Jobbörsen im Internet
Analyse und empirische Studie der fünf größten Online-Jobbörsen in Deutschland
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Sirin Güngül
- Abgabedatum: Oktober 2001
- Umfang: 156 Seiten
- Dateigröße: 4,8 MB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Hochschule für angewandte Wissenschaften - Fachhochschule München Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-4874-5
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-4874-5 P - ISBN (CD) :978-3-8324-4874-5 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Güngül, Sirin Oktober 2001: Jobbörsen im Internet, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Internet, Stellenmarkt, Rekrutierung, Jobbörse, Online
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Diplomarbeit von Sirin Güngül
Einleitung:
In den letzten Jahren hat sich das Internet zu einem sehr attraktiven Kommunikations- und Informationsmedium entwickelt, das weltweit einen hohen Stellenwert eingenommen hat. Es zeigte sich sehr schnell, dass sich das Internet ebenfalls bestens für Stellengesuche sowie Stellenangebote eignet. Seit dem Jahr 1997 spielt die Nutzung des Internets auch in Deutschland eine enorm wichtige Rolle.
Sowohl für Unternehmen als auch für Stellensuchende entwickelte sich das Internet zu einem neuen Medium für den Personalmarkt. So haben Surfer die Möglichkeit per Mausklick zügig und unkompliziert interessante Stellenangebote zu entdecken. Bei Firmen wird die Abwicklung des kompletten Prozesses der Stellensuche erheblich vereinfacht und beschleunigt - angefangen von den Stellenausschreibungen, Eingang bzw. Beurteilung von Bewerbungen bis hin zur ersten Kontaktaufnahme.
Elektronische Jobbörsen spielen hierbei eine entscheidende Rolle, um im Personalmarkt Jobangebote und Jobnachfrage miteinander zu verbinden. Betrachtet man die Entwicklung der letzten 4 Jahre, so ist festzustellen, dass sich der Online-Arbeitsmarkt rasanter und erfolgreicher als erwartet entwickelt hat. „Fast täglich neue Pressemitteilungen über innovative Services, Rekorde bei den Benutzerzahlen und Expansionen in aller Herren Länder zeigen, dass der Markt der Internet- Jobbörsen boomt“. Durch das enorme Wachstum des Mediums Internet wird dem Surfer ebenfalls ein breites Spektrum von verschiedenen Jobbörsen- Anbietern geboten. Allein in der populären Suchmaschine Yahoo (www.yahoo.de) sind unter den Stichworten „Jobbörse“ 107, unter „Stellenangebote“ 203 sowie unter „Jobs“ 443 Einträge vorhanden (Stand: Juli 2001). Dabei unterscheiden sich die elektronischen Stellenmärkte hinsichtlich Professionalität, Service, Effizienz, Marktbreite, Funktionsumfang sowie Angebotsmerkmalen erheblich.
Die Aufgabe der vorliegenden Arbeit ist es, Bewertungskriterien zur Gestaltung einer optimalen Jobbörse herauszuarbeiten, verschiedene Jobbörsen zu analysieren und die Erwartungen, die Unternehmen und die Zielgruppe Studenten an eine optimale Jobbörse stellen, aufzuzeigen.
Das Auswahlkriterium für die nähere Untersuchung der elektronischen Stellenmärkte basiert dabei auf der Anzahl der im Internet platzierten Stellenangebote (Stand: Juni 2001). Der Wahl des Kriteriums liegt die Annahme zugrunde, dass sich aktive Jobbörsen in erster Linie auf die Veröffentlichung von Stellenangeboten konzentrieren, da dies eine wesentliche Ertragsquelle ist. Stellengesuche hingegen werden i.d.R. kostenlos veröffentlicht und sind deshalb nicht unbedingt ein Gradmesser für die Marktposition der elektronischen Stellenmärkte.
Um die Analyse in einem überschaubaren Rahmen zu halten, wurden die bis dato fünf größten gewerblichen deutschen Internet- Stellenmärkte untersucht.
Für die empirische Studie wurden folgende fünf Jobbörsen ausgewählt:
- stellenanzeigen.de (www.stellenanzeigen.de).
- jobpilot.de (www.jobpilot.de).
- stepstone.de (www.stepstone.de).
- jobs.de (www.jobs.de).
- berufsstart.de (www.berufsstart.de).
Gang der Untersuchung:
Ein Bestandteil der Analyse ist die Erstellung einer Übersicht des Leistungsangebotes der o.g. Stellenmärkte. Die Auswertung der empirischen Studie bei Unternehmen und der Zielgruppe „Studenten“ soll zeigen, ob und wenn ja welche Erfahrungen die Befragten bisher mit Jobbörsen gemacht haben.
Vorab werden im zweiten Kapitel zunächst einige notwendige grundlegende Personalmarkt- Begriffe erläutert, eine kurze Übersicht über die derzeitige Arbeitsmarktsituation dargelegt, die wichtigsten Internetuser-Daten genannt sowie die Nutzungspotentiale des Internets zur Personalrekrutierung aufgezeigt.
Kapitel drei erklärt die Rolle der Online-Jobbörsen im Personalmarkt:
Die Entwicklung der Stellenbörsen im Internet wird beschrieben, verschiedene Arten von Online-Jobbörsen werden genannt und die Vorteile der Personalrekrutierung über Online- Jobbörsen dargestellt.
Anschließend werden im vierten Kapitel Kriterien zur optimalen Jobbörsen- Gestaltung festgelegt, die dann im fünften Kapitel anhand der fünf ausgewählten elektronischen Stellenmärkte geprüft werden. Das Ergebnis ist durch eine Gegenüberstellung der wichtigsten Online-Jobbörsen- Daten in tabellarischer Form festgehalten.
Der sechste Abschnitt beinhaltet die Auswertung einer empirischen Untersuchung, bei der zum einen auf Seite der Arbeitssuchenden die Zielgruppe „Studenten“ und zum anderen auf Seite der Arbeitsanbieter die Zielgruppe „Unternehmen“ zum Thema „Jobbörsen im Internet“ befragt wurden.
Ziel dieser Studie ist das Jobbörsen-Nutzerverhalten der Probanden in Erfahrung zu bringen, eine Einstufung der Vorteile, die Wichtigkeit der Anforderungen und den Erfüllungsgrad der Anforderungen der fünf Online-Jobbörsen aufzuzeigen.
In Kapitel sieben wird der Internet-Stellenmarkt einer kritischen Betrachtung unterzogen und zugleich versucht, Verbesserungsvorschläge zur optimalen Gestaltung zu geben. Grundlage der Kritik stellen zum einen die Ergebnisse der Studie dar, zum anderen werden allg. Probleme der Online- Jobbörsen erläutert sowie die eigenen Erfahrungen aus der Bewerber-Profileingabe, die bei einer Online- Jobbörse gesammelt wurden, dokumentiert.
Die Thematik wird mit einem Ausblick abgerundet. Das vorletzte Kapitel (8) verweist auf bedeutsame Trends und zukünftige Entwicklungstendenzen, derer sich Unternehmen bewusst sein sollten.
Trotz z.T. auftretender Kritik stellen Online- Jobbörsen aufgrund der Entwicklungstendenzen eine gute Möglichkeit dar, den Personalmarkt deutlich zu expandieren, was im letzten Abschnitt (9) nochmals zusammenfassend festgehalten wird.
Inhaltsverzeichnis:
| Abkürzungsverzeichnis | IV | |
| Abbildungsverzeichnis | VI | |
| 1. | EINLEITUNG | 1 |
| 2. | MÖGLICHKEITEN DER ONLINE-PERSONALREKRUTIERUNG | 4 |
| 2.1 | Definition grundlegender Personalmarktbegriffe | 4 |
| 2.1.1 | Stellenangebot im Internet (analog: Stellenanzeige) | 4 |
| 2.1.2 | Stellenanbieter | 4 |
| 2.1.3 | Stellenmarkt | 5 |
| 2.2 | Arbeitsmarktlage in Deutschland | 5 |
| 2.3 | Internet-User | 6 |
| 2.3.1 | Reichweitenentwicklung | 6 |
| 2.3.2 | Geschlecht und Alter der Internet-User | 7 |
| 2.3.3 | Bildungsstand der Internet-User | 9 |
| 2.3.4 | Berufliche Stellung der Internet-User | 10 |
| 2.4 | Nutzungspotentiale des Internets zur Personalrekrutierung | 11 |
| 2.4.1 | Rekrutierung über die Firmen-Homepage | 11 |
| 2.4.2 | Rekrutierung über die Bewerber-Homepage | 13 |
| 2.4.3 | Rekrutierung über verwandte Webseiten | 14 |
| 2.4.4 | Rekrutierung über Online-Stellenbörsen | 14 |
| 3. | PERSONALREKRUTIERUNG ÜBER ONLINE-JOBBÖRSEN | 16 |
| 3.1 | Entwicklung der Online-Jobbörsen | 16 |
| 3.1.1 | Anfangsstadium | 16 |
| 3.1.2 | Weiterentwicklung | 16 |
| 3.2 | Arten von Online-Jobbörsen | 19 |
| 3.3 | Vorteile der Rekrutierung über Online-Jobbörsen | 20 |
| 3.3.1 | Ausweitung des Nutzerkreises | 21 |
| 3.3.2 | Aktualität und Reaktionsgeschwindigkeit | 21 |
| 3.3.3 | Geringe Hemmschwelle | 22 |
| 3.3.4 | Vereinfachtes/ressourcenschonendes Bewerbermanagement | 22 |
| 3.3.5 | Kostenaspekte | 23 |
| 3.3.6 | Zeitaspekte | 24 |
| 3.3.7 | Präsenzvorteil | 25 |
| 4. | QUALITÄTSMERKMALE EINER ONLINE- JOBBÖRSE | 26 |
| 4.1 | Qualitätsmerkmale einer Online-Jobbörse aus Sicht der Studenten | 27 |
| 4.1.1 | Auffindbarkeit | 27 |
| 4.1.2 | Layout und Navigation | 29 |
| 4.1.3 | Umfeld | 30 |
| 4.1.4 | Aktualität und Reaktionsgeschwindigkeit | 31 |
| 4.1.5 | Ansprache | 32 |
| 4.1.6 | Informationsgehalt | 32 |
| 4.1.7 | Interaktion | 34 |
| 4.1.8 | Technische Grundvoraussetzungen | 34 |
| 4.1.9 | Mehrwert | 35 |
| 4.2 | Qualitätsmerkmale einer Online-Jobbörse aus Sicht der Unternehmen | 36 |
| 4.2.1 | Marktanteil der Online-Jobbörsen | 36 |
| 4.2.2 | Kostenstruktur | 37 |
| 4.2.2.1 | Erhebungsart | 37 |
| 4.2.2.2 | Tausend-Kontakt-Preis (TKP) | 38 |
| 4.2.2.3 | Kosten pro Bewerbung | 39 |
| 4.2.3 | Zusatzleistung | 40 |
| 5. | ANALYSE DER FÜNF GRÖSSTEN GEWERBLICHEN ONLINE-JOBBÖRSEN IN DEUTSCHLAND | 41 |
| 5.1 | Homepage-Abbildung und Entstehungsgeschichte | 41 |
| 5.1.1 | stellenanzeigen.de | 41 |
| 5.1.2 | jobpilot.de | 42 |
| 5.1.3 | stepstone.de | 43 |
| 5.1.4 | jobs.de | 44 |
| 5.1.5 | berufsstart.de | 45 |
| 5.2 | Gegenüberstellung der wichtigsten Online-Jobbörsen-Daten | 46 |
| 6. | EMPIRISCHE STUDIE | 53 |
| 6.1 | Vorgehensweise bei der empirischen Studie | 53 |
| 6.1.1 | Vorgehensweise bei der Studentenbefragung | 53 |
| 6.1.2 | Vorgehensweise bei der Firmenbefragung | 54 |
| 6.1.3 | Methode der Auswertung | 55 |
| 6.2 | Ergebnisse der Studentenumfrage | 57 |
| 6.2.1 | Soziodemographische Daten | 57 |
| 6.2.2 | Genutzte Medien zur Stellensuche | 57 |
| 6.2.3 | Bekanntheitsgrad und Nutzung der Online-Jobbörsen | 59 |
| 6.2.4 | Motive für das Surfen in Jobbörsen | 61 |
| 6.2.5 | Beurteilung der Vorteile von Online-Jobbörsen | 62 |
| 6.2.6 | Nutzerverhalten von Studenten bezüglich Online-Jobbörsen | 64 |
| 6.2.6.1 | Häufigkeit der Online-Bewerbung | 64 |
| 6.2.6.2 | Häufigkeit der Einladung zum Vorstellungsgespräch | 64 |
| 6.2.6.3 | Art der Antwort auf Internet- Stellenanzeigen | 65 |
| 6.2.6.4 | Art der Antwort auf Print- Stellenanzeigen mit E-Mail-Kontakt | 65 |
| 6.2.7 | Anforderung an Online-Jobbörsen | 66 |
| 6.3 | Ergebnisse der Umfrage bei Unternehmen | 73 |
| 6.3.1 | Angaben zum Unternehmen | 73 |
| 6.3.1.1 | Mitarbeiteranzahl | 73 |
| 6.3.1.2 | Stellenangebote pro Jahr | 73 |
| 6.3.2 | Genutzte Medien zur Stellenausschreibung | 74 |
| 6.3.3 | Bewertung verschiedener Bewerbungsarten | 74 |
| 6.3.4 | Nutzung von Printanzeigen zur Stellenausschreibung | 75 |
| 6.3.4.1 | Stellenausschreibungen pro Jahr in Printmedien | 75 |
| 6.3.4.2 | Zufriedenheitsgrad bzgl. Resonanz auf Print-Stellenanzeigen | 76 |
| 6.3.4.3 | Bewerbungseingang auf Print- Stellenausschreibungen | 76 |
| 6.3.5 | Onlineausgeschriebene Berufsbereiche | 77 |
| 6.3.6 | Nutzung von Online-Stellenausschreibungen | 78 |
| 6.3.6.1 | Stellenausschreibung über Firmen-Homepage | 78 |
| 6.3.6.2 | Beginn der Jobbörsen-Nutzung bei Unternehmen | 78 |
| 6.3.6.3 | Stellenausschreibungen pro Jahr in Jobbörsen | 79 |
| 6.3.6.4 | Bewerber-Resonanz auf Online-Stellenanzeigen | 79 |
| 6.3.6.5 | Bewerbungseingang bei Online-Stellenausschreibungen | 80 |
| 6.3.7 | Bekanntheitsgrad, Nutzung und Erfolg der Jobbörsen | 80 |
| 6.3.8 | Beurteilung der Vorteile von Online-Jobbörsen | 82 |
| 6.3.9 | Anforderung an Online-Jobbörsen | 84 |
| 7. | KRITISCHE BETRACHTUNG DER ONLINE-JOBBÖRSEN | 90 |
| 7.1 | Kritik gemäß dem Ergebnis der empirischen Studie | 90 |
| 7.2 | Allgemeine Probleme | 92 |
| 7.3 | Exkurs: Bewerber-Profileintrag bei stepstone.de | 94 |
| 8. | ZUKUNFT DER ONLINE- JOBBÖRSEN | 96 |
| 8.1 | Technischer Ablauf | 96 |
| 8.2 | Inhaltliche Weiterentwicklung | 100 |
| 8.3 | Konzentration | 100 |
| 8.4 | Budgetverteilung | 102 |
| 9. | SCHLUSSBETRACHTUNG | 104 |
| Anhang | 106 | |
| Glossar | 107 | |
| Firmenanschreiben und Fragebögen | 111 | |
| Auswertungen in tabellarischer Form | 116 | |
| Stepstone-Formular Stellengesuchdatenbank | 128 | |
| Literatur- und Quellenverzeichnis | 138 | |
| Erklärung | 145 |
Der erste Eindruck, den man als Besucher auf der Homepage erhält, ist in besonderem Maße entscheidend. Somit spielt das Layout der entsprechenden Jobbörsen- Homepage eine zentrale Rolle. Die jeweilige Art der Gestaltung lässt sofortige Rückschlüsse auf die Unternehmensphilosophie sowie das Image zu. Über die Grafik der Website ist es somit auch möglich, eine bestimmte Zielgruppe anzusprechen.67 Eine optimale Optik zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass sie eine geringe Anzahl bzw. wenig aufwendige Grafiken und kurze Texte enthält, um sicherzustellen, dass sich die Homepage in kurzer Zeit aufbaut. Nichts frustriert Internetbesucher mehr als lange Ladezeiten.68 Die Navigation muss dabei möglichst einfach und übersichtlich gestaltet sein, damit sich der Homepagebesucher leicht zurechtfindet. Deshalb ist es zwingend, dass sowohl die Struktur als auch der Aufbau der JobbörsenHomepage können.69 Dabei ist darauf zu achten, dass für das Erreichen verschiedener Zielgruppen auch eine differenzierte Benutzerführung notwendig ist: Sucht beispielsweise ein Hochschulabsolvent eine feste Arbeitsstelle, darf er keinesfalls auf der Praktikantenbörse landen. Zudem sollte die Jobbörse eine effiziente Nutzung ihrer Website ermöglichen und dabei gleichzeitig jeglichen Komfort anbieten. Von enormer Wichtigkeit sind hier die diversen Suchfunktionen, die dem Nutzer zur Verfügung stehen sollten. Ein passender Job oder die gesuchte Information kann am einfachsten mit Hilfe einer Freitextsuche in der Suchmaschine oder einer Hilfefunktion bei der Recherche gefunden werden.70 sofort verstanden werden kann, wichtige Informationen problemlos sowie passende Stellenangebote zügig gefunden werden [...]
-28Aus diesem Grund ist neben einer eingängigen, intuitiven Adresse zusätzlich von großer Bedeutung, mit welcher Schnelligkeit die gesuchte Homepage in den Suchmaschinen gefunden wird.64 Um die Auffindbarkeit der fünf untersuchten Jobbörsen zu prüfen, wurde diesbezüglich eine Recherche in den bekanntesten Suchmaschinen betrieben. Das Testergebnis ist der Tabelle auf S. 48 zu entnehmen. Somit gilt als Grundregel, dass die Jobbörse eine entsprechend prägnante InternetAdresse haben und eine Eintragung in möglichst vielen Suchmaschinen erfolgt sein muss, damit sie leicht aufgefunden werden kann. Dabei sollte kontinuierlich auf aktives Online- Marketing für die Homepage geachtet werden. Dies kann beispielsweise durch Links auf andere Websites erfolgen, z.B. Bannerwerbung auf Karriere- Seiten. Um einen sehr hohen Bekanntheitsgrad zu erhalten, ist es aus diesem Grund sehr wichtig, der Zielgruppe entsprechend, an so vielen Internet- Orten wie möglich, präsent zu sein. 65 Ergänzend muss natürlich auch auf die klassischen Kanäle zur Erhöhung der Internetbesuche der Jobbörsen zurückgegriffen werden. Dafür stehen u.a. die im folgenden genannten Möglichkeiten zur Verfügung: • • • • • • • • • Imageanzeigen in einschlägigen Medien Rekrutierungsveranstaltungen Versand von Informationsbroschüren Vorträge und Foren Messeveranstaltungen Rekrutingspots im TV oder Radio Flächendeckende Plakatwerbung an allen namhaften Hochschulen Gratispostkarten Innovative Streuartikel [...]
Unter Auffindbarkeit soll dabei verstanden werden, wie schnell und einfach die gesuchte Homepage mittels Eingabe des entsprechenden Namens in den Browser bzw. in eine Suchmaschine gefunden wird.61 Sucht ein Online- User eine bestimmte Website eines Unternehmens, versucht er zuerst von selbst auf eine mögliche, plausible Adressbezeichnung zu schließen und probiert verschiedene Varianten mit immer geringer werdender Plausibilität durch. Sucht ein User beispielsweise die Homepage einer Firma xyz, wird er zunächst www.xyz.de in den Browser eingeben. Funktioniert diese Adresse nicht, wird er es evtl. unter der Endung „.com“ versuchen oder mit Binde- bzw. Unterstrichen sowie mit einer anderen Schreibweise. „Häufen sich selbst wenige fehlgeschlagene Versuche, so erzeugt dies beim User Reaktanz und eine unter Umständen negative Ausstrahlung auf das Firmenimage“.62 Als einzige Lösungsmöglichkeit bleibt dem User dann nur noch die Zuhilfenahme von Suchmaschinen.63 [...]
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Güngül, Sirin Oktober 2001: Jobbörsen im Internet, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Internet, Stellenmarkt, Rekrutierung, Jobbörse, Online



