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Das Internet als Vertriebskanal für Printmedien

Aufbau einer virtuellen Community im Bereich Wirtschaftsliteratur für den Online-Buchhändler Booxtra GmbH & Co. KG Augsburg

Das Internet als Vertriebskanal für Printmedien
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Stefan Voggesser
  • Abgabedatum: August 2000
  • Umfang: 116 Seiten
  • Dateigröße: 2,6 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Neu-Ulm Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5038-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5038-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5038-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Voggesser, Stefan August 2000: Das Internet als Vertriebskanal für Printmedien, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Online-Shopping, Buchhandel, Electronic Commerce, Communities

Diplomarbeit von Stefan Voggesser

Einleitung:

Trotz der zahlreichen Möglichkeiten, die das Internet bietet, haben viele Unternehmen Schwierigkeiten bei der Neukundengewinnung und Kundenbindung. Firmen, die ihre Produkte und Dienstleistungen über das Internet anbieten, gibt es mittlerweile „in rauen Mengen“. Sich von der Konkurrenz abzuheben und erfolgreich mit einem Online-Konzept zu sein, gilt als die größte Herausforderung für alle Internet-Unternehmen. Die Geschäftsleitung des im Mai 1999 gegründeten Internet-Buchhändlers Booxtra stellte sich die Frage, wie ein Online-Shop speziell für den Bereich Wirtschaftsliteratur aufgebaut werden kann und welche Instrumente zur Kundengewinnung und Kundenbindung allgemein genutzt werden können, um erfolgreicher im Internet zu sein. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich primär mit dem Internet als Vertriebskanal für Printmedien und anderen literarischen Werken sowie dem Aufbau einer virtuellen Gemeinschaft zur Kundenbindung im Online-Buchhandel. Mit Printmedien sind dabei jedoch nicht Werbeträger gemeint, sondern Publikationen in gedruckter Form. Im Vordergrund steht das Printmedium Buch.

Inhaltsverzeichnis:

1 Einleitung 1
1.1 Problemstellung der Arbeit 1
1.2 Abgrenzung und Vorgehensweise der Arbeit 1
1.3 Zielsetzung der Arbeit 3
2 Begriffsdefinitionen 4
2.1 Virtuelle Communities 4
2.2 Electronic Commerce 6
2.3 Multimedia und Interaktivität 7
3 Vorstellung der Booxtra GmbH & Co. KG 8
3.1 Gründung des Unternehmens 8
3.2 Kooperationspartner 8
3.2.1 Weltbild Verlag 8
3.2.2 Axel Springer Verlag 8
3.2.3 T-Online 9
3.2.4 Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck 9
3.3 Internet-Auftritt von Booxtra 10
4 Das Internet als elektronischer Marktplatz 13
4.1 Geschichte des Internet 13
4.2 Statistik der Nutzer 14
4.2.1 Überblick 14
4.2.2 Zukünftige Entwicklung 15
4.3 Online Marketing 16
4.3.1 Abgrenzung zum klassischen Marketing 16
4.3.2 Kundenbindung 18
4.3.3 Kundenorientierung 20
4.3.4 One-to-One-Marketing 21
4.3.5 Vor- und Nachteile des Online Marketing 22
4.4 Online Shopping 24
4.4.1 Abgrenzung zu Electronic Commerce 24
4.4.2 Effektive Gestaltung von Internet-Shops 24
4.4.3 Vor- und Nachteile des Online Shopping 27
4.4.4 Zukünftige Entwicklung 30
5 Der Buchhandel im Zeitalter des Internet 31
5.1 Das Printmedium Buch 31
5.1.1 Klassische Form 31
5.1.2 Print-on-Demand 32
5.2 Bücher in elektronischer Form 33
5.2.1 E-Book 33
5.2.2 SoftBook 34
5.2.3 EveryBook 34
5.2.4 MilleniumReader 35
5.3 Vor- und Nachteile elektronischer Bücher 35
5.4 Welttag des Buches 2000 37
5.5 Der Buchhandel in Deutschland 38
5.5.1 Angebotsformen 38
5.5.2 Ranking der Online-Buchhändler 39
5.5.3 Preisbindung 43
5.5.4 Fernabsatzgesetz 46
5.6 Das Verlagswesen in Deutschland 47
5.6.1 Überblick 47
5.6.2 Verlagsmarketing 48
5.6.3 Zukünftige Entwicklung 49
5.7 Printmedien contra Web-Publikationen 51
5.7.1 Charakteristik der Publikationen 51
5.7.2 Auswirkungen der Online-Medien auf Verlage 52
6 Aufbau einer Virtuellen Community 53
6.1 Theoretische Grundlagen Virtueller Communities 53
6.1.1 Typologie Virtueller Communities 53
6.1.2 Ökonomie Virtueller Communities 56
6.2 Management Virtueller Communities 57
6.2.1 Kritische Erfolgsfaktoren 57
6.2.2 Aufbauphasen einer Virtuellen Community 58
6.2.2.1 Akquisition der Mitglieder 59
6.2.2.2 Förderung der Teilnahme 62
6.2.2.3 Bindung der Mitglieder 63
6.3 Möglichkeiten der Umsetzung 65
6.3.1 Diskussionsforen 65
6.3.2 Newsletter 66
6.3.3 Online-Chats 67
6.3.4 Dateibibliotheken 69
6.3.5 Gewinnspiele 69
6.3.6 Zielgruppenselektion 70
6.4 Chancen und Risiken virtueller Gemeinschaften 71
6.4.1 Kundennutzen 71
6.4.2 Nutzen für das Unternehmen 72
6.4.3 Nachteile für den Kunden 73
6.4.4 Nachteile für das Unternehmen 73
6.5 Zukünftige Entwicklung Virtueller Communities 74
7 Ermittlung des Bedarfs und der Akzeptanzpotentiale 75
7.1 Aktuelle Erhebung mittels Print-Fragebogen 75
7.2 Aktuelle Erhebung mittels Online-Fragebogen 75
7.3 Ergebnisse der durchgeführten Studie 76
8 Schlussbetrachtung und Ausblick 82
Literaturverzeichnis 84
Internetverzeichnis 88
Anhang

Automatisiert erstellter Textauszug:

5.5.3. Preisbindung Das Thema Buchpreisbindung ist in den vergangenen Monaten oftmals kontrovers diskutiert worden. Zum Zeitpunkt des Schreibens dieser Arbeit herrschte noch Unklarheit darüber, in welcher Form die Preisbindung innerhalb des europäischen Binnenmarktes bestehen bleibt oder durch eine andere Gesetzgebung aufgelöst wird. Der Ladenpreis für Bücher wird von den Verlagen festgesetzt. Durch die Preisbindung werden Chancen und Risiken ausgeglichen, da der Erlös aus einem Bestseller dazu verwendet werden kann, neue Autoren zu fördern oder literarische Experimente zu verwirklichen. Über eine daraus resultierende „Mischkalkulation“ können dann auch Titel verlegt werden, die sonst nur einen kleinen Interessentenkreis finden. 129 Im Februar 2000 forderte die EU-Kommission, eine bisher geltende und grenzüberschreitende Preisbindung zwischen Deutschland und Österreich durch zwei unabhängige nationale Systeme abzulösen. Mit dem von der österreichischen Regierungskoalition vorbereiteten Gesetz ist auch die Einbeziehung deutscher Bücher in die österreichische Preisbindung sichergestellt. In Deutschland bleibt das bisherige System unverändert erhalten. Weiterhin ist die deutsche Regelung durch eine gesetzliche Reimport-Klausel abgesichert, welche Reimporte zum Zweck der Umgehung der deutschen Preisbindung ausschließt.130 Die Ladenpreise für deutsche Bücher in Österreich, die dort ca. 80 Prozent der Verkaufsregale füllen, dürfen also auch weiterhin festgelegt werden.131 Anfang des Jahres 2000 sah allerdings ein Gesetzentwurf vor, dass die zwischen Deutschland und Österreich ausgehandelte Buchpreisbindung nicht für den OnlineBuchhandel in Österreich gelten soll. Seit Juni 2000 hat jedoch der österreichische Nationalrat das lange diskutierte Bundesgesetz über die Preisbindung bei Büchern einstimmig beschlossen. Hier ersetzt das Regelwerk für eine Übergangsfrist von fünf Jahren die bislang im deutschen Sprachraum geltende Regelung zur grenzüberschreitenden Buchpreisbindung. Demnach sollen die Preise auf nationaler Ebene durch Verleger und [...]

Im Januar 2000 stand das Unternehmen Buch.de auf Platz vier der zahlreichen OnlineBuchhändler in Deutschland.122 Die im Jahr 1998 gegründete buch.de internetstores AG (www.buch.de) erzielte im Jahr 1999 einen Umsatz von 4,536 Millionen Mark.123 Laut STERN TrendProfil 10/99 war Buch.de im September 1999 bei Online-Käufern der zweitbekannteste Online-Buchhändler in Deutschland. Mit dem Börsengang im November 1999 hat sich das Unternehmen den finanziellen und strategischen Spielraum geschaffen, den Bekanntheitsgrad weiter zu erhöhen sowie neben Büchern und buchnahen Mediaprodukten weitere Sortimente zu verkaufen.124 Um den fünften Platz im Ranking der deutschen Online-Buchhändler „streiten“ sich das bereits in Kapitel 3 vorgestellte Unternehmen Booxtra.de aus Augsburg (www.booxtra.de) und Libri.de, eine gemeinsame Plattform von 500 Buchhändlern und dem Grossisten (Großhändler) Georg Lingenbrink (www.libri.de). Es muss an dieser Stelle jedoch angemerkt werden, dass sich die Rangfolge nicht immer exakt festlegen lässt, zumal immer neue Angebote und Zukäufe der Online-Buchhändler zu verzeichnen sind. Der OnlineBuchladen Libri.de wurde mit dem eVITA Shop Award 99 ausgezeichnet, einem in diesem Jahr erstmals vergebenen Preis für den kundenfreundlichsten Shop auf dem InternetMarktplatz der Deutschen Post.125 Die Internet-Fachzeitschrift Tomorrow hat am 15. und 16. März 2000 vier verschiedene Buchtitel bei zehn Online-Buchhändlern bestellt und die Qualität der Online-Shops in einem Punktesystem bewertet. Dabei konnte jede Buchhandlung in Sachen Angebot, Service, Lieferzeiten und Abwicklung maximal 100 Punkte (Note 1) erreichen.126 Der Verfasser der vorliegenden Arbeit hat das Ergebnis dieser Untersuchung auf fünf Buchhandlungen reduziert und daraus ein Stärken- und Schwächenprofil entwickelt, welches auf der folgenden Seite dargestellt ist. [...]

vermeldete für den Monat Dezember 1999 bereits ein Ordervolumen von durchschnittlich 4000 Artikeln am Tag für Bücher und CDs.119 Die Kunden der Bertelsmann-Tochter haben hier Zugriff auf 4,5 Millionen internationale Bücher und Audio-Books. BOL gilt als der internationalste Internet-Medien-Shop der Welt. Seit Februar 1999 gibt es BOL-Shops in Deutschland (www.bol.de) und Frankreich (www.bol.fr). Bis September 1999 kamen noch Online-Shops in Großbritannien (www.uk.bol.com), den Niederlanden (www.nl.bol.com), in der Schweiz (www.bol.ch) und in Spanien (www.es.bol.com) hinzu.120 Bei einer Untersuchung von 267 deutschen Internet-Buchshops hat das unabhängige Düsseldorfer ProfNet Institut BOL auf den dritten Platz eingestuft. Bewertet wurden hierbei Layout, Handling, Inhalte und Interaktivität.121 [...]

Arbeit zitieren:
Voggesser, Stefan August 2000: Das Internet als Vertriebskanal für Printmedien, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Online-Shopping, Buchhandel, Electronic Commerce, Communities

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