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Integrierte Planung eines Haustechniksystems

Energetisch optimiertes Haustechnikkonzept für ein Niedrigenergiehaus

Integrierte Planung eines Haustechniksystems
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Georg Muschik
  • Abgabedatum: Oktober 1997
  • Umfang: 144 Seiten
  • Dateigröße: 6,0 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Augsburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2568-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2568-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2568-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Muschik, Georg Oktober 1997: Integrierte Planung eines Haustechniksystems, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: teilsolare Raumheizung, Solarhaus

Diplomarbeit von Georg Muschik

Einleitung:

Mit Integraler Planung bezeichnet man eine intensive Zusammenarbeit zwischen Bauherren, Architekt, Bauingenieur und Haustechnikingenieur, noch bevor der Baukörper fixiert ist. Nur durch dieses Vorgehen kann das „Gesamtsystem Haus“ in sich schlüssig geplant und alle erforderlichen Maßnahmen in einem wirtschaftlichen Rahmen ausgeführt werden. Integrales Denken führt so zu einem effizienten Einsatz wertvoller Energie.

Für Heizung und Warmwasserbereitung verbrauchen wir mehr als die Hälfte der Energie im Haushalt. Der Stromverbrauch, für Beleuchtung, Kühlgeräte, Waschmaschine, Unterhaltungselektronik etc. schlägt mit rund einem Fünftel zu Buche. Rund 26 % der Energie wenden wir auf, um uns fort zu bewegen.

Das Kapitel Verkehr soll im Rahmen dieser Arbeit keine Rolle spielen, da es den Rahmen sprengen würde und eine ganz eigene Herangehensweise erfordert. Es sei nur angemerkt, daß das Auto bei einer persönlichen Energiebilanz nicht zu vernachlässigen ist. Nur als kurzer Denkanstoß: Wenn jemand ein Niedrigenergiehaus bewohnt und täglich 100 km Arbeitsweg mit einem Auto zurücklegt das 8 l auf 100 km verbraucht so ergibt das einen Brennstoffverbrauch von rund 2000 l im Jahr (bei 250 Arbeitstagen). Das ist mehr als das ganze Haus verbraucht.

Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt eindeutig auf dem großen Bereich Heizung und Brauchwasserbereitung. Das Ziel muß ein möglichst niedriger Heizwärmebedarf sein. Dies wird erreicht durch Verringerung der Transmissions- und Lüftungsverluste und durch das Ermöglichen hoher Wärmegewinne.

Der verbleibende Heizwärmebedarf soll möglichst effizient gedeckt werden. Dabei ist auf geringe Erzeugungs-, Verteil- und Speicherverluste zu achten und ein möglichst hoher solarer Deckungsgrad anzustreben.

Gang der Untersuchung:

Im theoretischen Teil dieser Arbeit sollen verschiedene Möglichkeiten vorgestellt und erörtert werden, wie ein Heizungskonzept für ein Niedrigenergiehaus aussehen kann. Im praktischen Teil soll dann für das Niedrigenergiehauskonzept der Architektin Franziska Reich ein Heizsystem vorgeschlagen werden.

Für den Bereich der elektrischen Energie gilt ebenfalls: Der Bedarf soll so gering wie möglich gehalten werden um den Schadstoffausstoß zu minimieren. Dies kann erreicht werden, durch geschickte Ausnutzung baulicher Möglichkeiten (Tageslichtnutzung, Lüftungsanlagen), durch die richtige Systemwahl (z.B. Bedarfsabhängige Steuerung) und durch eine geeignete Wahl der einzelnen Verbraucher (z.B. Kühlschrank, Waschmaschine). Allerdings ist hier der Einfluß des Planers begrenzt, da das Nutzerverhalten eine große Rolle spielt. Die elektrische Energieversorgung würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen und wird nicht behandelt.

Inhaltsverzeichnis:

I. THEORIE 1
1. Einleitung 1
2. Das Heizsystem 3
2.1 Anforderungen 3
2.2 Aktive solarthermische Systeme 3
2.3 Sonnenkollektoren 9
2.3.1 Leistungsmerkmale eines Sonnenkollektors 9
2.3.2 Kollektortypen 12
2.3.3 Bewertung eines Kollektors 14
2.3.4 Bewertung eines aktiven solarthermischen Systems 17
2.3.5 Normen 20
2.3.6 Wirtschaftlichkeit 20
2.4 Konventionelle Wärmequelle 22
2.4.1 Elektrische Wärmequelle 22
2.4.2 Holzkessel 22
2.4.3 Kachelofen 23
2.4.4 Ölkessel 24
2.4.5 Gaskessel 26
2.5 Energiespeicher 30
2.5.1 Passive Speicher 30
2.5.2 Aktive Speicher 31
2.6 Wärmeabgabesysteme 38
2.6.1 Konventionelle Systeme 38
2.6.2 Niedertemperaturheizsystem 38
2.7 Lüftungssystem 43
2.7.1 Fensterlüftung 43
2.7.2 Mechanische Lüftungsanlagen 43
2.7.3 Mechansiche Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung 44
2.7.4 Normen und Vorschriften 50
3. Regenwasserversorgung 51
3.1 Normen und Vorschriften 52
3.2 Hygiene 52
3.3 Regenwasserertrag 53
3.4 Brauchwasserbedarf 55
3.5 Aufbau einer Regenwasseranlage 55
3.5.1 Filtersysteme 57
3.5.2 Regenwasserspeicher 58
3.5.3 Pumpen 63
3.5.4 Trinkwassernachspeisung 68
3.5.5 Das Leitungsnetz 70
II. PRAXIS 70
1. Das Hauskonzept von Franziska Reich 72
2. Der Wärmebadarf des Gebäudes 75
2.1 Festlegung der Norm-Außentemperatur 75
2.2 Der Norm-Transmissionswärmebedarf 78
2.3 Der Lüftungswärmebedarf 81
2.3.1 Maschinelle Lüftung 81
2.3.2 Innenliegende Sanitärräume 82
2.4 Jahres-Heizwärmeverbrauch nach VDI 2067 Blatt 2 84
2.4.1 Solare Gewinne 86
2.4.2 Innerer Fremdwärmeanteil 86
2.5 Wärmebedarf zur Brauchwasserbereitung 90
3. Auslegung der thermischen Solaranlage 91
4. Auslegung des Wärmespeichers 99
5. Heizflächenauslegung 103
5.1 Auslegungswärmeleistung 103
5.2 Auslegungsrechnung 104
5.2.1 Definition wichtiger Begriffe 105
5.2.2 Auslegung 108
5.3 Fußbodenheizung im Vergleich zur Wandflächenheizung 110
6. Auslegung der Lüftungsanlage 115
6.1 Berechnung der Druckverluste 116
III. ZUSAMMENFASSUNG 118
IV. LITERATUR 122
V. ANHANG 127

Arbeit zitieren:
Muschik, Georg Oktober 1997: Integrierte Planung eines Haustechniksystems, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
teilsolare Raumheizung, Solarhaus

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