Internet-Communities als Geschäftsmodell
- Art: Bachelorarbeit
- Autor: Daniel Gschwend
- Abgabedatum: Oktober 2001
- Umfang: 68 Seiten
- Dateigröße: 2,1 MB
- Note: 1,5
- Institution / Hochschule: Zürcher Hochschule Winterthur Schweiz
- ISBN (eBook): 978-3-8324-8050-9
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-8050-9 P - ISBN (CD) :978-3-8324-8050-9 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Gschwend, Daniel Oktober 2001: Internet-Communities als Geschäftsmodell, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: E-Business, E-Commerce, Internet, Geschäftsmodell, Strategie
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Bachelorarbeit von Daniel Gschwend
Zusammenfassung:
Das Internet ist zur stärksten Triebkraft für Innovationen geworden und hat die Art des wirtschaftlichen Zusammenlebens grundlegend verändert. Mit der Entstehung des Internets entwickelten sich auch sogenannte virtuelle Gemeinschaften (Internet-Communities), welche endlich Orientierung im Chaos des Internets vermitteln konnten.
Sowohl in den Gemeinschaften der realen Welt wie auch in den Internet-Communities geht es um die Entwicklung eines Beziehungsnetzes zwischen Menschen, die etwas gemeinsam haben. Diese digitalen Gemeinschaften wurden mit der Zeit zu einer unschätzbaren Fundgrube an Informationen. Viele Unternehmen sind heute dabei, das große Potential der Internet-Technologien zu entdecken und für ihren geschäftlichen Bereich nutzbar zu machen. Kommunikation und Informationsaustausch gehört in unserer komplexen Informationsgesellschaft zu den Grundvoraussetzungen, um langfristig erfolgreich zu sein.
Im Cyberspace sind die Internet-Communities äußerst wichtige Gebilde, welche nebst dem Zugang zu hochwertigen Informationen auch die Kommunikation ermöglichen. Hierbei handelt es sich nicht um ein neues, soziales Phänomen, sondern vielmehr um die Geburtsstunde eines neuen Geschäftsmodells. Ein Geschäftsmodell, welches ein Produkt seiner sich laufend verändernden virtuellen Umwelt ist und neue strategische-, organisatorische- und Management-Ansätze beinhaltet. Das Internet fordert und fördert neue Denkweisen sowie Geschäftsmodelle. Die vorliegende Einzeldiplomarbeit erklärt die Bedeutung von Internet-Communities und bietet einen Leitfaden bezüglich strategischen und organisatorischen Überlegungen.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einleitung | 1 |
| 2. | Auftrag | 2 |
| 2.1 | DEFINITION DES AUFTRAGS | 2 |
| 2.2 | ABGRENZUNG | 2 |
| 2.3 | SCHEMATISCHE DARSTELLUNG DES VORGEHENS | 3 |
| 3. | Internet-Community | 4 |
| 3.1 | BEGRIFFSDEFINITION | 4 |
| 3.2 | ZWECK | 4 |
| 3.3 | GESCHICHTE | 6 |
| 3.4 | TYPEN | 7 |
| 3.5 | ENTWICKLUNG | 8 |
| 3.5.1 | Entwicklungspotential | 8 |
| 3.5.2 | Nutzungsmotiv | 9 |
| 4. | Geschäftsmodell | 10 |
| 4.1 | GESCHÄFTSMODELL INTERNET-COMMUNITY | 10 |
| 4.1.1 | Phasenmodell | 12 |
| 4.2 | EBUSINESS-STRUKTURMODELL | 13 |
| 5. | Aufbau einer Internet-Community | 14 |
| 5.1 | STRATEGIE | 14 |
| 5.1.1 | klassische Strategien | 14 |
| 5.1.2 | eBusiness Strategien | 16 |
| 5.1.2.1 | Merkmale | 16 |
| 5.1.2.2 | Bestandteile | 17 |
| 5.1.2.3 | Umsetzung | 18 |
| 5.1.2.4 | Vergleich | 20 |
| 5.2 | ORGANISATION | 21 |
| 5.2.1 | klassische Organisation | 21 |
| 5.2.2 | eBusiness Organisation | 22 |
| 5.3 | MANAGEMENTMODELL | 23 |
| 5.3.1 | Fokus auf einen spezifischen Interessenschwerpunkt | 24 |
| 5.3.2 | Integration von Inhalt und Kommunikation | 24 |
| 5.3.3 | Verwendung der Informationen | 25 |
| 5.3.4 | Kooperationen | 25 |
| 5.3.5 | Kommerzielle Orientierung | 26 |
| 5.4 | WACHSTUMSPHASEN | 26 |
| 5.4.1 | Mitglieder generieren | 26 |
| 5.4.2 | Mitglieder verstärken | 28 |
| 5.4.3 | Mitglieder werden Dauergäste | 28 |
| 5.5 | DIE NEUE ÖKONOMIE VIRTUELLER COMMUNITIES | 29 |
| 5.5.1 | Einnahmequellen | 30 |
| 5.5.2 | Das Gesetz zunehmender Erträge | 32 |
| 5.5.2.1 | Netzwerk-Effekt | 34 |
| 5.5.3 | Kosten | 35 |
| 5.6 | ALLIANZEN UND KOOPERATIONEN | 36 |
| 5.7 | NUTZEN | 38 |
| 5.7.1 | Nutzen für Organisator | 38 |
| 5.7.2 | Nutzen für Anbieter | 38 |
| 5.7.3 | Nutzen für Mitglieder | 39 |
| 6. | Internet-Communities in der Praxis | 40 |
| 6.1 | ERFOLGSFAKTOREN | 40 |
| 6.2 | BEST-PRACTICE BEISPIELE | 45 |
| 6.2.1 | Brand & Bekanntheitsgrad | 45 |
| 6.2.2 | Support & FAQ | 46 |
| 6.2.3 | Customization | 48 |
| 6.2.4 | Site-Design | 49 |
| 7. | Résumé | 50 |
| 8. | Schlusswort | 51 |
| 9. | Anhang | 52 |
| Anhang A | Abbildungsverzeichnis | 52 |
| Anhang B | Tabellenverzeichnis | 52 |
| Anhang C | Abkürzungsverzeichnis | 54 |
| Anhang D | Glossar | 55 |
| Anhang E | Literaturverzeichnis | 59 |
Die interagierenden und sich verstärkenden dynamischen Schleifen lassen sich wie folgt charakterisieren: Durch das Erfassen der Mitgliederprofile kann Werbung gezielt eingesetzt werden, was wiederum die Zahl der Inserenten erhöht. Aufgrund von exakten Mitgliederprofilen werden zudem mehr Anbieter angelockt, wodurch sich die Geschäftsaktivitäten innerhalb der Community erhöhen. Dies wiederum verhilft dem Organisator zu höheren Einnahmen aus Werbung und Geschäftsabschlüssen. Die dynamische Schleife der Kaufangebote zielt auf die verstärkenden Effekte einer Erweiterung der Waren- und Dienstleistungspalette. Wenn sich das Kaufangebot vergrössert, werden wahrscheinlich mehr Mitglieder der Community beitreten, während die Mitglieder, die der Community bereits angehören, in der Regel eine grössere Kaufbereitschaft entfalten. Durch die Anhäufung von Inhalten, die von den Mitgliedern stammen, erhöht sich die Attraktivität der Community. Je mehr Mitglieder einer Community angehören, desto mehr Inhalt wird erzeugt. Dieser Inhalt wird sich anhäufen und neue Mitglieder anziehen. Je stärker eine Community persönliche Beziehungen zwischen den Mitgliedern pflegt, desto grösser wird deren Loyalität gegenüber der virtuellen Gemeinschaft. Eine hohe Mitgliederloyalität erzeugt eine häufigere Nutzung, eine verstärkte Teilnahme an Gemeinschaftsforen und mehr persönliche Beziehungen zwischen den Mitgliedern. Dies wiederum führt zu mehr Inhalten und mehr Transaktionen. Netzwerk-Effekt43 [...]
Wachstumsphase generiert werden. Währenddem sich die Investitions- und Betriebsausgaben bereits in der ersten Phase anhäufen, werden die Einnahmen erst in einer späteren Phase erzielt. Kurzfristig lässt sich mit Internet-Communities kein Geld verdienen. Dies ist eine wichtige Erkenntnis, welche das Management und die Investoren berücksichtigen müssen. Langfristig können erhebliche Einnahmen erzielt werden, die sich wie folgt charakterisieren lassen: Product sales: Verkauf eigener Produkte an die Mitglieder, z.B. Verkauf von Bücher, Zeitschriften oder Artikel. Royalties: Der Organisator vermittelt Mitglieder an Partnerunternehmen und erhält eine Provision. Transaction fees: Ähnlich der Royalties. Hier erhält der Organisator nur eine Kommission, wenn das Mitglied beim Anbieter ein Geschäft abschliesst, z.B. Eröffnung eines Bankkontos. Subscription fees: Bezahlung eines festen monatlichen Betrages für die zeitlich uneingeschränkte Mitgliedschaft. Membership fees: Ähnlich der Subscription fees. Der Betrag richtet sich jedoch nach der Benutzungszeit oder der Anzahl angesehener Angebote. Advertising: Werbeeinnahmen von Anbietern, z.B. Bannerwerbung. [...]
Die Einnahmequellen der Internet-Communities sind grundsätzlich sehr breit gefächert. Ein wesentlicher Aspekt bei der Identifizierung und des Ausnutzens der jeweiligen Ertragsquelle liegt in der Konstellation der Gemeinschaft in der gegenwärtigen Wachstumsphase.37 Einer Internet-Community stehen erst in der letzten Wachstumsphase, wenn sie über eine gefestigte Marktposition und eine breite Mitgliederbasis verfügt, alle Einnahmequellen zur Verfügung. „There is no one right way for an e-marketplace to charge for its services, but there are many wrong ways.“38 Diese Aussage hat nicht nur Gültigkeit für e-marketplaces, sondern auch für InternetCommunities. Gemäss den Autoren des Artikels B2Basics muss ein eBusiness Unternehmen Wert oder Nutzen schaffen für seine Kunden. Erst dann erschliessen sich die Einnahmequellen. Die möglichen Einnahmequellen39 für eine virtual Community sehen wie folgt aus: Art der Erträge Verkaufserträge (Commerce Revenues) • • • • Produkteverkauf (Product sales) Kommissionen (Royalties) Transaktionen (Transaction fees) Mitgliedsgebühren (Subscription fees) Mitglieder werden Dauergäste Mitglieder verstärken Mitglieder werden Dauergäste Phase [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832480509
Arbeit zitieren:
Gschwend, Daniel Oktober 2001: Internet-Communities als Geschäftsmodell, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
E-Business, E-Commerce, Internet, Geschäftsmodell, Strategie



