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Internet-Nutzung und Angst vor Anonymitätsverlust

Eine empirische Studie

Internet-Nutzung und Angst vor Anonymitätsverlust
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Claudia Hammer
  • Abgabedatum: Mai 2001
  • Umfang: 111 Seiten
  • Dateigröße: 2,0 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Universität Augsburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4707-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4707-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4707-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Hammer, Claudia Mai 2001: Internet-Nutzung und Angst vor Anonymitätsverlust, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Internet, Internetnutzung, Marktforschung, Datenschutz, Anonymität

Diplomarbeit von Claudia Hammer

Einleitung:

Unbestritten gehört das Internet mittlerweile für viele zum Alltag, aber mit der zunehmenden Nutzung häufen sich auch die veröffentlichten Schreckensmeldungen über Betrug im Internet, Missbrauch von persönlichen Daten der Nutzer und mangelndem Datenschutz.

Die technische Seite dieser Probleme wird in der Fachliteratur breit diskutiert, es existieren zahlreiche Publikationen zum Thema Datenschutz. Die Einstellung der Internetnutzer selber allerdings, inwieweit ein Bewusstsein für die vermeintliche Gefahr vorhanden ist und inwieweit aus Nutzersicht akuter Handlungsbedarf besteht, wurde in der bisherigen Fachdiskussion nur unzureichend beleuchtet.

Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, zu erforschen, ob Internetnutzer Angst davor haben, im Internet ihre Identität preiszugeben, ob sie sich über die Sicherheit Ihrer Daten im Internet Gedanken machen, ob die eventuell vorhandenen Ängste das Nutzungsverhalten beeinflussen und welche Anforderungen an die im Internet tätigen oder werbenden Unternehmen daraus im einzelnen abgeleitet werden können.

Gang der Untersuchung:

In der Arbeit werden zunächst die objektiv gegebenen Risiken einer Internetnutzung betrachtet, die z.B. bei der Datenübertragung bestehen.

Daraufhin wird der recht abstrakte Begriff der Angst vor Anonymitätsverlust der Nutzer in sieben greifbare Kategorien, wie etwa der Angst vor finanziellen Verlusten (z.B. durch Missbrauch von Kreditkartendaten)oder Angst vor Unannehmlichkeiten (z.B. durch sog. „spamming“) unterteilt. Diese Kategorien stellen die subjektiven Ängste der Internetnutzer dar, die auch unabhängig von objektiven Risiken bestehen können.

Danach werden die verschiedenen Reaktionsmöglichkeiten der Internetnutzer vorgestellt: Nutzer können z.B. eigene Maßnahmen zur Absicherung ergreifen, wie etwa den Einsatz eines Verschlüsselungssystems; schlimmstenfalls können Nutzer aber auch auf unsichere Dienste verzichten.

Der zweite Teil fasst die Ergebnisse anderer ausgewählter empirischer Untersuchungen zusammen und klärt ihre Relevanz.

In dem empirischen Teil der Arbeit werden neben soziodemographischen Fakten und allgemeinen Daten der Internetnutzung zunächst Vorhandensein und Ausprägung der möglichen Ängste und Verhaltensweisen überprüft. Mittels mehrerer statistischer Methoden wie Faktorenanalyse und Kausalanalyse werden daraufhin empirisch nachweisbare Zusammenhänge ermittelt.

Aus dem Wissen, mit welchen Mitteln Internetnutzer auf bestimmte Ängste reagieren und welche Ängste besonders ausgeprägt sind, können den im Internet tätigen Unternehmen in dem Schlussteil der Arbeit produkt- und kommunikationspolitische Empfehlungen für den Umgang mit ihren Kunden gegeben werden.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis 1
Abbildungsverzeichnis 3
Tabellenverzeichnis 4
Abkürzungsverzeichnis 5
1. Zielsetzung 6
2. Grundlagen des Internets 8
2.1 Datenübertragung 8
2.2 Adressierung im Internet 10
2.3 Interaktivität im Internet 11
2.4 Formen der Internetwerbung 12
2.5 Datenschutzrelevante Sicherheitsmängel des Internets 14
2.6 Recht und Sicherheit im Internet 16
3. Theoretische Überlegungen 18
3.1 Angst als theoretisches Konstrukt 18
3.2 Fallspezifische Übertragung des Modells 23
3.2.1 Anonymitätsverlust als Gefahr 23
3.2.2 Angst vor Anonymitätsverlust im Internet 24
3.2.3 Individuelle Prädisposition 24
3.2.4 Sicherheitsvorkehrungen 25
3.2.5 Reaktionsmöglichkeiten der Nutzer 25
3.3 Konzeptualisierung der Angst vor Anonymitätsverlust im Internet 26
3.3.1 Angst vor finanziellen Verlusten 27
3.3.2 Angst vor Kontrollmöglichkeiten 28
3.3.3 Angst vor sozialer Sanktionierung 29
3.3.4 Angst vor mangelnder Datenintegrität/-authentizität 30
3.3.5 Angst vor Sanktionen wg. illegalen Verhaltens 30
3.3.6 Angst vor Unannehmlichkeiten 31
3.3.7 Angst vor Beeinflussung 32
3.4 Funktionale Beziehungen 32
4. Messtheoretische Überlegungen 34
4.1 Methoden der Informationsgewinnung 34
4.2 Online-Befragungen - Vorteile und Probleme 37
4.3 Reliabilität und Validität der verwendeten Verfahren 39
5. Stand der bisherigen empirischen Forschung 42
5.1 Die w3b-Studie 43
5.2 Die ARD/ZDF-Online-Studien 44
5.3 Die Umfrage der Gallup Organisation 46
5.4 Die Studie von Korgaonkar und Wolin 47
5.5 Ein Diskussionsbeitrag von Hillebrand 50
6. Hypothesen 55
7. Empirische Studie 57
7.1 Datenerhebung und Operationalisierung 57
7.1.1 Konzeption der Befragung 57
7.1.2 Fragebogendesign 58
7.1.3 Operationalisierung der Konstrukte 59
7.2 Ergebnisse der Studie 67
7.2.1 Allgemeine Nutzungsdaten 67
7.2.2 Ergebnisse der Faktorenanalysen 70
7.2.3 Testen der Beziehungen 83
7.2.4 Lisrel-Kausalanalyse 87
8. Fazit 95
Anhang 98
Literaturverzeichnis 99

Arbeit zitieren:
Hammer, Claudia Mai 2001: Internet-Nutzung und Angst vor Anonymitätsverlust, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Internet, Internetnutzung, Marktforschung, Datenschutz, Anonymität

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