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Internet und Steuerberatung

Kritische Bestandsaufnahme, Chancen und Risiken

Internet und Steuerberatung
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Ingmar Schörck
  • Abgabedatum: Mai 1998
  • Umfang: 67 Seiten
  • Dateigröße: 3,4 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Georg-August-Universität Göttingen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2976-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2976-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2976-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Schörck, Ingmar Mai 1998: Internet und Steuerberatung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Steuererklärung, Kanzlei, Online

Diplomarbeit von Ingmar Schörck

Einleitung:

Kaum eine andere zeitgenössische technologische Entwicklung bringt so grundlegende und weitreichende Veränderungen wie das Internet. Mit atemberaubender Geschwindigkeit verbreitet sich das neue Medium in Wirtschaft, Politik, Kultur. Täglich erscheinen neue Meldungen, die Phantasien über weitere Entwicklungen durch das Internet zulassen. Schon heute ist das Internet aus vielen Arbeitsabläufen nicht mehr wegzudenken. Kaum jemand hätte wohl vor fünf Jahren erahnt, welchen Stellenwert das Internet im Jahr 2000 schon haben würde; und dabei befinden wir uns immer noch in der Anfangsphase.

Auch für die Angehörigen der steuerberatenden Berufe sollte Internet kein Fremdwort mehr sein. Die globale Vernetzung und der damit verbundene beschleunigte Informationsfluss führen zu einer Ausweitung der Informations- und Kommunikationsbeziehungen auch in der Steuerberatung. Die internationale Arbeitsteilung sowie spezifische Arbeitsprofile und die Organisation der Arbeit in vielen Unternehmen unterliegen erheblichen Veränderungen. Funktionale Grenzen werden durchlässig, und die räumliche Nähe spielt nur noch eine untergeordnete Rolle. Durch Telearbeit und Telekooperation werden flexiblere Arbeitszeitmodelle und neue Formen der Interaktion geschaffen. Die Zusammenstellung von Forschungs- und Arbeitsgruppen erfolgt nicht mehr nach örtlicher Zugehörigkeit, sondern nach fachlicher Qualifikation.Die Entwicklung befindet sich zur Zeit noch in ihrem Anfangsstadium; dennoch ist es wichtig, sich frühzeitig mit den neuen Anforderungen vertraut zu machen, um keinen wichtigen Entwicklungsschritt zu versäumen. Die Ignoranz des Internet kann sehr schnell zu wirtschaftlichen Nachteilen führen, denn neben der fachlichen Qualifikation sind der rechtzeitig Besitz und die wirtschaftliche Verwendung des Produktionsfaktors Information zu wettbewerbsentscheidenden Faktoren geworden.

Zunächst wurden die neuen Technologien hauptsächlich von den großen Steuerberatungsgesellschaften und einigen kleineren Kanzleien, die eine Vorreiterrolle einnahmen, genutzt. Der Imagegewinn stand dabei im Vordergrund. Bei vielen Steuerberatern besteht jedoch immer noch Skepsis gegenüber den neuen Technologien. Gerade die viel diskutierten Probleme des Datenschutzes, aber auch fehlende rechtliche Regelungen und Akzeptanzprobleme sind einige der Ursachen, die viele Steuerberater von der Nutzung des Internet bislang ferngehalten haben. Viele Einsatzhindernisse beruhen aber vermutlich auf Informationsdefiziten. So sind z.B. die Schwierigkeiten der Datensicherheit sind durch die Entwicklung geeigneter Verschlüsselungs- und Sicherheitssysteme technisch zumindest weitgehend gelöst, werden aber dennoch in der Praxis wenig eingesetzt. Auch rechtliche Probleme, z.B. der Anerkennung digitaler Unterschriften stehen mit dem Inkrafttreten der Europäischen Signaturrichtlinie kurz vor einer Lösung. In den letzten 12-18 Monaten lassen sich auch auf dem Gebiet der Steuerberatung einige wichtige Fortschritte erkennen. Das ELSTER-Projekt der Finanzverwaltung, die Einbindung des Internet in die Programme der DATEV (z.B. Kanzlei-Online), die Integration des Internet durch die Berufsorganisationen oder einige Pilotprojekte zum elektronischen Rechtsverkehr zeigen deutlich, dass das Internet eine zu Große Rolle spielt, um es zu ignorieren.

In der vorliegenden Arbeit werden die Einsatzmöglichkeiten, die sich in drei große Bereiche untergliedern lassen, aufgezeigt, sowie ihre Chancen und Risiken diskutiert. Die Einsatzmöglichkeiten des weltweiten Netzverbundes in der Steuerberatung sind: Zur Beschaffung von Informationen; Internetauftritt mit einer eigenen Homepage als Marketinginstrument; Nutzung der elektronischen Netze zur internen und externen Kommunikation.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis
1. Problemstellung, Zielsetzung und Gang der Untersuchung 1
2. Informationswirtschaft in der Steuerberatung 4
2.1 Informationsmanagement in der Steuerberatungskanzlei 4
2.2 Das steuerliche Informations- und Kommunikationssystems in der Steuer-Informatik 6
2.3 Einsatz und Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologie in der steuerlichen Beratung 8
2.3.1 Von der Schreibmaschine bis zum Computer 8
2.3.2 Wachsende Anforderungen durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien 10
2.4 Das Internet als neue Informations- und Kommunikationstechnologie 13
2.4.1 Entwicklung und Aufbau des Internet 13
2.4.2 Die verschiedenen Dienste des Internet 15
3. Gegenwärtige Nutzung, Chancen und Risiken des Einsatzes des Internet für den Steuerberater 20
3.1 Nutzungsmöglichkeiten des Internet für die Informationsbeschaffung 20
3.1.1 Qualitätsmerkmale von Informationen 20
3.1.2 Ausgewählte Informationsangebote zur Deckung des Informationsbedarfs des Steuerberaters 24
3.2 Interne Kommunikation 30
3.2.1 Einsatzmöglichkeiten 30
3.2.2 Aspekte der Datensicherheit 32
3.3 Externe Kommunikation 35
3.3.1 Datenaustausch mit der Finanzverwaltung 35
3.3.2 Kontaktaufnahme und Kooperation mit anderen Beratern 37
3.3.3 Informationsaustausch mit den Mandanten 38
3.4 Werbemöglichkeiten des Steuerberaters im Internet 40
3.4.1 Neue rechtliche Rahmenbedingungen 40
3.4.2 Überlegungen zur Bereitstellung einer Homepage für Steuerberater 45
4. Zusammenfassung und Ausblick 48
Literaturverzeichnis

Arbeit zitieren:
Schörck, Ingmar Mai 1998: Internet und Steuerberatung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Steuererklärung, Kanzlei, Online

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