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Internet und E-Mail

Alternative Vertriebswege für Logistikunternehmen

Internet und E-Mail
Über dieses Buch
  • Art: Studienarbeit
  • Autor: Sebastian Blum
  • Abgabedatum: Dezember 2000
  • Umfang: 120 Seiten
  • Dateigröße: 8,4 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Duale Hochschule Baden-Württemberg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5036-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5036-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5036-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Blum, Sebastian Dezember 2000: Internet und E-Mail, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Spedition

Studienarbeit von Sebastian Blum

Einleitung:

Die Fachzeitschriften des Speditions- und Logistikgewerbes sind derzeit gefüllt mit Beiträgen zu E-Commerce-Lösungen, wobei es in aller Regel darum geht, physisch greifbare Produkte über das Medium Internet zu vertreiben und den Logistikdienstleister in dieses Geschäft so einzubinden, daß er schnell und sicher für den Transport der bestellten Waren vom Versender zum Empfänger sorgen kann. Eine Betrachtung, die bisher seltener publiziert wurde, besteht in der Überlegung, wie die Logistikdienstleister ihre eigenen Leistungen, die natürlich anders geartet sind als die der produzierenden Unternehmen, verstärkt mit Hilfe von Internet und E-Mail verkaufen können. Der Verkauf dieser Dienstleistungen an neu zu gewinnende Kunden ist bei weitem nicht die einzige Aufgabe, die sich in diesem Zusammenhang den Vertriebsmitarbeitern der Logistikunternehmen stellt. Darüber hinaus müssen zwingend neue Instrumente zur Kundenbindung und natürlich zur Marktforschung eingesetzt werden. Vor diesem Hintergrund sollen die folgenden Ausführungen im Anschluß an die Darstellung der wichtigsten Grundlagen des Verkaufs von Speditions- und Logistikdienstleistungen einige neue Vertriebsansätze, die auf der Nutzung von Internet und E-Mail basieren, aufzeigen. Dabei sind die Wünsche der Nachfrager ebenso zu betrachten wie aktuelle Tendenzen im Gewerbe. Es soll versucht werden, die wesentlichen Chancen und Gefahren dieser Entwicklung darzustellen. Letztendlich ist es aber Aufgabe der Unternehmen im Sektor Spedition, Transport und Logistik zu entscheiden, in welchem Maße von den Alternativen zum klassischen Vertrieb Gebrauch gemacht werden soll.

In dieser Arbeit werden die Möglichkeiten der Informationstechnik vor allem inhaltlich angesprochen. Die technischen Realisierungsarten bleiben weitgehend unberücksichtigt, da sie direkt im Fachbereich Informatik anzusiedeln sind, wo häufig bereits Ideen und Lösungen, vor allem der Softwarehersteller, vorliegen.

Keine der in den Gliederungspunkten vorgesehenen Betrachtungen erhebt Anspruch auf Vollständigkeit, da die Arbeit in erster Linie einen Einstieg in das Themengebiet unter Beachtung der wichtigsten Faktoren darstellen soll. Dies gilt insbesondere für die empirische Untersuchung des Kapitels 4, die aufgrund des geringen Umfangs der Stichprobe keinesfalls repräsentativ ist. In Anbetracht der begrenzten Zeit, die zur Verfügung stand, ist das Aufzeigen möglicher Tendenzen, nicht jedoch die statistisch einwandfreie Ermittlung eines Trends, Ziel dieser Untersuchung.

Weitere, spezielle Einschränkungen erfolgen bei Bedarf jeweils an der entsprechenden Textstelle. Mit dieser Maßnahme soll erreicht werden, daß sich der Leser einer erweiterbaren Gedankenführung bewußt wird, deren umfangreiche Ausarbeitung aber nicht im Rahmen dieser Studienarbeit zu erfolgen hat.

Gang der Untersuchung:

Nach einer kurzen Darstellung der am häufigsten anzutreffenden Vertriebswege in der Speditions-, Transport- und Logistikbranche werden neue Möglichkeiten des Vertriebs der Dienstleistungen dieses Sektors aufgezeigt, erklärt und zum Teil bewertet. Da der Vertrieb und die Erbringung von Speditions-, Transport- und Logistikdienstleistungen auf stark ausgeprägten Käufermärkten stattfinden, schließt sich eine empirische Untersuchung über die Erwartungen der Unternehmen, welche das betrachtete Leistungsspektrum nachfragen, an. Es geht dabei, wie in allen anderen Teilen der Abhandlung, weniger um spezielle Leistungsarten, wie z. B. Transporte im Komplettladungsbereich des Straßengüterverkehrs, sondern um den möglichen Wandel der Vertriebssysteme der Branche allgemein. Aus diesem Grund sieht die verwendete Terminologie in diesem Zusammenhang die Begriffe „Logistikdienstleister“ und „Logistikunternehmen“ vor, die ab sofort Eingang in alle Kapitel finden.

Nach Ermittlung und Darstellung der wesentlichen Kundenwünsche und Gegebenheiten soll versucht werden, die bisherigen Reaktionen ausgewählter führender Logistikdienstleister auf diese Anforderungen und die daraus resultierenden sichtbaren Veränderungsmaßnahmen in deren Vertriebssystemen zu beschreiben, soweit dies durch eine externe Betrachtung realisierbar ist. Abschließend und zusammenfassend werden die gewonnenen Erkenntnisse benutzt, um mögliche Konsequenzen für Unternehmen der Logistikbranche zu prognostizieren, die mit hoher Wahrscheinlichkeit in naher Zukunft gezogen werden könnten.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis IV
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Abgrenzung 1
1.3 Gang der Untersuchung 2
2. Traditioneller Vertrieb von Speditions-, Transport- und Logistikdienstleistungen 3
2.1 Begriffe Verkauf, Vertrieb und Marketing 3
2.2 Tätigkeitsschwerpunkte des Verkaufs 3
2.3 Organisationsformen 4
3. Neuartige Vertriebsmöglichkeiten für Logistikunternehmen im Internetzeitalter 5
3.1 Internet und E-Mail als Kommunikationsmittel 5
3.1.1 Kurzdarstellung des Begriffs Internet 5
3.1.2 Kurzdarstellung des Begriffs E-Mail 6
3.2 Chancen und Visionen 7
3.2.1 Marktforschung 7
3.2.2 Kundenbetreuung und Erweiterung bestehender Geschäftsbeziehungen 10
3.2.3 Neukundenakquisition 13
3.3 Risiken der elektronischen Kommunikation 17
3.4 Einordnung alternativer Vertriebsmöglichkeiten in den Begriff „E-Commerce“ 19
4. Empirische Untersuchung: Erwartungen der Verlader an zukünftige Vertriebswege der Logistikdienstleister 22
4.1 Ziel der Untersuchung und Abgrenzung 22
4.2 Aufbau der Befragung, der Protokolle und des Auswertungsschemas 22
4.3 Wesentliche Erkenntnisse 24
4.3.1 Standpunkte, subjektive Erwartungen und Inhalte 24
4.3.2 Technik und Datensicherheit, Entwicklung und Kooperationsbereitschaft 25
4.3.3 Erwartungen an Kosteneffekte und Investitionspläne 26
5. Sichtbarer Entwicklungsstand alternativer Vertriebswege bei ausgewählten Logistikdienstleistern 28
5.1 Ziel, Prämissen und Brisanz dieser Betrachtung 28
5.2 Beispielhafte Ansätze und Ausgestaltungen 29
5.2.1 Deutsche Post 29
5.2.2 Fiege 29
5.2.3 Kühne & Nagel 30
5.2.4 P&O Trans European 30
5.2.5 Thiel Logistik 31
5.2.6 WM Group 31
5.3 Fazit und graphische Veranschaulichung 32
6. Konsequenzen der Entwicklung alternativer Vertriebswege für Logistikunternehmen 33
6.1 Technologische Konsequenzen 33
6.2 Auswirkungen auf die Kosten des Kundenkontakts 34
6.3 Verkaufspersonal im Wandel 35
6.4 Internet und E-Mail als „strategische Waffen“ des Vertriebs 35
6.5 Modellansatz zur Bestimmung des sinnvollen Realisierungsmaßes alternativer Vertriebswege 36
7. Schlußwort 39
Anhang I: Webserver-Statistik der P&O Trans European – Gruppe I-1
Anhang II: Auswahl interessanter Internetadressen von und für Logistikdienstleister II-1
Anhang III: Protokolle der empirischen Untersuchung III-1
Anhang IV: Auswertung der empirischen Untersuchung IV-1
Anhang V: Kalkulation der Transaktionskosten des Kundenkontakts (fiktive Beispiele) V-1
Literaturverzeichnis V
Ehrenwörtliche Erklärung VI

Arbeit zitieren:
Blum, Sebastian Dezember 2000: Internet und E-Mail, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Spedition

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