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Internet-PR am Beispiel der Diakonie

Internet-PR am Beispiel der Diakonie
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Damaris Meyer
  • Abgabedatum: Januar 2002
  • Umfang: 73 Seiten
  • Dateigröße: 1,2 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Evangelische Fachhochschule Berlin (EFB) Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6313-7
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6313-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6313-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Meyer, Damaris Januar 2002: Internet-PR am Beispiel der Diakonie, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Öffentlichkeitsarbeit, Marketing, Sozialmanagement, Kommunikation, soziale Arbeit

Diplomarbeit von Damaris Meyer

Einleitung:

Public Relations (PR) bedeutet „Öffentliche Beziehungen“.

Kommunikation und Information sind ein wichtiger Bestandteil öffentlicher Beziehungen. Nicht nur Wirtschaftsunternehmen nutzen die Möglichkeiten und Herausforderungen gezielter Kommunikation, auch soziale Organisationen sind darauf angewiesen. Um in der breiten Öffentlichkeit Image aufzubauen und Akzeptanz zu erreichen, ist seitens der Organisationen, Institutionen und politischen Interessenträgern eine kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit unverzichtbar. Zunehmend werden die Chancen erkannt, welche PR zur Erreichung von Organisationszielen bieten. Immer mehr Organisationen benötigen Spezialisten für die PR-Arbeit und beauftragen externe PR- Agenturen.

Im Medienzeitalter kennzeichnet der Begriff „Internet-PR“ ein Marketing-Instrument. Heutzutage ist Internet-PR ein fester Bestandteil in vielen Organisationen. Eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Internet- PR hat inzwischen begonnen. Ergebnisse zu Organisationskonzeptionen und Organisationsstrukturen werden bereits mehr oder weniger erfolgreich mit Internet-PR umgesetzt.

Das Ziel dieser Diplomarbeit ist es, das neue Marketinginstrument Internet-PR in seiner Bedeutung im sozialen Sektor am Beispiel der Diakonie zu erörtern. Gerade der soziale Sektor benötigt erheblich mehr Auseinandersetzung mit dem Phänomen Internet-PR.

Dabei interessieren vor allem folgende Fragen: Wie sind die einzelnen Kommunikationsstrategien der Diakonie auf ihrer Hauptwebseite und der von Berlin/Brandenburg aufgebaut? Was ist die Botschaft? Wer ist die Zielgruppe? Wie werden unterschiedliche Zielgruppen angesprochen?

Ferner ist es mir sehr wichtig, ein praktisches Beispiel zu wählen, dessen Leitbild ich mit meinem persönlichen Menschenbild vereinbaren kann. Um Antworten auf diese Fragen zu finden, habe ich eine Internetrecherche der Webseiten von der Diakonie sowie Gespräche mit Praktikern geführt, die sich bereits mit Internet-PR auseinandergesetzt haben.

Wie funktioniert das Marketinginstrument „Internet-PR“ im sozialen Bereich?

Es ist das Anliegen dieser Diplomarbeit, ein wissenschaftlichen Interesse im Bereich der Diakonie bezüglich der Bedeutung von Internet-PR zu wecken. Häufig fristet PR-Arbeit in sozialen Organisationen neben der „eigentlichen“ Arbeit eine Art Schattendasein.

Mit dieser Diplomarbeit möchte ich Mitarbeitern und Interessenten ganz besonders im sozialen Bereich die Möglichkeit bieten, sich schnell und umfassend darüber zu informieren, welche Chancen Internet-PR auch für ihre Organisation bietet.

Da viele Fachkräfte im sozialen Bereich nicht viel mit dem Begriff Public Relations verbinden, beginne ich meine Diplomarbeit mit einem theoretischen Teil, in dem ich u.a. zeige, dass PR in enger Verbindung mit Marketing steht. Durch Aufklärung soll den Mitarbeitern in sozialen Organisationen die Schwellenangst vor diesem Medium genommen werden. Soziale Organisationen sind heute immer mehr für ihre Wirtschaftlichkeit und deren Umsetzung in die Praxis verantwortlich, müssen sich deshalb stärker um PR-Arbeit, speziell Internet-PR kümmern und sich damit auseinandersetzen, wenn sie konkurrenzfähig bleiben wollen.

Die zentrale Fragestellung dieser Diplomarbeit lautet deshalb:

„Wie funktioniert das Marketinginstrument „Internet-PR“ im sozialen Bereich?“ Gang der Untersuchung:

Am Beispiel der Diakonie wird die praktische Umsetzung der Internet-PR erörtert. Dieser Ansatzpunkt zeigt die gesamte Bedeutung von Internet-PR. Die einzelnen Kapitel befassen sich jeweils mit relevanten Teilaspekten der Thematik.

Kapitel 3 erläutert die Begriffsbestimmung, Geschichte, Ziele, Funktion von PR, die Bedeutung und Umsetzung der PR im Internet sowie die Bedeutung von Interaktivitäten für Organisationen.

Kapitel 4 stellt die Verbindung von PR zum Marketing her.

Für Non-Profit-Organisationen stellt sich folgende Frage: Wo sind die Besonderheiten von PR/Marketing bei personenbezogenen Dienstleistungen als Relationship Marketing? Die Antwort gibt Kapitel 5.

Das 6. Kapitel setzt sich mit den Vorteilen und Eigenschaften der PR im Netz auseinander.

Die theoretischen Teile der Kapitel 2-6 sollen das für die Erörterung und Bewertung des Themas nötige Hintergrundwissen über „Internet-PR als Element einer Personenbezogenen Dienstleistung“ vermitteln.

Mit dem 7. Kapitel beginnt der praktische Teil meiner Diplomarbeit, das Thematisieren der Diakonie-PR im Internet am Beispiel des Diakonieprojektes http://www.babyklappe-berlin.de.

Das 8. Kapitel setzt sich ausführlich mit den Internetauftritten der Diakonie unter der Webseite http://www.diakonie.de sowie mit den Webseiten der Länder Berlin und Brandenburg mit 3 weiteren Einrichtungen auseinander. Kapitel 8 analysiert, wie schlüssig und schlagkräftig das Internet-PR-Konzept der Diakonie ist.

In Kapitel 9 wird die Frage gestellt: Wie sollen die Methoden und Instrumente der „Internet-PR“ der Diakonie aussehen, damit die Hauptaufgabe „PR als Element einer Personenbezogenen Dienstleistung“ erfüllt wird? Es handelt sich hierbei um den analytischen Teil, in dem ich die vorangegangenen theoretischen und praktischen Teile miteinander in Verbindung setze.

Das 10. Kapitel ist die Zusammenfassung und das 11. Kapitel das Literaturverzeichnis.

Ich wünsche mir, dass der eine oder andere Mitarbeiter und Interessent eines sozialen Projektes durch meine Diplomarbeit angeregt wird, die Indikatoren PR und Internet-PR in der eigenen Organisation stärker zu gewichten, um die Handlungsspielräume zwischen Staat, Markt und gesellschaftlicher Selbstorganisation verstärkt selbst nutzen zu können.

Inhaltsverzeichnis:

1. Inhaltsverzeichnis
2. Einleitung 1
3. Public Relations 4
3.1 Die Begriffsbestimmung von PR 4
3.2 Die Geschichte von PR 6
3.3 Die Ziele der PR 8
3.4 Die Funktion von PR für Organisationen 10
3.5 Die Bedeutung des Internet für PR 13
3.6 Die Bedeutung von Interaktivitäten für soziale Organisationen 14
4. Die Verbindung von PR zum Marketing 15
5. PR als Personenbezogene Dienstleistung bei NPO’s als Relationship Marketing 18
6. Darstellung der Vorteile und Eigenschaften der PR im Netz 21
6.1 PR als Teil der Kommunikationsplattform 22
6.2 PR sind zeitlos 23
6.3 PR sind ortsunabhängig 23
6.4 Multimedialität 24
6.5 Hypermedialität 25
6.6 Interaktivität 25
6.7 Neue Zielgruppen im Internet 26
6.8 Vernetzung mit Internet, Intranet und Extranet 26
7. Konzept für die Internet-PR 27
7.1 Analyse des Kommunikationsproblems 29
7.1.1 Zielgruppen 31
7.1.2 Stärken- und Schwächen- Profil der Kommunikation 33
7.1.3 Handlungsbedarf 34
7.2 Planung der Lösung 35
7.2.1 Zieldefinition 35
7.2.2 Strategien 36
7.2.3 Botschaft 38
8. Die Webseite der Diakonie, die Webseite des Bundeslandes Berlin und der Webauftritt in 3 sozialen Einrichtungen in Berlin 39
8.1 Botschaft der Diakonie Webseite 40
8.1.1 Missionsstatement der Diakoniewebseite 41
8.2 Der Webauftritt der Diakonie in Berlin 42
8.3 Der Webauftritt 3 sozialer Einrichtungen der Diakonie 46
8.3.1 Der Webauftritt vom Johannesstift in Berlin 47
8.3.2 Der Webauftritt vom Diakonie-Hospiz-Wannsee 51
8.3.3 Der Webauftritt der Diakonie-Station-Schöneberg 55
9. Entwicklung von Internet-PR-Strategien als Instrument einer Personenbezogenen Dienstleistung für die Diakonie 59
10. Zusammenfassung 66
11. Literaturverzeichnis 69
12. Eidesstattliche Erklärung 72

Automatisiert erstellter Textauszug:

Eine klare IST-Analyse wird erstellt. Konkrete SOLL-Daten werden ermittelt. Gründliche und systematische Untersuchungen zur Erhebung von Bekanntheitsgrad und Image der Diakonie ließen erkennen, dass der Bekanntheitsgrad der Diakonie bei Meinungsumfragen hinter dem des Deutschen Roten Kreuzes, der Caritas und der Arbeiterwohlfahrt lag.42 Ein Stärken- und Schwächen- Profil kann sich die Diakonie mit den folgenden, exemplarischen Fragestellungen konstruieren. Bestandteile einer externen Befragung könnten sein: • • „Welche Wohlfahrtsverbände sind Ihnen in Deutschland bekannt?“ „Mit welchen Vorstellungsbildern verbinden Sie spontan die Einrichtungen der Diakonie?“ • „Wie klar, attraktiv, dynamisch ist für Sie das Vorstellungsbild der Diakonie?“ • „Wie glaubwürdig, sympathisch, vertrauenswürdig ist Ihrer Meinung nach die Diakonie? • „Welche Gesamtnote würden Sie für die Diakonie erteilen?“ usw. [...]

wirtschaftliche oder politische Interessengruppen sowie Angehörige von Mitarbeitern und Führungspersonal. Arbeitsgebiete der Diakonie sind: Jugendhilfe, Ausländerbeschäftigung, Familienhilfe, Hilfen für ausländische Flüchtlinge, Krankenhilfe, Eingliederungshilfe für Aussiedler, Altenhilfe, Diakonischer Wiederaufbau, Behindertenhilfe, Gefährdetenhilfe, Suchtkrankenhilfe, Arbeitslosenhilfe, Ausbildung, das Diakonische Jahr, Zivildienst und Öffentlichkeitsarbeit. Internationale Arbeitsgebiete sind "Brot für die Welt", "Katastrophenhilfe", "Kirchen helfen Kirchen", "Ökumenische Einzelhilfe", Stipendienprogramme, "Evangelische Partnerhilfe" und "Hoffnung für Osteuropa". Aus diesen Arbeitsgebieten ergeben sich die Zielgruppen. Eine weitere Zielgruppe sind die Träger der einzelnen Bundesländer wie: das Jugendamt (KJHG), Sozialamt (BSHG), Gesundheitsamt, im gewissen Grade auch das Arbeitsamt bei Versorgungsansprüchen. Deren Aufgaben sind das sinnvolle Verwalten von Geldern sowie das Planen und Koordinieren administrativer Aufgaben. Zur Zielgruppe gehören auch die Geldgeber. Sie unterstützen die Arbeit der Diakonie durch Haus- und Straßensammlungen, Kollekten, Spenden (Geldund Sachspenden für konkrete Hilfsangebote oder spezielle Zwecke); Schenkungen, persönlichen Vermächtnisse Gründen, oder Stiftungen aus sozialen oder Zuwendungen nahestehender Organisationen, [...]

Internet-PR am Beispiel der Diakonie Oberstes Ziel diakonischer Arbeit ist, Nächstenliebe zu pflegen und zu fördern. Der Hilfsbedürftige ist nicht Objekt helfender Zuwendung, sondern ein partnerschaftliches Gegenüber. Hauptanliegen der Diakonie ist, alles dafür zu tun, dass Armut nicht verschwiegen wird und denjenigen eine Stimme zu schenken, die niemand hört. Das Diakonische Werk wird durch diese Aufgabenstellungen zu einer Institution unserer Gesellschaft, die in Verbindung von fachlicher Kompetenz und christlicher Verbundenheit eine sozial gerechte Gesellschaft zum Ziel hat. Im Medienzeitalter fällt der Internet-PR eine strategische Bedeutung zu, denn es sind nicht die Tatsachen allein, die Wirklichkeit bestimmen, vielmehr sind es die Meinungen, die sich über die Tatsachen bilden. Für die Verbandsstruktur der Diakonie von etwa 26.000 selbständigen Einrichtungen wird es zunehmend zu einer Existenzfrage, ob es der eigenen PR gelingt, mit ihrem gesellschaftlichen Umfeld so zu kommunizieren, dass eine objektive Meinungsbildung möglich wird. [...]

Arbeit zitieren:
Meyer, Damaris Januar 2002: Internet-PR am Beispiel der Diakonie, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Öffentlichkeitsarbeit, Marketing, Sozialmanagement, Kommunikation, soziale Arbeit

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