland unter der Armutsgrenze’.

Unicef- Bericht zur Lage von Kindern in Deutschland, 2008: ‘Jedes sechste deutsche Kind in Deutschland ist arm’.

Oldenburgische Volkszeitung am Sonntag vom 11. Januar 2009: ‘Millionen Kinder leben in Armut’.

(Kinder-) Armut ist, wie an diesen wenigen exemplarischen und aktuellen Aussagen dargestellt, nicht nur ein internationales Problem, das zum Beispiel in afrikanischen oder südasiatischen (‘Dritte Welt Länder’) oder in armen ost- und südeuropäischen Ländern zu finden ist, sondern auch in einem reichen und hoch entwickelten Industriestaat wie Deutschland.

Ob in Tageszeitungen, im öffentlich- rechtlichen und privaten Fernsehen, im Radio und im Internet, Kinderarmut in der Welt und in Deutschland ist eine Herausforderung, über die man nahezu täglich liest, etwas darüber hört, sie sieht und sie möglicherweise auch im persönlichen Umfeld erlebt.

Nicht nur die Politik, die Gesellschaft, die Gewerkschaften, Sozial- oder Wohlfahrtsverbände halten die Problematik für besonders wichtig und sehen Handlungsbedarf, auch die evangelische und die katholische Kirche betonen die Wichtigkeit und Relevanz des Themas Kinderarmut. Die Landesbischöfin von Niedersachsen, Frau Dr. Margot Käßmann, bezeichnet in der NDR- Fernsehsendung ‘Das!’ am 22. Dezember 2008 die Kinderarmut in Deutschland als eines der für sie wichtigsten Themen der Zukunft.

Neben der Bundesregierung veröffentlichen auch die Landeskirchen, der Deutsche Caritasverband, das Kinderhilfswerk Unicef, das Niedersächsische Landesamt für Statistik und andere Institutionen Armuts- und Reichtumsberichte, Stellungnahmen, Gutachten und Denkschriften zu dieser Thematik. Es zeigt sich hier deutlich, dass Kinderarmut eine sozialpolitische, übergreifende, hoch bedeutende und brisante Aufgabe ist.

Kinder und Jugendliche bilden unterdessen die gesellschaftliche Gruppe, die am stärksten und häufigsten von Armut bedroht und betroffen ist. Zugleich verfügen sie jedoch laut eines Gespräches mit dem Fachbereichsleiter des Jugendamtes in Wilhelmshaven, Carsten Feist, nur über geringe Möglichkeiten, sich aus dieser Situation zu ‘befreien’. Die Besonderheit der Armut von Kindern liegt seiner Ansicht nach darin begründet, dass die Folgen schwerer und die Kinder in der Bewältigung der Situation hilfloser sind.

Da in meiner Heimatstadt Wilhelmshaven, bestätigt durch das städtische Jugendamt sowie das Niedersächsische Landesamt für Statistik (2008) besonders viele Kinder und Jugendliche unter der Armutsgrenze leben und diese Konstellation fast täglich auf unterschiedlichen Ebenen erschlossen, thematisiert und diskutiert wird, behandelt die Arbeit dieses aktuelle und drängende Thema.

Durch die große Anzahl von akuten kommunalen und privat initiierten Hilfs- und Unterstützungsangeboten, Hilfsorganisationen, Spendenprogrammen und -aufrufen hat mich vornehmlich die Frage konkreter Unterstützungs- und Hilfsangebote in einer besonders betroffenen Stadt interessiert. Dies begründet auch meinen Bezug auf die Stadt Wilhelmshaven.

Die Bekämpfung der Kinderarmut und damit verbundene Präventions- sowie Interventionsstrategien sind die zentralen Überlegungen und Fragestellungen der vorliegenden Diplomarbeit.

Die Problematik der Kinderarmut ist bereits in vielen Büchern, Publikationen, Berichten und Veröffentlichungen umfangreich ausgearbeitet worden. Mein Ziel ist es daher, das Thema nicht vorrangig nur theoretisch und literarisch zu erarbeiten, sondern das Problem an einem realen Beispiel zu verdeutlichen.

Der Aufbau der vorliegenden Arbeit ist folgendermaßen gestaltet und strukturiert:

Im ersten Teil gebe ich, in das Thema einführend, allgemeine Informationen zur Armut. Nach Betrachtung der Armutsdefinitionen/ -begriffe und einiger zentraler Formen von Armut werde ich Konzepte zur Armutsmessung in Deutschland vorstellen. Anschließend ziehe ich einen kurzen Vergleich der Armut in Deutschland zu anderen Ländern.

In einem zweiten Schritt gehe ich speziell auf die Kinderarmut ein und erkläre zunächst, was unter dieser zu verstehen ist. Neben der Darstellung von vier ausgewählten Risikogruppen werde ich die Auswirkungen der Armut auf die Kinder analysieren und deutlich machen, sowie relevante Begrifflichkeiten und Maximen bei der Betrachtung der Kinderarmut in diesem Teil kurz darstellen und erläutern. Einige staatliche, bundesweite und ausgesuchte Hilfsangebote und Präventionen beschreibe ich überdies in diesem Kontext.

Nach dem ersten und zweiten Teil gebe ich eine Zusammenfassung entlang der bis dahin erfassten Inhalte.

Den Bezug auf die Stadt Wilhelmshaven stelle ich im letzten Teil meiner Arbeit her, dieser stellt zugleich meinen Schwerpunkt der Diplomarbeit dar. Hier stellen sich folgende Fragen: Wie sieht die aktuelle Situation in Wilhelmshaven aus? Was unternimmt eine mittelgroße Stadt gegen die Herausforderung der Kinderarmut, und was tut die Kommune für die betroffenen Kinder und ihre Familien? Welche Lösungsansätze gibt es in Wilhelmshaven? Warum sind diese Angebote wichtig, wie begegnen diese der Kinderarmut und wie wird diese Hilfe umgesetzt? Hat die Stadt rechtzeitig auf diese Herausforderung reagiert? Sind die Angebote der Stadt erfolgreich? Ich werde diese Fragen und Überlegungen an ausgewählten Präventions- und Interventionsstrategien, insbesondere an präventiven Strategien des städtischen Jugendamtes, beantworten und aufzeigen.

Die Arbeit endet mit einer Zusammenfassung entlang der wichtigsten Inhalte des dritten Teils und der zentralen Fragestellungen, einer kritischen Betrachtung und einem Resümee meiner Erkenntnisse.

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort 1
1. Einleitung 3
I. Allgemeine Informationen zum Thema Armut
2. Begriffsbestimmung Armut 6
2.1 Armutsdefinitionen 6
2.2 Formen von Armut 7
2.2.1 Absolute Armut 7
2.2.2 Relative Armut 8
2.2.3 Verdeckte Armut 8
2.3 Messung der Armut 9
2.3.1 Ressourcenansatz 9
2.3.1.1 Sozialhilfeschwelle als Armutsindikator 9
2.3.1.2 Relative Einkommensarmut 10
2.3.2 Lebenslagenansatz 11
2.3.2.1 Versorgungslagen 12
2.3.2.2 Lebenslagenansatz zur Erfassung von Kinderarmut 13
2.3.3 Soziale Ausgrenzung 13
2.4 Armut in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern 14
II. Kinderarmut in Deutschland
3. Was meint Armut bei Kindern? 17
4 Risikogruppen von Kinderarmut 18
4.1 Arbeitslose Familien 18
4.1.1 ‘Working poor’ 20
4.2 Ein- Eltern- Familien: Alleinerziehende Frauen 20
4.3 Kinderreiche Familien 21
4.3.1 ‘Double-income-no-kids’- Familien 22
4.4 Ausländische Familien 22
5. Infantilisierung und Familialisierung der Armut 24
6. Wichtige Maximen bei Betrachtung von Kinderarmut 24
6.1 Emotionale Armut 25
6.2 Wohlstandsverwahrlosung 25
7. Auswirkungen von Armut auf Kinder und Jugendliche 26
7.1 Wohnen 27
7.2 Bildung 28
7.3 Gesundheit 29
7.4 Soziale Kontakte 31
8. Präventionen und Interventionen gegen Kinderarmut 33
8.1 Strukturelle kindbezogene Armutsprävention 33
8.2 Schutzfaktoren 34
8.3 Politische Ebenen 36
8.3.1 Sozial- und Transferleistungen 36
8.3.1.1 Sozial- und Familienpolitik 37
8.3.1.2 Sozialgeld für Kinder 37
8.3.2 Bildungspolitik und Ganztagsbetreuung 39
8.3.3 Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik 40
8.3.4 Gesundheitspolitik 41
8.4 Angebote der Sozialen Arbeit für Familien und Kinder 42
8.4.1 Zugänge der Sozialen Arbeit 43
8.4.2 Frühwarnsysteme 43
8.4.3 Bundesweite Projekte 45
8.4.3.1 ‘Die Tafel’ 45
8.4.3.2 ‘Die Arche’ 48
8.4.3.3 Angebote der Kirchen 48
8.4.3.4 Arbeiterwohlfahrt 49
9. Zusammenfassung des ersten und zweiten Teils 50
III. Präventions- und Interventionsstrategien am Beispiel der Stadt Wilhelmshaven
10. Relevante Daten und Fakten der Stadt Wilhelmshaven 53
11. Aktuelle (Kinder-) Armutssituation in Niedersachen und Wilhelmshaven 54
12. Überblick der thematischen Öffentlichkeitsarbeit 55
12.1 Städtische Politik und Maßnahmen 58
12.1.1 Schriftliche Stellungnahme der Stadt Wilhelmshaven 61
13. Konkret ausgewählte Hilfsangebote der Stadt: Präventions- und Interventionsstrategien 63
13.1 Lebenslage vor der Schule 64
13.1.1 Familienhebammen: Prävention durch Frühförderung 64
13.1.1.1 Wilhelmshavener Förderkrippe 69
13.1.2 Elterntraining: ‘Starke Eltern – Starke Kinder’ 71
13.1.3 Familien- und Kinderservicebüro 73
13.1.3.1 Erziehungslotsen 75
13.1.4 ‘Kon- Lab’ – Sprachförderung 77
13.2 Lebenslage Schule 80
13.2.1 Schulsozialarbeit 80
13.2.2 ‘SUSI’: Systemische Unterstützung Schulischer Integration 82
13.3 Lebenslagen übergreifende Angebote 84
13.3.1 Mediation 84
13.4 ‘ChaKA’: Chancen für Kinder im Alltag 86
13.5 Evaluation 89
14. Zusammenfassung des dritten Teils 90
15. Resümee 95
Literaturverzeichnis
Anlagen
Anlage 1: ‘Anschreiben Begrüßungsbesuch Stadt Dormagen’
Anlage 2: ‘Präventionsarbeit im Jugendamt Wilhelmshaven’

Textprobe:

Kapitel 3, Was meint Armut bei Kindern?

In zweiten Teil der Diplomarbeit wird nun konkret auf die Kinderarmut in Deutschland eingegangen. Daher ist es vorab erforderlich zu klären, was unter Armut bei Kindern zu verstehen ist und auf welche Definition die Arbeit sich im weiteren Verlauf beziehen wird.

Der Arbeiterwohlfahrt Bundesverband veranlasst im Jahre 1997 ein Forschungsprojekt mit den sogenannten AWO-ISS-Studien, in deren die kennzeichnenden Armutsursachen und Folgen für die Kinder erforscht werden sollen. Kommende Grundbedingungen eines ‘kindgerecht(er)en Armutsbegriffes’ werden dabei betont:

Kindzentrierte Sichtweise: die Armutsdefinition muss vom Kind ausgehen, das bedeutet, die Lebenslage, die herannahenden Entwicklungen und die subjektive Wahrnehmung der Kinder und ihre jeweilige Alterklasse müssen mit beachtet werden.

Familiärer Zusammenhang: Dieser und die Haushaltsgesamtsituation müssen bei der Begriffbestimmung miteinbezogen werden. Die Lebenssituation der Kinder und Jugendlichen sind in zahlreichen Bereichen von der Elternlebenslage und ihrem Geld direkt abhängig.

Mehrdimensionale Definition: Wie der Lebenslagenansatz bereits berücksichtigt, ist eine rein finanzielle Elterneinkommensdefinition nicht ausreichend. Weitere Aspekte, z.B. Gesundheit und soziale Integration, müssen mit aufgenommen werden, sie müssen etwas über die Entwicklung und gesellschaftlichen Partizipationschancen der in Armut lebenden Kinder aussagen.

Materielle Mangellage: Der Armutsbegriff bei Kindern darf jedoch nicht als Sammelbezeichnung für Benachteiligungen verstanden werden. Nach der AWO-ISS-Studie darf nur bei vorliegender materieller und finanzieller Mangellage der Familie nach einer Schwellengrenze (= familiäre Armut), von Armut gesprochen werden.

Kinderarmut liegt in Deutschland vor, wenn das Einkommen der Familie des Kindes oder Jugendlichen unterhalb einer bestimmten Einkommensgrenze liegt, also familiäre Armut besteht (eingeschlossen ist auch der Hartz IV- und Sozialhilfebezug). Neben der materiellen und finanziellen Armut existieren, wie der Punkt 7 noch genauer darstellt, meist weitere Benachteiligungen für die betroffenen Kinder, z.B. im Bildungsbereich und im kulturellen, gesundheitlichen und/ oder auch im sozialen Bereich. Kinderarmut beinhaltet daneben auch immer eine kindzentrierte Sichtweise, vor allem die subjektive Wahrnehmung der Kinder spielt dabei eine große Rolle (siehe dazu auch 6.1). Es reicht also nicht, Kinderarmut nur am elterlichen Einkommen festzumachen!

Kinderarmut muss als eigenständiges Problem und Kinder sollen als eigenständige Subjekte und Opfer von Armut verstanden werden.

4, Risikogruppen von Kinderarmut:

Die Ursachen für Kinderarmut in Deutschland lassen sich auf das Wesentliche eingrenzen. Die vier bedeutendsten Risikofaktoren und Aspekte, die sich auch regelmäßig in der Literatur wiederfinden lassen, werden im Folgenden aufgeführt: Kinderarmut in Deutschland kann man vor allem: in arbeitslosen Familien, bei alleinerziehenden Elternteilen, besonders bei Frauen, in kinderreichen sowie in ausländischen Familien beobachten.

Bereits bei der Benennung der vier Risikogruppen lässt sich ableiten, dass Kinderarmut bzw. das Armutsrisiko stark durch die Familienform des Kindes beeinflusst wird.

4.1, Arbeitslose Familien:

Die Arbeitslosenquote in Deutschland mit 8,2% (Stand Mai 2009), das sind über drei Millionen Erwerbslose, zählt entscheidend zu einer der Hauptursachen für Kinderarmut. In ‘Zeiten der Arbeitslosigkeit und Hartz IV’ lässt sich insbesondere in den Nachrichten und der Presse verfolgen, dass es vielen Familien und somit auch Kindern an Geld fehlt. Die Erwerbslosigkeit eines Elternteils oder beider arbeitswilligen und -fähigen Elternteile verhindert, dass dem Lebensunterhalt für die Familie nachgekommen werden kann. Das Arbeitslosengeld I soll in diesem Fall das Abgleiten durch Grundsicherung in die (absolute) Armut verhindern. Die Bewilligung hat in Deutschland jedoch besondere Regelungen und Vorraussetzungen, aufgrund derer Familien nicht immer vor der relativen Armut bewahrt werden. Arbeitslosengeld I kann nur unter dem Gesichtspunkt der vorherigen und längeren Beitragszahlungen an den Staat bezogen werden. Da Erwerbslose ‘nur’ 60% bzw. 67% (mit Kind) des letzten Nettoeinkommens anerkannt bekommen, sinken besonders Geringverdiener leicht unter die 50% Armutsgrenze. Vor allem die Arbeitslosigkeit über mehrere Jahre erhöht die Wahrscheinlichkeit, unter das Existenzminimum abzugleiten, da das Arbeitslosengeld auf maximal zwei Jahr befristet ist. Nach Ablauf dieser Zahlungsfrist setzen Hartz IV- Leistungen, also das Arbeitslosengeld II mit Sozialhilfeniveau ein. Vorwiegend Langzeitarbeitslose stolpern somit in die Armut. Für die Kinder (bis 14 Jahre) bedeutet dies, 2008 nach dem Hartz IV- Regelsatz im Monat mit 207 Euro auszukommen (15 bis 25- Jährige mit 276 Euro). Das Kindergeld ist in diesen Beträgen bereits inbegriffen.

Arbeit zitieren:
Rose, Sophie Juli 2009: Kinderarmut, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Interventionsstrategie, Kinderarmut, Deutschland, Armutsmessung, Soziale Arbeit

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