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Interaktive Gestaltung von Web-Seiten im Internet

Eine empirische Analyse über Marketing im Internet am Beispiel ausgewählter Hochschulen

Interaktive Gestaltung von Web-Seiten im Internet
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Harald Redler
  • Abgabedatum: August 1997
  • Umfang: 88 Seiten
  • Dateigröße: 681,0 KB
  • Note: 2,3
  • Institution / Hochschule: Universität Kassel Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4746-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4746-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4746-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Redler, Harald August 1997: Interaktive Gestaltung von Web-Seiten im Internet, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Hochschule, Emperie, Online-Marketing, Internet, Universität

Diplomarbeit von Harald Redler

Einleitung:

Das rasante Wachstum des Internet stößt aufgrund der neuen Vermarktungsmöglichkeiten in weiten Bereichen der Wirtschaft auf großes Interesse. Noch zu Beginn dieses Jahrzehnts galt das weltumspannende Computerwerk als reines Wissenschaftsnetz, fernab jeder Kommerzialisierung.

Ein grundlegender Wandel der Nutzungsinteressen resultierte insbesondere durch die Einführung des World Wide Web, das infolge seiner bedienungsfreundlichen Benutzeroberfläche und der Möglichkeit der Integration von Graphiken, akustischen Signalen und Videosequenzen zu einer revolutionären Neuerung avancierte. Das Internet wird somit in zunehmenden Maße von Unternehmen als Werkzeug zur Umsetzung neuer Marketingstrategien genutzt.

Die Attraktivität des World Wide Web läßt sich vor allem daher ableiten, daß es große Institutionen des öffentlichen und wirtschaftlichen Sektors schon fast als unumgängliche Pflicht betrachten, mit eigenen Seiten im Netz ihre spezifischen Informationen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Auf dem wissenschaftlichen Sektor sind bisher die Hochschulen in den USA bei der Nutzung des Internet führend, da dort der flächendeckende Einsatz des Netzes bereits einige Jahre früher eingeführt wurde. Auch in Europa und an den deutschen Hochschulen werden die Seiten im World Wide Web mittlerweile immer stärker ausgebaut und bieten allgemeine Informationen über die Fakultät und die Lehrstühle an.

Im Gegensatz zu den erwerbswirtschaftlichen Unternehmen liegen bei den im Internet vertretenen Hochschulen in erster Linie keine kommerziell motivierten Ziele zugrunde, wodurch der Marketinggedanke bisher eher vernachlässigt wird. Vor dem Hintergrund sich ändernder Rahmenbedingungen wird Marketing allerdings auch für Hochschulen eine zunehmend größere Rolle spielen und die professionelle Integration des Kommunikationsmediums Internet fordern.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Zielsetzung 2
1.3 Aufbau der Arbeit 2
2. Die Kommunikationsfähigkeit als Marketingvoraussetzung für Hochschulen 4
2.1 Der Marketinggedanke für Hochschulen 4
2.2 Wandel der Umweltbedingungen 5
2.3 Öffentlichkeitsarbeit als Kommunikationsziel 7
2.4 Die Kommunikationsinstrumente der Öffentlichkeitsarbeit 10
3. Empirische Analyse der Universitäten im Internet 12
3.1 Die Hochschulen des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften 12
3.2 Inhaltliche Gestaltung 13
3.2.1 Vergleich des Informationsangebotes der Universitäten 13
3.2.1.1 Abgrenzung des Programms 15
3.2.1.2 Die relevanten Informationsangebote 17
3.2.1.3 Zielgruppenspezifische Informationsangebote 19
3.2.1.4 Anzahl der relevanten Informationsangebote an den Universitäten 22
3.2.1.5 Wer ist für die Web-Seiten Gestaltung verantwortlich? 26
3.2.2 Die Homepages der Lehrstühle 28
3.2.2.1 Das Angebot BWL-orientierter Lehrstühle 29
3.2.2.2 Vergleich der Universitäten bei der Präsentation der Lehrstühle 32
3.2.2.3 Nicht aktiv abrufbare Seiten im Netz 34
3.2.2.4 Umfang der Lehrstuhlinhalte 37
3.2.2.5 Kommunikation per E-Mail 43
3.2.2.6 Kreative Elemente 44
3.2.2.7 Vergleich der Hochschulen bei der Gestaltung des Lehrstuhlumfangs 45
3.2.2.8 Das E-Mail Angebot der Hochschulen 47
3.3 Optische Gestaltung der Web-Seiten 48
3.3.1 Bewertungskriterien 49
3.3.1.1 Der Gesamteindruck 50
3.3.1.2 Übersichtlichkeit des Angebotes 51
3.3.1.3 Orientierungshilfen 52
3.3.1.4 Die graphische Gestaltung 52
3.3.1.5 Aufbaudauer der Seiten 53
3.3.1.6 Das Datum der letzten Aktualisierung 53
3.3.1.7 Baustellen im Netz 54
3.3.2 Wirtschaftswissenschafts-Homepages 54
3.3.2.1 Der Gesamteindruck der Homepages im Fachbereich 55
3.3.2.2 Übersichtlichkeit 57
3.3.2.3 Navigierende Links 57
3.3.2.4 Graphische Gestaltung 58
3.3.2.5 Das Datum der letzten Aktualisierung 59
3.3.3 Die Lehrstühle 61
3.3.3.1 Der Gesamteindruck der Lehrstuhl-Homepages 61
3.3.3.2 Übersichtlichkeit 62
3.3.3.3 Die navigierenden Links 63
3.3.3.4 Graphische Gestaltung 64
3.3.3.5 Aktualisierungsangaben 67
3.3.3.6 Baustellen 68
3.4 Rückblickende Vergleiche 70
4. Schlußbetrachtung 72
Literaturverzeichnis 74
Quellenverzeichnis 79

Automatisiert erstellter Textauszug:

3.2.2.3 Nicht aktiv abrufbare Seiten im Netz Neben der realen Online-Präsenz gibt es an den Hochschulen auch noch Bereiche, die zwar im Lehrprogramm erscheinen, bisher aber noch nicht durch einen Link aufgerufen werden können und daher für den Besucher jener Web-Seiten wertlos sind, insofern er an deren Inhalten interessiert ist und nicht bloß deren Existenz im allgemeinen Lehrprogramm überprüfen will. Insgesamt konnten sechs Hochschulen gefunden werden, die im Internetangebot der Fachrichtung BWL Lehrstühle angeben, auf die der Web-Seiten Besucher nicht aktiv zugreifen kann. Derartig passive, noch nicht im Netz befindliche, aber im Programm aufgezählte Lehrangebote treten an folgenden Hochschulen mit der genannten Häufigkeit auf: [...]

sich jede der Hochschulen zum Ziel gesetzt hat, möglichst alle Bereiche abzudecken, sondern durch Schwerpunktsetzung die eigenen Kompetenzen zu akzentuieren. Um jedoch die Zielsetzung der Hochschulen in Punkto Lehrinhalte definitiv zu erfahren, wäre hier eine eigenständige empirische Untersuchung angemessen, was allerdings nicht Gegenstand dieser Arbeit sein soll. Im Anschluß an die oben genannten Hochschulen mit ausführlichem Angebot, folgen sechs Studienorte mit jeweils 6-9 Lehrstuhlvorstellungen, die das Mittelfeld bilden. Eine nur beschränkte Auswahl hingegen bieten Witten/Herdecke und Wuppertal mit jeweils nur drei anwählbaren Rubriken der Lehrinhalte. Nachdem die Universität Bremen bereits bei der Vorstellung der Informationsangebote des Fachbereichs eben durch das Fehlen jener Informationen negativ aufgefallen ist, entpuppt sich bei dieser Untersuchung auch Oldenburg als äußerst rückständige Universität, was die Innovationsfähigkeit im Internet betrifft, da auch sie durch die Abwesenheit adäquater Informationen glänzt und keines der hier ansässigen Institute vorstellt. [...]

Abb. 8: Anzahl der vorgestellten Lehrstühle an den Hochschulen Als Spitzenreiter präsentiert sich im Rahmen dieser Analyse der Studienort Duisburg, dem es gelungen ist, 13 von 20 (somit 65 %) der betriebswirtschaftlich ausgerichteten Disziplinen im Internet vorzustellen. Als relativ ausführlich ist ferner das Programm der Hochschulen in Hohenheim mit elf sowie in Hannover und Augsburg mit jeweils zehn BWL-Fächern zu bewerten. Das sind immerhin fünf Hochschulen, denen es gelungen ist, zumindest 50 % oder mehr aller im Netz befindlichen Lehrbereiche der BWL in ihr Programm zu integrieren, was insofern beachtlich erscheint, als daß man bestimmt nicht davon ausgehen kann, daß [...]

Arbeit zitieren:
Redler, Harald August 1997: Interaktive Gestaltung von Web-Seiten im Internet, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Hochschule, Emperie, Online-Marketing, Internet, Universität

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