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Interaktionspädagogische Arbeit mit Jugendlichen

Grundlagen und konzeptionelle Überlegungen

Interaktionspädagogische Arbeit mit Jugendlichen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Doris Dörschmann
  • Abgabedatum: Oktober 1996
  • Umfang: 84 Seiten
  • Dateigröße: 5,7 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Hochschule Zittau/Görlitz (FH), Standort Görlitz Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1604-1
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1604-1 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1604-1 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Dörschmann, Doris Oktober 1996: Interaktionspädagogische Arbeit mit Jugendlichen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Interaktionsspiele, soziales Lernen, Interaktionspädagogik, Gruppenspielaktivitäten, Spielpädagogik

Diplomarbeit von Doris Dörschmann

Einleitung:

Mit der vorliegenden Arbeit habe ich den Versuch unternommen, Grundlagen und Konzepte für interaktionspädagogische Arbeit mit Jugendlichen aufzuzeigen. Interaktionspädagogik läßt sich in den relativ umfassenden Bereich des Begriffs "Soziales Lernen" einordnen. Interaktionsspiele gelten als eine bedeutende Methode der Interaktionspädagogik, und von besonderem Interesse sind deren Möglichkeiten, soziales Lernen anzuregen. Deshalb habe ich interaktionspädagogische Arbeit vor allem im Hinblick auf die Anwendung von Interaktionsspielen betrachtet. Erst in jüngerer Zeit hat es sich mit der Entwicklung einer eigenständigen Spielpädagogik durchgesetzt, Spiele im Rahmen eines methodischen Ansatzes gezielt und geplant für die Jugendarbeit zu nutzen. Ausgehend von einer Betrachtung über Spiel und Spielpädagogik nähere ich mich der Thematik Interaktionspädagogik und Interaktionsspiel. Mein eigener Hintergrund zur Auseinandersetzung mit diesem Thema besteht darin, daß ich bei meiner beruflichen Tätigkeit, zuerst bei Fortbildungsseminaren, in den Jahren seit 1989 immer öfter mit Interaktionsspielen und deren Anwendung konfrontiert wurde. Mitunter haben mich diese Interaktionsspiele und die mit ihnen verbundenen Gruppenprozesse regelrecht fasziniert. In den zurückliegenden zwei Jahren habe ich selber mit Berufskolleginnen und Berufskollegen und darüberhinaus als Gruppenleiterin mit Jugendgruppen auf diesem Gebiet gearbeitet. Die theoretischen Grundlagen für diese Arbeit zu erforschen, um damit bessere Handlungskompetenzen zu erwerben, hat mich zu diesem Thema inspiriert. Der verantwortliche Umgang mit Interaktionsspielen in der Gruppenarbeit ist ein Anliegen der vorliegenden Schrift. Ich mußte Lust und Mut aufbringen, über meine eigenen Erfahrungen mit Interaktionsspielen in Gruppen nachzudenken. Indem ich mich damit auseinandersetze, erhoffe ich mir eine wachsende Fähigkeit, in mich hineinzuschauen und zu verstehen, was in mir geschieht und damit auch andere besser zu verstehen, um in der Gruppenarbeit das zu tun, was unter Berücksichtigung aller Zusammenhänge richtig und sinnvoll ist und was ich vor mir selbst und den anderen verantworten kann. Gerade in der heutigen Zeit erachte ich es als wichtig, soziales Lernen in der Gruppenarbeit auszuweiten. Dafür ist eine persönliche Qualifikation von mir als Gruppenleiterin erforderlich.

Inhaltsverzeichnis:

1. Vorwort 1
2. Spiel und Spielpädagogik 2
2.1. Das Spiel - einige theoretische Ansätze 2
2.2. Gegenstand des Spiels 7
2.3. Spielpädagogik - Aufgaben und Bereiche 8
2.4. Spielpädagogik - ein pädagogischer Ansatz in der Jugendarbeit 12
3. Interaktionspädagogik 14
3.1. Theoretische Aspekte 14
3.2. Interaktion und soziales Lernen 17
3.3. Interaktionsspiele in Gruppen - Ziele und Methoden 20
3.4. Zu den Begriffen "Spiele" und "Übungen" und "Gruppenleiter" bzw. "Gruppenleiterin" 23
4. Zur Lebenswelt Jugendlicher 24
4.1. Jungsein in der heutigen Gesellschaft 24
4.2. Spezifische Entwicklungsaufgaben in der Phase des Jugendalters 27
4.3. Bedeutung des Jugendalters für interaktionspädagogische Aktivitäten 30
4.3.1. Spiel und Jugendalter 30
4.3.2. Möglichkeiten und Vorteile von Interaktionsspielen 32
5. Entwurf eines Handlungskonzeptes für die Praxis des Gruppenspiels 35
5.1. Planungsgesichtspunkte für den Einsatz von Interaktionsspielen 35
5.1.1. Konzepterarbeitung anhand von Gesichtspunkten 36
5.1.2. Regelkreis zur Analyse des Bedingungsgefüges von 'Spielaktivitäten 37
5.1.3. Das "Berliner Modell" 38
5.2. Grundregeln der Spielanleitung 40
5.3. Reflexion, Auswertung und Feedback 41
5.4. Verhalten und Qualifikation der Gruppenleiterin bzw. des Gruppenleiters 43
5.4.1. Akzeptanz, Empathie und Kongruenz 44
5.4.2. Vitaler, pädagogischer und didaktisch-methodischer Bereich 45
5.5. Unterscheidung von Interaktionsspielen nach ihren Lernfeldern 47
5.6. Praxisbeispiel 50
6. Grenzen der Interaktionsspiele 52
7. Umgang mit Interaktionsproblemen 55
8. Schlußbemerkung 56

Arbeit zitieren:
Dörschmann, Doris Oktober 1996: Interaktionspädagogische Arbeit mit Jugendlichen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Interaktionsspiele, soziales Lernen, Interaktionspädagogik, Gruppenspielaktivitäten, Spielpädagogik

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