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Interkulturelle Lernprozesse in strategischen Allianzen deutscher und französischer Unternehmen

Interkulturelle Lernprozesse in strategischen Allianzen deutscher und französischer Unternehmen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Frank Rautenberg
  • Abgabedatum: Januar 2000
  • Umfang: 163 Seiten
  • Dateigröße: 5,9 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Universität Fridericiana Karlsruhe (TH) Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2297-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2297-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2297-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Rautenberg, Frank Januar 2000: Interkulturelle Lernprozesse in strategischen Allianzen deutscher und französischer Unternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Strategische Allianzen, Organisationales Lernen, Knowledge-Management, Frankreich

Diplomarbeit von Frank Rautenberg

Einleitung:

Strategische Allianzen sind eine besondere Form der Kooperation von Unternehmen. Die Allianzpartner behalten ihre Selbständigkeit und gleichzeitig bietet sich die Möglichkeit, von komplementärem Wissen und Kompetenzen des Partners zu lernen. Die betriebswirtschaftliche Literatur konzeptualisiert diese Konstellation unter dem Begriff "interorganisationales Lernen". Die fortschreitende Globalisierung der Wirtschaft verleiht organisationalen Lernprozessen in strategischen Allianzen ein zusätzliches Erfolgspotential, da der Partner mit den gewünschten Ressourcen auf internationaler Ebene gesucht werden kann.

Offensichtlich bestehen aber trotz dieser Voraussetzungen immer noch erhebliche Schwierigkeiten bei der Realisierung von Allianzzielen. Davon zeugt die hohe Zahl gescheiterter strategischer Allianzen.

Ziel der Arbeit ist es daher, aufzuzeigen, wie Unternehmen in strategischen Allianzen lernen und damit zu erklären, wie solche Prozesse gestaltet werden können. Vor dem Hintergrund eines wachsenden Interesses am Knowledge-Management gilt es dabei, die Erkenntnisse zum organisationalen Lernen im Sinne einer Wissensakquisition von Unternehmen über die Unternehmensgrenzen zu erweitern.

Es wird beschrieben, wie in strategischen Allianzen Wissen zwischen Unternehmen ausgetauscht wird und wie sich daraus neue Kompetenzen entwickeln können. Dabei wird einer oftmals vernachlässigten Besonderheit internationaler Unternehmenskooperationen Rechnung getragen:

Diese finden sowohl in einem interorganisationalen als auch in einem interkulturellen Kontext statt.

Näher eingegangen wird hier auf die Besonderheiten deutsch-französischer strategischer Allianzen. Trotz der ausgeprägten ökonomischen Beziehungen zwischen den beiden Staaten stellen kulturelle Unterschiede nach wie vor ein Kooperationshemmnis dar. Solche Unterschiede können jedoch durch Lernprozesse überwunden werden. Diese Lernprozesse sind für die Gestaltung strategischer Allianzen besonders wichtig, da sie mit Lernprozessen des Wissenstransfers und der Kompetenzentwicklung gekoppelt sind. Die Berührungspunkte aber auch die Unterschiede dieser beiden Arten von Lernprozessen werden daher ausführlich analysiert. Dies liefert die Basis für die Schaffung eines Bezugsrahmens interkultureller und interorganisationaler Lernprozesse in internationalen strategischen Allianzen. Dieser kommt einer doppelten Motivation nach: In der betriebswirtschaftlichen Literatur noch wenig untersuchte interorganisationale Lernprozesse des Wissenstransfers und der Kompetenzentwicklung in strategischen Allianzen werden konzeptualisiert. Dabei wird der interkulturelle Kontext internationaler Unternehmenskooperationen berücksichtigt. Dies soll dazu beitragen, einen Beitrag zur Kooperationsforschung zu liefern und gleichzeitig den Menschen, die strategische Allianzen planen und gestalten, eine konkrete Handlungsorientierung anzubieten.

Inhaltsverzeichnis:

1. Lernen in internationalen strategischen Allianzen - Identifikation zentraler Problemfelder 1
2. Begriff und Verständnis der strategischen Allianz 5
2.1 Theorien zur Erklärung des Zustandekommens strategischer Allianzen 7
2.1.1 Grundzüge der Transaktionskostentheorie 8
2.1.1.1 Individuelle Faktoren 10
2.1.1.2 Umweltfaktoren 11
2.1.2 Transaktionskostentheorie und strategische Allianzen 13
2.1.3 Grundzüge der Evolutionären Theorie der Unternehmung 17
2.1.3.1 Organisationale Routinen 19
2.1.3.2 Zwischenfazit 19
2.1.3.3 Organisationales Wissen in der evolutionären Theorie der Unternehmung 23
2.1.4 Evolutionäre Theorie der Unternehmung und strategische Allianzen 25
2.2 Zwischenfazit 28
2.3 Definition der strategischen Allianz 32
3. Organisationale Kompetenzen in strategischen Allianzen 39
3.1 Strategische Allianzen und Strategisches Management 41
3.1.1 Ursprünge und Entwicklung des strategischen Managements 41
3.1.2 Ressourcenorientierte Ansätze im strategischen Management 44
3.1.2.1 Typologien von Ressourcen im strategischen Management 46
3.1.2.2 Eigenschaften von Ressourcen 47
3.1.3 Zwischenfazit: Doppelte Aufgabenstellung für das Management strategischer Allianzen 57
3.2 Organisationales Lernen in strategischen Allianzen 59
3.2.1 Organisationales Lernen in der Literatur 60
3.2.2 Zwischenfazit 66
3.2.3 Organisationales und interorganisationales Lernen in der strategischen Allianz 68
3.2.4 Organisationales Wissen und interorganisationales Lernen 74
3.3 Zwischenfazit: Erster Vorschlag eines Bezugsrahmens 83
4. Anforderungen an die Gestaltung interkultureller Lernprozesse - Entwurf eines Bezugsrahmens 86
4.1 Kultur in der Managementforschung 87
4.1.1 Definitionen von Kultur 87
4.1.2 Entwicklung der interkulturellen Managementforschung 91
4.1.3 Zwischenfazit 95
4.2 Kulturelle Unterschiede im Management deutsch-französischer strategischer Allianzen 97
4.2.1 Kulturelle Unterschiede in deutschen und französischen Unternehmen 98
4.2.1.1 Machtdistanz 98
4.2.1.2 Vermeidung von Unsicherheit 101
4.2.1.3 Individualismus / Kollektivismus 102
4.2.1.4 Maskulinität / Femininität 104
4.2.2 Kombinationen kultureller Unterschiede 105
4.2.3 Zwischenfazit 108
4.3 Interkulturelle Lernprozesse 110
4.3.1 Erfolgsfaktoren interkultureller Geschäftsbeziehungen 111
4.3.2 Interkulturelle Kompetenz 115
4.3.3 Soziokulturelle Merkmale und interkulturelle Kompetenz 120
4.3.3.1 Kulturelle Nähe und Verständnis 122
4.3.3.2 Machtdistanz im Allianzmanagement 124
4.3.3.3 Individualismus im Allianzmanagement 125
4.3.3.4 Zwischenfazit 126
4.3.4 Kommunikation im deutsch-französischen Allianzmanagement 127
4.3.4.1 Kommunikationsarten 128
4.3.4.2 Kommunikationsstile 129
4.3.4.3 Zwischenfazit 132
4.3.5 Lernprozesse der Entwicklung interkultureller Kompetenz 133
4.4 Synthese: Erweiterung des Bezugsrahmens 139
5. Abschließende Betrachtung 143
6. Literaturverzeichnis 144

Arbeit zitieren:
Rautenberg, Frank Januar 2000: Interkulturelle Lernprozesse in strategischen Allianzen deutscher und französischer Unternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Strategische Allianzen, Organisationales Lernen, Knowledge-Management, Frankreich

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