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Interactive Information and Interface Design

Interactive Information and Interface Design
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Nils Müller
  • Abgabedatum: Februar 2001
  • Umfang: 96 Seiten
  • Dateigröße: 3,8 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Wedel Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-3215-7
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-3215-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-3215-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Müller, Nils Februar 2001: Interactive Information and Interface Design, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Storyboard, Interaktion, Navigation, Architektur, Design

Diplomarbeit von Nils Müller

Problemstellung:

Unternehmen aus verschiedenen Bereichen haben die Entwicklung von Internetangeboten in ihr Dienstleistungsportfolio aufgenommen. Dazu gehören vorrangig Kreativ- und Internetagenturen, Unternehmensberatungen und IT-Systemhäuser. Diese Unternehmen müssen sich dadurch auszeichnen, dass sie ein ganzheitliches Know-How mit Skills in den Bereichen Consulting, Agentur und IT-Services aufweisen. Die notwendigen Skills verteilen sich folgendermaßen:

Die Gruppe der Internetagenturen hat diesen Trend frühzeitig erkannt und umgehend Skills im Technik- und später auch Beratungsumfeld aufgebaut. Die Beratungsunternehmen haben Agenturen aufgekauft und sind intensive Partnerschaften eingegangen, um fehlendes Know-how möglichst schnell zu erlangen. Um eine erfolgreiche Zusammenarbeit der genannten Parteien zu ermöglichen, ist ein gemeinsames Verständnis des Entstehungsprozesses von Internetangeboten notwendig. Sämtliche beteiligte Partner sollten eine einheitliche Leitlinie verfolgen, die allen bekannt ist und damit einen großen Teil zum Projekterfolg beitragen kann.

Der Trend zum Internet Full-Service Anbieter bringt die Notwendigkeit mit sich, alle Sichten und Phasen im Entstehungsprozess zu überblicken. Dabei lassen sich folgende Sichtweisen unterscheiden: Business view, Service view, Interactive/ Creative view und Technologie view. Eine zusätzliche Herausforderung stellt der rasante technologische Fortschritt dar. Dieser verleitet oft dazu, unüberlegt neue Technologien aufzugreifen, ohne diese in einen ganzheitlichen Kontext einzuordnen und sich über einen konkreten Nutzen während der strategischen Planung im Klaren zu sein.

In diesem Zusammenhang wird es notwendig, ein Hilfsmittel anzubieten, welches ganzheitlich alle Schritte der Integration auf allen Ebenen in ein Modell einbettet. Das entwickelte Phasenmodell „eIntegration“ trägt dazu bei, alle wichtigen Schritte im Entstehungsprozess zu überblicken. Die vorliegende Arbeit stellt dieses mögliche Phasenmodell vor und berücksichtigt die vier genannten Sichten. Hierbei wird ein Schwerpunkt auf die Ebene des Creative- und Service view gesetzt. Dennoch werden die zugrundeliegende Technologie und eine strategische und betriebswirtschaftliche Planung als notwendige Prämissen vorausgesetzt. Im Rahmen dieser Arbeit wird ausdrücklich auf den Bezug zu aktuellen Technologien aufgrund ihrer fortlaufenden Entwicklung verzichtet. Des weiteren werden Projektmanagementmethoden und –tools nicht weiter beschrieben, da sich die Arbeit auf konzeptionelle Fragestellungen konzentriert und organisatorische Rahmenbedingungen ausklammert. Das eIntegration-Modell ist angelehnt an die klassischen Phasen der Softwareentwicklung. Diese sind allgemein bekannt und fügen sich komfortabel in den klassischen Projektplanungsprozess ein. Die Struktur des Phasenmodells stellt sich folgendermaßen dar:

Während der Analysephase veranschaulicht eine Kunden- und Konkurrenzanalyse die Situation des Umfelds, in dem das Internetangebot positioniert wird. Für die inhaltliche Gestaltung des Internetangebotes dienen relevante und verwertbare Inhalte aus bestehenden Quellen.

Die Entwurfsphase beinhaltet die Erfassung der zugrunde liegenden Informationsarchitektur des Angebots, auf deren Basis dann sinnvolle Interaktions-, Navigations-, und Orientierungskomponenten designed und ausgewählt werden. Das Storyboard, das Flow-Chart und die Site-Map bilden die Ergebnisse dieser Phase. An diesen Dokumenten orientieren sich alle Projektbeteiligten während der Realisierung. In der Realisierungsphase selbst erfolgt die Erstellung sämtlicher Inhalte für das Angebot. Das Screendesign beschreibt die Visualisierung der Inhalte, wobei sämtliche Medienelemente, die im Angebot eingesetzt werden, in der Subphase „Inhalte erstellen“ ausgearbeitet werden.

Abschließend wird eine Vielzahl von Tests durchgeführt. Dazu gehören Funktions-, Security-, Performance- und Usability-Tests. Nach Fertigstellung des Angebotes in der Einsatz- und Wartungsphase ist ein Übergang vom klassischen Phasenmodell in das Spiralmodell sinnvoll. Dieses eignet sich für den Betrieb mit fortlaufendenÄnderungen, Verbesserungen und Erweiterungen besser.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis VI
Abkürzungsverzeichnis VII
1. Einleitung 9
1.1 Vorbemerkung 9
1.2 Problem 10
1.3 Lösungsansatz 11
2. Grundlagen 13
2.1 Definitionen 13
2.2 Prinzipien der digitalen Ökonomie 14
2.2.1 Grundlagen erfolgreicher Internet-Angebote 14
2.2.2 Grundlagen für den unternehmerischen Erfolg durch den Einsatz des Internets 15
2.3 Informationelle Mehrwertsysteme 16
2.3.1 Nachfrage bei informationellen Mehrwertsystemen 17
2.3.2 Konzeption eines informationellen Mehrwertsystems 17
2.4 Grundlagen zu Gestaltung und Wahrnehmung 19
2.4.1 Wahl geeigneter Farben 19
2.4.2 Wahl geeigneter Gestaltungselemente 21
2.4.2.1 Formen 21
2.4.2.2 Linien 21
2.4.2.3 Raster 21
2.4.2.4 Die Größe der Elemente 22
2.4.3 Wahl und Wirkung von Schriften 22
2.4.3.1 Lesbarkeit fördern 22
2.4.3.2 Grauwert eines Textes 23
2.4.3.3 Spaltenbreite, Satzausrichtung und Lesbarkeit 23
2.5 Style Guides und Software-Ergonomie im Internet 24
3. Konzept des Vorgehensmodells 26
4. Beschreibung des eIntegration-Modells 28
4.1 Analyse 28
4.1.1 Nutzeranalyse 29
4.1.1.1 Nutzerfilter 29
4.1.1.2 Kundenanalyse 30
4.1.1.3 Erhebung 31
4.1.1.4 Kunden-Einbeziehung 32
4.1.2 Technologieanalyse 33
4.1.3 Konkurrenzanalyse 34
4.1.4 Recherche verschiedener Dokumente des Anbieters 35
4.2 Entwurf 36
4.2.1 Nutzerprofile und Nutzerbedürfnisse 38
4.2.2 Designideen generieren 42
4.2.3 Designideen kontrahieren und bewerten 43
4.2.4 Gliederung 44
4.2.5 Site-Architektur 46
4.2.5.1 Architekturmodelle 46
4.2.5.2 Architekturkonzepte 49
4.2.5.2.1 Strukturkonzepte 49
4.2.5.2.2 Verhaltenskonzepte 51
4.2.6 Interaktionsdesign 55
4.2.6.1 Ablauf der Interaktion 56
4.2.6.2 Interaktionsdevices 56
4.2.6.3 Interaktionsprobleme 57
4.2.7 Navigationsdesign 58
4.2.7.1 10Grundregeln für das Navigationsdesign 59
4.2.7.2 Navigationsdevices 60
4.2.7.3 Customizing und Personalisierung 60
4.2.7.4 Testen der Navigation 61
4.2.8 Orientierungshilfe 62
4.2.9 Ergebnisdokumente der Entwurfsphase 64
4.2.9.1 Storyboard 64
4.2.9.2 Site-Map 65
4.2.10 Visueller und interaktiver Prototyp 66
4.3 Realisierung 67
4.3.1 Screendesign 68
4.3.1.1 Stilfindung 68
4.3.1.2 Gestaltungsrahmen definieren 69
4.3.1.3 Layout und Design Studies 70
4.3.1.4 Regeln 71
4.3.2 Inhalte erstellen 72
4.4 Testen des Angebots 73
4.4.1 Website-Analyse 74
4.4.2 Usability-Test 75
4.4.2.1 Testpersonen 75
4.4.2.2 Testprozess 75
4.4.2.3 Testauswertung 76
4.4.2.4 Usabiltyreport 77
4.4.3 Begleitende Teststrategien 78
4.5 Einsatz und Wartung 79
4.5.1 Werbung und Suchmaschinen 80
4.5.2 Hosting 80
4.5.3 Traffic-Tracking 81
4.5.4 Betreiben, verbessern, erweitern 82
5. Resümee und Ausblick 84
5.1 Zusammenfassung 84
5.2 Ausblick 85
Glossar 87
Literaturverzeichnis 90
Eidesstattliche Erklärung 92
Danksagungen 92

Arbeit zitieren:
Müller, Nils Februar 2001: Interactive Information and Interface Design, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Storyboard, Interaktion, Navigation, Architektur, Design

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