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Investor Relations am Beispiel der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG und der Daimler Benz AG

Investor Relations am Beispiel der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG und der Daimler Benz AG
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Joachim Dedelmahr
  • Abgabedatum: Juni 1998
  • Umfang: 110 Seiten
  • Dateigröße: 705,6 KB
  • Note: 1,5
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Nürtingen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4644-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4644-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4644-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Dedelmahr, Joachim Juni 1998: Investor Relations am Beispiel der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG und der Daimler Benz AG, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Porsche AG, IR, Investor Relations, Daimler-Benz AG

Diplomarbeit von Joachim Dedelmahr

Einleitung:

Im Zuge der fortschreitenden Internationalisierung der Kapitalmärkte bekommt die Informationspolitik der Unternehmen gegenüber der Financial Community einen immer größeren Stellenwert. Immer mehr Unternehmen sehen den Gang an die Börse als eine gute Möglichkeit, sich Eigenkapital zu beschaffen. Doch der Wettbewerb um das Kapital wird immer härter. Hier setzt Investor Relations an, indem es die Financial Community so gut wie möglich mit relevanten Informationen versorgt und so dem börsennotierten Unternehmen Vorteile bei den Investoren verschafft.

Bisher wurde die Investorenöffentlichkeit durch die Presseabteilung bzw. die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit mit relevanten Informationen aus dem Bereich der Finanzen des Unternehmens versorgt. Investor Relations tritt an diese Stelle und versucht, das Vertrauen der aktuellen und potentiellen Investoren zu verbessern. Investor Relations ist eine Mischung aus Finanzmarketing und Unternehmenskommunikation.

Im ersten Teil der Arbeit wird auf die theoretischen Grundlagen der Investor Relations eingegangen. Hier werden die generellen Ziele und Zielgruppen definiert und erklärt, das Investor Relations-Instrumentarium vorgestellt und das Investor Relations-Management beschrieben.

Im zweiten Teil sollen die theoretischen Grundlagen einen Praxisbezug erhalten. Aus diesem Grund wurden zwei sehr unterschiedliche Publikumsgesellschaften der gleichen Branche untersucht. Die Dr.Ing.h.c.F. Porsche AG steht hierbei für einen Sportwagenhersteller mit der Charakteristik einer Familien-AG. Die Daimler-Benz AG steht dagegen für einen weltweit agierenden Konzern; einen sogenannten Global Player. Die Daimler-Benz AG bilanziert nach US-GAAP, wendet das Shareholder Value-Modell an und ist weltweit an den wichtigsten Börsen notiert.

Inhaltsverzeichnis:

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS V
ABBILDUNGSVERZEICHNIS VI
TABELLENVERZEICHNIS VII
1. EINLEITUNG 1
2. INVESTOR RELATIONS 3
2.1 Allgemeine Begriffsklärung 3
2.2 Entwicklung der Investor Relations 4
3. ZIELE DER INVESTOR RELATIONS-MASSNAHMEN 8
3.1 Erfüllung gesetzlicher Pflichten – Publizitätspflicht 8
3.1.1 Kapitalgesellschaften 9
3.1.1.1 Der Jahresabschluss 10
3.1.1.2 Der Anhang 10
3.1.1.3 Der Lagebericht 11
3.1.2 Großunternehmen i. S. d. PublG 12
3.1.3 Börsennotierte Gesellschaften 12
3.1.3.1 Börsenzulassungsprospekt 12
3.1.3.2 Zwischenbericht 13
3.1.3.3 Ad-hoc-Publizität 13
3.1.4 Form der Publizität 14
3.1.5 Exkurs: International Accounting Standards (IAS) und General Accepted Accounting Principles (US-GAAP) 15
3.2 Steigerung des Unternehmenswerts - Shareholder Value 16
3.2.1 Shareholder Value als Handlungsmaxime 17
3.2.2 Schutz vor Übernahmen 19
3.2.3 Aktionärsaktivismus 19
3.2.4 Langfristige Strategien für hohen Shareholder Value 20
3.3 Optimierung der Eigenkapitalfinanzierung 21
3.4 Unterstützung sonstiger Unternehmensziele 23
4. ZIELGRUPPEN DER INVESTOR RELATIONS 24
4.1 Finanzanalysten 26
4.2 Institutionelle Anleger – Fondsmanager 27
4.3 Wirtschaftsjournalisten 28
4.4 Privatanleger 28
4.5 Sonstige Zielgruppen 29
5. INVESTOR RELATIONS-INSTRUMENTARIUM 32
5.1 Unpersönliche Investor Relations-Instrumente 32
5.1.1 Der Geschäftsbericht 32
5.1.2 Verkürzter Geschäftsbericht – Kurzbericht 35
5.1.3 Zwischenberichte und Aktionärsbriefe 36
5.1.4 Finanzanzeigen 37
5.1.5 Pressemitteilungen 37
5.1.6 Investor Handbook 37
5.1.7 Neue Medien – Internet 38
5.2 Persönliche Investor Relations-Instrumente 40
5.2.1 Jahreshauptversammlung 40
5.2.2 Analystentreffen - Road Shows 41
5.2.3 Pressekonferenzen 42
5.2.4 Investor Relations-Foren 43
5.2.5 Aktionärsmesse 43
5.3 Grundsätze der Kommunikation mit der Financial Community 44
5.3.1 Grundsatz der Zielgruppenorientierung 44
5.3.2 Grundsatz der Gleichbehandlung 45
5.3.3 Grundsatz der Wesentlichkeit 46
5.3.4 Grundsatz der Kontinuität 46
5.3.5 Grundsatz der zeitlichen Nicht-Kommunikation 46
5.3.6 Grundsatz der Corporate Communications 47
5.4 Finanzbezogene Instrumente 47
5.4.1 Titelpolitik 47
5.4.1.1 Einteilung nach den Übertragungsbestimmungen 47
5.4.1.2 Einteilung nach dem Umfang der Rechte 48
5.4.1.3 Mitarbeiterbeteiligung 49
5.4.2 Emissionspolitik 50
5.4.2.1 Timing der Kapitalerhöhung 50
5.4.2.2 Emissionswege – Emissionsmethoden 51
5.4.2.3 Preisfindungsverfahren 53
5.4.3 Dividendenpolitik 54
4. ZIELGRUPPEN DER INVESTOR RELATIONS 24
4.1 Finanzanalysten 26
4.2 Institutionelle Anleger – Fondsmanager 27
4.3 Wirtschaftsjournalisten 28
4.4 Privatanleger 28
4.5 Sonstige Zielgruppen 29
5. INVESTOR RELATIONS-INSTRUMENTARIUM 32
5.1 Unpersönliche Investor Relations-Instrumente 32
5.1.1 Der Geschäftsbericht 32
5.1.2 Verkürzter Geschäftsbericht – Kurzbericht 35
5.1.3 Zwischenberichte und Aktionärsbriefe 36
5.1.4 Finanzanzeigen 37
5.1.5 Pressemitteilungen 37
5.1.6 Investor Handbook 37
5.1.7 Neue Medien – Internet 38
5.2 Persönliche Investor Relations-Instrumente 40
5.2.1 Jahreshauptversammlung 40
5.2.2 Analystentreffen - Road Shows 41
5.2.3 Pressekonferenzen 42
5.2.4 Investor Relations-Foren 43
5.2.5 Aktionärsmesse 43
5.3 Grundsätze der Kommunikation mit der Financial Community 44
5.3.1 Grundsatz der Zielgruppenorientierung 44
5.3.2 Grundsatz der Gleichbehandlung 45
5.3.3 Grundsatz der Wesentlichkeit 46
5.3.4 Grundsatz der Kontinuität 46
5.3.5 Grundsatz der zeitlichen Nicht-Kommunikation 46
5.3.6 Grundsatz der Corporate Communications 47
5.4 Finanzbezogene Instrumente 47
5.4.1 Titelpolitik 47
5.4.1.1 Einteilung nach den Übertragungsbestimmungen 47
5.4.1.2 Einteilung nach dem Umfang der Rechte 48
5.4.1.3 Mitarbeiterbeteiligung 49
5.4.2 Emissionspolitik 50
5.4.2.1 Timing der Kapitalerhöhung 50
5.4.2.2 Emissionswege – Emissionsmethoden 51
5.4.2.3 Preisfindungsverfahren 53
5.4.3 Dividendenpolitik 54
8. INVESTOR RELATIONS BEI DER DAIMLER-BENZ AG 76
8.1 Kurzcharakterisierung 76
8.2 Ziele der Investor Relations-Maßnahmen 77
8.3 Investor Relations-Instrumentarium 79
8.3.1 Unpersönliche Investor Relations-Instrumente 79
8.3.2 Persönliche Investor Relations-Instrumente 80
8.3.3 Grundsätze der Kommunikation mit der Financial Community 81
8.3.4 Finanzbezogene Instrumente 81
8.4 Investor Relations-Management 83
8.4.1 Phasen der methodischen Investor Relations-Konzeption 83
8.4.2 Institutionalisierung der Investor Relations-Konzeption 84
9. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK 85
10. ANHANG 87
11. LITERATURVERZEICHNIS 93

Automatisiert erstellter Textauszug:

Persönliche IR-Instrumente sind solche, bei denen das Management einer Unternehmung direkt mit der Zielgruppe in Kontakt tritt. Dabei erfolgt die Kommunikation nicht nur vom Unternehmen zur Zielgruppe, sondern es entsteht ein Dialog zwischen beiden. Diese IRInstrumente werden deshalb in der Literatur auch als wechselseitige Maßnahmen bezeichnet. 5.2.1 Jahreshauptversammlung Steht bei den unpersönlichen Instrumenten der Investor Relations der Geschäftsbericht im Mittelpunkt, so ist es bei den unpersönlichen Instrumenten die Jahreshauptversammlung oder kurz: Hauptversammlung (HV). Bei einer HV steht in der Regel die Rede des Vorstandsvorsitzenden im Mittelpunkt. Die Investoröffentlichkeit erwartet hier vor allem Informationen, die über die gesetzlichen Angaben hinaus gehen. Da Informationen über die Vergangenheit bereits aus dem Geschäftsbericht bekannt sind, sollte insbesondere auf die aktuelle Vermögens,- Finanz- und Ertragslage sowie die kurz- und mittelfristigen Zukunftsperspektiven eingegangen werden, so daß deutlich wird, wie das Management das Ziel der Mehrung des Aktionärsvermögens zu erreichen beabsichtigt. 165 Am Anfang der Rede steht zwangsläufig die Selbstdarstellung und die Berichterstattung über den Jahresanschluß und die aktuelle Situation. Hierzu gehören im wesentlichen die Darstellung des Unternehmens und der Unternehmenstätigkeit, der Unternehmenspolitik [...]

Wie bereits unter Punkt 4.4 aufgezeigt, handelt es sich bei den privaten Anlegern um eine bislang eher untergeordnete Zielgruppe der IR-Arbeit. Dies liegt insbesondere daran, daß gezielte Maßnahmen zur Kontaktaufnahme bei der Inhaberaktie als Normalfall mit hohen Kosten verbunden ist. Maßnahmen durch öffentlichkeitswirksame Medien sind durch hohe Streuverluste gekennzeichnet.159 Obwohl die Bereitstellung der Finanzdaten oder vollständiger Geschäftsberichte im Internet allen Zielgruppen dienlich ist, ergeben sich durch das Medium Internet gerade für den Kontakt zu Privatanlegern neue Möglichkeiten zur Kommunikation. Das Internet ist für jeden zugänglich160, und die Bereitstellung der Daten ist für das Unternehmen mit relativ geringen Kosten möglich.161 Die Möglichkeiten der Internetpräsenz als IR-Instrument sind im einzelnen: • Bereitstellung von Geschäfts-, Zwischen- und Quartalsberichten, • Kanalisierung von Pressemitteilungen und Finanzanzeigen, ggf. in einer datenbankmäßigen Aufbereitung, • direkter Kontakt via eMail zu speziellen Fragen, • Online-Teilnahme an Hauptversammlung und Pressekonferenzen mit oder ohne Interaktionsmöglichkeiten. Das Internet bietet beispielsweise durch seine Technik die Möglichkeit, Texte, Zahlen und Grafiken durch Beziehung miteinander zu verknüpfen (Hyperlink, Link).162 Diese Verweise führen dabei per Mausklick von einem Informationsobjekt zum anderen. Dadurch wird eine benutzerindividuelle und gezielte Informationssuche möglich.163 Die Möglichkeiten, über eMail direkt mit dem Unternehmen in Kontakt zu treten ist eine weiterer Vorteil für den Benutzer. Die Barriere zur Kontaktaufnahme ist gegenüber zeitintensiveren Kommunikationsmitteln wie Telefon oder Post niedriger. Die per eMail gestell159 160 161 [...]

halten.151 Hier läßt sich auf Informationen eingehen, für die in einem Geschäftsbericht kein Platz wäre. Mit Hilfe des Investor Handbooks lassen sich die Gespräche zwischen der Financial Community und dem Management effektiver gestalten, wenn die Gesprächspartner zuvor das Handbook konsultieren und somit ihren Informationsstand erhöhen.152 Auftretende Fragen können präziser gestellt werden und somit die für beide Seiten knappe Zeit optimal genutzt werden. 5.1.7 Neue Medien - Internet Die «neuen Medien» - speziell das Internet - zählen zu den unpersönlichen IRInstrumenten, da sie zwar einen persönlichen online-Kontakt ermöglichen, jedoch in der Praxis hauptsächlich der Informationsbeschaffung dienen.153 Auf diesem Sektor steckt die Entwicklung - vor allem in Deutschland - noch in der Anfangsphase. Erste deutsche Firmen entdecken das Internet als Möglichkeit, eine breite Masse über das Unternehmen in Echtzeit weltweit zu informieren.154 Für die USA155 und Kanada gibt es unzählige Beispiele von im Internet veröffentlichten Geschäftsberichten.156 Entweder stellen Firmen ihre Unternehmensdaten auf eigenen Homepages zur Verfügung oder sie bedienen sich Dienstleistern, die dies für sie übernehmen.157 In Deutschland sind es vor allem die großen Gesellschaften, die ihre Unternehmensdaten im Internet präsentieren, doch werden mit zunehmender Verbreitung der Internetzugänge auch immer mehr kleinere Unternehmen - selbständig oder mit Hilfe eines Dienstleisters im Internet vertreten sein. 158 [...]

Arbeit zitieren:
Dedelmahr, Joachim Juni 1998: Investor Relations am Beispiel der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG und der Daimler Benz AG, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Porsche AG, IR, Investor Relations, Daimler-Benz AG

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