Das Intranet aus Sicht der Nutzer
Empirische Fallstudie beim Versandhändler "Quelle AG“
- Art: Magisterarbeit
- Autor: Katharina Wilsdorf
- Abgabedatum: August 2003
- Umfang: 223 Seiten
- Dateigröße: 1,6 MB
- Note: 2,1
- Institution / Hochschule: Universität Leipzig Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-8103-2
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-8103-2 P - ISBN (CD) :978-3-8324-8103-2 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Wilsdorf, Katharina August 2003: Das Intranet aus Sicht der Nutzer, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Unternehmenskommunikation, interne Kommunikation, Intranet, Mitarbeiterkommunikation, Mediennutzung
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Magisterarbeit von Katharina Wilsdorf
Zusammenfassung:
Im ersten Teil der Arbeit wurde die theoretischen Rahmenbedingen der unternehmensinternen Kommunikation abgehandelt. Dabei wurden im Besonderen auf Kommunikation allgemein, interne Kommunikation und computervermittelte Kommunikation behandelt und auf ihre Besonderheiten und Formen eingegangen. Anschließend werden Unternehmensinterne Kommunikationsformen und –medien beschrieben. In Vorbereitung auf die Untersuchung erfolgt dann eine Darlegung der relevanten kommunikationswissenschaftlichen Theorien zur Medienwahl und Mediennutzung.
Der zweite Teil der Arbeit beschreibt dann die Umsetzung der Untersuchung und schließt eine Auswertung mit ein. Dazu wurde zunächst ein Portrait über das Untersuchungsobjekt angelegt. Anschließend gibt es eine Erörterung zum Untersuchungsdesign und zur Untersuchungsmethode. Abschließend wird der Untersuchungsverlauf beschrieben und die Untersuchung ausgewertet.
Im letzten Teil kommt es zu einer Gesamtauswertung der Fallstudie mit Handlungsvorschlägen für das Unternehmen.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einleitung | 5 |
| 1.1 | Annäherung an das Thema | 5 |
| 1.2 | Anliegen und Aufbau der Arbeit | 7 |
| 2. | Der Prozess der unternehmensinternen Kommunikation | 9 |
| 2.1 | Kommunikation im allgemeinen | 9 |
| 2.1.1 | Aspekte des Kommunikationsbegriffs und seine Einordnung | 9 |
| 2.1.2 | Faktoren des Kommunikationsprozess | 12 |
| 2.1.3 | Arten von Kommunikation | 14 |
| 2.1.4 | Funktionen von Kommunikation | 16 |
| 2.1.5 | Ziele von Kommunikation | 18 |
| 2.2 | Innerbetriebliche Kommunikation | 19 |
| 2.2.1 | Abgrenzung und Einordnung der Begrifflichkeiten | 19 |
| 2.2.2 | Rahmenbedingungen der internen Kommunikation | 22 |
| 2.2.3 | Arten interner Kommunikation | 23 |
| 2.2.4 | Funktionen interner Kommunikation | 24 |
| 2.2.5 | Ziele interner Kommunikation | 26 |
| 2.3 | Computervermittelte Kommunikation | 27 |
| 2.3.1 | Charakterisierung computervermittelter Kommunikation | 28 |
| 2.3.2 | Abgrenzung zur Face-to-Face Kommunikation | 28 |
| 2.3.3 | Abgrenzung zu anderen Kommunikationsformen | 30 |
| 2.3.4 | Formen der computervermittelten Kommunikation | 31 |
| 2.4 | Computervermittelte Kommunikation im Rahmen der unternehmensinternen Kommunikation | 33 |
| 2.4.1 | Anwendung von E-Mail | 33 |
| 2.4.2 | Anwendung von Groupware | 35 |
| 2.4.3 | Anwendung als Informationsträger | 36 |
| 3. | Kommunikationswege (der internen Kommunikation) | 37 |
| 3.1 | Unvermittelte und vermittelte Kommunikationswege | 37 |
| 3.2 | Schriftliche Kommunikation im Unternehmen | 37 |
| 3.2.1 | Kurzinformationen (Schwarzes Brett und Rundschreiben) | 37 |
| 3.2.2 | Mitarbeiterzeitung und Mitarbeiterbroschüren | 38 |
| 3.2.3 | Mitarbeiterhandbuch | 39 |
| 3.3 | Persönliche Kommunikation im Unternehmen | 40 |
| 3.3.1 | Mitarbeitergespräch | 40 |
| 3.3.2 | Besprechungen | 41 |
| 3.3.3 | Veranstaltungen | 41 |
| 3.4 | Elektronische Kommunikation | 42 |
| 3.4.1 | CD-ROM | 42 |
| 3.4.2 | Mitarbeiter-TV | 42 |
| 3.4.3 | Videokonferenzen | 43 |
| 3.4.4 | Intranet | 43 |
| 3.5 | Kommunikationsmaßnahmen vor dem Hintergrund des untersuchten Fallbeispiels | 46 |
| 4. | Theorien zur Medienwahl und Mediennutzung | 47 |
| 4.1 | Modelle der Medienwahl | 47 |
| 4.1.1 | Rationale Medienwahl | 47 |
| 4.1.2 | Normative Medienwahl | 49 |
| 4.1.3 | Interpersonale Medienwahl | 50 |
| 4.1.4 | Prozess der Medienwahl nach Döring | 50 |
| 4.2 | Modell zur Mediennutzung | 51 |
| 4.2.1 | Uses-and-Gratifications-Approach | 52 |
| 4.3 | Theoretische Ansätze vor dem Hintergrund der empirischen Untersuchung | 54 |
| 5. | Empirische Untersuchung | 56 |
| 5.1 | Das Untersuchungsobjekt: die Quelle AG | 56 |
| 5.1.1 | Unternehmensporträt der Quelle AG | 56 |
| 5.1.2 | Kommunikationsmittel und -wege zur internen Kommunikation bei der Quelle AG | 57 |
| 5.2 | Das Untersuchungsdesign | 60 |
| 5.2.1 | Festlegung der Auswahlkriterien für die Untersuchungspersonen | 60 |
| 5.2.2 | Bestimmung des Erhebungsverfahrens | 61 |
| 5.2.3 | Bestimmung des Aufbereitungsverfahrens | 64 |
| 5.2.4 | Bestimmung des Auswertungsverfahrens | 65 |
| 5.3 | Die Datenerhebung | 66 |
| 5.3.1 | Auswahl der Untersuchungspersonen | 66 |
| 5.3.2 | Interviewdurchführung | 67 |
| 5.3.3 | Probleme bei der Befragung | 67 |
| 6. | Die Auswertung | 68 |
| 6.1 | Die Einzelauswertung des Interviews | 68 |
| 6.1.1 | Basisinformationen der Intranet-Verantwortlichen | 68 |
| 6.1.2 | Gruppenleiterin im Customer Care Center | 72 |
| 6.1.3 | Mitarbeiterin im Customer Care Center | 75 |
| 6.1.4 | Führungskraft im Bereich Versand/ Logistik | 78 |
| 6.1.5 | Sekretärin im Bereich Versand/ Logistik | 82 |
| 6.1.6 | Sachbearbeiterin im Bereich Versand/ Logistik | 85 |
| 6.1.7 | Vorarbeiterin 1 aus dem Versand | 89 |
| 6.1.8 | Vorarbeiterin 2 aus dem Versand | 92 |
| 6.2 | Die generalisierende Auswertung der Interviews | 94 |
| 6.2.1 | Auswertung der Gruppe Call-Center | 94 |
| 6.2.2 | Auswertung der Gruppe Verwaltung | 99 |
| 6.2.3 | Auswertung der Gruppe Versand | 102 |
| 6.2.4 | Zusammenfassung der Ergebnisse | 105 |
| 7. | Schlussbemerkung | 107 |
| 7.1 | Diskussion der Ergebnisse | 107 |
| 7.2 | Ausblick | 110 |
| 8. | Literaturverzeichnis | 111 |
| 9. | Anhang Teil 2 |
Die letzte Gruppe der zu befragenden Personen bestand aus zwei Versand-Mitarbeiterinnen. Da lediglich Vorarbeiter zum jetzigen Zeitpunkt Zugriff auf das Intranet haben, besteht diese Gruppen aus zwei Vorarbeiterinnen und nicht, wie angestrebt, aus einer Vorarbeiterin und dazugehöriger Angestellten. Das erste Interview fand direkt in einem Meisterbüro im Versand statt, und damit direkt am Arbeitsplatz der Mitarbeiterin. Allerdings ist der Arbeitsplatz von Vorarbeiterinnen in der Kommissionierung196 etwas weiter zu fassen. Aufgrund der Größe dieses Lagers ist der Arbeitsplatz selbst sehr umfangreich. Im ersten Teil des Interviews wurden wieder Hintergrundinformationen zur Mitarbeiterin und ihrem Arbeitsplatz erfragt. Die Mitarbeiterin, die im Folgenden mit K. bezeichnet werden soll, ist Vorarbeiterin im Verteilerlager bzw. Kommissionierlager. Aufgrund der Größe der beiden verschiedenen Verteilerlager, wechselt ihr Arbeitsplatz zwischen zwei Gebäuden und mehreren Etagen. In jedem Gebäude bzw. in jeder Etage gibt es Meisterbüros, die dann zum jeweiligen Arbeitsbereich gehören. Abhängig davon, für welchen Arbeitsbereich die Mitarbeitein in der jeweiligen Schicht eingeteilt ist, stellt dann das entsprechende Meisterbüro ihren Arbeitsplatz dar. K. ist seit 1994 im Unternehmen und war somit schon vor der Inbetriebnahme der Anlagen im Haus tätig. Einen Zugang zum Intranet hat die Mitarbeiterin im entsprechenden Meisterbüro, damit also am eigenen Arbeitsplatz, der allerdings räumlich variiert. K. besitzt auch zu Hause einen Computer und nutzt ihn zeitweise auch für den Zugang ins Internet. Frühere Arbeitsplätze von K. waren nicht mit einem Computer ausgestattet und damit bestand auch kein Zugang zu einem Intranet. [...]
Den Aufbau des Intranets bewertet W. im Grunde genommen positiv. „Also kompliziert und umständlich schätze ich es eigentlich nicht ein. Es ist sehr einfach gehalten. (...) Aber es hat auch Vorteile, und zwar die Aufteilung ist in fast jedem Bereich gleich, wenn man sich an diese vorgegebenen Dinge hält. Demzufolge ist dann natürlich in jedem Bereich an dieser Stelle dies zu finden und an jener Stelle das zu finden. (...) Das finde ich dann ganz gut.“194 Dies konnte W. feststellen, da sie in den meisten Bereichen zumindest schon einmal auf der Hauptnavigation gewesen ist. Das letzte Thema des Interviews hieß schließlich ‚personalisierte Seiten’. Diese Möglichkeit begrüßt die Mitarbeiterin deutlich, da sie meint,: „Es ist dann auch eine Einheitlichkeit dargestellt, denn es gibt jetzt Bereiche, zum Beispiel unser Bereich, da gibt es drei verschiedene Urlaubsanträge, Formulare, und das (...) finde ich jetzt für meinen Teil nicht besonders gut. (...) Es wäre andererseits schön, (...)dass ich eben gewisse Formulare oder gewissen Papierkrieg online abschließen kann.“195 Ansonsten wünscht sich W. lediglich eine stärkere Beteiligung aller Mitarbeiter beim Thema Intranet. [...]
zu,... Ich finde es auch interessant, mit wem man es zu tun hat. (...) Und wie gesagt, diese Arbeitsplattform letztendlich, dass man so wenig wie möglich, dass man Papier einschränkt.“190 In ihrem besonderen Fall wurden noch Fragen speziell zum Einstellen von Informationen ins Intranet gestellt. Dabei war vor allem von Interesse, wer die Inhalte nach welchen Kriterien aussucht. Viele der Informationen, die eingestellt werden sollen, bekommt W. von P. vorgegeben. Zusätzlich hat sie an allen Versandstandorten um Mithilfe gebeten, d. h. sie hat Mitarbeiter dazu angehalten, wenn ihnen etwas Interessantes auffällt, es dann an sie weiterzugeben. Daraufhin entscheidet sie dann, ob dies tatsächlich eine Meldung für das Intranet darstellt. Gelegentlich bekommt sie auch interessante Fotos und dann muss noch ein Text dazu gemacht werden. Dies ist dann ebenfalls die Aufgabe von W.. Da das Intranet ‚Versand’ aber noch in seinen Anfängen steckt, kommt es noch nicht häufig zu Anregungen von Kollegen. W. hofft, dass dies in Zukunft noch wesentlich besser funktionieren wird.191 Schon aufgrund ihrer Tätigkeit ist W. gezwungen, das Intranet täglich zu nutzen. Ihr unmittelbarer Vorgesetzter selbst erwartet dies zwar nicht ausdrücklich von ihr, Herr P. als oberster Vorgesetzter und Initiator der Intranet-Seite ‚Versand’, aber erwartet durchaus einen täglichen Umgang mit dem Intranet. Gefragt, ob sie selbst das Intranet auch weiter empfehle, antwortete W.: „Ja, weil ich nun die Seiten einstelle, möchte ich auch gern, dass jemand die Seiten anschaut. Deswegen gebe ich das dann immer zum Besten.“192 Auch W. war vom Wechsel des Leiters Versand von Herrn Sch. auf Herrn P. betroffen, daher wurde sie ebenfalls befragt, ob dadurch für sie Änderungen im Umgang mit dem Intranet einhergegangen sind. Dies konnte sie deutlich bestätigen, schon allein die neue Aufgabe, der Pflege der Intranetseite ‚Versand’, spricht deutlich dafür. Auch die Rezeption von Intranet-Inhalten erfolgt heute wesentlich häufiger: „Wenn ich einmal drin bin, dann gucke ich gleich durch.“193 [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832481032
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Wilsdorf, Katharina August 2003: Das Intranet aus Sicht der Nutzer, Hamburg: Diplomica Verlag
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Unternehmenskommunikation, interne Kommunikation, Intranet, Mitarbeiterkommunikation, Mediennutzung



