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Investor Relations im Internet

Eine empirische Analyse der Informationsbedürfnisse von Privatanlegern am Beispiel des Neuen Marktes in Deutschland

Investor Relations im Internet
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Stefan Schwach
  • Abgabedatum: November 2001
  • Umfang: 116 Seiten
  • Dateigröße: 1,1 MB
  • Note: 1,5
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Pforzheim Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4899-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4899-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4899-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Schwach, Stefan November 2001: Investor Relations im Internet, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Neuer Markt, internet, Privatanleger, Investor Relations, empirische Studie

Diplomarbeit von Stefan Schwach

Zusammenfassung:

Zielsetzung dieser Arbeit ist es, theoretisch die Instrumente moderner Investor Relations-Arbeit und die Gestaltungsmöglichkeiten dieser Arbeit im Internet in Bezug auf die Ansprache von Privatanlegern darzustellen. Daraus resultierend soll die praktische Übertragbarkeit der Instrumente im Internet geschildert und der aktuelle Stand der Investor Relations im Internet untersucht werden. Hierbei beschränkt sich die empirische Analyse auf die Wachstumsunternehmen am Neuen Markt.

Gegenstand der Analyse der Informationsbedürfnisse von privaten Aktionären ist es – ausgehend von der Vielfalt aller potentiellen Anforderungen an Investor Relations – herauszufinden, welche spezifischen Ansprüche dieser Adressatenkreis an die börsennotierten Unternehmen bei der Gestaltung ihres IR-Internetauftrittes stellt. Als Ergebnis wird eine Aussage darüber erwartet, ob die Nutzung des Internets als finanzwirtschaftliche Informations- und Kommunikationsplattform für Privatanleger im Rahmen von Investor Relations geeignet ist.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis 4
Abbildungsverzeichnis 5
1. Einleitung 7
1.1 Problemstellung 7
1.2 Zielsetzung der Arbeit 8
1.3 Aufbau der Arbeit 8
2. Investor Relations 10
2.1 Grundlagen 10
2.1.1 Definition des Begriffs 10
2.1.2 Abgrenzung der Begriffe Investor Relations und Public Relations 11
2.1.3 Die organisatorische Einbindung von Investor Relations in das Unternehmen 11
2.2 Gründe für Investor Relations 13
2.3 Ziele von Investor Relations 17
2.3.1 Primärziele 17
2.3.2 Sekundärziele 19
2.4 Abgrenzung der Zielgruppen 21
2.5 Kommunikationsgestaltung von Investor Relations 26
2.5.1 Kommunikationsgrundsätze von Investor Relations 26
2.5.2 Kommunikationsinhalte von Investor Relations 30
2.5.3 Kommunikationsmittel von Investor Relations 33
2.5.3.1 Unpersönliche Maßnahmen 35
2.5.3.1.1 Pflichtmaßnahmen 35
2.5.3.1.2 Freiwillige Maßnahmen 39
2.5.3.2 Persönliche Maßnahmen 44
2.5.3.2.1 Pflichtmaßnahmen 44
2.5.3.2.2 Freiwillige Maßnahmen 47
2.5.3.3 Unterstützende Maßnahmen 50
3. Investor Relations im Internet - Eine Analyse der Informationsbedürfnisse von Privatanlegern - am Beispiel des Neuen Marktes in Deutschland 53
3.1 Das Internet als Investor Relations-Instrument 53
3.1.1 Geschichte und Entwicklung des Internets 53
3.1.2 Vorteile von Investor Relations im Internet 56
3.2 Der Neue Markt in Deutschland 58
3.3 Bisherige empirische Ergebnisse 59
3.4 Empirische Analyse des Informationsangebotes von Investor Relations im Internet 62
3.4.1 Untersuchungsmethodik 62
3.4.2 Untersuchungsergebnisse 63
3.4.2.1 Allgemeine Ergebnisse 63
3.4.2.2 Angaben über das Unternehmen 65
3.4.2.3 Angaben zur Aktie 67
3.4.2.4 Pflichtmaßnahmen 68
3.4.2.5 Hauptversammlung 71
3.4.2.6 Kontaktmöglichkeiten 72
3.4.2.7 Antwortverhalten auf E-Mail-Anfragen 73
3.4.2.8 Vergleichende Betrachtung von Nemax All Share- und Nemax 50-Unternehmen 74
3.5 Befragung zur Internetnutzung von Privatanlegern 76
3.5.1 Untersuchungsmethodik 76
3.5.2 Ergebnisse und Auswertung der Fragebogenaktionen 77
3.5.2.1 Beschreibung von Privatanlegern 77
3.5.2.2 Allgemeine Unternehmensinformationen/Finanzkennzahlen 84
3.5.2.3 Angaben zur Aktie 86
3.5.2.4 Geschäftsbericht 86
3.5.2.5 Kommunikationsmöglichkeiten 87
3.5.2.6 Internet und Kommunikationsgrundsätze 88
3.6 Gegenüberstellung der eingesetzten und genutzten Internet-Instrumente von Unternehmen bzw. Privatanlegern 89
4. Schlußbetrachtung und Ausblick 93
Anhangsverzeichnis 95
Literaturverzeichnis 107
Internetquellen-Verzeichnis 111

Automatisiert erstellter Textauszug:

Eine besonders gründliche Vorbereitung der Vorstandsmitglieder bzw. des IR-Managers bedarf es bei der Nutzung dieses IR-Instrumentes. Analysten und Investoren setzen sich intensiv mit der Unternehmung und seinem Umfeld auseinander und verlangen detaillierte Auskünfte auf ihre Fragen. Aus diesem Anlaß wird häufig vorab, im internen Kreis mit eigenen Fachleuten, die die Rolle und Funktion der Analysten und Investoren übernehmen, eine „Trainingsrunde“ veranstaltet um evtl. Schwachpunkte und Ungereimtheiten aufzudecken und zu beseitigen91. Einzelgespräche und Gruppenpräsentationen Den Finanzanalysten und – in Abhängigkeit vom Anlagevolumen – auch den Aktionären bietet der Vorstand einer Kapitalgesellschaft die Möglichkeit, an Einzelgesprächen bzw. Gruppenpräsentationen teilzunehmen. Der große Informationswert aufgrund der individuellen Betreuung der Gesprächspartner und der persönliche Kontakt zu kompetenten, meist hochrangigen Unternehmensvertretern sind die wesentlichen Gründe, warum diese Gespräche seitens der IR-Adressaten als sehr wichtige Informationsmedien geschätzt werden. Bezüglich der Präferenzen für die Stellung des Gesprächspartners im Unternehmen wurden folgende Zahlen erhoben: Abb. 10: Präferenzen für Gesprächspartner im Unternehmen [...]

2.5.3.2.2 Freiwillige Maßnahmen Pressekonferenzen Pressekonferenzen werden von Unternehmen abgehalten, um die Informationsbedürfnisse der Wirtschafts- und Finanzjournalisten zu befriedigen. Zu diesen wird in erster Linie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Jahresabschlusses, Bilanzpressekonferenz sowie bei wichtigen Neuigkeiten wie z.B. Unternehmensübernahmen und -veräußerungen geladen. Aufgrund der Multiplikatorenwirkung der Journalisten wird kurz nach der Pressekonferenz mittels der Medien die breite Öffentlichkeit über die Ergebnisse informiert. Bei der Einberufung einer Pressekonferenz ist darauf zu achten, daß nur zu solchen Anlässen geladen wird, die wegen ihres hohen Informationswertes besonders wertvoll sind87. Ansonsten wirkt dieses Instrument unglaubwürdig bzw. es wird bei den Journalisten der Verdacht geweckt, das Unternehmen wolle nur eine kostengünstige Werbekampagne mittels Presseberichterstattung betreiben. Um möglichst vielen Pressevertretern die Teilnahme zu ermöglichen, sollte der Termin mit Veranstaltungen anderer Unternehmen abgestimmt und rechtzeitig mit den bedeutendsten Wirtschafts- und Finanzjournalisten persönlich Kontakt aufgenommen werden88. DVFA89 – Analystentreffen Analog zu den zielgerichteten Unternehmenspräsentationen für Journalisten ist das Analystentreffen für Investoren und Analysten die Top-Veranstaltung im jährlichen Berichtsmodus einer Gesellschaft90. Das Analystentreffen sollte in der Regel am gleichen Tag wie die Bilanzpressekonferenz stattfinden. Am Neuen Markt notierte Unternehmen sind verpflichtet, regelmäßig Analystenkonferenzen zu veranstalten. Die Ausrichtung einer DVFA – Analystenveranstaltung erlaubt eine breit gestreute Einladung an die über 1000 Mitglieder, bestehend aus Analysten, Investoren und Anlageberatern, der DVFA. [...]

1999, bei der ersten Hauptversammlung nach der Fusion, waren über 18.000 Anleger anwesend. Ein Jahr später waren es noch 14.000 Teilnehmer. Und im April diesen Jahres fanden gerade noch 11.000 interessierte Investoren den Weg zur Hauptversammlung84. Für die zunehmende Hauptversammlungsabstinenz sind die Ursachen vorwiegend bei der Zielgruppe der privaten Anleger zu suchen. Sie stellen den größten zahlenmäßigen Teil der Anwesenden einer Hauptversammlung dar. Bei der Frage warum diese Investoren der Hauptversammlung fern bleiben, sind vor allem zwei Gesichtspunkte verantwortlich zu machen. Zum einen ist festzustellen, daß es für die meisten Privatanleger unter ökonomischen Überlegungen nicht sinnvoll erscheint, da der meist geringe Wert ihrer Aktienpakete weder in einem vernünftigen Verhältnis zu den Reisekosten steht, noch vermag er den für die Teilnahme an einer Hauptversammlung notwendigen Zeitaufwand zu rechtfertigen. Zum anderen sind Hauptversammlungen oftmals durch ein langatmiges Programm mit endlosen Diskussionen, durch ausufernde Selbstdarstellungen des Vorstands, durch Mangel an neuen Informationen sowie das vermehrte Auftreten von ihr Fragerecht nutzenden Selbstdarstellern und Scheinaktionären85 charakterisiert. Dies sind die wesentlichen Ursachen für das mangelnde Interesse der privaten Anleger an der Teilnahme einer Hauptversammlung86. Angesichts des hohen organisatorischen und finanziellen Aufwands ist eine zielgruppengerechte Ausgestaltung der Hauptversammlung für ein börsennotiertes Unternehmen absolut von Nöten. [...]

Arbeit zitieren:
Schwach, Stefan November 2001: Investor Relations im Internet, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Neuer Markt, internet, Privatanleger, Investor Relations, empirische Studie

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