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Integriertes Kommunikationsmanagement im Sport am Beispiel von 100 deutschen Unternehmen

Die Diplomarbeit wurde 2003 mit dem 2. Platz der "Initiative 100" der komm.passion group ausgezeichnet.
Integriertes Kommunikationsmanagement im Sport am Beispiel von 100 deutschen Unternehmen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Thorsten Lützler
  • Abgabedatum: September 2002
  • Umfang: 279 Seiten
  • Dateigröße: 1,7 MB
  • Note: 2,5
  • Institution / Hochschule: Deutsche Sporthochschule Köln Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6576-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6576-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6576-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung: Die Diplomarbeit wurde 2003 mit dem 2. Platz der "Initiative 100" der komm.passion group ausgezeichnet.
  • Arbeit zitieren: Lützler, Thorsten September 2002: Integriertes Kommunikationsmanagement im Sport am Beispiel von 100 deutschen Unternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Public Relations, Sponsoring, Werbung, Öffentlichkeitsarbeit, Eventmarketing

Diplomarbeit von Thorsten Lützler

Zusammenfassung:

Zum ersten Mal hat sich eine wissenschaftliche Abschlußarbeit in Deutschland mit der Frage beschäftigt, ob und wie die deutschen Großunternehmen ihr Kommunikationsbudget auf die verschiedenen Kommunikationsmaßnahmen im Sport aufteilen. Dazu wurden 100 Firmen befragt, die im Bereich Sport gezielte Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen durchführen. Der Gedanke zu dieser Aufgabenstellung kam dem Verfasser, Thorsten Lützler, beim Lesen von Fachmagazinen: „Es gab im Jahr 2001 erstaunlich viele Artikel über integrierte Kommunikation, besonders im Sportbereich, der, begünstigt durch ein gesteigertes Medieninteresse, immer öfter in den Fokus gerückt ist. Erstaunlich war für mich, dass sich in den meisten Fällen Kommunikationsberater zu Wort meldeten, die den Unternehmen vorwarfen, einen Großteil des Kommunikationsbudgets in nur eine Einzelmaßnahme zu investieren, anstatt gezielt an einer vernetzten Strategie zu arbeiten. Ich wollte einfach wissen, ob diese Vorwürfe berechtigt sind, und ob wir Deutschen mal wieder hinter den Amerikanern zurückliegen, die immer als Positvbeispiel genannt werden.” Nach den Ergebnissen der 280 Seiten umfassenden Arbeit lassen sich den deutschen Kommunikatoren allerdings keine groben Fehler unterstellen, immerhin verwenden die befragten Unternehmen durchschnittlich 5,5 verschiedene Kommunikationsinstrumente, um ihre Zielgruppen entsprechend variiert zu erreichen. Darüber hinaus zeigt die Studie einen hohen Wissensstand bezüglich der Konzeption und Implementierung von integrierten Kommunikationsstrategien. Und auch wenn es sicherlich hin und wieder Einzelfälle gibt, die interne Probleme mit der Durchführung von integrierter Kommunikation haben, und noch Aufklärungsarbeit innerhalb des eigenen Unternehmens leisten müssen, so hat die große Mehrheit doch erkannt, worauf es ankommt: auf einen sinnvollen und strategischen Einsatz des zu Verfügung stehenden Budgets. Thorsten Lützler: „Erstaunlich viele Firmen setzen dabei anstelle von Massensportarten, die verhältnismäßig viel Geld verschlingen, auf unbekanntere Randsportarten, um ganz spezielle Zielgruppen zu erreichen.” Nach einer umfassenden theoretischen Einleitung, die alle genannten Kommunikationsmaßnahmen gesondert definiert, ist ein Kapitel ausschließlich der Begrifflichkeit des integrierten Kommunikationsmanagements gewidmet. Erst danach wird das Untersuchungsdesign erläutert, eine teil-standardisierte Befragung von Kommunikationsexperten bedeutender deutscher Sportsponsoren.

Es ist herauszustellen, dass fast ausschließlich leitende Kommunikationsmanager an der Beantwortung teilgenommen haben, was für die Qualität und das Gewicht des gewonnenen Datenmaterials spricht. Besonders wenn man dazu noch den Rücklauf von erstaunlichen 50 Prozent beachtet. Diese hohe Quote ist u. A. auf eine intensive telefonische Kontaktaufnahme mit den Befragten im Vorfeld zurückzuführen.

Inhaltsverzeichnis:

Verzeichnis der Abbildungen VII
Verzeichnis der Tabellen IX
Verzeichnis der Tabellen im Anhang IX
Verzeichnis der Abkürzungen XIII
1. Einführung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Zielsetzung 2
1.3 Zentrale Ergebnisse, von denen aus weiter gefolgert werden kann 2
1.4 Vorgehensweise 3
2. Kommunikation und Marketing 4
2.1 Kommunikation 4
2.1.1 Definition des Kommunikationsbegriffs unter ökonomischen Aspekten 4
2.1.2 Kommunikationsmodelle 5
2.1.2.1 Das 3-A-Modell 6
2.1.2.2 Das AIDA-Modell 7
2.1.3 Entwicklungen der Kommunikation 8
2.1.4 Glokale Kommunikation 8
2.1.5 Relevanz der Kommunikation im ökonomischen Kontext 9
2.2 Marketing, Kommunikationspolitik und Kommunikationsmix 9
2.2.1 Definition des Marketing 9
2.2.2 Marketingkommunikation und Kommunikationspolitik 10
2.2.3 Kommunikationsmaßnahmen 11
Instrumentarien der Kommunikationspolitik 14
2.3. Public Relations 14
2.3.1 Geschichte der Public Relations 14
2.3.2 Definitionen der Public Relations 14
2.3.2.1 Ziele der Public Relations 21
2.3.2.1.1 Zielgruppen der Public Relations 22
2.3.2.1.2 Komponenten der Public Relations 22
2.3.2.1.3 Instrumente und Maßnahmen der Public Relations 23
2.3.2.1.4 Arten der Public Relations 24
2.3.2.1.5 Aufbau einer PR-Konzeption 25
2.3.2.2 Public Relations und Sport 27
2.3.2.3 Relevanz der Public Relations 28
2.3.3 Zusammenfassung 29
2.4 Klassische Werbung 31
2.4.1 Definitionen der klassischen Werbung 31
2.4.2 Ziele der klassischen Werbung 32
2.4.2.1 Inhalte und Aussagen der klassischen Werbung 35
2.4.2.2 Träger der klassischen Werbung 36
2.4.2.3 Arten und Wirkungen der klassischen Werbung: 37
2.4.2.4 Exkurs: Virtuelle Werbung im Sport 38
2.4.2.5 Media- und Werbeplanung 39
2.4.3 Klassische Werbung und Sport 41
2.4.4 Relevanz der klassischen Werbung 41
2.4.5 Zusammenfassung 44
2.5 Sponsoring 45
2.5.1 Definitionen des Sponsoring 45
2.5.2 Ziele des Sponsoring 47
2.5.3 Sponsoring und Sport 50
2.5.4 Sponsoring-Maßnahmen 52
2.5.5 Relevanz des Sponsoring 52
2.5.5.1 Relevanz des Sponsorings für die Sportvereine 54
2.5.5.2 Gründe für den Bedeutungsanstieg des Sponsoring 55
2.5.5.3 Gefahren des Sportsponsorings 55
2.5.6 Zusammenfassung 58
2.6 Eventmarketing 59
2.6.1 Definitionen des Eventmarketing 59
2.6.2 Arten des Eventmarketing 60
2.6.2.1 Partialanspruch 61
2.6.2.2 Totalanspruch 61
2.6.2.3 Marketing bei Veranstaltungen 61
2.6.2.4 Marketing mit Veranstaltungen 62
2.6.2.5 Marketing von Veranstaltungen 62
2.6.3 Ziele des Eventmarketing 63
2.6.3.1 Die Bedeutung des Kunden für das Eventmarketing 65
2.6.3.2 Eventmarketing und Kundenbindung 66
2.6.4 Instrumente des Eventmarketing 67
2.6.5 Integriertes Eventmarketing 67
2.6.6 Relevanz des Eventmarketing 68
2.6.7 Zusammenfassung 68
2.7 Onlinemarketing 70
2.7.1 Geschichte des Internet 70
2.7.2 Definitionen des Onlinemarketing 71
2.7.2.1 Abgrenzung der Begriffe Internet-Marketing, Marketing mit interaktiven Medien, Multimedia-Marketing 72
2.7.2.2 Einordnung der Website in den Marketing-Kommunikationsmix 73
2.7.2.3 Abgrenzung des Internet zu Massenmedien 73
2.7.2.4 Online-Werbung 74
2.7.2.5 Online-PR 74
2.7.2.6 Online-Communities 75
2.7.3 Ziele des Onlinemarketing 76
2.7.3.1 Onlinemarketing und Kundendialog 77
2.7.3.2 Onlinemarketing und Kundenbindung 77
2.7.4 Onlinemarketing und Sport 78
2.7.5 Onlinemarketing und integrierte Kommunikation 79
2.7.6 Vorteile und Maßnahmen des Onlinemarketing 81
2.7.7 Nachteile des Onlinemarketing 81
2.7.8 Relevanz des Onlinemarketing 81
2.7.9 Zusammenfassung 83
2.8 Direktmarketing 85
2.8.1 Geschichte des Direktmarketing 85
2.8.2 Definitionen des Direktmarketing 86
2.8.3 Direktmarketing und Massenmedien 90
2.8.4 Planung im Direktmarketing 91
2.8.5 Instrumente des Direktmarketing 91
2.8.5.1 Direct Mail 92
2.8.5.2 Telefon 93
2.8.5.3 Zeitungen und Zeitschriften 94
2.8.5.4 TV 94
2.8.5.5 Neue Medien 95
2.8.6 Ziele des Direktmarketing 95
2.8.7 Relevanz des Direktmarketing 96
2.8.8 Zusammenfassung 98
Integriertes Kommunikationsmanagement 99
2.9 Integrierte Kommunikation 99
2.9.1 Definition von integrierter Kommunikation 99
2.9.2 Relevanz der Integration von Kommunikation 105
2.9.3 Zusammenfassung 111
Sportmarkt in Deutschland 112
2.10 Zum Sportbegriff 112
2.10.1 Definition des Sportbegriffs 112
2.10.2 Why do people participate in sports? 113
2.10.3 Relevanz des Sports für die Wirtschaft 113
2.10.4 Das Wirtschaftsystem 114
2.10.5 Die Medienberichterstattung im Sport 116
2.10.6 Zusammenfassung 117
Hypothesenpräsentation 118
Untersuchungsverfahren 122
2.11 Die Befragung 122
2.11.1 Definition der Befragung 122
2.11.2 Varianten der Befragung 123
2.11.3 Schriftliche Befragung 123
2.12 Fragetypen 123
2.12.1 Vorgehensweise im Rahmen dieser Arbeit 125
2.12.2 Aufbau und Anlage des Fragebogens 125
2.12.2.1 Pretest 126
2.12.2.2 Aufbau und Inhalt des Begleitschreibens 127
2.12.2.3 Exkurs: Online-Befragung 127
2.12.3 Untersuchungsgegenstand 128
2.12.4 Untersuchungszeitraum 130
2.12.5 Datenauswertung 130
Statistische Auswertung 132
2.13 Analyseebene, Demografie 132
2.13.1 Geschlecht 132
2.13.2 Alter 132
2.13.3 Jetzige Position im Unternehmen 133
2.13.4 Arbeitsjahre in dieser Position 134
2.14 Analyseebene II: Organisation 136
2.14.1 Anzahl der Mitarbeiter 136
2.14.2 Sportarten, in denen das Unternehmen kommunikativ engagiert ist 136
2.14.2.1 Durchschnittliche Anzahl der unterstützten Sportarten pro Unternehmen 138
2.14.2.2 Gründe für Wahl dieser Sportart(en) 138
2.14.3 Verwendete Einzelmaßnahmen 140
2.14.3.1 Durchschnittliche Anzahl der verwendeten Einzelmaßnahmen pro Unternehmen 141
2.14.3.2 Typische Kombinationen von Einzelmaßnahmen 142
2.14.4 Für die Zukunft geplante Belegung weiterer Einzelmaßnahmen 142
2.14.5 Dauer des Engagements in der Hauptsportart 143
2.14.6 Geografische Ebene der Kommunikation bezüglich der Hauptsportart 144
2.14.7 Zusammenarbeit mit externen Agenturen 145
2.14.8 Entscheider über die Kombination der Einzelmaßnahmen 146
2.14.9 Jährliches Budget der Sportkommunikation 147
2.14.9.1 Prozentuale Budgetverteilung auf die Einzelmaßnahmen 148
2.14.9.2 Gesonderte Betrachtung der prozentualen Budgetanteile 149
2.14.9.3 Änderungen in der Budgetverteilung in den vergangenen Jahren 151
2.14.9.4 Zwischenfazit 157
2.14.10 Persönlicher Wissensstand über die integrierte Kommunikation 158
2.14.11 Zwischenfazit 161
2.14.12 Aussagenbewertung 161
2.15 Analyseebene III: Ziele und Methoden 168
2.15.1 Beurteilung der Wichtigkeit der Kommunikationsmaßnahmen 168
2.15.1.1 Kriterien für die Kombination der Einzelmaßnahmen 171
2.15.1.2 Ziele der gewählten Kombination der Einzelmaßnahmen 172
2.16 Analyseebene IV: Erfolgskontrolle 179
2.16.1 Instrumente der Erfolgskontrolle 179
2.16.2 Häufigkeit der Erfolgskontrolle 179
2.16.3 Ist aus dieser Erfolgskontrolle ersichtlich, welchen Anteil am Erfolg jede Einzelmaßnahme hat? 180
2.17 Bivariate Analysen 181
2.17.1 Zusammenhang zwischen Budgethöhe und Häufigkeit der Erfolgskontrolle 181
2.17.2 Zusammenhang zwischen Budgethöhe und Zusammenarbeit mit externen Agenturen 183
2.17.3 Zusammenhang zwischen Budgethöhe und Wichtigkeit des Bekleidungssponsoring 184
2.17.4 Zusammenhang zwischen Budgethöhe und Wichtigkeit des Direktmarketing 185
2.17.5 Zusammenhang zwischen Budgethöhe, Budgetänderung der Pressearbeit und Wichtigkeit der Pressearbeit 187
Hypothesenüberprüfung 189
2.18 Hypothesendiskussion 189
Fazit und Ausblick 195
Literaturverzeichnis 199
Anhang 122

Automatisiert erstellter Textauszug:

Entscheidende Impulse zur wissenschaftlichen Weiterentwicklung des Begriffs kamen in den folgenden siebziger Jahren von Heinz DALLMER. 1975 schrieb er: „Direct Marketing umfasst alle Marktaktivitäten, die sich einstufiger (direkter) Kommunikation und/oder des Direktvertriebs beziehungsweise des Versandhandels bedienen, um Zielgruppen in individueller Ansprache gezielt zu erreichen. Direct Marketing umfasst ferner solche marktgerichteten Aktivitäten, die sich mehrstufiger Kommunikation bedienen, um einen direkten, individuellen Kontakt herzustellen.“316 In dieser Definition ist das Direktmarketing wesentlich weiter gefasst als bei GERARDI. Außerdem ist in der Definition von DALLMER eine zusätzliche Aufgabe hinzugekommen. Demnach zählt nicht nur die direkte Ansprache von Zielpersonen zu den Aufgaben des Direktmarketing, sondern auch Maßnahmen, die diesen direkten Kontakt anstreben und die Grundlage dafür legen.317 Die Definition von MEFFERT lautet: „Das Direct Marketing als direkte Ausprägung des Marketings kann in allen Instrumente-Mix-Bereichen (Kommunikation, Distribution, Preispolitik, Produktpolitik) sowohl ergänzend als auch substitutiv zu direkten Mix-Instrumenten eingesetzt werden.“318 Dieser findet. Ansatz Es ist deutet damit zu Direktmarketing rechnen, stärker dass denn je als die eine besondere des Marketingform, die ihren Platz inmitten anderer Marketingdisziplinen Profilierung in Direktmarketing zukünftig gerade dieser [...]

Eine der ersten Definitionen des Direktmarketing in Deutschland stammt von GERADI: „Direktmarketing ist mehr als Direktwerbung. Sie (die Direktwerbung – d. Verf.) übermittelt eine schriftliche, vervielfältigte oder gedruckte Werbeaussage direkt an einen ausgewählten Empfängerkreis und ist deshalb an den Weg über die Post oder über private Verteilerorganisationen gebunden. Das Direktmarketing kann Direktwerbung einbeziehen (…) und tut dies meistens. (…) Direktmarketing ist keine neues Medium und auch keinen neue Werbemethode, sondern der Begriff für eine Denkweise, die sich dagegen wendet, die Aufgaben der Werbung auf das Wecken der Aufmerksamkeit des Verbrauchers zu beschränken. Die Idealform des Direktmarketing zielt darauf ab, Werbung und Kauf zu einer einzigen Handlung zu verschmelzen. Im Sinne dieser Definition kann man den Versandhandel als Pionier des Direktmarketing betrachten.“313 Bis heute gibt es allerdings kein einheitliches Verständnis darüber, was eigentlich unter Direktmarketing weiter zu verstehen ist. Im Gegenteil: es gibt inzwischen eine verwirrende Vielzahl von Definitionsversuchen, die sich in ihrem Verständnis darüber, was Direktmarketing umfasst, zum Teil erheblich voneinander unterscheiden. Genauso uneinheitlich wie die Definition ist die Schreibweise des aus dem englischen übernommenen Begriffs. In der Literatur finden sich die Schreibweisen: Direct Marketing,314 Direkt-Marketing und Direktmarketing.315 In dieser Arbeit soll die letztgenannte Schreibweise verwendet werden, der sich auch der Deutsche Direktmarketing Verband (DDV) angeschlossen hat. [...]

Direktwerbung ist eine der ältesten Formen der Werbung. Schon in Ägypten (ca. 3000 v. Chr.) wurden Botschaften auf Papyrus oder Stoff geschrieben und an den Empfänger versand. Benjamin Franklin veröffentlichte 1744 seinen ersten Versandkatalog und zählte damit zu den Pionieren der Direktwerbung in Amerika. Als sich die Schreibmaschinen in den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts auf dem Markt durchgesetzt hatten, und auch die Briefmarken erfunden waren, gelang der Direktwerbung der Durchbruch. Es entstand eine Fülle von neuen Unternehmen, die ihre Angebote auf dem Postweg verkauften.311 1967 führte Alfred GERADI, ein guter Kenner des amerikanischen Direktmarketing-Marktes, den Direktmarketing-Begriff in Deutschland ein. In der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg sorgte die technische Entwicklung für eine immer professionellere Ausstattung der Branche. Adressiermaschinen in den fünfziger Jahren, effizientere Drucktechniken, Farb- und Laserdruck in den siebziger Jahren, der Einsatz von Computern und elektronischen Datenbanken sowie das Aufkommen von Internet und E-Mails in den neunziger Jahren erweiterten die Möglichkeiten der Direktmarketing-Agenturen.312 [...]

Arbeit zitieren:
Lützler, Thorsten September 2002: Integriertes Kommunikationsmanagement im Sport am Beispiel von 100 deutschen Unternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Public Relations, Sponsoring, Werbung, Öffentlichkeitsarbeit, Eventmarketing

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