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Die Kennzahl der Combined Ratio in der Versicherungswirtschaft

Welche Definition der Combined Ratio sollte im Rahmen der wertorientierten Unternehmensführung verwendet werden?

Die Kennzahl der Combined Ratio in der Versicherungswirtschaft
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Günther Egger
  • Abgabedatum: Mai 2005
  • Umfang: 109 Seiten
  • Dateigröße: 1,3 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Salzburg Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-8901-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-8901-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-8901-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Egger, Günther Mai 2005: Die Kennzahl der Combined Ratio in der Versicherungswirtschaft, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Schadensatz, Kostensatz, Versicherung, Unternehmensbewertung, Sicounted Cash Flow (DCF)-Verfahren

Diplomarbeit von Günther Egger

Problemstellung:

Die Kennzahl der Combined Ratio ist eine zusammengesetzte Kennzahl aus Schaden- und Kostensatz im Geschäftsbereich der Schaden- und Unfallversicherung. Sie dient in der Versicherungswirtschaft dazu, die Rentabilität des Versicherungsbestandes zu beurteilen.

Überschreitet die Combined Ratio den Wert von 100%, so stellt dies für das versicherungstechnische Ergebnis ein Alarmzeichen dar. Solange die Combined Ratio nicht entscheidend unter 100% liegt, wird für das Unternehmen und den Shareholder kein Wert generiert.

Aus diesem Grund versuchen Versicherungsunternehmen einerseits den Prozentsatz der Combined Ratio so gering wie möglich zu halten und andererseits in den Büchern so gering wie möglich darzustellen.

Dies führte in der Vergangenheit dazu, dass die Combined Ratio in den europäischen Versicherungsunternehmen mit unterschiedlichen Berechnungsformen ermittelt und veröffentlicht wurde. Die objektive Vergleichbarkeit der Combined Ratio ist durch diese unterschiedlichen Berechnungsformen nicht gegeben.

Das Shareholder Value Konzept ist für Versicherungsgesellschaften von besonderer Wichtigkeit. Die Gründe dafür sind einerseits in der zunehmenden Deregulierung und Öffnung der Märkte und dem damit verbundenen Wettbewerbsdruck zu sehen. Andererseits fordern die Eigenkapitalgeber eine angemessene Verzinsung ihres investierten Kapitals, welche in der Regel aber nicht nur durch laufende Dividenden erreicht wird, sondern durch die Wertsteigerung innerhalb eines Versicherungsunternehmens.

Vor dem Hintergrund oben dargestellter Problemlandschaft befasst sich die Diplomarbeit daher mit folgenden Fragestellungen:

- Welche Definitionen der Combined Ratio werden von ausgesuchten Versicherungsunternehmen verwendet?

- Welche Definition der Combined Ratio sollte im Rahmen einer wertorientierten Unternehmensführung verwendet werden?

Gang der Untersuchung:

Die Diplomarbeit gliedert sich in zwei Abschnitte. Der theoretische Abschnitt A umfasst die Themengebiete der wertorientierten Unternehmensführung, der Unternehmensbewertung und der Combined Ratio. Aufbauend auf den wesentlichen Erkenntnissen aus Abschnitt A wird im praktischen Abschnitt B eine „optimale“ Definition der Combined Ratio im Rahmen der wertorientierten Unternehmensführung empfohlen.

Die nachfolgende Gliederung gibt einen Überblick über die Inhalte der Arbeit:

1.) Einführung.

2.) Wertorientierte Unternehmensführung.

- Entstehung und Kritikpunkte am Shareholder Value.

- Aktualität und Akzeptanz von VBM.

- Wertorientierung in Versicherungsunternehmen.

3.) Unternehmensbewertung.

- DCF-Verfahren.

- Elemente der DCF-Verfahren.

- Bewertung von Versicherungsgesellschaften.

4.) Combined Ratio.

- Theoretische Definition der Combined Ratio.

- Darstellungsformen der Combined Ratio.

- Inputgrößen der Combined Ratio.

5.) Untersuchung von 5 Versicherungsgesellschaften zur Combined Ratio und die Darstellung der wesentlichen Erkenntnisse.

6.) Darstellung der Combined Ratio aus der Praxis und die Abgabe einer Handlungsempfehlung zu einer „optimalen“ Combined Ratio im Rahmen der wertorientierten Unternehmensführung.

7.) Schlussworte.

Inhaltsverzeichnis:

INHALTSVERZEICHNIS II
ABBILDUNGSVERZEICHNIS V
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS VI
1. EINFÜHRUNG 1
1.1 Beschreibung der Problemstellung 1
1.2 Fragestellungen 2
1.3 Aufbau und Methodik der Arbeit 3
Abschnitt A Theoretische Aspekte 5
2. WERTORIENTIERTE UNTERNEHMENSFÜHRUNG 6
2.1 Grundlagen 6
2.2 Shareholder Value (SHV) 7
2.2.1 Entstehung des Shareholder Value 9
2.2.2 Kritikpunkte am Shareholder Value 10
2.3 Aktualität und Akzeptanz 12
2.4 Wertorientierung in Versicherungsunternehmen 13
3. UNTERNEHMENSBEWERTUNG 15
3.1 Discounted Cash Flow (DCF)-Verfahren 16
3.1.1 Entity Approach (Bruttoverfahren) 17
3.1.1.1 Entity Approach auf Basis von Free Cash Flows 18
3.1.1.2 Entity Approach auf Basis von Total Cash Flows 18
3.1.2 Equity Approach (Nettoverfahren) 19
3.1.3 Adjusted Present Value Verfahren (APV-Verfahren) 19
3.1.4 Zusammenfassende Darstellung der DCF-Verfahren 20
3.2 Elemente der DCF-Verfahren 22
3.2.1 Cash Flow (CF) 22
3.2.1.1 Free Cash Flow (FCF) 23
3.2.1.2 Flow to Equity (FTE) 24
3.2.2 Residualwert 25
3.2.3 Weighted Average Cost of Capital (WACC) 25
3.2.3.1 Eigenkapitalkosten 27
3.2.3.1.1 Capital Asset Pricing Model (CAPM) 27
3.2.3.1.2 Arbitrage Pricing Model (APM) 28
3.2.3.2 Fremdkapitalkosten 29
3.3 Bewertung von Versicherungsgesellschaften 29
3.3.1 Wesen von Versicherungsgesellschaften 29
3.3.2 Wertorientierter Steuerungsansatz 32
3.3.3 Besonderheiten bei der Cash Flow Betrachtung 32
4. DIE KENNZAHL DER COMBINED RATIO 36
4.1 Begriff der Kennzahlen 36
4.2 Definition der Combined Ratio 36
4.3 Theoretische Darstellungsformen 37
4.4 Versicherungstechnische Rechnung 41
4.4.1 Verdiente (abgegrenzte) Prämien 44
4.4.2 Kapitalerträge des technischen Geschäftes 45
4.4.3 Sonstige versicherungstechnische Erträge 45
4.4.4 Aufwendungen für Versicherungsfälle 45
4.4.4.1 Zahlungen für Versicherungsfälle 45
4.4.4.2 Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle 46
4.4.5 Versicherungstechnische Rückstellungen 46
4.4.6 Aufwendungen für die Prämienrückerstattung 48
4.4.7 Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb 48
4.4.8 Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen 48
4.4.9 Veränderung der Schwankungsrückstellung 49
4.5 Problematik bei der Veröffentlichung der Combined Ratio 50
Abschnitt B Praktische Aspekte 51
5. UNTERSUCHUNG 52
5.1 Untersuchungsbereich 53
5.1.1 Allianz Elementar 55
5.1.2 UNIQA 56
5.1.3 Wiener Städtische 56
5.1.4 Generali Vienna Group 56
5.1.5 AXA Versicherung 57
5.2 Untersuchungsmethodik 57
5.3 Ergebnisse im Überblick 59
5.4 Erkenntnisse im Überblick 62
6. COMBINED RATIO UND BEREINIGTER JAHRESÜBERSCHUSS 66
6.1 Bereinigter Jahresüberschuss 67
6.2 11 Definitionen der Combined Ratio aus der Praxis 68
6.2.1 Definition 1 69
6.2.2 Definition 2 70
6.2.3 Definition 3 71
6.2.4 Definition 4 72
6.2.5 Definition 5 73
6.2.6 Definition 6 74
6.2.7 Definition 7 75
6.2.8 Definition 8 76
6.2.9 Definition 9 77
6.2.10 Definition 10 78
6.2.11 Definition 11 79
6.3 Parameter der Combined Ratio im Rahmen von VBM 80
6.3.1 Prämie 80
6.3.2 Schaden 81
6.3.3 Kosten 81
6.3.4 Sonstige versicherungstechnische Posten 82
6.4 Empfohlene Combined Ratio im Rahmen von VBM 82
7. SCHLUSSWORTE 86
QUELLENVERZEICHNIS VII
ANHANG XIV
EIDESSTATTLICHE ERKLÄRUNG XIX

Arbeit zitieren:
Egger, Günther Mai 2005: Die Kennzahl der Combined Ratio in der Versicherungswirtschaft, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Schadensatz, Kostensatz, Versicherung, Unternehmensbewertung, Sicounted Cash Flow (DCF)-Verfahren

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