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Interim Financial Reporting österreichischer kapitalmarktorientierter Unternehmen

Interim Financial Reporting österreichischer kapitalmarktorientierter Unternehmen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Robert Stieber
  • Abgabedatum: Mai 2007
  • Umfang: 200 Seiten
  • Dateigröße: 2,4 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule für Wirtschaft und Technik Wiener Neustadt Österreich
  • Bibliografie: ca. 82
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-0424-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8366-0424-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8366-0424-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Stieber, Robert Mai 2007: Interim Financial Reporting österreichischer kapitalmarktorientierter Unternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Interim Financial Reporting, Österreich, Rechnungslegung, IAS 34, Berichterstattung

Diplomarbeit von Robert Stieber

Einleitung:

Die Rechnungslegung befindet sich derzeit in einem starken Wandel. Dies wird besonders durch die immer größere Bedeutung internationaler Rechnungslegungsvorschriften sichtbar. Grund dafür sind Bestrebungen der unterschiedlichsten Interessensgruppen, einerseits eine Harmonisierung der bestehenden Finanzberichterstattung basierend auf den aktuellen Regelungssystemen herbeizuführen. Andererseits wird das Ziel verfolgt, langfristig zu einem weltweit gültigen einheitlichen Rechnungslegungsstandard zu gelangen, um eine noch bessere internationale Vergleichbarkeit herzustellen. Dies basiert auf einer immer stärkeren Internationalisierung und Globalisierung der Wirtschaft, als auch auf einer schnell vorangetriebenen Integration der Kapitalmärkte. Besonders starken Einfluss auf diese Entwicklung nimmt die Europäische Union, die in den letzten Jahren Verordnungen und zahlreiche Richtlinien im Bereich der Rechnungslegung erlassen hat.

Dabei hat sich die EU für die Anwendung der International Financial Reporting Standards (IFRS) entschieden, die gemeinsam mit den US-GAAP (US-General Accepted Accounting Principles) jahrelang um eine Vorreiterrolle gekämpft haben. Dadurch hat sich für Europa zumindest mittelfristig ein einheitlicher Standard durchgesetzt. Die Umsetzung wirft jedoch unzählige Fragen und Problemstellungen auf, die durch weitere neue europarechtliche Bestimmungen beantwortet werden sollen. Dies führt zu einem sehr komplexen Regelungssystem und zu zahlreichen Doppelgleisigkeiten, was die finanzberichterstattende Praxis nicht unbedingt erleichtert. Trotz dieser Schwierigkeiten treiben speziell international ausgerichtete Investoren, die in Unternehmen auf allen Kontinenten investieren, diese Entwicklung voran. Ebenso steigt der Kapitalbedarf der Unternehmen.

Hierbei ist ein starker Trend - speziell in Kontinentaleuropa - zur verstärkten Inanspruchnahme der Eigenkapitalmärkte zu verzeichnen. Dementsprechend haben sich auch die Unternehmen an den Anforderungen eines eng verwobenen, international ausgerichteten Kapitalmarktes zu orientieren. Zur Generierung der erforderlichen Kapitalien, ist ein international anerkanntes Berichtswesen und ein Auseinandersetzen mit den umfangreichen Bestimmungen erforderlich. Um sich in diesem intensiven Kapitalwettbewerb durchsetzen zu können und das nötige Vertrauen der Investoren an sich zu ziehen, hat sich während des letzten Jahrzehnts auch in Österreich die Disziplin der Investor Relations zumindest in den großen kapitalmarktorientierten Konzernen etabliert.

Damit die Hauptziele der Investor Relations, nämlich Schaffung von Vertrauen, Steigerung des Unternehmenswertes und Erlangen einer fairen Börsenbewertung erreicht werden, sind zahlreiche Maßnahmen, vor allem aber eine umfassende und zeitnahe Information der aktuellen und potenziellen Investoren, zu leisten. Da mit einem einmal jährlich erstellten Jahresabschluss den Anforderungen der Financial Community in den seltensten Fällen Genüge getan ist, hat sich das Interim Financial Accounting, also die zusätzliche unterjährige Berichterstattung, besonders in den gehobenen Börsensegmenten etabliert. Gerade in Österreich handelt es sich dabei um eine relativ junge Form der Berichterstattung, die aber in Zukunft sehr stark an Bedeutung gewinnen wird.

Inhaltsverzeichnis:

VORWORT 1
1. EINLEITUNG 2
1.1 EINFÜHRUNG IN DIE PROBLEMSTELLUNG 2
1.2 UNTERSUCHUNGSGEGENSTAND UND ZIELSETZUNG 4
1.3 FORSCHUNGSFRAGEN UND HYPOTHESENBILDUNG 4
1.4 METHODIK DER UNTERSUCHUNG 5
1.5 INHALTLICHER AUFBAU DER ARBEIT 6
2. GRUNDLAGEN DES INTERIM FINANCIAL REPORTINGS 7
2.1 BEGRIFFSABGRENZUNGEN 7
2.2 FUNKTIONEN 8
2.3 ZIELSETZUNG 10
2.4 ZIELGRUPPEN 12
2.5 GRUNDKONZEPTE UNTERJÄHRIGER ERFOLGSERMITTLUNG 13
2.5.1 Integrativer Ansatz 15
2.5.2 Diskreter Ansatz 17
2.5.3 Kombinierter Ansatz 19
2.6 GRUNDSÄTZE UNTERJÄHRIGER BERICHTERSTATTUNG 20
2.6.1 True and Fair View 20
2.6.2 Wesentlichkeit 20
2.6.3 Vergleichbarkeit 21
2.6.4 Stetigkeit 21
3. SYSTEME DES INTERIM FINANCIAL REPORTINGS 22
3.1 RECHNUNGSLEGUNGSSYSTEME 22
3.1.1 Angloamerikanisches Rechnungslegungssystem (US-GAAP) 24
3.1.2 Kontinentaleuropäisches Rechnungslegungssystem (HGB/UGB) 26
3.1.3 Rechnungslegung nach internationalen Standards (IFRS) 28
3.2 NORMENGEBUNG, RECHTSETZUNG UND BEEINFLUSSENDE INSTITUTIONEN 30
3.2.1 Normengebung in den USA 30
3.2.2 Normengebung durch das IASB 32
3.2.3 Rechtsetzung in der Europäischen Union 37
3.2.4 Rechtsetzung in Österreich 40
4. VORSCHRIFTEN ZUM INTERIM FINANCIAL REPORTING 41
4.1 ZWISCHENBERICHTERSTATTUNG NACH IAS 34 41
4.1.1 Zielsetzung 43
4.1.2 Charakterisierung 44
4.1.3 Rechnungslegungsprinzipien 44
4.1.4 Zwischenberichtspflichtige Unternehmen 48
4.1.5 Zwischenberichtsgegenstand 49
4.1.6 Zwischenberichtsperioden und -fristen 50
4.1.7 Bestandteile von Zwischenberichten 51
4.1.8 Prüfung von Zwischenberichten 60
4.2 ZWISCHENBERICHTERSTATTUNG NACH US-GAAP 61
4.3 EUROPARECHTLICHE BESTIMMUNGEN ZUR ZWISCHENBERICHTERSTATTUNG 63
4.3.1 Aktionsplan der Kommission für Finanzdienstleistungen 63
4.3.2 IAS-Verordnung der Europäischen Union 65
4.3.3 Transparenzrichtlinie 72
4.4 ZWISCHENBERICHTERSTATTUNG NACH DEN BESTIMMUNGEN DES BÖRSEG 84
4.5 ANFORDERUNGEN DER WIENER BÖRSE AG 100
4.5.1 Allgemeine Publizitätspflichten 100
4.5.2 Regelwerk Prime Market 102
4.6 ENTWICKLUNGSTENDENZEN 106
5. STELLUNG DES INTERIM FINANCIAL REPORTINGS IM RAHMEN DER INVESTOR RELATIONS 107
5.1 INVESTOR RELATIONS 107
5.1.1 Definition und Bedeutung 107
5.1.2 Grundsätze der Investor Relations 110
5.1.3 Zielsystem 112
5.1.4 Investor Relations als Kommunikationssystem 114
5.1.5 Entwicklungsstand in Österreich 124
5.2 ZWISCHENBERICHTERSTATTUNG ALS INVESTOR RELATIONS INSTRUMENT 125
5.3 DER NUTZEN FÜR DIE IR-ZIELGRUPPEN 127
6. ANALYSE DES INTERIM FINANCIAL REPORTINGS AM ÖSTERREICHISCHEN KAPITALMARKT 129
6.1 GRUNDLAGEN DER ANALYSE UND FORSCHUNGSABLAUF 129
6.1.1 Zielsetzung 129
6.1.2 Untersuchungsgegenstand 129
6.1.3 Kontextspezifikation und Operationalisierung 130
6.1.4 Untersuchungsform 131
6.1.5 Auswahl der Untersuchungsobjekte 131
6.1.6 Datenerhebung und -erfassung 131
6.2 DATENAUFBEREITUNG UND -AUSWERTUNG 132
6.2.1 Formale und temporäre Analyse 135
6.2.2 Analyse der (Zwischenabschluss-)Prüfung 137
6.2.3 Analyse nach den Bestimmungen des BörseG 138
6.2.4 Analyse nach den Bestimmungen von IAS 34 146
6.3 ZUSAMMENFASSENDES UNTERSUCHUNGSERGEBNIS 157
7. CONCLUSIO 161
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 164
ABBILDUNGSVERZEICHNIS 166
TABELLENVERZEICHNIS 167
LITERATURVERZEICHNIS 168
ANHANG 174

Inhaltsverzeichnis:

VORWORT 1
1. EINLEITUNG 2
1.1 EINFÜHRUNG IN DIE PROBLEMSTELLUNG 2
1.2 UNTERSUCHUNGSGEGENSTAND UND ZIELSETZUNG 4
1.3 FORSCHUNGSFRAGEN UND HYPOTHESENBILDUNG 4
1.4 METHODIK DER UNTERSUCHUNG 5
1.5 INHALTLICHER AUFBAU DER ARBEIT 6
2. GRUNDLAGEN DES INTERIM FINANCIAL REPORTINGS 7
2.1 BEGRIFFSABGRENZUNGEN 7
2.2 FUNKTIONEN 8
2.3 ZIELSETZUNG 10
2.4 ZIELGRUPPEN 12
2.5 GRUNDKONZEPTE UNTERJÄHRIGER ERFOLGSERMITTLUNG 13
2.5.1 Integrativer Ansatz 15
2.5.2 Diskreter Ansatz 17
2.5.3 Kombinierter Ansatz 19
2.6 GRUNDSÄTZE UNTERJÄHRIGER BERICHTERSTATTUNG 20
2.6.1 True and Fair View 20
2.6.2 Wesentlichkeit 20
2.6.3 Vergleichbarkeit 21
2.6.4 Stetigkeit 21
3. SYSTEME DES INTERIM FINANCIAL REPORTINGS 22
3.1 RECHNUNGSLEGUNGSSYSTEME 22
3.1.1 Angloamerikanisches Rechnungslegungssystem (US-GAAP) 24
3.1.2 Kontinentaleuropäisches Rechnungslegungssystem (HGB/UGB) 26
3.1.3 Rechnungslegung nach internationalen Standards (IFRS) 28
3.2 NORMENGEBUNG, RECHTSETZUNG UND BEEINFLUSSENDE INSTITUTIONEN 30
3.2.1 Normengebung in den USA 30
3.2.2 Normengebung durch das IASB 32
3.2.3 Rechtsetzung in der Europäischen Union 37
3.2.4 Rechtsetzung in Österreich 40
4. VORSCHRIFTEN ZUM INTERIM FINANCIAL REPORTING 41
4.1 ZWISCHENBERICHTERSTATTUNG NACH IAS 34 41
4.1.1 Zielsetzung 43
4.1.2 Charakterisierung 44
4.1.3 Rechnungslegungsprinzipien 44
4.1.4 Zwischenberichtspflichtige Unternehmen 48
4.1.5 Zwischenberichtsgegenstand 49
4.1.6 Zwischenberichtsperioden und -fristen 50
4.1.7 Bestandteile von Zwischenberichten 51
4.1.8 Prüfung von Zwischenberichten 60
4.2 ZWISCHENBERICHTERSTATTUNG NACH US-GAAP 61
4.3 EUROPARECHTLICHE BESTIMMUNGEN ZUR ZWISCHENBERICHTERSTATTUNG 63
4.3.1 Aktionsplan der Kommission für Finanzdienstleistungen 63
4.3.2 IAS-Verordnung der Europäischen Union 65
4.3.3 Transparenzrichtlinie 72
4.4 ZWISCHENBERICHTERSTATTUNG NACH DEN BESTIMMUNGEN DES BÖRSEG 84
4.5 ANFORDERUNGEN DER WIENER BÖRSE AG 100
4.5.1 Allgemeine Publizitätspflichten 100
4.5.2 Regelwerk Prime Market 102
4.6 ENTWICKLUNGSTENDENZEN 106
5. STELLUNG DES INTERIM FINANCIAL REPORTINGS IM RAHMEN DER INVESTOR RELATIONS 107
5.1 INVESTOR RELATIONS 107
5.1.1 Definition und Bedeutung 107
5.1.2 Grundsätze der Investor Relations 110
5.1.3 Zielsystem 112
5.1.4 Investor Relations als Kommunikationssystem 114
5.1.5 Entwicklungsstand in Österreich 124
5.2 ZWISCHENBERICHTERSTATTUNG ALS INVESTOR RELATIONS INSTRUMENT 125
5.3 DER NUTZEN FÜR DIE IR-ZIELGRUPPEN 127
6. ANALYSE DES INTERIM FINANCIAL REPORTINGS AM ÖSTERREICHISCHEN KAPITALMARKT 129
6.1 GRUNDLAGEN DER ANALYSE UND FORSCHUNGSABLAUF 129
6.1.1 Zielsetzung 129
6.1.2 Untersuchungsgegenstand 129
6.1.3 Kontextspezifikation und Operationalisierung 130
6.1.4 Untersuchungsform 131
6.1.5 Auswahl der Untersuchungsobjekte 131
6.1.6 Datenerhebung und -erfassung 131
6.2 DATENAUFBEREITUNG UND -AUSWERTUNG 132
6.2.1 Formale und temporäre Analyse 135
6.2.2 Analyse der (Zwischenabschluss-)Prüfung 137
6.2.3 Analyse nach den Bestimmungen des BörseG 138
6.2.4 Analyse nach den Bestimmungen von IAS 34 146
6.3 ZUSAMMENFASSENDES UNTERSUCHUNGSERGEBNIS 157
7. CONCLUSIO 161
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 164
ABBILDUNGSVERZEICHNIS 166
TABELLENVERZEICHNIS 167
LITERATURVERZEICHNIS 168
ANHANG 174

Textprobe:

Kapitel 3.2.3, Rechtsetzung in der Europäischen Union:

Das Ziel der EU war die Harmonisierung der Rechnungslegung in den Mitgliedstaaten durch die Entwicklung von Rechnungslegungsvorschriften und nicht die Schaffung einheitlicher Rechnungslegungsregeln. Die rechtliche Grundlage dazu ist die Förderung des Grundprinzips der Niederlassungsfreiheit. In den 1970er und 1980er Jahren wurden die 4. EG-Richtlinie (Bilanzrichtlinie) und die 7. EG-Richtlinie (Konzernrichtlinie) erlassen, doch es stellte sich heraus, dass diese Rechtsetzungsmittel ein viel zu wenig stringentes Rechnungslegungssystem boten. Ein Grund dafür liegt im Kompromisscharakter von Richtlinien und in der großen Zahl an Wahlrechten. Dadurch erhielten die Mitgliedstaaten und Unternehmen einen so großen Spielraum, dass der Anspruch nach einer Vereinheitlichung nicht erfüllt werden konnte.

Das Hauptproblem besteht in dem schwerfälligen, formalen Rechtsetzungsverfahren für den Beschluss einer Richtlinie und die oft zögernde Umsetzung in den Mitgliedstaaten. Der Einsatz des Komitologieverfahrens konnte ebenfalls nicht alle Probleme lösen. Nach gescheiterten Versuchen einer gegenseitigen Anerkennung der Rechnungslegung mit den USA, bemühte sich die EU, Einfluss in den Standardsetting-Prozess des damaligen IASC zu nehmen. Jedoch auch hier wurde der Kompromisscharakter deutlich. Ab 1994 verfolgte die Europäische Union im Rechtsetzungsprozess für eine einheitliche Rechnungslegung eine neue Strategie, indem der Harmonisierungsprozess des IASC gewürdigt und eine stärkere Involvierung der EU bei der Entwicklung von IFRS gefordert wurde. Für europäische Unternehmen mit internationaler Ausrichtung sollte die Möglichkeit geschaffen werden, einen international anerkannten Abschluss zu legen, ohne einen weiteren Abschluss aufgrund der Richtlinien und nationalen Bestimmungen aufstellen zu müssen. Dadurch schlug sich die EU auf die Seite von IFRS und sprach sich gegen die US-GAAP aus.

Die EU versuchte mit dieser Strategie sicherzustellen, dass die IFRS auch mit den bestehenden Richtlinien im Einklang stehen, und ab 1996 lässt sich auch dieser Einfluss in einigen beschlossenen IFRSStandards erkennen. In der Folge beschäftigte sich die Europäische Kommission mit den Auswirkungen der Globalisierung der Kapitalmärkte, was u.a. im Financial Services Action Plan 1999 festgehalten wurde. Darin ist die Modernisierung der Rechnungslegung enthalten, die für eine größere Transparenz sorgen sollte. Detailvorschläge dazu enthält der sog. Lamfalussy Bericht, der 2001 veröffentlicht wurde, u.a. mit dem Vorschlag zur Übernahme der IFRS.

Dieser Bericht empfiehlt weiters die Änderung des formalen Verfahrens der Regulierung, nämlich die verstärkte Verwendung von Verordnungen, die eine direkte rechtliche Wirkung aufweisen. Detailbestimmungen sollten durch eigene Komitees und das Komitologieverfahren erfolgen. Der Bericht wurde mit großer Zustimmung vom Europäischen Rat und dem Parlament angenommen. Nachdem im Jahr 2000 die IFRS von der International Organization of Securities Commissions (IOSCO) anerkannt wurden, schlug die EU vor, von allen börsenotierten Unternehmen in der EU eine verpflichtende Aufstellung der Konzernabschlüsse ab 2005 nach IFRS zu verlangen. Dies mündete 2002 in der IAS-Verordnung. Zusätzlich wurden infolge der kapitalmarktgetriebenen Entwicklung in der Rechnungslegung weitere Richtlinien, zB die Fair Value-Richtlinie im Jahr 2001 und die Modernisierungsrichtlinie im Jahr 2003 verabschiedet. Die verpflichtende Anwendung von IFRS wird durch das sog. Endorsement-Verfahren begleitet, welches nun erläutert wird.

Arbeit zitieren:
Stieber, Robert Mai 2007: Interim Financial Reporting österreichischer kapitalmarktorientierter Unternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Interim Financial Reporting, Österreich, Rechnungslegung, IAS 34, Berichterstattung

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