Der Kaufentscheidungsprozeß beim Automobilkauf - Ausgewählte Aspekte des Entscheidungsverhaltens
Phasenmodell des Automobilkaufs - Marken im Automobilhandel - Gruppenfreistellungsverordnung - Finanzierung von Automobilkäufen - Internet und Autokauf
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Jens-Arne Jensen, Jan-Stellan Jensen
- Abgabedatum: November 2000
- Umfang: 130 Seiten
- Dateigröße: 635,1 KB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Westküste, Heide Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-4634-5
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-4634-5 P - ISBN (CD) :978-3-8324-4634-5 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Jens-Arne Jensen, Jan-Stellan Jensen November 2000: Der Kaufentscheidungsprozeß beim Automobilkauf - Ausgewählte Aspekte des Entscheidungsverhaltens, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Kauf, Händler, Auto, Marke, Gruppenfreistellungsverordnung
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Diplomarbeit von Jens-Arne Jensen, Jan-Stellan Jensen
Einleitung:
Diese empirische Diplomarbeit gehört einer Reihe von vier Arbeiten an, die alle aus dem von der weltgrößten Unternehmensberatung Accenture (ehemals Andersen Consulting) initiierten Projekt „The Age of Mobility“ hervorgehen. Grundlage dieser vier Arbeiten bildet eine deutschlandweit durchgeführte Untersuchung (Kaufprozess/Mobilität 2000) zu den zwei Themenbereichen „Kaufentscheidungsprozeß beim Autokauf“ und „Mobilität“. Diese Untersuchung wurde mit einem Budget von DM 25.000,- im Auftrag von Accenture und der DaimlerChrysler Tochter MCC smart durchgeführt. Der dazu gehörige voll codierte 24-Seiten starke Fragebogen ist im Anhang enthalten.
Ziel dieser Diplomarbeit ist es, die Entscheidungen eines Autokäufers in Bezug auf den Kaufentscheidungsprozss zu analysieren. Das Verhältnis des Konsumenten zum Autohaus und zum Autohändler sowie Finanzierungsformen von Neu- und Gebrauchtwagenkäufen werden untersucht. Ein Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf dem Autokauf per Internet. Die Arbeit behandelt in sämtlichen Schwerpunkten grundsätzlich andere Aspekte als die zweite Arbeit zum Thema „Kaufentscheidungsprozess“.
Gang der Untersuchung:
Es wird das Phasenmodell des Automobilkaufs, eine zeitliche Abfolge des Kaufentscheidungsprozesses, umfassend dargestellt. Daraufhin folgen Ausführungen zu dem Bereich Finanzierung von Automobilkäufen (Barkauf, Kreditfinanzierung, Leasing).
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Bereich Internet und Autokauf, wobei die Abstufungen vom reinen Internetkauf über den internet-gestützten Autokauf bis zum herkömmlichen Autokauf analysiert werden. In jedem dieser drei Schwerpunkte werden Fragen aufgeworfen, aus denen sich Hypothesen ableiten, die zu Beginn der Untersuchung operationalisiert werden, um daraufhin in den Fragebogen einzufließen. In diesem Zusammenhang wird auch das Forschungsdesign und die Durchführung der Feldarbeit dargestellt.
Die darauf folgende Datenanalyse bezieht eine (Auto-) Mobilitätstypologie mit ein, die aus den beiden Arbeiten zum Thema „Mobilität“ hervorgegangen ist. Die abgeleiteten Erkenntnisse werden zum Ende dieser Diplomarbeit wieder aufgegriffen, um die Zukunftsaussichten der Automobilbranche in Bezug auf die Automobilkäufer, das Internet im Zusammenhang mit dem Automobilkauf und den Finanzierungsformen von Autokäufen aufzustellen.
Inhaltsverzeichnis:
| I. | Abbildungsverzeichnis | 3 |
| II. | Tabellenverzeichnis | 4 |
| III | Abkürzungsverzeichnis | 4 |
| 1. | Einführung und methodischer Aufbau | 5 |
| 2. | Theoretische Grundlagen | 7 |
| 2.1 | Emotion, Motivation und Einstellung | 7 |
| 2.2 | Involvement | 8 |
| 2.3 | Marktsegmentierung | 10 |
| 3. | Automobilmarkt | 12 |
| 3.1 | Pkw-Bestand | 12 |
| 3.2 | Pkw-Besitz | 14 |
| 3.3 | Automobilhandel der Zukunft | 15 |
| 4. | Phasenmodell des Automobilkaufs | 18 |
| 4.1 | Phasen des Kaufprozesses | 18 |
| 4.2 | Soziales Umfeld | 20 |
| 5. | Marken im Automobilhandel | 22 |
| 5.1 | Bedeutung der Marke | 22 |
| 5.2 | Plattform-Engineering | 23 |
| 5.3 | Markentreue | 25 |
| 6. | Die Gruppenfreistellungsverordnung | 28 |
| 6.1 | Selektives Vertriebssystem | 28 |
| 6.2 | Gesetzliche Rahmenbedingungen | 29 |
| 6.3 | Re-Importe aus dem EU-Ausland | 31 |
| 6.4 | Mehrmarkenhandel | 32 |
| 6.5 | Formen des Mehrmarkenhandels | 34 |
| 7. | Empirische Untersuchung | 36 |
| 7.1 | Hypothesen und Operationalisierung | 36 |
| 7.2 | Forschungsdesign | 40 |
| 7.3 | Durchführung der Feldarbeit | 42 |
| 7.4 | Analyse der Daten und Dokumentation der Ergebnisse | 43 |
| 7.4.1 | (Auto-)Mobilitätstypologie | 43 |
| 7.4.2 | Hypothesen zum Automobilmarkt | 47 |
| 7.4.3 | Hypothesen zum Phasenmodell | 54 |
| 7.4.4 | Hypothesen zu Marken im Automobilhandel | 61 |
| 7.4.5 | Hypothesen zur Gruppenfreistellungsverordnung | 68 |
| 8. | Folgerungen und Ausblick | 78 |
| 8.1 | Persönliche Kommunikation | 78 |
| 8.2 | Marke und Produktkonvergenz | 80 |
| 8.3 | Auflösung des traditionellen Autohauses | 82 |
| 9. | Resümee | 88 |
| IV. | Literaturverzeichnis | 90 |
| V. | Anhang | 93 |
Von den 345 Personen, die auf die Frage geantwortet haben, geben 272 Personen (78,8 Prozent) an, daß der Ehe- bzw. Lebenspartner wesentlich an der Kaufentscheidung mitgewirkt habe. Dies ist nicht weiter verwunderlich, denn nicht selten betrifft der Kauf eines Autos beide Partner, da beide das Auto nutzen bzw. für familiäre Zwecke verwenden wollen. Auch wird der Kauf des Autos häufig vom Partner mitfinanziert, vielleicht sogar zum größten Teil bezahlt. Die Mehrzahl der Personen, die den Lebenspartner als Kaufbeteiligten angegeben haben, ist zwischen 30 und 60 Jahren alt (74,0 Prozent). Deutlich zurück stehen dabei Eltern, Freunde und Bekannte sowie die Kinder. Großeltern und Ge- [...]
Da nur 14,3 Prozent der Personen, die eine Trennung ablehnen, dies mit den vermeintlich längeren Wegen begründen, bestätigt sich diese Hypothese nicht. Wenn man die Antworten weiter zusammenfassen würde, könnten die längeren Wege vom Sinn her zu „umständlich/unpraktisch“ gezählt werden. Aber auch dann hätten immer noch mehr als 50 Prozent der Befragten die Trennung von Verkauf und Werkstatt mit anderen Argumenten abgelehnt. Unter den Befragten sind allerdings auch 73 Personen (11,0 Prozent), die eine Trennung von Verkauf und Werkstatt begrüßen würden. Die häufigste Antwort ist hier mit 28,6 Prozent „effizienter“. Es stellt sich die Frage, ob dabei überwiegend an die Effi- [...]
Die Personen in diesem Cluster haben nur wenig Spaß am Autofahren und können sich ein Leben ohne Auto sehr gut vorstellen. Mobilität spielt bei ihnen eine große Rolle, nur müssen sie dafür nicht unbedingt das Auto nutzen. Alle anderen Verkehrsmittel werden positiver als das Auto beurteilt. Es werden auch keine Mietwagen in Anspruch genommen. Diese Gruppe hat im Vergleich zu den anderen Clustern den meisten Spaß am ÖPNV, am Fahrradfahren und dem Zufußgehen. Nach Cluster 1 hat dieses Cluster den höchsten Frauenanteil. Das Bildungsniveau ist in gleichen Anteilen sowohl hoch als auch gering. Die meist halbtags berufstätigen Angestellten haben ein geringeres Einkommen als der Durchschnitt. Wie in keinem anderen Cluster wird der Kleinwagen mit geringer Motorleistung als Gebrauchsfahrzeug bevorzugt. Auf ein persönliches Beratungsgespräch im Autohaus kann dieses Cluster verzichten. Es handelt sich um Wenigfahrer, die das geringste Interesse am Auto haben und das höchste Umweltbewußtsein aller Cluster aufweisen. Marken- und Modellkenntnisse sind fast nicht vorhanden. Kaum jemand in diesem Cluster ließt Autozeitschriften. [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832446345
Arbeit zitieren:
Jens-Arne Jensen, Jan-Stellan Jensen November 2000: Der Kaufentscheidungsprozeß beim Automobilkauf - Ausgewählte Aspekte des Entscheidungsverhaltens, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Kauf, Händler, Auto, Marke, Gruppenfreistellungsverordnung



