Integrierte Informationsinfrastrukturen als Erfolgspotential virtueller Unternehmungen
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Jens Fleischhacker
- Abgabedatum: Mai 1998
- Umfang: 137 Seiten
- Dateigröße: 6,4 MB
- Institution / Hochschule: Leibniz Universität Hannover Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-0903-6
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-0903-6 P - ISBN (CD) :978-3-8324-0903-6 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Fleischhacker, Jens Mai 1998: Integrierte Informationsinfrastrukturen als Erfolgspotential virtueller Unternehmungen, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Internet, Telearbeit, Kernkompetenz, virtuelle, Unternehmensnetzwerk/Unternehmenskooperation
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Diplomarbeit von Jens Fleischhacker
Zusammenfassung:
Das informationsbasierte Organisationskonzept "Virtuelle Unternehmung" nutzt konsequent die Ressourcen des Produktionsfaktors Information sowie die daraus abgeleiteten Möglichkeiten, insbesondere die starke Einbeziehung und bewußte Nutzung der neuen sich bietenden technologischen Möglichkeiten von neuen Informationsinfrastrukturen beziehungsweise neuester Informationstechnologie allgemein. Die Vision einer agilen, virtuellen Struktur übt weltweit eine beträchtliche Sogwirkung aus.
Diese Diplomarbeit versucht dem Leser einen Überblick über die vorhandenen Facetten, Charakteristika sowie Erfolgspotentiale virtueller Unternehmungen zu geben. Es wird insbesondere auf die zentrale Bedeutung "integrierter" Informationsinfrastrukturen für diese Unternehmungsform eingegangen und hierbei ausführlich die besondere Bedeutung des Intra- und Internets als ideale Infrastruktur sowie Beschleuniger virtueller Organisationsstrukturen beschrieben. Aber auch auf die Probleme von VU werden im Rahmen dieser Diplomarbeit analysiert sowie deren Problemlösungshinweise aufgezeigt.
Abgeleitete Gestaltungshinweise basieren auf einer empirischen Schlaglichtuntersuchung zur Gestaltung integrativer Informationsinfrastrukturen mit über 14 Interviewpartnern aus Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie Lichtenstein, welche anonymisiert aber ansonsten unzensiert und komplett im Anhang abgedruckt sind. Im Abschluß der Arbeit wird ein Ausblick auf die Weiterentwicklung der Informationstechnologie und ihre Implikationen für die Virtuellen Unternehmungen gegeben. Die Arbeit enthält insgesamt 12 Abbildungen und 4 Tabellen.
Inhaltsverzeichnis:
| Abbildungsverzeichnis und Tabellenverzeichnis | VI | |
| Abkürzungsverzeichnis | VII | |
| 1. | Virtuelle Strukturen als Herausforderung für die Unternehmungsführung | 1 |
| 1.1 | Die „nachhaltige“ Informationsgesellschaft und Virtuelle Unternehmungen als Schlaglichter zukünftiger Umwelt- und Unternehmungsentwicklung | 1 |
| 1.2 | Die informationstechnologische Entwicklung als Basis für die Generierung neuer Organisationsformen für und zwischen Unternehmungen | 3 |
| 1.3 | Problemstellung, Zielsetzung und Gang der Arbeit: Steht eine virtuelle Revolution bevor ? | 4 |
| 2. | Die Virtuelle Unternehmung: Eine informationstechnologiebasierende und kernkompetenzzentrierte Organisationsform zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmungen | 5 |
| 2.1 | Terminologisches Fundament und Grundmerkmale einer Virtuellen Unternehmung | 5 |
| 2.1.1 | Zum Begriff der Virtuellen Unternehmung | 5 |
| 2.1.2 | Konstituierende Merkmale einer Virtuellen Unternehmung | 7 |
| 2.2 | Ziele und Ausprägungsformen von Virtuellen Unternehmungen | 8 |
| 2.2.1 | Ziele und Anforderungen der Netzwerkpartner | 8 |
| 2.2.2 | Betriebswirtschaftliche Gestaltungsformen Virtueller Unternehmungen | 9 |
| 2.2.3 | „Lebensphasen“ Virtueller Unternehmungsformen | 10 |
| 2.3 | Analyse der Erfolgspotentiale Virtueller Unternehmungsformen | 12 |
| 2.3.1 | Merkmale und Systematisierung von virtuellen „Erfolgspotentialen“ | 12 |
| 2.3.2 | Technisch- und marktorientierte Erfolgspotentiale | 12 |
| 2.3.2.1 | Erfolgspotential Technik: Informationstechnologie und -infrastrukturen als wesentliches Hilfsmittel zur Realisierung einer Virtuellen Unternehmung | 12 |
| 2.3.2.2 | Erfolgspotential Wettbewerbspositionierung: Die Konzentration auf Kernkompetenzen in virtuellen Unternehmungsverbünden | 14 |
| 2.3.2.3 | Erfolgspotential Kooperation: Fluide netzwerkartige Partnerschaften als konstitutives Element virtueller Unternehmungsformen | 16 |
| 2.3.3 | Steuerungsorientierte Erfolgspotentiale mit Schwerpunkt Organisation | 18 |
| 2.3.3.1 | Managementprozeßbezogene Erfolgspotentiale im Überblick | 18 |
| 2.3.3.2 | Erfolgspotential Organisation: Organisationsformen Virtueller Unternehmungen | 19 |
| 2.3.3.2.1 | Interorganisatorisches Netzwerk aus rechtlich selbständigen Unternehmungen | 19 |
| 2.3.3.2.2 | Computergestützte Organisationstools und zwischenbetrieblicher Datenaustausch | 21 |
| 2.3.3.2.3 | Workflow Management und Workgroup Computing sowie Supply Chain Management | 21 |
| 2.3.3.2.4 | Elektronische Führungsinformationssysteme (FIS) als Managementunterstützungsfunktion Virtueller Unternehmungen | 23 |
| 2.3.4 | Erfolgspotential Mitarbeiter: Querschnittsfunktion Personal und ihre Potentiale im Rahmen der Virtuellen Unternehmung | 24 |
| 2.4 | Problemfelder Virtueller Unternehmungsformen als Herausforderung für die Unternehmungsführung | 25 |
| 2.4.1 | Problembereiche in der Netzwerkorganisation im Überblick | 25 |
| 2.4.2 | Ausgewählte Problemfelder der Netzwerkorganisation Virtueller Unternehmungen | 27 |
| 2.4.2.1 | Vernetzung und gleichzeitige Entgrenzung von Organisation | 27 |
| 2.4.2.2 | Asymmetrische Funktionsex- und -internalisierung | 29 |
| 2.5 | Zwischenfazit: Das Erfolgspotential-Gerüst einer Virtuellen Unternehmung | 30 |
| 3. | Die Gestaltung integrativer Informationsinfrastrukturen als ein zentraler Faktor für den Erfolg Virtueller Unternehmungen | 31 |
| 3.1 | Eine erfolgreiche Gestaltung von integrierten Informationsinfrastrukturen durch Implementierung moderner Informationstechnik | 31 |
| 3.1.1 | Gestaltung der Informationsinfrastruktur im Rahmen Virtueller Unternehmungen | 31 |
| 3.1.4.1 | Merkmale der Informationstechnik und Informationsinfrastrukturen | 31 |
| 3.1.4.2 | Die drei Stufen der IV-Architektur als das informationstechnische Grundgerüst einer Virtuellen Unternehmung | 32 |
| 3.1.5 | Virtuelle Organisation: Erfolgreich durch Verbindung von Kerngeschäft und Informationstechnologie | 33 |
| 3.2 | Möglichkeiten zur Gestaltung effektiver Informationsinfrastrukturen im Rahmen Virtueller Unternehmungen zur Erreichung einer hohen zwischenbetrieblichen Integration der Informationssysteme | 35 |
| 3.2.1 | Rahmenfaktoren und Ziele der organisatorischen Gestaltung: Zeit, Kosten und Qualität | 35 |
| 3.2.2 | Möglichkeiten der integrativen Informationsinfrastrukturgestaltung in Virtuellen Unternehmungen | 36 |
| 3.2.2.1 | Inter-systemische Gestaltung der Informationsinfrastruktur | 36 |
| 3.2.2.2 | Intra-systemische Gestaltung von Informationsinfrastrukturen | 37 |
| 3.3 | Internet als zeit- und kostensparende Informationsinfrastruktur virtueller Unternehmungen | 38 |
| 3.4 | Interne und externe Restrukturierung der Organisation vor dem Hintergrund der Implementierung von Virtualität | 39 |
| 3.4.1 | Von der Geschäftsbereichsorganisation zur Netzwerkorganisation als Entwicklungsrichtung | 39 |
| 3.4.2 | Wertschöpfungsrichtung/-orientierung als Kernmerkmal Virtueller Organisationsformen | 40 |
| 3.5 | Changemanagement als flankierende Maßnahme bei der Implementierung neuer Informationsinfrastrukturen | 42 |
| 3.6 | Veränderte Rolle des Managements in Netzwerkorganisationen | 43 |
| 3.7 | Zwischenfazit: Integrative Informationsinfrastrukturen als erfolgspotentialorientierter Gestaltungsparameter bei Virtuellen Unternehmungen | 44 |
| 4. | Problemfelder bei der Gestaltung von integrativen Informationsinfrastrukturen für Virtuelle Unternehmungen und Implikationen für eine effektive Erfolgspotentialausschöpfung | 45 |
| 4.1 | Systematisierung der Problembereiche: Technische, steuerungsorientierte und mitarbeiterbezogene Problemfelder | 45 |
| 4.2 | Restriktionen und Problemfelder seitens der eingesetzten Informationstechnik und Gestaltungsoptionen | 46 |
| 4.2.1 | Probleme in der prototypischen IT-Architektur: Die Integration von MultiUser-Systemen | 46 |
| 4.2.1.1 | Softwareseitige Probleme: Normierung und Standardisierung | 46 |
| 4.2.1.2 | Hardwareseitige Probleme: Flexibilität, Kompatibilität und Offenheit | 48 |
| 4.2.2 | Lösungsmöglichkeiten in bezug auf die technischen Problemfelder: Einigung auf akzeptierte Normen und Standards | 48 |
| 4.3 | Konzeptionell-organisatorische Problembereiche und Grenzen der Gestaltung effektiver Informationsinfrastrukturen und entsprechende Gestaltungshinweise | 50 |
| 4.3.1 | Steuerungsbezogene Probleme im Zusammenhang mit der Gestaltung integrierter Informationsinfrastrukturen | 50 |
| 4.3.2 | Kooperationsprobleme innerhalb der virtuellen Unternehmungsnetzwerke | 50 |
| 4.3.3 | Sind Virtuelle Unternehmungen juristisches Niemandsland? | 51 |
| 4.4 | Mitarbeiterbezogene Problemfelder bei der Neugestaltung von Informationsinfrastrukturen und Ansätze zu ihrer Überwindung | 53 |
| 4.4.1 | Teleworking und Virtuelles Büro: Konsequente Dezentralisierung und ergebnisorientierte Mitarbeiterführung | 53 |
| 4.4.2 | Verlagerung der Mitarbeiter-Identifizierung von der Unternehmung hin zum Produkt | 56 |
| 4.5 | Zwischenfazit: Problemsensibilisierung und -lösung als Voraussetzung zur Ausschöpfung des Erfolgspotentials „Informationsinfrastruktur“ im Rahmen Virtueller Unternehmungen | 57 |
| 5. | Empirisches Schlaglicht zur Gestaltung integrativer Informationsinfrastrukturen für Virtuelle Unternehmungen | 57 |
| 5.1 | Konturen und Methodik der Expertenbefragung | 57 |
| 5.2 | Generierung von Prüfhypothesen bezüglich der Informationsinfrastrukturen als Erfolgspotential von VU | 58 |
| 5.3 | Ergebnisse der empirischen Schlaglichtuntersuchung | 60 |
| 5.3.1 | Ergebnisse der theoriebezogenen Foschungsperspektive | 60 |
| 5.3.2 | Ergebnisse aus der Gegenüberstellung der theoretischen und praxisbezogenen Sichtweise | 61 |
| 6. | Die Weiterentwicklung der Informationstechnologie und ihre Implikationen für Unternehmungen | 63 |
| 6.1 | Technologiedruck und Technischer Fortschritt als Akzelerator, Verstärker und Instrument virtueller Strukturen | 63 |
| 6.2 | Asynchron Transfermodus (ATM) als adäquate Problemlösung zukünftiger Anforderungen an integrative Informationsinfrastrukturen | 64 |
| 6.3 | Zunahme der Integrationstendenzen und ihre Folgen für die Virtuelle Unternehmung | 65 |
| 6.4 | Technologiefolgen-Abschätzung als zentrale strategische Aufgabe eines antizipativen Managements | 66 |
| 7. | Virtuelle Unternehmungsführung: eine Antwort auf globale Virtualisierungstendenzen? | 67 |
| Literaturverzeichnis | 70 | |
| Anhangsverzeichnis | VIII | |
| Anhang | A 1-A 41 | |
| Ehrenwörtliche Erklärung |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832409036
Arbeit zitieren:
Fleischhacker, Jens Mai 1998: Integrierte Informationsinfrastrukturen als Erfolgspotential virtueller Unternehmungen, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Internet, Telearbeit, Kernkompetenz, virtuelle, Unternehmensnetzwerk/Unternehmenskooperation



