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Interkulturelles Lernen bei Kontakten von Niederländern mit Deutschen anhand einer statistischen Untersuchung einer Interviewreihe

Eine handlungstheoretische Untersuchung verschiedener Formen der Assimilation

Interkulturelles Lernen bei Kontakten von Niederländern mit Deutschen anhand einer statistischen Untersuchung einer Interviewreihe
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Günter Wiedemann
  • Abgabedatum: Januar 2003
  • Umfang: 85 Seiten
  • Dateigröße: 509,6 KB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Gerhard-Mercator-Universität Duisburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6930-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6930-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6930-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Wiedemann, Günter Januar 2003: Interkulturelles Lernen bei Kontakten von Niederländern mit Deutschen anhand einer statistischen Untersuchung einer Interviewreihe, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Migration, Lernen, Kategorisieren, Gruppen

Diplomarbeit von Günter Wiedemann

Einleitung:

Zwischen den europäischen Nachbarn Niederlande und Deutschland besteht ein reger sozialer Austausch. Dieser Austausch beinhaltet neben positiven auch negative Komponenten. So verweisen viele Studien auf negativ ausgeprägte Vorbehalte zwischen Niederländern und Deutschen. In dieser Arbeit soll untersucht werden, welche Einflüsse eines interkulturellen Kontakts auf Niederländer mit einer Einstellungsänderung gegenüber Deutschen zusammenhängen. Dazu werden sozialwissenschaftliche Konzepte der Migrations-, Lern-, Kategorisierungs- und Gruppentheorie verwendet. Methodisch wird damit versucht, Migration eher geistig und lerntheoretisch zu konzeptionieren und dies anhand unterschiedlicher Formen von interkulturellen Kontakten zu betrachten. Um dies zu untersuchen wurden Interviews mit Niederländern durchgeführt, welche auf verschienene Arten Kontakt mit Deutschen haben. Diese Untersuchung wurde primär quantitativ und sekundär qualitativ ausgewertet. Dabei konnten Gleichmäßigkeiten des interkulturellen Lernens festgestellt werden, welche eher den handlungstheoretischen als den strukturtheoretischen Ansatz bekräftigten. In der Wissenschaft wurde das Thema von interkulturellen Kontakten mit der deutschen Kultur besonders in den 1970ern und 1980ern behandelt, um überwiegend die Prozesse um Südeuropäer zu erfassen, welche als Gastarbeiter nach Deutschland kamen. Die interkulturelle Erfahrung dieser Migranten war sowohl gekennzeichnet durch die großen räumlichen und kulturellen Differenzen zu ihren Herkunftsländern als auch durch die geringen kulturellen Verständigungsbemühungen, da sowohl die deutsche Politik als auch die Gastarbeiter von einer zeitlich befristeten Angelegenheit ausgingen. Dies führte zu räumlichen Sammlungen der Ausländer nach ethnischen Gesichtspunkten, der Ghettobildung, in welchen sie zumeist resigniert ihre Sprache und Kultur weiter lebten. So gab es im Jahr 1999 (neben unzähligen Transport- und Tourismusereignissen) die folgenden Bewegungen von den Niederlanden nach Deutschland: 15.834 Niederländer pendelten zum Arbeiten nach Deutschland (Landesarbeitsamt Nordrhein-Westfalen, S. 11); 3369 Emigranten (d.h. Personen, die 8 von 12 Monaten in Deutschland lebten) zogen aus den Niederlanden nach Deutschland (vgl. Centraal Bureau voor de Statistiek, S.8); 110519 Niederländer wohnten in Deutschland (Statistisches Bundesamt: Ausländer nach Staatsangehörigkeit von 1986 bis 1999, zugesandte Tabelle ohne weitere Angaben).

Niederländern mit Deutschen. Vor dem Hintergrund einer relativ geringen räumlichen Entfernung in Zusammenhang mit einer breiten Skepsis gegenüber Deutschland scheint es, dass die Motive und Strategien von Niederländern in der deutschen Kultur anders sein könnten als in der Migrationstheorie der 1970er und 1980er angenommen wurde. Vor diesem Hintergrund wird zuerst auf die bisherige Literatur über Interkulturalität zwischen Niederländern und Deutschen eingegangen. Danach wird das Thema in den Sozialwissenschaften verortet. Aus der Literatur und den sozialwissenschaftlichen Theorien werden dann die Hypothesen geformt. Diese Hypothesen werden im nächsten Schritt nach den entsprechenden Fragen des Interviewbogens, den entsprechenden Variablen des Datensatzes und deren Ausprägungen aufgeschlüsselt. Nach einer Vorstellung der Interviewpersonen folgt dann das Ergebnis der statistischen Auswertung, die in dem statistischen Beiheft nachvollzogen werden kann. Die Arbeit schließt dann ab mit einer Besprechung der Ergebnisse der statistischen Auswertung und einem Fazit.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis 3
1. Einleitung 4
2. Literaturüberblick über interkulturelle Kontakte allgemein und von Niederländern mit Deutschen 5
3. Verortung des Themas in den Sozialwissenschaften 9
3.1 Handlungstheoretische Betrachtung: Personelle und externe Faktoren führen zur Assimilation (Esser) 12
3.2 Sozialpsychologische Faktoren: Über Lernen (Bandura), Kategorisierungen (Allport) und Intergruppenbeziehungen (Tajfel) 16
3.3 Aspekte der Theorie der sozialen Integration: Religion als „Integrationsbrücke“ zwischen Person und Umwelt (Friedrichs und Jagozinski) 23
3.4 Aspekte der Sozialisationsforschung: Das Selbst als Handlungszentrum in den Prozessen um Selbstentwicklung und kulturelle Identität (Krewer und Eckesberger) 24
3.5 Zusatz zur theoretischen Untersuchung: NS-Zeit 25
4. Von den Hypothesen zur Datenmaske 26
4.1 Assimilation an sich (Hypothesen 1a bis d) 26
4.2 Personenbezogene Faktoren (Hypothesen 2 a bis d 6 und 7) 35
4.3 Umweltbezogene Faktoren (Hypothesen 3a bis c, 4, 5 und 8) 42
4.4 Zu den Variablen 56
5. Methode 56
6. Über die Dimensionsbreite der Kulturkontakte – Vorstellung der Interviewten 58
7. Empirische Bilanz – Auswertungsergebnisse 64
Ergebnisse Hypothesen 1a bis d (Assimilation an sich) 64
Ergebnisse Hypothesen 2a bis d (Über die Person) 67
Ergebnisse Hypothesen 3a bis c (Über die Umwelt) 71
Ergebnisse Hypothese 4 (Auswirkung von deutschen und niederländischen Einstellungen auf die Assimilation) 74
Ergebnis Hypothese 5 (Auswirkung des Erachtens von Kulturunterschieden auf die Assimilation) 75
Ergebnis Hypothese 6 (Auswirkung von Religion auf Assimilation) 75
Ergebnis Hypothese 7 (Auswirkung von Rollenkenntnis auf die Assimilation) 76
Ergebnis Hypothese 8 (Auswirkung der NS-Zeit auf die Assimilation) 76
8. Deutung der Hypothesen 77
9. Fazit – Prozesse eines Kulturkontakts 80
10. Hypothesenverzeichnis 81
11. Abbildungsverzeichnis 81
12. Tabellenverzeichnis 81
13. Literatur 82

Automatisiert erstellter Textauszug:

Hier wird der Eindruck abgefragt, den die Person bekam durch die Medien der Ausgangskultur über die Zielkultur in den ersten Monaten des Deutschlandkontakts. Dies soll das Bild widerspiegeln, das die Person von Rechtssprechung und Rechtschaffung der Zielkultur über die Zielkultur zu Beginn des Kontakts bekam und ob es bei der Assimilation, nach individuellem Ermessen, half oder nicht. Dies soll das Bild widerspiegeln, das die Person von Rechtssprechung und Rechtschaffung der Ausgangskultur über die Zielkultur zu Beginn des Kontakts bekam und ob es bei der Assimilation, nach individuellem Ermessen, half oder nicht. Hier soll der Eindruck erfasst werden, den die Exekutive der Zielkultur auf die Person zu Beginn des Kontakts über die Zielkultur machte und ob die Exekutive die Zielkultur eher positiv oder negativ darstellte. Hier soll der Eindruck erfasst werden, den die Exekutive der Zielkultur auf die Person zu Beginn des Kontakts über die Zielkultur machte und ob die Exekutive die Zielkultur eher positiv oder negativ darstellte. Die Familie gilt einerseits als der engste Einflussbereich und der am ehesten zu beeinflussende Bereich um ein Individuum. Hier wird deren aktuelle Einstellung zum Kontakt mit Deutschland erfasst. Von Kollegen (ggf. Mitschülern) wird angenommen, dass sie einen großen Einfluss haben können auf die Entwicklung des Sozialverhaltens. Hier soll deren aktuelle Meinung erfasst werden. Dies soll die Einstellung gegenüber der Zielkultur erfassen von jenen Bekannten mit den Ausprägungen Nationalität: Ausgangskultur, Wohnort: Zielkultur, die heute transzendierend beeinflussen könnten. Dies soll die Einstellung gegenüber der Zielkultur erfassen von jenen Bekannten mit den Ausprägungen Nationalität: Ausgangskultur, Wohnort: Ausgangskultur und damit eine mögliche Beeinträchtigung durch Vorurteile. Dies soll die Einstellung gegenüber der Zielkultur erfassen von jenen Bekannten mit den Ausprägungen Nationalität: Zielkultur, Wohnort: Zielkultur zum anfänglichen Zeitpunkt der Kontakts um daraus auf Hilfe oder Abschreckung bei der Assimilation zu schließen. Hier wird der Eindruck abgefragt, den die Person heute durch die Medien der Zielkultur über die Zielkultur bekommt. [...]

Von Kollegen (ggf. Mitschülern) wird angenommen, dass sie einen großen Einfluss haben können auf die Entwicklung des Sozialverhaltens. Hier soll deren Meinung zum Anfang des Deutschlandkontakts erfasst werden. Dies soll die Einstellung gegenüber der Zielkultur erfassen von jenen Bekannten mit den Ausprägungen Nationalität: Ausgangskultur, Wohnort: Zielkultur, die damit in der Anfangszeit der Assimilation transzendierend beeinflussen könnten. Dies soll die Einstellung gegenüber der Zielkultur erfassen von jenen Bekannten mit den Ausprägungen Nationalität: Ausgangskultur, Wohnort: Ausgangskultur und damit eine mögliche Beeinträchtigung durch Vorurteile. Dies soll die Einstellung gegenüber der Zielkultur erfassen von jenen Bekannten mit den Ausprägungen Nationalität: Zielkultur, Wohnort: Zielkultur zum anfänglichen Zeitpunkt der Kontakts um daraus auf Hilfe oder Abschreckung bei der Assimilation zu schließen. Dies soll die Einstellung gegenüber der Zielkultur erfassen von jenen Bekannten mit den Ausprägungen Nationalität: Zielkultur, Wohnort: Ausgangskultur zum anfänglichen Zeitpunkt der Kontakts um daraus auf ähnliche interkulturelle Prozesse schließen zu können. Hier wird der Eindruck abgefragt, den die Person bekam durch die Medien der Zielkultur über die Zielkultur in den ersten Monaten des Deutschlandkontakts. [...]

Beim vorliegenden Thema der Assimilation nach einer deutschen Kultur hin, werden die Umweltfaktoren des allgemeinen Modells besonders angeordnet. Wie oben schon erläutert, gibt es ein breites Bewusstsein über etwaige Differenzen zwischen den Niederlanden und Deutschland. Dazu wurden die Barrieren aufgegliedert in niederländische Einstellungen (die jene Haltungen gegenüber Deutschen repräsentieren sollen, welche die Person von niederländischer Seite wahrnahm) und die deutschen Einstellungen (die jene Haltungen gegenüber Niederländern repräsentieren, welche die Person von deutscher Seite wahrnahm). Dazu besteht noch der Unterpunkt der allgemeinen Barrieren. Diese Gruppenprozesse können über die Hypothesen 4 und 5 bearbeitet werden, die aus dem theoretischen Aufbau von Tajfel gezogen werden konnten. [...]

Arbeit zitieren:
Wiedemann, Günter Januar 2003: Interkulturelles Lernen bei Kontakten von Niederländern mit Deutschen anhand einer statistischen Untersuchung einer Interviewreihe, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Migration, Lernen, Kategorisieren, Gruppen

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