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Internationalisierung durch Exportkooperationen

Eine Untersuchung kritischer Einflussgrößen für den Erfolg anhand österreichischer Modelle der Exportkooperationen

Internationalisierung durch Exportkooperationen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Wolfgang Pucher
  • Abgabedatum: August 2000
  • Umfang: 155 Seiten
  • Dateigröße: 7,5 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschul-Studiengang Internationale Wirtschaftsbeziehungen Eisenstadt Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2939-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2939-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2939-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Pucher, Wolfgang August 2000: Internationalisierung durch Exportkooperationen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Exportgemeinschaft, Cluster, Erfolgsfaktor, Internationalisierung, Exportkooperation

Diplomarbeit von Wolfgang Pucher

Einleitung:

Der Begriff der Internationalisierung avancierte in den letzten Jahrzehnten von einer interessanten Möglichkeit der Ausweitung der betrieblichen Tätigkeit zur Notwendigkeit für Unternehmen beinahe jeder Größenordnung. Dabei ist die Erschließung neuer Märkte mittels Export von Waren und Dienstleistungen wohl als die einfachste und erste Stufe im Zuge der Internationalisierungsbestrebungen zu nennen, welche durch das Instrument der Exportkooperation Unterstützung finden kann.

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, ausgehend vom Begriff der Internationalisierung und der kurzen Darstellung der zur Verfügung stehenden Instrumente der grenzüberschreitenden betrieblichen Betätigung, die Exportkooperation auf Basis der Fachliteratur genau darzustellen und des weiteren die Stellung dieser Firmenkoalitionen im Rahmen der Internationalisierungsbestrebungen zu diskutieren und zu hinterfragen. Weiter wird auf die zwei bedeutendsten in Österreich angewandten Modelle der Kooperation im Export, nämlich „Exportcluster“ sowie „Wien Products“ eingegangen. Dabei wird deren Aufbau und Arbeitsweise dargestellt sowie versucht, diese nach theoretischen und formalen Kriterien einzustufen.

Besonderes Interesse gilt der Identifikation der Erwartungshaltung, welche Kooperationsteilnehmer hinsichtlich des Erfolges haben sowie der kritischen Einflussgrößen bzw. Schlüsselfaktoren, welche den Erfolg einer zwischenbetrieblichen Zusammenarbeit zu beeinflussen imstande sind. Diese Fragestellungen werden, basierend auf der einschlägigen Fachliteratur, der erarbeiteten Fallstudie über die HEMAR GesmbH, einem Mitgliedsunternehmen des Exportclusters „CENTRIC Austria®“ sowie durch mittels Expertengespräche erhobene Daten zu beantworten versucht.

Schließlich hat diese Arbeit zum Ziel, eine zusammenfassende Synthese der relevanten, kritischen Einflussgrößen für den Erfolg einer Exportkooperation zu generieren, wobei auf die bereits erwähnten Informationsquellen (Fachliteratur, Expertengespräche, Fallstudie) zurückgegriffen wird und diese Synthese a praxi Relevanz für jene Unternehmen und Entscheidungsträger aufweisen soll, welche im Zuge der Formierung einer Exportkooperation auf grundlegende Gestaltungsempfehlungen zurückgreifen möchten.

Inhaltsverzeichnis:

1. EINLEITUNG 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Zielsetzung 2
1.3 Aufbau der Arbeit 3
2. INTERNATIONALISIERUNG 5
2.1 Graphischer Überblick 5
2.2 Begriffserklärung 5
2.3 Formen der internationalen Marktbearbeitung 6
2.3.1 Gliederungsmöglichkeiten 6
2.3.1.1 Einteilung nach der Kapital- und Managementleistung 6
2.3.1.2 Einteilung nach dem Ort der Leistungserstellung 8
2.3.1.3 Funktionelle und institutionelle Gliederung 11
2.3.2 Erscheinungsformen 11
2.3.2.1 Güterexport 12
2.3.2.1.1 Indirekter Export 12
2.3.2.1.2 Direkter Export 14
2.3.2.1.3 Sonderform Exportkooperation 15
2.3.2.2 Lizenzvergabe 15
2.3.2.3 Franchising 16
2.3.2.4 Vertragsfertigung und Managementvertrag 16
2.3.2.5 Joint Venture, Merger, Acquisition 17
2.3.2.6 Niederlassungsgründung 18
2.3.2.7 Electronic Exchange Entry Mode 18
2.4 Zwischenresümee 19
3. EXPORTKOOPERATION 20
3.1 Graphischer Überblick 20
3.2 Formal-theoretischer Erklärungsansatz 21
3.2.1 Kooperationsbegriff 21
3.2.2 Merkmale einer Kooperation 22
3.2.3 Intensitätsstufen 23
3.2.4 Kooperationsmethoden 24
3.2.5 Aufgaben der Exportkooperation 26
3.3 Formen und Unterscheidungsmöglichkeiten der Exportkooperation 27
3.3.1 Unterscheidung nach Funktionen und Inhalten 27
3.3.1.1 Exportgemeinschaft 27
3.3.1.1.1 Exportgemeinschaften einfacher Stufe 28
3.3.1.1.2 Exportgemeinschaften höherer Stufe 29
3.3.1.1.3 Exportgemeinschaften höchster Stufe 29
3.3.1.2 Exportkartell 29
3.3.1.3 Exportring 30
3.3.1.4 Ad-hoc-Kooperation 30
3.3.2 Unterscheidung nach der Wirtschaftsstufe 31
3.3.2.1 Horizontale zwischenbetriebliche Kooperationen 32
3.3.2.2 Vertikale zwischenbetriebliche Kooperationen 33
3.3.2.3 Konglomerate zwischenbetriebliche Kooperationen 34
3.4 Internationale Betätigung durch Kooperation im Export 34
3.4.1 Gründe für die Internationalisierung 34
3.4.2 Chancen durch die Internationalisierung 37
3.4.3 Klein- und Mittelbetriebe im Rahmen der Internationalisierung 39
3.4.3.1 Definitorische Abgrenzung 39
3.4.3.2 Stärken und Schwächen der KMUs 40
3.4.4 Probleme bei der Internationalisierung 42
3.4.4.1 Exportprobleme mit externen Ursachen 43
3.4.4.2 Kapazitätsbedingte Exportprobleme 45
3.4.4.3 Exportmarketingprobleme 46
3.4.4.4 Entscheidungsträgerbedingte Exportprobleme 47
3.4.5 Lösungsmöglichkeiten durch die Exportkooperation 48
3.4.5.1 Lösung der Exportprobleme mit externen Ursachen 49
3.4.5.2 Lösung kapazitätsbedingter Exportprobleme 49
3.4.5.3 Lösung der Exportmarketingprobleme 50
3.4.5.4 Lösung entscheidungsträgerbedingter Exportprobleme 51
3.4.6 Synergieeffekte der Unternehmenskooperation 52
3.4.7 Nachteile der Unternehmenskooperation 54
3.4.8 Kooperationsmotive 57
3.4.8.1 Unternehmensspezifische Motive 58
3.4.8.2 Marktspezifische Motive 59
3.4.8.3 Die Absatzsysteme betreffende Motive 60
3.4.8.4 Wettbewerbsspezifische Motive 61
3.4.9 Kooperationserwartungen 61
3.5 Kritische Faktoren für den Kooperationserfolg - Erfolgsfaktoren 63
3.6 Zwischenresümee 69
4. ÖSTERREICHISCHE EXPORTKOOPERATIONEN 70
4.1 Graphischer Überblick 70
4.2 Österreichs Exportwirtschaft im Überblick 70
4.3 Wien Products 73
4.3.1 Grundlagen 73
4.3.2 Leistungen 75
4.3.3 Formale Einordnung 75
4.3.4 Voraussetzungen für die Teilnahme 77
4.4 Exportcluster 78
4.4.1 Grundlagen 78
4.4.2 Leistungen 80
4.4.3 Bestehende Exportcluster 82
4.4.4 CENTRIC Austria 84
4.4.4.1 Grundlagen 84
4.4.4.2 Leistungen 85
4.4.4.3 Formale Einordnung 86
4.4.4.4 Voraussetzungen für die Teilnahme 87
4.5 Empirischer Teil 88
4.5.1 Marktforschung - Übersicht 88
4.5.2 Angewandtes Forschungsdesign 90
4.5.2.1 Zielsetzung 90
4.5.2.2 Erhebungsmethode 90
4.5.2.3 Auswahl der Experten 92
4.5.2.4 Auswertung der Ergebnisse 94
4.5.3 Empirische Ergebnisse 95
4.5.3.1 Erwartungshaltung der Kooperationsteilnehmer 95
4.5.3.1.1 Steigerung der Exportumsätze 95
4.5.3.1.2 Erhöhung des Bekanntheitsgrades im Ausland 96
4.5.3.1.3 Geschäftskontakte im Ausland intensivieren 96
4.5.3.2 Kritische Einflussgrößen auf den Erfolg der Exportkooperation 97
4.5.3.2.1 Involvierte Personen 99
4.5.3.2.2 Teilnehmende Unternehmen & Institutionen 101
4.5.3.2.3 Kooperationsmanagement 104
4.5.3.2.4 Struktur & Organisation der Kooperation 106
4.6 Zwischenresümee 109
5. FALLSTUDIE: HEMAR GMBH 110
5.1 Allgemeine Darstellung des Unternehmens 110
5.1.1 Unternehmensgegenstand und Gründungsgeschichte 110
5.1.2 Mitarbeiter- und Umsatzzahlen 111
5.1.3 Produkte und Leistungen 111
5.1.4 Auftraggeber und Zielmärkte 112
5.1.5 Konkurrenzsituation 113
5.2 HEMAR als Mitglied des Exportclusters CENTRIC Austria 114
5.2.1 Kooperationsgeschichte 114
5.2.2 Kooperationsbereiche 114
5.2.3 Erfahrungen und Auswirkungen durch die Kooperation 115
5.2.4 Zufriedenheit 117
5.2.5 Kritische Schlüsselfaktoren für den Erfolg von CENTRIC 117
5.2.6 Zukunftsaussichten und Erwartungen 119
5.3 Zwischenresümee 120
6. ZUSAMMENFASSENDE SYNTHESE KRITISCHER EINFLUSSGRÖSSEN 121
6.1 Die Exportkooperation - Allgemeiner Aufbau 122
6.2 Kritische Schlüsselfaktoren für den Erfolg der Kooperation 123
6.3 Involvierte Personen 125
6.4 Teilnehmende Unternehmen und Institutionen 126
6.5 Kooperationsmanagement 127
6.6 Struktur und Organisation der Kooperation 128
6.7 Zwischenresümee 130
7. SCHLUSSBEMERKUNGEN 131

Arbeit zitieren:
Pucher, Wolfgang August 2000: Internationalisierung durch Exportkooperationen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Exportgemeinschaft, Cluster, Erfolgsfaktor, Internationalisierung, Exportkooperation

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