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Integrationsmöglichkeiten unterschiedlicher Anwendungstypen in der IBM Workplace-Technologie

Integrationsmöglichkeiten unterschiedlicher Anwendungstypen in der IBM Workplace-Technologie
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Ernst Schobesberger
  • Abgabedatum: August 2005
  • Umfang: 110 Seiten
  • Dateigröße: 2,6 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Hagenberg Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-9058-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-9058-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-9058-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Schobesberger, Ernst August 2005: Integrationsmöglichkeiten unterschiedlicher Anwendungstypen in der IBM Workplace-Technologie, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Anwendungsintegration, Portalinfrastruktur, Kollaboration, Software, Eclipse Plug-Ins

Diplomarbeit von Ernst Schobesberger

Einleitung:

Die Veränderung der menschlichen Arbeitsweise in Unternehmen hat die Entwicklung vorherrschender und neuer Technologien stark geprägt. Die heutzutage zunehmende Tendenz zur kollaborativen Arbeitsweise resultiert nicht nur in einem globalen Gemeinschaftsdenken, sondern bedingt auch übergreifende, vereinende Unternehmensstrukturen und -prozesse. Bei ihrer Abbildung spielt die damit verbundene Vereinigung von und Interaktion zwischen Anwendungen eine immer wichtiger werdende Rolle.

Der Gedanke zum „Arbeitsplatz der Zukunft“, der die Zusammenführung unterschiedlicher Applikationstypen forciert, findet nicht erst mit der neuartigen Workplace-Technologie von IBM seine ersten Anwendungszüge. Schon der webbasierte Portalansatz hat in den letzten Jahren einen Entwicklungstrend in diese Richtung gezeigt.

Abgesehen von der einfachen Administrationsweise konnte jedoch der Browser als ultimativer „Allround“-Client im Vergleich zum altbewährten Rich-Client in nur wenigen Belangen punkten. Und so zielt die Kombination von Vorzügen teilweise „alter“ Konzepte im Rahmen des Workplace-Paradigmas auf eine neue Form der geräteunabhängigen Anwendungsintegration ab.

Die Entwicklung bankenspezifischer Produkte auf Basis verschiedener Technologien stellt auch für den Auftraggeber dieser Diplomarbeit, GRZ IT Center Linz GmbH, eine zukünftige Herausforderung dar. Überlegungen zum langfristigen Einsatz der benannten Technologie sind dabei vom Schwierigkeitsgrad der Portierung bestehender Komponenten am Rich-Client abhängig.

Einen Großteil der gestellten Anforderungen bilden deshalb Strategien in der Workplace Client Technologie – einem clientseitigen, auf Eclipse basierenden Portalframework, welches das Middleware-Konzept in Richtung Front-End transferiert. Der zentrale Aufgabenbereich der Analyse umfasst die für das Unternehmen relevanten Einsatzgebiete, die sich überwiegend im Bereich der Integration von Eclipse-Plug-ins und Portletkomponenten auf Basis des WSRP-Standards bewegen.

Einen praktischen Ansatz für dieses Vorhaben liefern die Konzeption und Realisierung eines beispielhaften Prototyps für den Workplace Managed Client sowie einer Eclipse-Lösung zur Veranschaulichung des Datenaustausches. Neben dem eigentlichen Integrationsprozess bestehender Applikationselemente steht dabei die Neuentwicklung einer zentralen Anwendungsnavigation im Mittelpunkt.

Ergebnisse daraus werden im zweiten Abschnitt der Diplomarbeit behandelt und gemeinsam mit den Recherchen aus dem Analyseteil abschließend bewertet.

Inhaltsverzeichnis:

Erklärung i
Danksagung ii
Kurzfassung iii
Abstract iv
1. Einführung 1
1.1 Ausgangslage 1
1.2 Motivation 2
1.3 Aufgabenstellung 3
1.4 Aufbau der Diplomschrift 4
2. Infrastruktur IBM Workplace 5
2.1 Einführung 5
2.2 Produktfamilien 9
2.2.1 Überblick 9
2.2.2 Lotus Workplace 9
2.2.2.1 IBM Workplace Team Collaboration 11
2.2.2.2 IBM Workplace Collaborative Learning 11
2.2.2.3 IBM Workplace Messaging 11
2.2.2.4 IBM Workplace Documents 11
2.2.2.5 IBM Workplace Web Content Management 12
2.2.3 IBM WebSphere Portal 12
2.2.4 Lotus Notes und Domino 13
2.2.5 IBM Workplace Client Technologie 15
2.3 Architektur 19
2.3.1 Erweiterung eines Portalparadigmas 19
2.3.2 IBM Workplace Server 20
2.3.3 IBM Workplace Client 21
3. Workplace Managed Client – Erweiterung der Eclipse-RCP 24
3.1 Rich-Client-Anwendungen 24
3.2 Eclipse Rich Client Platform 25
3.3 Basiserweiterung: Workplace Client Technologie 27
3.3.1 Entwicklung 27
3.3.2 Standardbasierte Komponenten 28
3.3.3 Schichtenkonzept 29
4. Integration unterschiedlicher Anwendungstypen 32
4.1 Begriffsdefinition 32
4.2 Einflussfaktoren 33
4.2.1 Infrastruktur 33
4.2.2 Anwendungstypen 33
4.2.3 Intensität 34
4.2.4 Technologische Möglichkeiten 35
4.3 Integration in der Client-Technologie 36
4.4 Eclipse Plug-ins 40
4.4.1 Oberflächen-Portierung 40
4.4.2 Erweiterung um WCT-Features 41
4.4.2.1 Client-Provisioning 41
4.4.2.2 Integrierte Sicherheitsmechanismen 42
4.4.2.3 Services 43
4.5 Portalanwendungen 44
4.5.1 Web-Anwendungs-Integration 44
4.5.2 Portlets nach JSR-168 44
4.5.3 Web Services for Remote Portlets (WSRP) 45
4.5.3.1 Eingliederung in Web-Service-Standards 45
4.5.3.2 WSRP – Provider und Consumer 46
4.5.4 Portletintegration auf WSRP-Basis 48
4.6 Notes-/Domino-Anwendungen 49
4.6.1 Integration mit Workplace Collaboration Services 49
4.6.2 WMC-Anbindung an Notes-/Domino-Systeme 49
4.6.3 Portierung in den Rich-Client 50
4.7 Andere Anwendungstypen 52
4.8 Anwendungsentwicklung: WCT API Toolkit 2.5 53
5. Anforderungsanalyse 54
5.1 Kommunikations-Prototyp auf Eclipse-Basis 54
5.1.1 Komponenten 54
5.1.2 Funktionale Anforderungen 55
5.2 Prototyp für WMC-Integration 56
5.2.1 WMC-Anwendung 56
5.2.2 Entwicklung eines zentralen Navigations-Plug-ins 56
5.2.3 Integration bestehender CRM-Komponenten 57
5.2.4 Erweiterung um Kollaboration 57
5.3 Abgrenzung 58
6. Prototyp-Design 59
6.1 Systemdesign 59
6.1.1 Architektur 59
6.1.1.1 Kommunikations-Plug-in 59
6.1.1.2 WMC-Prototyp 60
6.1.2 Schnittstellendesign 62
6.1.2.1 Navigator 62
6.1.2.2 Testanwendungen 62
6.1.2.3 WMC-integrierte Anwendungen 63
6.1.3 Datenhaltung 63
6.1.3.1 Navigator-Konfiguration 63
6.1.3.2 Workbench-Persistierung 64
6.1.3.3 Menüdefinition integrierter Anwendungen 64
6.2 Komponentendesign 65
6.2.1 Kommunikations-Plug-in 65
6.2.1.1 Navigator und MenuManager 65
6.2.1.2 Interaction Forms 66
6.2.1.3 EventBroker 66
6.2.1.4 MementoManager 67
6.2.2 Navigations-Plug-in für WMC 67
6.2.2.1 Erweiterter Test-Navigator 67
6.2.2.2 Anwendungsanbindung 69
6.2.3 CRM-Anwendungen 69
6.2.3.1 Anpassung an WMC-Umgebung 69
6.2.3.2 Portletintegration mittels Browser 70
6.2.3.3 Navigator-Anbindung 71
6.2.3.4 Kollaborations-Plug-in für Mail-Erweiterung 72
7. Implementierung 73
7.1 Klassenbeschreibungen und –diagramme 73
7.1.1 Plug-in für Kommunikations-Prototyp 73
7.1.2 Plug-in für WMC-Navigation 76
7.1.3 Kollaborations-Plug-in 77
7.1.4 Plug-in zur Erweiterung der ESD-Kundensuche 77
7.1.5 Plug-in zur Einbindung von Portlets 78
7.2 Navigator-Menüs 79
7.2.1 Aufbau von Menüstrukturen 79
7.2.2 Navigator-Konfiguration 81
7.2.3 Beispiel einer Anwendungsanbindung 82
7.3 RCP-Portlets 82
7.3.1 Parametrisierung 82
7.3.2 Layout-Definition 84
7.4 Benutzeroberflächen 85
7.4.1 Kommunikations-Client auf Eclipse-Basis 85
7.4.2 CRM-Prototyp für WMC 86
7.5 Anwendungsbeispiele 87
7.5.1 Menüintegration 87
7.5.1.1 Programmatische Integration 87
7.5.1.2 Laden von Extension-Point-Erweiterungen 88
7.5.2 Kollaboration: Mail-Versand 89
7.6 Testen 90
8. Fazit 91
8.1 Zusammenfassung 91
8.2 Beurteilung 92
8.3 Ausblick 93
Abkürzungsverzeichnis 94
Abbildungsverzeichnis 96
Listings 98
Literaturverzeichnis 99

Automatisiert erstellter Textauszug:

Solange allerdings Portlets in einer gewöhnlichen Portalumgebung laufen, stößt man bei der Anwendungszusammenführung im Rahmen des Workplace-Clients auf das gleiche Problem wie bei den oben besprochenen Web-Applikationen. Das heißt, dass die JSR-168Spezifikation zwar für lokale Portlets innerhalb von Web-Portalen gültig, keineswegs aber auf den in Kapitel 4.4.1 angesprochenen Rich-Client-„Portlets“ angewandt werden kann. Dennoch stellen Portlets in diesem Zusammenhang einen hoffnungsvollen Träger im Bereich der Client-Technologie dar, nämlich auf Basis der erweiternden Spezifikation von Remote Portlets (siehe Kapitel 4.5.3). Diese ermöglichen die volle Integrationsstufe auf der Workplace Client-Seite dahingehend, dass mit Hilfe eines vom Workplace-Client zur Verfügung gestellten WSRP-Plug-ins Kontextinformationen mit anderen Plug-in-UIElementen geteilt werden können. In weiterer Folge bedeutet dies, dass durch eine ähnliche Vorgangsweise wie bei der Zusammenführung herkömmlicher Plug-ins die Nutzung sämtlicher WCT-Features möglich wird. Bevor allerdings die Anlehnung von Portlets an die Workplace-Architektur via WSRP betrachtet wird, ist zunächst die Funktionsweise entfernter Portlets zu verstehen. [...]

Nicht nur das Provisioning zeichnet die Client-Technologie als wesentliches Merkmal aus. Ein lokaler Workplace bietet als sichere Plattform genau wie das Netzwerksystem, das diesen verwaltet, entsprechende Sicherheitsmechanismen im Bereich der Kommunikation innerhalb des Netzwerkes sowie SSO (Single Sign-On) mit dem Betriebssystem. Dazu bietet er seine eigene lokale relationale Datenhaltung (mitunter zur Offline-Unterstützung), die standardmäßig auf einer Cloudscape-Datenbank basiert und Datenzugriffe über Credentials (Berechtigungsnachweise) abwickelt. Solche Credentials werden durch eine lokal abgelegte und verschlüsselte XML-Datei (Credential Store) beschrieben, die bei erstmaliger Installation eines Workplaces eingerichtet wird. Die Verschlüsselung von Benutzername und Kennwort erfolgt mit Hilfe eines 3DES-Schlüssels. Im Zuge dieser Einrichtung wird auch das erste Credential in Form der Anmeldedaten für den WebSphere Application Server (sind ursprünglich identisch mit jenen zur Workplace-Anmeldung) abgelegt. Erst durch eine erfolgreiche Anmeldung eines Desktop-Clients werden diese Daten wieder entschlüsselt. Die Motivation in der Nutzung dieses mitgelieferten Features liegt im sicheren Zugriff auf verschlüsselte Daten, die durch Einsatz spezieller Client-APIs ermöglicht wird. Die beiden Plug-in-Komponenten com.ibm.workplace.database.db2j.jdbc und com.ibm.rcp.security unterstützen den Anwendungsentwickler in diesem Vorhaben. Folgendes Beispiel (Listing 4.4) zeigt einen sicheren Zugriff auf die verschlüsselte Datenbank my_wct_db und erzeugt diese, falls sie noch nicht existiert: [...]

Bis auf den letzten stellen die in Abbildung 4.3 angeführten Parameter Optionen für die vorläufig betrachtete Oberflächen-Transformation dar. In weiterer Folge geht es aber auch darum, spezielle Funktionen der Client-Technologie nutzen zu können. Der Parameter rcpUpdate deutet im Wesentlichen auf den nächsten Schritt in der Plug-in-Integration hin — der Nutzung des Client-Provisionings auf Policy-Basis. Er definiert das zu installierende Feature, das zum automatischen Herunterladen neuer Komponenten und Upgrades auf den Workplace-Client notwendig ist. WMC-Umgebungen werden über Komponenten von Update-Sites versorgt, die am HTTPServer vorliegen müssen. Um Clients eigene Plug-ins automatisch zur Verfügung zu stellen, reicht es nicht aus, die in JAR-Dateien verpackten Plug-ins selbst anzubieten. Vielmehr müssen entsprechende Features vorhanden sein, von denen jedes mehrere Plugin-Komponenten umfassen kann. Die Erstellung einer Eclipse Update Site ermöglicht hierbei die Verwaltung mehrerer Features und unterstützt den Prozess des ClientProvisionings sowohl bei der Installation am Workplace-Server als auch bei der lokalen Entwicklung. So kann beispielsweise der Provisioning-Vorgang für Testzwecke ohne eine aktuelle Server-Verbindung mit Hilfe einer Update-Site lokal simuliert werden. Ihr Aufbau (Plug-in- und Feature-JARs) wird durch eine Site-Beschreibung in site.xml folgendermaßen spezifiziert: [...]

Arbeit zitieren:
Schobesberger, Ernst August 2005: Integrationsmöglichkeiten unterschiedlicher Anwendungstypen in der IBM Workplace-Technologie, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Anwendungsintegration, Portalinfrastruktur, Kollaboration, Software, Eclipse Plug-Ins

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