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Der Juniorvorstand als ein ausgewähltes Instrument zur Veränderung der Unternehmenskultur

Der Juniorvorstand als ein ausgewähltes Instrument zur Veränderung der Unternehmenskultur
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Christin Krasselt
  • Abgabedatum: November 2003
  • Umfang: 165 Seiten
  • Dateigröße: 5,5 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Westsächsische Hochschule Zwickau Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7600-7
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7600-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7600-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Krasselt, Christin November 2003: Der Juniorvorstand als ein ausgewähltes Instrument zur Veränderung der Unternehmenskultur, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Organisationsentwicklung, Personalentwicklung, Kulturanalyse, Kulturbewusstes Management, Cultural Change

Diplomarbeit von Christin Krasselt

Zusammenfassung:

Zu Beginn der 80er Jahre wurde mit Euphorie eine neue Gestaltungsvariable „entschlüsselt“, welche Unternehmen jenseits des japanischen Erfolges auch hier erfolgreich machen sollte: die UNTERNEHMENSKULTUR. Jahrelang war sie aus dem Erkenntnisobjekt der Wirtschaftswissenschaften ausgeklammert, denn Kultur war gleichbedeutend mit Kunst, Spiel und Unterhaltung und hatte mit unternehmerischer Leistung und maximalem Gewinnstreben nur wenig gemein. Auslöser dieser Diskussion waren Tatsachen, die Amerikaner und Europäer gleichermaßen aufschrecken ließen. Schon Ende der 70er Jahre zeichnete sich der Aufstieg der bis dahin eher unterentwickelten Nation Japan zur Wirtschaftsmacht ab. Japan hatte zu dieser Zeit das dritthöchste Bruttosozialprodukt und sollte mit diesen Wachstumsraten im Jahr 2000 Nummer eins sein. Mit doppelt so hohen Investitionsquoten und viermal so hoher Produktivität lagen die Gesamtkosten produzierender Unternehmen auf diesem Inselstaat dabei aber weit höher als in den westlichen Industrienationen. Der Hauptgrund für die Überlegenheit der Japaner musste also in ihrer Befähigung zur Unternehmensführung liegen. Die Konfrontation mit der japanischen Herausforderung führte deshalb dazu, dass sich zahlreiche renommierte Universitätsprofessoren und Wirtschaftsberater mit diesem geheimnisvollen Erfolg und seinem Ursprung auseinandersetzen. Sie „fanden heraus“, dass im Mittelpunkt der japanischen Unternehmensführung keine eindeutig definierte, klare Zielsetzung steht, wie in hiesigen Unternehmen im Sinne der MbO-Welle propagiert, sondern die Managementphilosophie an sich, die Art, wie Probleme bewältigt werden, das Verhältnis zu Kunden, Lieferanten und staatlichen Behörden und das Verhältnis untereinander. „Das Unternehmen hat eine Kultur entwickelt, mit bestimmten Ritualen, Symbolen, Mythen.“ Doch was ist dran am „Kult“ um die Unternehmenskultur?

Das Interesse an ihr hat in der Wissenschaft als auch in der Praxis in den letzten Jahrzehnten Höhen und Tiefen erlebt. Organisationsberater und Managementgurus hatten sofort erkannt, sich mit Seminaren, Arbeitskreisen, Kolloquien und Symposien zum Thema Unternehmenskultur der Weiterbildung der Führungskräfte zu widmen, als auch durch „rezepthafte Handlungsweisen“ Unternehmen bei der vermeintlichen Einführung von Kultur zu unterstützen. Auch die Zahl der Monographien, Sammelbände und Artikel in Fachzeitschriften stieg sprunghaft an. Nahezu jedes Unternehmen hat heute Unternehmensgrundsätze, Leitbilder oder Führungsphilosophien entwickelt und mehr oder weniger aussagekräftig zu Papier gebracht. Der so populär gewordene Begriff der Unternehmenskultur brachte jedoch die Tendenz hervor, dass alles Mögliche an nicht greifbaren, eher weichen Erfolgsfaktoren der Unternehmung unter Kultur abgelegt wurde und damit das Konzept zu verwässern drohte. Die erhofften Erfolge durch das Nachahmen erfolgreicher Kulturen blieben jedoch aus, und so widmete man sich anderen erfolgversprechenden Rezepten wie dem Total Quality Management, dem Lean Management, Kaizen oder dem Business Process Reengineering. Dass zur erfolgreichen Einführung dieser Konzepte wiederum die Kultur des Unternehmens ausschlaggebend ist, erkannte man nach der ersten euphorischen, aber weniger erfolgreichen Umsetzungswelle dieser Techniken.

Im Zuge dieser Entwicklung wurde erkannt, dass praktikable Wege gefunden werden müssen, um Kultur und ihre Elemente gestalten zu können, damit auf veränderte Umweltbedingungen und damit beispielsweise auf neue Management- und Unternehmensführungspraktiken reagiert werden kann. Doch handelt es sich bei dem Konstrukt Unternehmenskultur offenkundig um ein sehr komplexes und widerspenstiges Phänomen, dem mit allgemeingültigen Kulturentwicklungskonzepten, die durch „ein bisschen Corporate Identity und eine Prise Management by Wandering Around“ herbeigezaubert werden, keine tiefgreifende Neuorientierung beizubringen ist. Doch ist dies überhaupt das Ziel der Kulturgestaltung?

Eingebettet in ein kulturbewusstes Managementverständnis besteht das Gesamtziel der Arbeit damit in der Entwicklung von Handlungsempfehlungen zur Veränderung einer spezifischen Unternehmenskultur. Das Vorgehensmodell gliedert sich dafür übergeordnet in zwei Teile, indem zunächst ein passendes Instrument für den bevorstehenden Wandel der Unternehmenskultur im Bereich der Personal- und Führungskräfteentwicklung gefunden werden soll, um anschließend im zweiten Teil innerhalb dieses Instruments Handlungsempfehlungen zur Gestaltung verschiedener Veränderungsimpulse zu entwickeln.

Voraussetzung für die Erfüllung dieser Gesamtzielsetzung ist zunächst ein Überblick auf der normativen Ebene über die Terminologie der Unternehmenskultur, um daran anschließend einen Ansatz als Arbeitsgrundlage auszuwählen. Der Abgrenzung von verwandten Sachgebieten zur übersichtlicheren Darstellung für den Leser als auch der Erläuterung der spezifischen Kulturfunktionen kommt in diesem ersten Teil ebenfalls Bedeutung zu. Im Anschluss wird die in der Literatur vorgefundene Dichotomie des Kulturverständnisses dargestellt, die sich durch die Uneinigkeit ausdrückt, ob Unternehmen eine Kultur haben oder ob Kultur eine Metapher für das Unternehmens als Ganzes ist.

Ausgangspunkt für den Cultural Change bildet dann die Analyse der bestehenden Kultur innerhalb der Unternehmung. Hier werden differenzierte Methoden für die Analyse vorgestellt, wobei die Diagnose sowohl an der Oberfläche als auch in der Tiefe kritisch betrachtet wird. Der Verfasser bemüht sich einer überblicksartigen Darstellung, da das wichtigste Erkenntnisobjekt für den Leser darin besteht, die Schwierigkeit zu erkennen, einen schwer fassbaren Konstrukt wie Kultur in seinen einzelnen Bestandteilen anschaulich darzustellen. Die Analyse der Kultur erfolgt unter theoretischen Gesichtspunkten, weshalb der Verfasser im Anschluss eine Beurteilung möglicher Untersuchungsergebnisse außen vor lässt.

Gegenstand der nächsten beiden Arbeitsteile ist dann die Ableitung spezifischer Anforderungen an den Kulturellen Wandel. Über die Ermittlung der Soll-Kultur, für die ebenfalls überblicksartig Instrumente vorgeschlagen werden, kristallisiert sich für den Leser die existente Kulturlücke zwischen bisheriger Kultur und dieser zukünftigen Soll-Kultur heraus. Für deren Schließung sind je nach ihrer Ausprägung verschiedene Handlungsoptionen geeignet. Die Einbettung des Wandels in geeignete Kulturmanagement-Konzepte erklärt, in welcher Fachdisziplin ein Instrument, dass die Gestaltung von Unternehmenskultur ermöglicht, zu suchen ist. Weitere Anforderungen für die Veränderung der kulturellen Bestandteile werden vor einem lerntheoretischen Hintergrund gesucht, weil die Schließung einer existenten Kulturlücke stets die Initiierung unterschiedlicher Lernprozesse erfordert. Den Abschluss dieser Lerntheorie bildet ein Überblick über die aktuellen Trainingsformen in der Organisation.

Eine empirische Analyse unterstützt anschließend für den Leser den Auswahlprozess des Instrumentariums. Mit diesem bis dahin theoretischen Gedankenkonstrukt wird die Basis geschaffen, um im letzten Teil einen ausführlichen Methodenpool für ein kulturbewusstes Management durch den Juniorvorstand vorzustellen. Zur Unterstützung der Gestaltungsempfehlungen werden, wo es möglich ist, Beispiele aus der Praxis herangezogen. Dafür wird ein gültiges Kulturprofil eines Elektronikunternehmens ausgewählt, anhand dessen verschiedene Handlungsweisen erläutert werden. Gleichzeitig werden natürlich auch die Grenzen einer solchen Vorgehensweise beleuchtet.

Die wichtigsten Erkenntnisse dieser Arbeit werden in Kapitel sieben noch einmal zusammenfassend dokumentiert und abschließend gewürdigt Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis 4
1. Einführung 5
1.1 Der Kult um die Unternehmenskultur 5
1.2 Ein Literaturleitfaden für Praktiker 7
1.3 Ziel und Ablauf der Arbeit 10
2. Die Bedeutungsvielfalt der Unternehmenskultur 12
2.1 Definitionen, Abgrenzung von verwandten Sachgebieten und spezifische Funktionen 12
2.2 Die Dichotomie des Kulturverständnisses 20
3. Die Kulturanalyse 23
3.1 Charakteristik und Typologisierung der Unternehmenskultur 23
3.2 Spezifiken bei der Kulturanalyse 26
3.3 Analyseinstrumente und ihre Würdigung 30
3.3.1 Diagnose an der Oberfläche 30
3.3.2 Diagnose in der Tiefe 32
3.4 Die Ergebnisse der Kulturanalyse 36
4. Die Entwicklung der Soll-Kultur 37
4.1 Das Kulturelle Soll-Profil 37
4.1.1 Gründe für die Veränderung der bestehenden Kultur 37
4.1.2 Methoden zur Entwicklung des Soll-Kultur-Profils 40
4.2 Ermittlung der Kulturlücke 42
5. Ableitung spezifischer Anforderungen an den Kulturellen Wandel 43
5.1 Kulturentwicklungsstrategien 43
5.2 Lernen als Voraussetzung für Verhaltensänderungen 52
5.3 Das Konzept der Personal- und Führungskräfteentwicklung zur Unterstützung unternehmenskultureller Gestaltung 60
6. Der Juniorvorstand und seine Ausgestaltung im Change Prozess 65
6.1 Ergebnisse einer empirischen Untersuchung 65
6.2 Definition des Juniorvorstandes als Personal- und Führungskräfteentwicklungsmaßnahme 70
6.3 Neue Blickrichtung: Der Juniorvorstand als Kulturelle Zelle 71
6.4 Kulturbewusstes Management durch den Juniorvorstand 77
6.4.1 Organisatorische Voraussetzungen im Change-Team 77
6.4.2 Vorgehensweise im Change-Prozess 81
6.4.3 Der Prozess des Wandels 87
6.4.4 Cultural-Change-Controlling 126
6.4.5 Worin endet dieser Prozess? - Ausblick auf den Kulturkern 130
6.4.6 Grenzen dieses kulturbewussten Managements 132
7. Zusammenfassung 142
Quellenverzeichnis 148
Eidesstattliche Erklärung 162

Automatisiert erstellter Textauszug:

damit junge, „als high potentials“351 eingeschätzte Mitarbeiter zu internen Beratern ausgebildet werden und als Change Agents bestehende betriebliche Abläufe immer wieder hinterfragen, verändern und weiter entwickeln.352 „Die Vermittler des Wandels, die in der Hierarchie noch recht weit unten sind, sollen Antriebskräfte für den Wandel sein.“353 Somit ist generell das Leistungsverhalten der einzelnen später zu berufenden Junioren von der individuellen Einstellung und dem persönlichen Engagement abhängig. Die Motivation, und damit einhergehend die unbewussten Bedürfnisse und Triebe beeinflussen maßgeblich die zu erbringende Leistung. Die „zögerlichen“ und eher „unbekannten Führungskräfte“354 spielen bei der Rekrutierung in diesen Vorstand eine besondere Rolle. Laut einer Untersuchung355 des Harvard Business Manager machen diese beiden Gruppen ca. 55% der potentiellen Nachwuchskräfte im Unternehmen aus. Charakteristisch für die Zögerlichen ist, dass sie überaus fähige, intelligente und einfühlende Mitarbeiter sind, die intern schon längst als Vorbild gelten, die sich selbst jedoch keine führende Rolle zutrauen, primär aber die Fähigkeiten zum hervorragenden Manager haben.356 Sie erfahren von ihren Mitarbeitern eine hohe Wertschätzung, schaffen ein angenehmes Arbeitsumfeld und behalten im großen Durcheinander stets den Überblick und strahlen dadurch eine sehr motivierende Wirkung aus, die selbst letzte Skeptiker und unmotivierte Mitarbeiter mitreißen kann.357 Die Gruppe der unbekannten Führungskräfte zeichnet sich aus durch hohen Ehrgeiz, kompetentes und gleichzeitig sehr vorsichtiges Auftreten und zögerliches Eingehen von Beziehungen zu anderen.358 Sie leisten hervorragende Qualitätsarbeit, halten die Pflege von Netzwerken jedoch für überflüssiges Beiwerk.359 Doch gerade auch diese Gruppe an Nachwuchskräften kann durch ihr Vorlegen ausgezeichneter Leistungen und hohem Arbeitstempo Veränderungen mit hoher Effektivität umsetzten.360 Diese beiden Gruppen potentieller Nachwuchskräfte sind es schließlich, die im Unternehmen gebündelt werden müssen, um Veränderungen in das Unternehmen zu tragen. Je nach Größe des Unternehmens sollte der Juniorvorstand aus 3-12 Nachwuchskräften bestehen. In einschlägiger Literatur zum Projektmanagement beispielsweise wird eine [...]

Von elementarer Bedeutung für den Erfolg dieser Kulturveränderung ist die personelle Zusammensetzung des Juniorvorstandes. Dabei gilt es primär die Fragen nach der Anzahl seiner Mitglieder als auch nach dem spezifischen Qualifikationsprofil zu klären. Nach Pattzak und Rattay müssen die Junioren folgende Kompetenzbereiche abdecken349: Fachkompetenz: fachliches Know How, Berufserfahrung, Experten für die spezifisch erforderlichen, fachlichen Problemstellungen im Rahmen des Projektes, beispielsweise in der Personalentwicklung Sozialkompetenz: Fähigkeit zum Führen und Folgen, Kenntnis der Betriebsstrukturund Kultur, informelle Macht, Mitarbeiter mit Anerkennung, „Opinion Leader“, Kontakte zu wichtigen Personen im Projektzusammenhang, Umgang mit Diversitäten und Toleranz Entscheidungskompetenz: formelle Macht und Entscheidungsbefugnis, Verfügungsmacht über Zeit, Geld und Infrastruktur, Personen, die gewährleisten, dass Projektergebnisse auch umgesetzt werden Im Cultural-Change-Projekt bei Siemens Nixdorf formulierte der Wandlungsbeauftragte Friedrich Fröschel es so: „Wir brauchen Leute, die von sich aus Initiative ergreifen. Selbststarter also, kreative Mitarbeiter, die gerne neue Themen aufgreifen, denn sonst bekommen wir keine neuen Impulse im Unternehmen“.350 Auch bei Siemens Nixdorf sollten [...]

sensorische Fähigkeiten besitzen und nutzen, um auch schwache Signale aufkommender Unterstützung, entstehenden Widerstands oder inhärenter Ablehnung wahrzunehmen.343 Je nach Form des angewandten Führungsstils und der Dezentralisierung der Führungsorganisation und damit der Ausprägung von Anerkennung und Kritikverhalten sowie ausgeübter Macht, gestaltet sich die Akzeptanz des Senior-Managements durch die geführten Mitarbeiter in hohem oder niedrigem Maß. Deshalb legen Mitarbeiter auserkorenen Nachwuchskräften aus ihren eigenen Reihen einen oftmals höheren Respekt bei. Dies lässt sich im Zuge der bevorstehenden Veränderungen wesentlich besser nutzen, als das Kämpfen gegen Widerstände, die oftmals lediglich nur in der Führungsperson und ihres Auftretens begründet sind. Die Veränderungsdynamik innerhalb der Organisation kann somit auf eine wesentlich breitere Basis gestellt und vor allem durch ausgeprägte Kooperationsgedanken auf Seiten der Mitarbeiter, die ja die eigentlichen Träger neuer kultureller Werte sind, erweitert werden. Mitarbeiter glauben schließlich erst an eine Kulturänderung, wenn sie aktiv an der Neugestaltung mitwirken können.344 Partizipative Teamarbeit führt zu gegenseitigem Vertrauen und Verständnis, Voraussetzungen für den Erfolg von Veränderungen. Schließlich sind es genau die Menschengruppen im Unternehmen, die oftmals ein stark unterschätztes Potential an Wissen, Erfahrung und Kreativität aufweisen.345 Die Herauslösung des Veränderungsprozesses aus der alltäglichen Routinearbeit durch die Initiierung eines Juniorvorstandes lässt veränderungsfeindliche Barrieren überwinden, die in der hierarchischen Organisation begründet sind. Die außerordentliche Einrichtung eines besonderen Gremiums hat Signalwirkung für alle übrigen Organisationsmitglieder und zeigt den hohen Stellenwert des Kulturprojekts in der obersten Führungsebene, und spricht so vor allem für einen leistungsmotivierenden Hawthorne-Effekt.346 Der Aufbau unternehmensinterner Netzwerke kann sich einfacher und effektiver gestalten, da Organisationsmitglieder aus diesen ursprünglich hierarchisch niedrigen Ebenen Kollegen, Experten, Schlüsselpersonen und Promotoren aus zahlreichen Bereichen des Unternehmens kennen und diese Beziehungen nutzen, indem sie diese Wirkungskräfte lokalisieren und durch zielführende Maßnahmen zur Veränderung beeinflussen, um sie letztlich wichtige Lobbyarbeit übernehmen zu lassen. Organisationen funktionieren nur, weil es Netzwerke gibt. Das Top-Management muss diese entstehenden Netzwerke und damit [...]

Arbeit zitieren:
Krasselt, Christin November 2003: Der Juniorvorstand als ein ausgewähltes Instrument zur Veränderung der Unternehmenskultur, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Organisationsentwicklung, Personalentwicklung, Kulturanalyse, Kulturbewusstes Management, Cultural Change

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