Interessenkonflikt zwischen Shareholdern und Bondholdern?
- Art: Studienarbeit
- Autor: Jürgen Schwenk
- Abgabedatum: Februar 2000
- Umfang: 37 Seiten
- Dateigröße: 3,2 MB
- Note: 1,5
- Institution / Hochschule: Berufsakademie Heidenheim Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-3010-8
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-3010-8 P - ISBN (CD) :978-3-8324-3010-8 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Schwenk, Jürgen Februar 2000: Interessenkonflikt zwischen Shareholdern und Bondholdern?, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Shareholder Value, Finanzierung, Stakeholder, Unternehmensführung
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Studienarbeit von Jürgen Schwenk
Gang der Untersuchung:
Der erste Abschnitt beschreibt und zeigt aktuelle Veränderungen bei der Finanzierung der Unternehmen auf und verdeutlicht damit, daß die Unternehmensführung immer komplexer wird.
Im zweiten Kapitel wird die Argumentationsbasis für den weiteren Verlauf dieser Arbeit geschaffen. Zunächst wird der Begriff „Stakeholder“ erklärt. Im Anschluß folgt eine kurze Beschreibung des Stakeholder Konzeptes. Danach erfolgt eine Hinführung zur Sicht- und Denkweise der Anleihebesitzer und Aktionäre sowie eine Beschreibung der beiden Modelle, des Bondholder und des Shareholder Value Ansatzes.
Nach der Skizzierung dieser Grundannahmen werden im dritten Kapitel Unternehmensentscheidungen aus dem Finanzbereich und dem operativen Bereich betrachtet. Anhand der Diskussion, inwiefern sich dies auf die unterschiedlichen Interessen der beiden Gruppen auswirkt, sollen eventuelle Interessenunterschiede diskutiert werden. Hier werden zunächst Fälle untersucht, die mit einer Senkung der Kapitalkosten verbunden sind. Dies sind zum einen, aus dem Blickwickel der Bondholder und Shareholder diskutiert, unterschiedliche Formen der Kapitalbeschaffung. Bei der vorliegenden Arbeit beschränkt sich dies auf die Betrachtung, wie sich eine Fremd- und Eigenkapitalfinanzierung auswirkt; Mischkapital, z.B. in Form von Genußscheinen, Wandelanleihen usw. bleibt unberücksichtigt. Andererseits wird überprüft, welche Bedeutung eine gute Bonität und damit verbunden ein positives Rating für das Unternehmen hat und welche Forderungen in diesem Zusammenhang die Bondholder und Shareholder an das Unternehmen stellen.
Unternehmensentscheidungen des operativen Geschäfts bilden im folgenden die Grundlage für die differenzierte Betrachtung. Es wird diskutiert, wie sich eine Fokussierung auf Forschung und Entwicklung auswirkt. Im Anschluß daran erfolgt eine Beschreibung, welche Hoffnungen die beiden Anspruchsgruppen durch Fusionen und Übernahmen haben. Im folgenden wird untersucht, welcher Nutzen sich aus kurzfristigen Kostenmanagement-Programmen ergeben kann. Nachdem nun die wichtigsten operativen und finanziellen Möglichkeiten zur Kostensenkung diskutiert wurden, soll nun dargelegt werden, wie das Unternehmen mit einem erwirtschafteten Gewinn aus Sicht der beiden Stakeholdergruppen umgehen soll. Hier erfolgt eine spezielle Erörterung, welche Folgen Dividendenerhöhungen und Aktienrückkäufe nach sich ziehen.
Schließlich soll das vierte Kapitel unter Berücksichtigung der Ergebnisse des dritten Kapitels die Frage beantworten, ob es zwischen den Shareholdern und Bondholdern zwangsläufig einen Interessenkonflikt geben muß, oder ob zwischen diesen beiden Gruppen von Stakeholdern weitgehend Einigkeit darüber besteht, wie das Unternehmen zu führen ist.
Inhaltsverzeichnis:
| INHALTSVERZEICHNIS | II | |
| VERZEICHNIS DER ABBILDUNGEN UND TABELLEN | III | |
| ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS | IV | |
| 1. | Einführung | 1 |
| 1.1 | Problemstellung | 1 |
| 1.2 | Vorgehensweise | 2 |
| 2. | Stakeholder, Shareholder und Bondholder | 3 |
| 2.1 | Das Stakeholder Konzept | 3 |
| 2.2 | Der Bondholder Ansatz | 4 |
| 2.3 | Der Shareholder Value Ansatz | 5 |
| 3. | Analyse möglicher Interessenunterschiede | 7 |
| 3.1 | Unternehmensentscheidungen im Finanzbereich | 7 |
| 3.1.1 | Interessenunterschiede bei der Kapitalbeschaffung | 7 |
| 3.1.1.1 | Interessenunterschiede bei Eigenkapitalbeschaffung | 7 |
| 3.1.1.2 | Interessenunterschiede bei Fremdkapitalbeschaffung | 9 |
| 3.1.2 | Änderungen von Bonität und Rating | 10 |
| 3.2 | Einflußmöglichkeiten auf das operative Geschäft | 11 |
| 3.2.1 | Interessenunterschiede bei Forschung und Entwicklung | 11 |
| 3.2.2 | Interessenunterschiede bei Fusionen und Übernahmen | 12 |
| 3.2.3 | Interessenunterschiede bei Kostenmanagement-Programmen | 14 |
| 3.3 | Möglichkeiten der Gewinnverwendung | 16 |
| 3.3.1 | Interessenunterschiede bei Dividendenerhöhungen | 16 |
| 3.3.1 | Interessenunterschiede bei Aktienrückkaufprogrammen | 17 |
| 4. | Fazit | 19 |
| 5. | ANHANG | 22 |
| 5.1 | Abbildungen | 22 |
| 5.2 | Tabellen | 27 |
| LITERATURVERZEICHNIS | 28 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832430108
Arbeit zitieren:
Schwenk, Jürgen Februar 2000: Interessenkonflikt zwischen Shareholdern und Bondholdern?, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Shareholder Value, Finanzierung, Stakeholder, Unternehmensführung



