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Interne Projektgruppen oder externe Unternehmensberatung?

Analyse ihrer Eignung beim Aufbau des Informations- und Kommunikationssystems eines Unternehmens

Interne Projektgruppen oder externe Unternehmensberatung?
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Jochen Schulte-Mattler
  • Abgabedatum: September 1990
  • Umfang: 84 Seiten
  • Dateigröße: 3,1 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Westfälische Wilhelms-Universität Münster Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0473-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0473-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0473-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Schulte-Mattler, Jochen September 1990: Interne Projektgruppen oder externe Unternehmensberatung?, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Informationssysteme, Make or Buy, Projektgruppen, Unternehmensberatung, Zusammenarbeit mit Beratern

Diplomarbeit von Jochen Schulte-Mattler

Einleitung:

In den vergangenen Jahren forderten erhebliche Veränderungen einer dynamischen Unternehmensumwelt und eine verschärfte Wettbewerbssituation ein Umdenken des Managements. Eine verstärkte Kundenorientierung der Unternehmen und steigende Anforderungen des Marktes an Qualität und Variantenvielfalt der Produkte gingen einher mit einem rasanten technischen Fortschritt. Gleichzeitig wurde die Relevanz der Information für das effektive Zusammenwirken der Produktionsfaktoren erkannt, was eine Charakterisierung dieser als Wirtschaftsgut mit sich brachte.

Alle Maßnahmen, die zur Beherrschung der Ressource Information führen, sollten in einem Informationsmanagement (IM) zusammengefaßt werden. Dazu gehört auch die Entwicklung eines Einsatzkonzeptes der gesamten Datenverarbeitungs (DV) -Technologie als Grundlage für den notwendigen Aufbau eines Informations- und Kommunikationssystems (IKS).

Die zunehmende Umweltdynamik und steigende Aufgabenkomplexität haben auch zu einer anderen Entwicklung geführt - dem explosionsartigen Anstieg des Beratungsbedarfs. Beratung stellt einen Informationsbeschaffungsprozeß zur Entscheidungsunterstützung in mehreren Phasen dar. Träger der Beratung sind auf der einen Seite die zu beratenden Unternehmensmitglieder, der Klient, und auf der anderen Seite die Berater. Möglich sind sowohl externe Unternehmensberater (UBer) als auch interne Berater, welche sich u.a. als interne Projektgruppe (IP) organisieren können. Es kann auch ein kooperierendes Projektteam aus beiden Beratungsmöglichkeiten gebildet werden. Was genau unter diesen Beratungsalternativen zu verstehen ist, wie sie sich unterscheiden, welche Leistungsmöglichkeiten sie anbieten und wie sie vorgehen, wird in dieser Arbeit erläutert.

Für manche Aufgaben stellt sich den Managern nicht mehr die Frage, ob sie überhaupt einen Berater einsetzen wollen, sondern ob es ein interner oder ein externer sein soll. In der wissenschaftlichen Erforschung des Erfolgsbeitrages der Beratung bestehen noch erhebliche Erkenntnisdefizite. Grundsätzlich ist der Beratungserfolg vom situativen Kontext abhängig. Dieser soll durch eine Charakterisierung der Aufgabe konkretisiert werden und als Anforderungsprofil an eine Beratung dienen.

Grundsätzliches Ziel der Arbeit ist somit die Entwicklung von Kriterien zur Entscheidungsunterstützung im Falle der konkreten Beratungsaufgabe des Aufbaus eines IKS.

Außerdem stellt sich das Problem, ob sich unter Beachtung einiger nicht vollständig konkretisierbarer Faktoren sogar eine tendenzielle Lösung für die Gestaltung der Zusammenarbeit in einer Beratungsgruppe finden läßt.

Gang der Untersuchung:

Der Gang der Untersuchung für diese situativ abhängige Entscheidung beginnt mit einer allgemeinen Charakterisierung des Anforderungsprofils der Aufgabe. Ausgehend von den Grundlagen eines IKS und der technischen Entwicklung wird unter Berücksichtigung möglicher Auswirkungen das in der Literatur vorgeschlagene Vorgehen beim Systemaufbau erläutert. Basierend auf den Anforderungen an ein System und seine Entwicklung sollen schließlich die mitzubringenden Qualifikationsmerkmale herausgestellt werden.

Zur Darstellung der Beratungsalternativen und ihrer Fähigkeiten, die für die charakterisierte Aufgabe relevant sein könnten, wird zuerst eine theoretische Grundlage geschaffen. Darauf aufbauend wird das einer Nachfrage entsprechende Angebot umrissen. Die Umsetzung dessen unter Berücksichtigung der jeweiligen Rahmenbedingungen schon während der Vorbereitung wird in der für einen Beratungseinsatz typischen stufenweisen Vorgehensweise geschildert.

Es folgt eine Gegenüberstellung und Untersuchung der Eignung der Beratungsalternativen für die Aufgabe. Da unüberbrückbare personelle, zeitliche oder finanzielle Ressourcenmängel eine Konsultation grundsätzlich ausschlössen, geht ihre Diskussion der Analyse anhand der wichtigeren sachlichen Beratungsmotive voraus. Anhand der in den einzelnen Phasen gestellten Anforderungen wird die Eignung schließlich schrittweise daraufhin überprüft, ob eine Beratungsform grundsätzlich oder für bestimmte Teilaufgaben geeigneter erscheint oder eine dementsprechende Arbeitsteilung ermöglicht.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse mit der erwünschten Aufzählung der letztendlich entscheidenden Kriterien und der Erwähnung erkennbarer Trends schließt die Arbeit ab.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis I
Abkürzungsverzeichnis Iii
Abbildungsverzeichnis V
1. Einleitung 1
2. Charakterisierung der Aufgabe 'Aufbau des Informations- und Kommunikationssystems (IKS) einer Unternehmung' 4
2.1 Das Informations- und Kommunikationssystem einer Unternehmung 4
2.1.1 Begriffliche und strukturelle Grundlagen 4
2.1.2 Stand und absehbarer Leistungsumfang der Technologie 6
2.1.3 Anforderungen an ein IKS 7
2.2 Aufbau eines Informations- und Kommunikationssystems 8
2.2.1 Ziele und Methodik der Einführung eines IKS 8
2.2.2 Rahmenbedingungen der Einführung eines IKS 9
2.2.3 Phasenkonzept zum Aufbau eines IKS 11
2.2.4 Anforderungen an den Aufbau des IKS 13
2.3 Anforderungsprofil der Aufgabe 'Aufbau eines IKS' an eventuelle Berater 14
3. Darstellung der Beratungsalternativen und Entwicklung ihres Leistungsprofils beim Aufbau eines IKS 17
3.1 Interne Projektgruppen (IP) als interne Berater 17
3.1.1 Begriffliche und konzeptionelle Grundlagen 17
3.1.2 Leistungsangebot einer IP zur internen Beratung 20
3.1.3 Vorbereitung eines Beratungseinsatzes 22
3.1.4 Gestaltung eines Beratungseinsatzes zum Aufbau eines IKS 24
3.2 Externe Unternehmensberatungen (UB) als externe Berater 25
3.2.1 Begriffliche und konzeptionelle Grundlagen 25
3.2.2 Leistungsangebot einer externen UB 27
3.2.3 Vorbereitung eines Beratungseinsatzes 29
3.2.4 Gestaltung eines Beratungseinsatzes zum Aufbau eines IKS 31
3.3 Projektteam als Kooperationsform interner und externer Berater zum Aufbau eines IKS 33
3.4 Gegenüberstellung der Beratungsalternativen und ihrer Eigenschaften 35
4. Analyse und Vergleich der Eignung der Alternativen für die Beratung beim Aufbau des IKS einer Unternehmung 37
4.1 Beziehungszusammenhang mit ausgewählten Determinanten in der Vorbereitungsphase des Beratungseinsatzes 37
4.1.1 Einfluß situativer Ressourcen auf die Beraterauswahl 37
4.1.1.1 Abhängigkeit von Unternehmensgröße und Personalkapazität 37
4.1.1.2 Festlegung des Aufgabenumfanges in Abhängigkeit von der Art des IKS 39
4.1.1.3 Berücksichtigung des Zeitaspektes und der Kosten 40
4.1.2 Zusammenhänge bei der Schaffung eines passenden Umfeldes 42
4.2 Analyse der Eignung anhand der qualitativen Anforderungen in den einzelnen Phasen der Beratung beim Aufbau des IKS 43
4.2.1 Beratereinsatz für die Projektbegründung 43
4.2.2 Beratereinsatz für die Ist-Analyse 44
4.2.3 Beratereinsatz zur Grob- und Detailkonzeptionierung 45
4.2.4 Beratereinsatz für Programmierung, Test und Systemeinführung 46
4.2.5 Beratereinsatz für Wartung und Pflege des IKS 47
4.3 Versuch der Bewertung des Einsatzes der Beratungsalternativen 48
4.4 Aufgabenverteilung auf interne und externe Berater auf Basis ihrer Eignung in den einzelnen Phasen 49
5. Schlußbetrachtung 51
Anhang I 53
Anhang II 56
Verzeichnis der Gesetze 67
Literaturverzeichnis 68

Arbeit zitieren:
Schulte-Mattler, Jochen September 1990: Interne Projektgruppen oder externe Unternehmensberatung?, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Informationssysteme, Make or Buy, Projektgruppen, Unternehmensberatung, Zusammenarbeit mit Beratern

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