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Interdependenz von Musik- und Modetrends

Eine Analyse unter marketing-strategischen Gestaltungsoptionen aus der Perspektive der BMG Entertainment

Interdependenz von Musik- und Modetrends
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Antje Fallen
  • Abgabedatum: September 1999
  • Umfang: 156 Seiten
  • Dateigröße: 95,1 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Worms Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4486-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4486-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4486-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Fallen, Antje September 1999: Interdependenz von Musik- und Modetrends, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Jugend, Lifestyle, Marketing, Mode, Musik

Diplomarbeit von Antje Fallen

Einleitung:

In Zeiten von illegalen Musiktauschbörsen im Internet sucht die Musikindustrie den verstärkten Zugang zum Musikkonsumenten wie auch nach neuen Wegen der Vermarktung. Musik und Mode stellen durch ihren kommunikativen Charakter schon immer Mittel zur Selbstinszenierung und zur Demonstration der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe dar. Die Trenddynamik kommt diesen Konsumentenbedürfnissen auf der Suche nach Identität und dem eigenen Lifestyle entgegen. Im Marketing wird daher die Musik in verstärktem Maße zur emotionalen Beeinflussung des Konsumenten eingesetzt, wobei dem Musikkünstler als Platzhalter erträumter Lifestyle-Ideale besondere Bedeutung zukommt.

Die Arbeit beleuchtet die Abhängigkeit von Musik und Modetrends, um somit auf einen möglichen Einfluss der Musik auf die Trendgestaltung der Modeprodukte schließen zu können und Handlungsempfehlungen im operativen wie auch strategischen Marketingbereich zu geben.

Gang der Untersuchung:

In Teil 1 auf das Phänomen „Trend“ eingegangen, dessen Anspruch es ist, einen gesellschaftlichen Wertewandel einzuleiten. Dabei wird insbesondere die Dimension der Trendforschung als Informationsdienstleistung für das Marketing und das Unternehmen kritisch betrachtet. Dieser Teil endet mit Ausführungen zur Szene-Relevanz von Trends hinsichtlich der Veränderung von Verhalten und Einstellungen.

Teil 2 beinhaltet zunächst eine begriffliche Abgrenzung der drei Dimensionen eines Modetrends. Anschließend erfolgt die Erklärung individueller Unterschiede des vestimentären Verhaltens bei Mode. Auf dieser Basis wird dann eine Analyse zur Durchsetzung eines Modetrends in der Gesellschaft anhand der Modetheoriemodelle vorgenommen.

In Teil 3 wird diskutiert, inwieweit die Musik als kommunikationspolitisches Instrument eine Anwendung im Marketing findet. Abrissartig wird, anhand von klassischen und neuen Werbewirkungsmodellen, die Musik zur Beeinflussung des Konsumenten dargestellt. Dabei wird insbesondere auf das emotionale Erleben der Werbemaßnahmen mit Musik abgehoben.

Der empirische Teil 4 wird durch eine grundlegende Systematisierung interdependenter Alternativen zur Trendgenerierung eingeleitet. Den inhaltlichen Schwerpunkt bilden dann die Konzipierung, Durchführung und Auswertung der empirischen Analyse. Dabei wird zunächst die Konzeption erläutert, die Unternehmen aus dem Bereich der Modewirtschaft hinsichtlich ihrer Auffassung zum Zusammenhang von Musik und Modetrends zu befragen. Nach einigen Anmerkungen zum Untersuchungsverlauf folgt eine detaillierte Auswertung der gegebenen Antworten. Die Ergebnisse werden dabei im Sinne der Befragungskonzeption zunächst themenbezogen vorgestellt. Anschließend erfolgt die Zusammenfassung der Ergebnisse.

Zum Abschluss der Arbeit erfolgt in Teil 5 eine konkrete Handlungsempfehlung zur strategischen Marketingplanung. Diese bezieht sich auf die betriebswirtschaftliche Einordnung der Ergebnisse zur Interdependenz von Musik und Modetrends und auf die sinnvolle Akquisition seitens der Musikwirtschaft bei der Modeindustrie. Hierbei wird insbesondere ein Handlungsansatz in den Vordergrund gestellt, wodurch eine langfristige Zusammenarbeit zwischen den beiden Branchen vorgestellt wird.

Abschließend erfolgt eine Gesamtbetrachtung, in der die Hauptergebnisse der Arbeit noch einmal zusammengefasst werden und darüber hinaus eine abschließende Reflexion für BMG Entertainment vorgenommen wird.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis 5
Abkürzungsverzeichnis 7
Einleitung 8
1. Trends - Ausdruck des gesellschaftlichen Wertewandels 10
1.1 Grundlagen zum Trendverständnis 10
1.2 Das Trendverständnis im Unternehmen 15
1.3 Die Rolle der Trendforschung im Marketing 16
1.3.1 Trendkommunikation 18
1.3.2 Trendrelevanz der Szenen 19
1.3.3 Jugendszenen 20
1.4 Kritische Würdigung der Trendforschung 22
2. Rahmenbedingungen des Modekonsums 24
2.1 Begriff und Inhalt der Mode 24
2.1.1 Stil, Mode und Modeerscheinung 25
2.1.2 Die Modekonsumenten 27
2.2 Motive modischen Verhaltens 27
2.2.1 Mode und Lifestyle 27
2.2.2 Mode und Selbstinszenierung 29
2.3 Modetheoriemodelle 30
2.3.1 Trickle-Down-Modell nach Simmel 30
2.3.2 Diffusionsmodell 31
2.3.3 Virulenzmodell 33
2.3.4 Rolle der Meinungsführer 34
3. Musik als kommunikationspolitisches Marketinginstrument in der Modebranche 36
3.1 Zum Begriff der Musik 36
3.2 Arten von Musik 37
3.3 Wirkungsweise von Musik 37
3.4 Rahmenbedingungen des Musikkonsum 39
3.4.1 Konsumverhalten bei Musik 40
3.4.2 Konsumentenstruktur . 41
3.5 Musik als kommunikationspolitisches Marketinginstrument 42
3.5.1 Formen und Funktionen von Musik in der Werbung 43
3.5.2 Die Rolle der Musik in klassischen Werbewirkungsmodellen 45
3.5.2.1 Markenpositionierung durch Musik 46
3.5.2.2 Imageaufbau und Imagetransfer mit Musik 48
3.5.2.3 Steuerung der Markenaktualität durch Musik 50
3.5.2.4 Musik zur Verkaufsförderung am Point of Sale 52
3.5.3 Die Rolle der Musik in neuen Werbewirkungsmodellen 54
3.5.3.1 Musiksponsoring 54
3.5.3.2 Event-Marketing 58
3.6 Exkurs: Sport und Musik 59
4. Analyse zur Interdependenz von Musik und Modetrends 61
4.1 Systematisierung interdependenter Alternativen zur Trendgenerierung 61
4.2 Rolle und Einflußnahme des Künstlers auf Modetrends 63
4.3 Empirische Analyse zur Interdependenz von Musik und Modetrends 67
4.3.1 Zielsetzung und Erhebungstechnik 67
4.3.2 Fragebogenstruktur 67
4.3.3 Auswahl der Befragungspartner 70
4.3.4 Anmerkungen zum Verlauf der Befragung und zu den befragten Unternehmen 71
4.4 Analyse der empirischen Ergebnisse 71
4.4.1 Grundpositionen der Unternehmen der Modewirtschaft 71
4.4.1.1 Selbsteinschätzung des Hauptaktivitätsfeldes und des persönlichen Aufgabenschwerpunkts 72
4.4.1.2 Einschätzung des Produktcharakters 73
4.4.1.3 Marktbearbeitung 73
4.4.1.4 Zielgruppentypologien 74
4.4.1.5 Kaufkriterien der Zielgruppe 76
4.4.1.6 Gruppennormen der Kundengruppe 77
4.4.1.7 Bedeutung des Kaufverhaltens jugendlicher Zielgruppen 78
4.4.1.8 Rolle der Peer-Gruppe beim Modekauf 79
4.4.2 Bedeutung der Trendforschung für das Modeunternehmen 80
4.4.2.1 Bedeutung und Ablauf der Trendforschung im Unternehmen 80
4.4.2.2 Merkmale eines Modetrends 81
4.4.2.3 Eigenständiges Erzeugen von Modetrends 82
4.4.2.4 Bedeutung der Trendsetter für die Produkte 83
4.4.3 Interdependenz von Musik und Modetrends 84
4.4.3.1 Abhängigkeit von Musik und Mode 84
4.4.3.2 Musikpräferenzen der Zielgruppe 85
4.4.3.3 Einsatz von Musik im Werbespot 86
4.4.3.4 Einsatz von Event-Marketing 87
4.4.3.5 Entscheidungsverhalten beim Einsatz von Musik 88
4.4.3.6 Gestaltung der Kollektionen 89
4.4.3.7 Einfluss von Musiktrends auf die Gestaltung der Modeprodukte 89
4.4.3.8 Einfluss von Musikfaktoren auf Modetrends 90
4.4.4 Wirkung des Einsatzes von Musik und Künstlern 91
4.4.4.1 Mitgestaltung des Erscheinungsbildes des Künstlers 92
4.4.4.2 Einstufung der Starmerkmale 92
4.4.4.3 Gemeinsamkeiten zwischen Starimage und Kollektionen 93
4.4.4.4 Simultane Trendgenerierung 93
4.5 Zusammenfassung der Ergebnisse 94
5. Strategische Handlungsempfehlung 97
5.1 Handlungsempfehlung zur strategischen Marketingplanung zwischen der Mode- und der Musikindustrie 97
5.2 Wettbewerbsvorteile als Argumentationsgrundlage zur strategischen Handlungsempfehlung 97
5.3 Simultaneous Trend Development (STD) als Quelle strategischer Wettbewerbsvorteile 99
5.3.1 Argumentationsgrundlage zur Akquisition der Modebranche 100
5.3.1.1 Ablauf des STD 102
5.3.1.1.1 Simultane Zielgruppenbestimmung 104
5.3.1.1.2 Simultane Entwicklung eines Trendthemas mit Lead Usern 106
5.3.1.1.3 Entwicklung oder Auswahl eines Künstlers/einer Gruppe als Trendsetter 107
5.3.1.1.4 Kooperative Kommunikationsstrategie 108
5.3.1.1.5 Wirkungsmessung des STD 110
5.3.2 Potentiale des Simultaneous Trend Development 113
5.3.3 Risiken des Simultaneous Trend Development 114
5.4 Operativer Ansatz einer Konzeptidee 115
6. Schlussbetrachtung 117
Anhang 121
Literaturverzeichnis 138

Arbeit zitieren:
Fallen, Antje September 1999: Interdependenz von Musik- und Modetrends, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Jugend, Lifestyle, Marketing, Mode, Musik

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