Bachelor + Master Publishing
811 Bachelorarbeiten, 533 Masterarbeiten, 10.103 Diplomarbeiten

Junge Mütter – Schwangerschaften in der Adoleszenz

Pädagogisch relevante Präventions- und Interventionsangebote

Junge Mütter – Schwangerschaften in der Adoleszenz
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Julia Artelt
  • Abgabedatum: August 2009
  • Umfang: 121 Seiten
  • Dateigröße: 765,4 KB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Universität Bielefeld Deutschland
  • Bibliografie: ca. 86
  • ISBN (eBook): 978-3-8428-1017-4
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Artelt, Julia August 2009: Junge Mütter – Schwangerschaften in der Adoleszenz, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Schwangerschaft, minderjährig, Mutter, Unterstützungsangebot, Jugendalter

Diplomarbeit von Julia Artelt

Einleitung:

Das Thema Teenagerschwangerschaften ist immer wieder in den Medien präsent. Besonders in diversen Talkshows sind wiederholt minderjährige Mütter oder auch Väter als Gäste eingeladen. Inhaltlich wird zum Beispiel oft diskutiert, wie die jungen Eltern bzw. auch die Großeltern mit der neuen Situation zurechtkommen oder wo die Hintergründe für eine geplante Schwangerschaft im Teenageralter liegen. Die wiederholte Vergegenwärtigung durch Fernsehen und Tageszeitungen erwecken den Eindruck, dass es sich bei Schwangerschaften im Jugendalter um eine wachsende Problematik handelt und dementsprechend immer mehr Jugendliche in jüngeren Jahren Eltern werden. Ein positiver Effekt ist, dass so auf die schwierige Lebenslage von jugendlichen Müttern aufmerksam gemacht wird.

In meinem persönlichen Umfeld sind insgesamt sechs junge Frauen, nicht unbedingt minderjährig, aber doch sehr jung und in erster Linie ungeplant, schwanger geworden. Trotz sehr unterschiedlichen Lebensbedingungen haben sich alle dazu entschlossen, ihr Kind auszutragen. Ich empfinde größten Respekt für den Mut und die Ausdauer, die sie haben, um die Lebensaufgabe ‚Kind’ in so jungen Jahren zu bewältigen. Alle sechs Mütter haben dabei mal mehr, mal weniger Unterstützung durch ihre Herkunftsfamilien, einige auch die des Kindsvaters.

Diese Erfahrungen haben mein Interesse an der Thematik ‚Schwangerschaften in der Adoleszenz’ geweckt. In Deutschland werden jährlich ca. 14.000 junge Mädchen unter 18 Jahren schwanger. Nicht alle Mädchen und jungen Frauen kommen mit der neuen Situation zurecht und sind überfordert. Gerade in der Adoleszenz, die als Umbruchphase zwischen Kindheit und Erwachsenenalter angesehen wird, müssen Jugendliche mit zahlreichen, sowohl körperlichen als auch seelischen Veränderungen, umzugehen lernen und bestimmte Entwicklungsaufgaben bewältigen. Wird ein Mädchen in dieser Phase schwanger, so stellt dies eine enorme psychische Belastung für sie dar. Viele sehen den Ausweg nur in einer Abtreibung des ungeborenen Lebens. Entscheiden sich die Mädchen für das Kind, gelingt jedoch nur wenigen die Vereinbarkeit der Rolle als Jugendliche und der Mutterrolle, so dass es spätestens mit der Geburt des Kindes häufig zu einem abrupten Ende der Jugendphase kommt. Die Mütter müssen plötzlich eine hohe Verantwortung tragen.

Bezüglich der Thematik ‚Schwangerschaften in der Adoleszenz’ habe ich mir viele Fragen gestellt, die in dieser Arbeit beantwortet werden sollen. Dazu gehören Fragen wie: Wie viele minderjährige Schwangere gibt es in Deutschland? Wie viele von ihnen bekommen tatsächlich ihr Kind? Worin liegen überhaupt die Hintergründe für eine Schwangerschaft in so jungen Jahren? Wie sieht die Lebenssituation der jugendlichen Mütter aus? Welchen Anteil daran haben die Kindsväter, welchen die Großeltern? Wie kann in Not geratenen Müttern geholfen werden? Welche Unterstützungsleistungen vom Staat gibt es?

Ziel der Arbeit ist es, die schwierige Lebenslage von adoleszenten Müttern darzustellen und Möglichkeiten der Unterstützung und Hilfe für die Betroffenen aufzuzeigen.

Um einen Einstieg in das Thema zu bekommen, halte ich es für sinnvoll zunächst die Lebensphase der Jugendlichen näher zu erläutern. In Kapitel 1 werden zunächst die biologischen und körperlichen Veränderungen der Jugendphase dargestellt. Ganz zentral in Hinblick auf die Entstehung von Schwangerschaften ist die Entwicklung der Geschlechtsreife während der Pubertät. Hier wird insbesondere der Reifungsvorgang der Mädchen dargestellt. Im weiteren Verlauf des Kapitels wird die Bewältigung von Entwicklungsaufgaben während der Phase der Adoleszenz thematisiert. Eine wesentliche Aufgabe ist die Entwicklung des Sexualverhaltens. Der Zeitpunkt, zu dem die Jugendlichen ihre ersten sexuellen Erfahrungen machen und in Verbindung damit, das Verhütungsverhalten beim ersten Geschlechtsverkehr, sind an dieser Stelle bedeutsam. Als weitere Entwicklungsaufgaben werden die Entwicklung gegengeschlechtlicher Beziehungen und die Ablösung von der Familie erörtert.

Im zweiten Kapitel liegt der Fokus auf der Schwangerschaft im Jugendalter. Zu Beginn werden statistische Daten der letzten Jahre zu Schwangerschaften allgemein in Deutschland vorgestellt. Ein Blick in die Details zeigt Zahlen zu Lebendgeborenen und Schwangerschaftsabbrüchen im Altersvergleich. Dadurch werden insbesondere die Häufigkeit und das Verhältnis von Austragung und Abbruch der Schwangerschaften bei Minderjährigen deutlich. Im zweiten Teil des Kapitels werden die Hintergründe und Motive der Teenagerschwangerschaften näher beleuchtet. Des Weiteren wird die Bedeutung der Schwangerschaft für die weiblichen Jugendlichen selbst erläutert. Das beinhaltet mitunter den Prozess des Schwangerschaftskonflikts und die Entscheidung für bzw. gegen das Kind, sowie die Verarbeitung eines Schwangerschaftsabbruchs.

In Kapitel 3 werden besondere Aspekte der Lebenssituation der jugendlichen Mütter in den Mittelpunkt gestellt. Die Beziehungen zum sozialen Umfeld umfassen die Reaktionen von Eltern, Verwandten, Freunden und vom Vater des Kindes auf die Schwangerschaft, sowie die Entwicklung der Kontakte nach der Entbindung. Weitere wichtige Aspekte sind die schulische und berufliche Situation der jungen Frauen und in Verbindung damit die finanzielle Situation.

Im vierten und letzten Kapitel werden verschiedene Hilfsangebote aus den Bereichen Prävention, Beratung und Intervention vorgestellt. Dazu gehören u.a. zum einen Unterstützungsleistungen allgemein für Mütter. Diese haben jedoch, beispielsweise in Bezug auf die finanzielle Situation, teilweise einen höheren Stellenwert für die jugendlichen Mütter, als für ältere Mütter, die ihr Kind geplant haben. Zum anderen werden Angebote und Projekte vorgestellt, die speziell für junge in Not geratende Mütter konzipiert worden sind.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis V
Abbildungsverzeichnis VI
Tabellenverzeichnis VII
Einleitung 1
1. Das Jugendalter 4
1.1 Biologische und körperliche Veränderungen 5
1.1.1 Wachstumsprozesse 5
1.1.2 Die Entwicklung der Geschlechtsreife (biosexuelle Entwicklung) 6
1.1.3 Der Reifungsvorgang bei Mädchen 9
1.2 Entwicklungsaufgaben und ihre Bewältigung 11
1.2.1 Entwicklung des Sexualverhaltens 12
1.2.2 Entwicklung gegengeschlechtlicher Beziehungen 19
1.2.3 Ablösung von der Familie 22
1.3 Zusammenfassung 25
2. Schwangerschaft im Jugendalter 27
2.1 Statistische Daten: Geburten und Schwangerschaftsabbrüche 27
2.2 Hintergründe, Ursachen und Motive 31
2.2.1 Empfängnisverhütung 31
2.2.2 Unbefriedigende Lebenssituation 34
2.3 Die Entscheidung für/gegen die Austragung des Kindes 36
2.3.1 Der Schwangerschaftskonflikt 37
2.3.2 Der Schwangerschaftsabbruch 39
2.3.3 Gründe für das Austragen des ungeborenen Kindes 42
2.4 Zusammenfassung 45
3. Bedeutende Aspekte der Lebenssituation jugendlicher Mütter 47
3.1 Das soziale Umfeld 47
3.1.1 Beziehungen zur Herkunftsfamilie 48
3.1.2 Beziehungen zu den Gleichaltrigen 52
3.1.3 Beziehung zu dem Kindsvater 55
3.2 Schulische und berufliche Situation 57
3.3 Finanzielle Situation 60
3.4 Erneute Schwangerschaft 63
3.5 Zusammenfassung 64
4. Unterstützende Angebote für minderjährige Mütter zwischen Prävention, Beratung und Intervention 66
4.1 Babysimulation 66
4.2 Schwangerenberatungsstellen 70
4.3 Anonyme Kindsabgabe 73
4.3.1 Babyklappe 73
4.3.2 Persönliche Übergabe 74
4.3.3 Anonyme Geburt 74
4.4 Rechtliche und finanzielle Ansprüche 76
4.4.1 Mutterschutz 76
4.4.2 Elterliche Sorge 76
4.4.3 Sozialleistungen 77
4.4.4 Leistungen der Krankenkassen 78
4.4.5 Kindergeld 78
4.4.6 Elterngeld 79
4.4.7 Unterhaltsvorschuss 81
4.4.8 Bundesstiftung Mutter und Kind 82
4.4.9 Elternzeit 82
4.5 Möglichkeiten der schulischen und beruflichen Ausbildung für junge Mütter 83
4.5.1 Wiedereingliederung in das Schulsystem 84
4.5.2 Betriebliche Ausbildung in Teilzeit 87
4.6 Mutter-Kind-Einrichtungen 90
4.7 Zusammenfassung 94
Resümee 97
Literaturverzeichnis 103

Textprobe:

Kapitel 2.2, Hintergründe, Ursachen und Motive:

Nach der genauen Betrachtung der statistischen Daten soll nun der Frage nachgegangen werden, warum minderjährige Mädchen überhaupt schwanger werden. Aufschluss darüber geben verschiedene Entstehungsbedingungen und Erklärungsmuster. Die Grundlage für die Entstehung einer Schwangerschaft bildet ein unsicheres und risikobehaftetes Verhütungsverhalten der Jugendlichen.

2.2.1, Empfängnisverhütung:

Im Jahr 1961 wurde die Antibabypille auf den Markt gebracht und eröffnete insbesondere der Frau eine neue Eigenständigkeit bezüglich ihrer Sexualität. Aufgrund der hohen Zuverlässigkeit der Pille wurde Geschlechtsverkehr ohne Sorge um eine mögliche Schwangerschaft realisierbar. Dies ist auch ein wichtiger Aspekt speziell für das sexuelle Verhalten von Teenagern, denn die Markteinführung der Pille hatte auch einen Anstieg des außerehelichen Geschlechtsverkehrs zur Folge. Eine weitere Veränderung gab es hinsichtlich der Grundeinstellungen gegenüber Sexualität. Die neu errungene Freiheit machte den Kinderwunsch fortan planbar. Die Fruchtbarkeit und Empfängnis kann nun beherrscht und kontrolliert werden, was gesellschaftlich nicht nur anerkannt und akzeptiert wird, sondern regelrecht verlangt wird. Für die Frauen bedeutet das, dass ihnen bei einer ungeplanten Schwangerschaft Verantwortungslosigkeit und persönliches Versagen unterstellt wird. Gerade für junge Mädchen bringt diese Stigmatisierung eine hohe Belastung mit sich. Doch wie sollen Jugendliche, die noch in der bio-, psycho- und sozio-sexuellen Entwicklung sind (siehe hierzu Kapitel 1), den hohen rationalen Anforderungen, die mit der Empfängnisverhütung verbunden sind, gerecht werden?

‚Die Heranwachsenden befinden sich in einem Spannungsverhältnis zweier Erwartungen (…). Einerseits schwebt vielen Teenagern das Ideal der romantischen Liebe vor, die aus sinnlichen Erfahrungen, Träumen und Phantasien besteht, andererseits geht es um eine kompetente, kontrollierte Empfängnisregelung. Diese logisch-affektive Doppelbesetzung von Sexualität verschärft bei Jugendlichen das Problem der praktischen Umsetzung von Verhütungswissen’.

Die Übertragung von theoretischem Wissen über verschiedene Kontrazeptionsmethoden in die jeweilige praktische Situation scheitert oft an erheblichem Mangel von weiterführendem Wissen. Zwar können die meisten jungen Mädchen ohne große Überlegungen drei bis sechs Verhütungsmittel nennen, doch was die Funktions-, Wirk- und Anwendungsweisen betrifft, verfügen sie nur über oberflächliche Kenntnisse.

Im engen Zusammenhang mit diesem Halbwissen steht die Qualität der Sexualaufklärung. Die Minderjährigen haben verschiedene Bezugsquellen, von denen sie Informationen über Sexualität im Allgemeinen und Empfängnisverhütung im Besondern erhalten. Dazu gehören Gespräche mit Gleichaltrigen und den Eltern sowie der Aufklärungsunterricht in der Schule, aber auch diverse Medien. Die Gespräche mit den gleichaltrigen Freunden sind eher als Austausch von Erfahrungen mit Sexualität zu verstehen und nicht als gegenseitige Wissensvermittlung. Den Jugendlichen hilft es, die persönlichen Erlebnisse einzuordnen und zu bewältigen. Unangenehme, mit Scham verknüpfte Themen kommen jedoch nicht zur Sprache. Eltern werden nur von wenigen Jugendlichen als adäquate Gesprächspartner hinsichtlich Sexualität angesehen. Die Aufklärungssituation wird oft als unbehaglich, peinlich und lästig empfunden. Bestimmte Themen werden auch hier nicht angesprochen, da viele Eltern, ebenso wie ihre Kinder, Hemmungen haben, offen zu sprechen oder die Jugendlichen befürchten, ausgefragt zu werden. Der schulische Aufklärungsunterricht wird ebenfalls als peinlich wahrgenommen. Im schulischen Kontext bleiben ebenfalls die eigentlichen Bedürfnisse und Anliegen der Minderjährigen, beispielsweise die emotionale Perspektive der Sexualität, ungeachtet. Aufgrund der individuell unterschiedlichen sexuellen Entwicklungen findet der Unterricht oft zu früh oder zu spät statt. Im medialen Bereich hat die Jugendzeitschrift ‚Bravo’ große aufklärende Bedeutung.

Neben der Aufklärung herrschen immer noch Mythen, die die Vorstellungen von jungen Mädchen beeinflussen. Dazu gehören beispielsweise Ängste bezüglich einer Gewichtszunahme bei Einnahme der Pillen, deren schädliche Wirkung durch die Hormone und die geringe Wirkungsweise von Vaginalzäpfchen. Besonders überraschend ist der Mythos des gebärfreudigen Beckens, da man diesem zufolge trotz Kontrazeption schwanger werden könne. Bei der Spirale sei das Risiko einer Verwachsung und von Entzündungen sehr hoch. Diese alltagsmythischen Annahmen sowie die zum Teil großen Wissensdefizite und negative Erfahrungen mit bestimmten Verhütungsmitteln, wie z.B. Kondomen, führen dann dazu, dass das eigentliche Wissen nicht in Anwendungsstrategien umgesetzt werden kann.

In Deutschland können Mädchen ab 14 Jahren die rezeptpflichtige Pille erhalten. Bis zum Alter von 16 Jahren ist es jedoch die Entscheidung des Frauenarztes oder der Frauenärztin, ob sie das Einverständnis der Eltern haben möchten. Ab 16-Jährige können ein Rezept erhalten, ohne dass die Eltern davon erfahren müssen. Bis zum 20. Lebensjahr ist die Pille im Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen enthalten und somit kostenlos erhältlich. Mit Erreichen der Volljährigkeit ist jedoch die normale Rezept- und Praxisgebühr zu entrichten. Trotz dieser problemlosen Verfügbarkeit des Verhütungsmittels sind junge Mädchen oft lange Zeit gehemmt, einen Frauenarzt oder eine Frauenärztin aufzusuchen. Sie wissen oft nicht, was auf sie zukommt und entwickeln aufgrund negativer Erfahrungsberichte von Gleichaltrigen, Ängste vor der ersten gynäkologischen Untersuchung. Die Vorstellungen von dem Behandlungsstuhl und den ‘kalten’ medizinischen Instrumenten führen zu einer ablehnenden Haltung und Ohnmachtsgefühlen. Für viele Mädchen ist es außerdem problematisch, sich vor einer anderen, insbesondere männlichen Person auszuziehen und sich nackt zu zeigen. Durch das defizitäre Wissen über den Verlauf der gynäkologischen Untersuchung und die vorhandenen Ängste zögern sie den Besuch einer Frauenarztpraxis hinaus und setzen sich somit dem Risiko einer Schwangerschaft aus.

Unsicheres Verhütungsverhalten gründet sich zudem aus mangelnder Kommunikation über Verhütung zwischen den Partnern. Für den Großteil der Männer und Jungen liegt die Verantwortung für die Empfängnisverhütung fraglos bei den Frauen bzw. Mädchen. Die jungen Mädchen haben folglich Probleme, wenn sie die Verwendung von Kondomen durchsetzen wollen und erhalten teilweise massive Gegenwehr von ihrem Partner. Um dann die Verhütung zu erreichen, ist Konsequenz und Durchsetzungsvermögen wichtig. Doch auch wenn der Junge bereit ist, einen Teil der Verantwortung zu übernehmen, ist die Gefahr einer Überforderung beider Partner hoch. Zum einen sind gegensätzliche Erwartungen von Sexualität und Prävention und zum anderen der Stand der psycho-sozialen Entwicklung der Grund für diese Überforderung. Die Konsequenz ist dann, dass die Jugendlichen das Thema Verhütung verdrängen.

Minderjährigen Mädchen fällt es häufig nicht leicht über Kontrazeption zu reden, geschweige denn von dem Jungen zu verlangen, ein Verhütungsmittel zu nehmen. Sie haben Angst, Fehler zu machen oder die gegenwärtige Stimmung zu zerstören.

Das perfekte Verhütungsmittel gibt es nicht. Jedes Paar muss sich über Sicherheit, Anwendung, Verfügbarkeit, Einschränkung der sexuellen Lust, Kosten und den gesundheitlichen Aspekt der unterschiedlichen Verhütungsmethoden und -mittel bewusst sein und individuell eine Entscheidung für sich treffen.

Arbeit zitieren:
Artelt, Julia August 2009: Junge Mütter – Schwangerschaften in der Adoleszenz, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Schwangerschaft, minderjährig, Mutter, Unterstützungsangebot, Jugendalter

Entdecken Sie mehr zum Thema

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2011, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren