Internationale Projektfinanzierung
Untersucht an praktischen Beispielen
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Carola Schulz
- Abgabedatum: Mai 1996
- Umfang: 96 Seiten
- Dateigröße: 4,2 MB
- Note: 2,3
- Institution / Hochschule: Justus-Liebig-Universität Gießen Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-0448-2
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-0448-2 P - ISBN (CD) :978-3-8324-0448-2 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Schulz, Carola Mai 1996: Internationale Projektfinanzierung, Hamburg: Diplomica Verlag
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Diplomarbeit von Carola Schulz
Einleitung:
Seit den siebziger Jahren ist eine zunehmende Anzahl von Projektfinanzierungen zu verzeichnen. Die Projektfinanzierung wurde als Finanzierungsform zur Realisierung von Investitionsvorhaben entwickelt, deren Kapitalbedarf die Finanzierungsmöglichkeiten einzelner Unternehmen übersteigt Mittlerweile haben viele Banken auf diese Entwicklung durch die Einrichtung spezieller Abteilungen für den Bereich der Projektfinanzierung reagiert Zwar ist die Projektfinanzierung keine grundsätzlich neue Finanzierungsform von Großprojekten, doch durch die Ausweitung dieser Finanzierungstechnik über den ursprünglichen Bereich der Rohstofferschließung hinaus hat sich ihr Stellenwert deutlich erhöht. Hinzu kommt die Globalisierung der Märkte, durch die auch Schwellen- und Entwicklungsländer zunehmend als Projektländer in Erscheinung treten.
Gang der Untersuchung:
Im ersten Teil der Arbeit werden zunächst die Grundlagen der internationalen Projektfinanzierung dargestellt, wobei im einzelnen auf die historische Entwicklung, die zentralen Merkmale und die Projektbeteiligten eingegangen wird. Im weiteren wird der Planungsprozess einer Projektfinanzierung behandelt. Hierbei wurde besonderes Gewicht auf die Einzelheiten des Gesamtfinanzierungskonzepts gelegt. Der dritte Teil der Arbeit befasst sich mit der praktischen Durchführung einer internationalen Projektfinanzierung. Als eines der bekanntesten Beispiele hierfür wurde das Eurotunnelprojekt gewählt, dessen Bauziel eine Tunnelverbindung unter dem Ärmelkanal war, die England und Frankreich verbindet.
Darüber hinaus wurden deutsche Unternehmen und Banken befragt, die sich bislang an internationalen Projektfinanzierungen beteiligt haben. So konnten die aktuellen Auskünfte von acht Banken und acht Unternehmen Eingang in die theoretische Darstellung finden.
Die verwendeten Fragebögen sind als Muster als Anhang 1 und 2 beigefügt. In diesem Zusammenhang ist jedoch darauf hinzuweisen, daß nicht immer sämtliche Fragen beantwortet wurden.
Inhaltsverzeichnis:
| Inhaltsverzeichnis | I | |
| Abbildungsverzeichnis | IV | |
| Tabellenverzeichnis | V | |
| Abkürzungsverzeichnis | VI | |
| Anhangsverzeichnis | VIII | |
| A. | Problemstellung | 1 |
| B. | Grundlagen der internationalen Projektfinanzierung | 2 |
| I. | Begriffsbestimmung der internationalen Projektfinanzierung | 2 |
| II. | Historische Entwicklung der internationalen Projektfinanzierung und die Ursachen für ihr Entstehen | 4 |
| 1. | Die Historische Entwicklung | 4 |
| 2. | Die Ursachen für die Entwicklung der Projektfinanzierung | 5 |
| III. | Zentrale Merkmale einer internationalen Projektfinanzierung | 7 |
| 1. | Ertragsorientierte Kreditvergabe | 7 |
| 2. | Bilanzexterne Finanzierung | 8 |
| 3. | Risikoverteilung | 10 |
| IV. | Projektbeteiligte | 13 |
| 1. | Sponsoren | 14 |
| 2. | Unternehmen | 15 |
| 3. | Geschäftsbanken | 16 |
| 4. | Projektförderer | 17 |
| 5. | Projektland | 18 |
| 6. | Betreiber und Berater | 19 |
| C. | Planungsprozeß der internationalen Projektfinanzierung | 20 |
| I. | Projektprüfung | 20 |
| 1. | Durchführbarkeitsstudie | 20 |
| 2. | Darstellung der Projektrisiken | 21 |
| a) | Technische Risiken | 22 |
| b) | Wirtschaftliche Risiken | 23 |
| c) | Länderrisiken und Force majeure | 23 |
| 3. | Auswirkungen der Projektrisiken auf den erwarteten Cash Flow | 24 |
| II. | Gesamtfinanzierungskonzept | 25 |
| 1. | Unternehmensstruktur der Projektgesellschaft | 26 |
| 2. | Sicherungsstruktur | 27 |
| a) | Technische Risiken | 28 |
| b) | Wirtschaftliche Risiken | 29 |
| c) | Länderrisiken und Force majeure | 31 |
| 3. | Finanzierungsinstrumente | 34 |
| a) | Eigenkapital und eigenkapitalähnliche Mittel | 35 |
| b) | Exportfinanzierungen | 36 |
| c) | Bankkredite | 37 |
| d) | Kapitalmärkte | 38 |
| e) | Kredite von Entwicklungsbanken | 38 |
| f) | Leasing | 40 |
| 4. | BOT-Projekt | 41 |
| D. | Fallstudie: Eurotunnel | 44 |
| I. | Einleitung | 44 |
| II. | Konzessionsvereinbarung | 45 |
| III. | Gesamtfinanzierungskonzept | 46 |
| 1. | Unternehmensstruktur | 46 |
| 2. | Sicherungsstruktur | 47 |
| 3. | Finanzierungsstruktur | 49 |
| IV. | Derzeitiger Stand des Eurotunnel-Projektes | 51 |
| E. | Entwicklungstendenzen und Schlussbetrachtung | 53 |
| Literaturverzeichnis | IX |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832404482
Arbeit zitieren:
Schulz, Carola Mai 1996: Internationale Projektfinanzierung, Hamburg: Diplomica Verlag
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