Integration von standardisierten Electronic-Commerce-Lösungen in betriebswirtschaftliche Standardsoftware
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Mario Kischporski
- Abgabedatum: Mai 2000
- Umfang: 138 Seiten
- Dateigröße: 1,5 MB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Beuth Hochschule für Technik Berlin Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-2422-0
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-2422-0 P - ISBN (CD) :978-3-8324-2422-0 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Kischporski, Mario Mai 2000: Integration von standardisierten Electronic-Commerce-Lösungen in betriebswirtschaftliche Standardsoftware, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Web Integration, Integrationslösungen, Electronic Data Interchange, Electronic Commerce, Intershop und SAP RI3
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Diplomarbeit von Mario Kischporski
Einleitung:
Diese Diplomarbeit setzt sich mit der Integration von standardisierten Electronic Commerce-Lösungen in nachgelagerte betriebswirtschaftliche Abwicklungsverfahren auseinander. Die Integration von Internet-Anwendungen in betriebswirtschaftliche Standardsoftware, also in das Produktiv-System eines Unternehmens, stellt eines der größten Probleme der Informationstechnologie dar.
Die Erarbeitung entstand aus einem konkreten Praxisproblem heraus im Rahmen eines Electronic Commerce-Projektes der Siemens IT Service in Frankfurt am Main. Die Analyse erfolgte demnach am Beispiel von INTERSHOP und SAP R/3 ist aber auch auf andere Verfahren problemlos übertragbar.
Diese Diplomarbeit stellt eine konzeptionelle Arbeit dar, die aus informationstechnologischer und aus betriebswirtschaftlicher Sicht untersucht, wie Integrationsprobleme zu bewältigen sind. Dabei werden nach der Erarbeitung der Grundlagen, die Phasen IST-Analyse und SOLL-Konzept dargestellt, um in einer anschließenden Realisierungsplanung eine Projektumsetzung zu skizzieren. Auf die entstehenden Kosten einer Umsetzung wird detailliert eingegangen. Die Arbeit deckt somit die Konzept-Phase inklusive Projektplanung des skizzierten Integrationsprojektes ab, an die sich eine konkrete Design- bzw. Umsetzungsphase anschließen könnte.
Über die Integration von Internet-Anwendungen in die bestehende Verfahrenslandschaft existiert so gut wie keine Literatur, so daß noch einmal der hohe Praxiswert dieser Diplomarbeit erwähnt sei.
Inhaltsverzeichnis:
| Vorwort | 4 | |
| Inhaltsverzeichnis | 5 | |
| 1. | Einleitung | 9 |
| 1.1 | Problemdarstellung und Hintergrund | 10 |
| 1.2 | Zielsetzung | 12 |
| 1.3 | Vorgehensweise | 13 |
| THEORETISCHER TEIL | ||
| 2. | Grundlagen | 15 |
| 2.1 | Hintergrund | 15 |
| 2.2 | Technologie | 16 |
| 2.2.1 | Internet | 16 |
| 2.2.2 | Intranet | 17 |
| 2.2.3 | Extranet | 18 |
| 2.3 | Electronic Commerce - eCommerce | 19 |
| 2.4 | Electronic Business - eBusiness | 23 |
| 2.5 | Electronic Procurement - eProcurement | 25 |
| 2.6 | Begriffsabgrenzung | 26 |
| 2.7 | Varianten von eCommerce | 27 |
| 2.7.1 | Business-to-Consumer - B2C | 27 |
| 2.7.2 | Business-to-Business - B2B | 28 |
| 2.7.3 | Abgrenzung B2C und B2B | 29 |
| 2.8 | Elektronischer Datenaustausch - Electronic Data Interchange (EDI) | 32 |
| 2.9 | Standardsoftware | 34 |
| 2.9.1 | SAP R/3 - Betriebswirtschaftliche Standardsoftware | 35 |
| 2.9.2 | INTERSHOP - eCommerce Standardsoftware | 35 |
| ANALYTISCHER TEIL | ||
| 3. | IST-Analyse | 37 |
| 3.1 | Vorstellung der betrieblichen Organisationsstruktur | 39 |
| 3.1.1 | Siemens IT Service | 40 |
| 3.1.2 | SINITEC | 41 |
| 3.1.3 | Beschaffungsmanagement seitens Siemens IT Service | 41 |
| 3.2 | Eingesetzte eCommerce-Lösung | 44 |
| 3.3 | Prozeßablauf | 46 |
| 3.3.1 | eCommerce-Modell | 52 |
| 3.3.2 | Phasenmodell | 53 |
| 3.4 | Technologische Infrastruktur: Systemlandschaft und Technologie | 57 |
| 3.4.1 | INTERSHOP 3 | 57 |
| 3.4.2 | SAP R/3 Release 4.0 | 58 |
| 3.4.3 | Sage KHK Classic Line 2000 | 59 |
| 3.5 | Schwachstellenanalyse: Integration und Datenaustausch | 60 |
| KONZEPTIONELLER / PRAKTISCHER TEIL | ||
| 4. | SOLL-Konzept | 61 |
| 4.1 | Anforderungs- und Kriterienkatalog des Managements | 62 |
| 4.1.1 | Geschäftliche Zielrichtungen und meßbare Größen | 62 |
| 4.1.2 | IT-Infrastruktur | 64 |
| 4.1.3 | Prozeßveränderungen | 64 |
| 4.1.4 | Verbesserung der Wertschöpfung | 65 |
| 4.1.5 | Organisation und Verantwortung | 65 |
| 4.1.6 | Projektumsetzung | 66 |
| 4.2 | Inside-Out- und Outside-In-Ansatz | 67 |
| 4.2.1 | Inside-Out-Ansatz | 67 |
| 4.2.2 | Outside-In-Ansatz | 68 |
| 4.2.3 | Entscheidungskriterien | 70 |
| 4.3 | Informationstechnologische Komponenten | 72 |
| 4.3.1 | Grundlagen | 72 |
| 4.3.1.1 | Integration und Datenaustausch | 73 |
| 4.3.1.2 | Internet-EDI und Web-EDI | 74 |
| 4.3.1.3 | XML | 74 |
| 4.3.2 | Alternativ-Konzepte | 78 |
| 4.3.2.1 | INTERSHOP-Lösungsansatz | 79 |
| 4.3.2.2 | Transaktions-Server | 85 |
| 4.3.2.3 | EAI (Enterprise Application Integration)-Software | 89 |
| 4.3.2.4 | Sonstige Alternativen | 91 |
| 4.4 | Betriebswirtschaftliche Betrachtung | 93 |
| 4.4.1 | Aufwands- und Kostenbetrachtung | 93 |
| 4.4.1.1 | Gemeinsamkeiten aller Projektalternativen | 94 |
| 4.4.1.2 | Projektalternative 1: INTERSHOP Individuallösung | 96 |
| 4.4.1.3 | Projektalternative 2: INTERSHOP Update - SAP R/3 Cartridge | 97 |
| 4.4.1.4 | Projektalternative 3: eBusiness Transaction-Server (ETS) | 98 |
| 4.4.1.5 | Projektalternative 4: INTERSHOP / SAP R/3 EDI-Verbindung | 99 |
| 4.4.2 | Return on Investment (RoI)-Betrachtung | 101 |
| 4.5 | Entscheidungsempfehlung und abschließende Bewertung | 104 |
| 5. | Projektumsetzung | 106 |
| 5.1 | Skills | 108 |
| 5.2 | Organisationsschnittstellen | 109 |
| 5.3 | Projektablaufplan | 110 |
| 6. | Zusammenfassung - Management Summary | 111 |
| 7. | Ausblick | 113 |
| 8. | Anhang | 115 |
| 8.1 | Glossar | 115 |
| 8.2 | Abkürzungsverzeichnis | 125 |
| 8.3 | Abbildungs- und Tabellenverzeichnis | 126 |
| 8.4 | Literatur- und Quellenverzeichnis | 128 |
| 8.5 | Eidesstattliche Erklärung | 135 |
Der Begriff SOLL-Konzept kennzeichnet einen SOLL-Zustand für einen definierten Teilbereich eines Unternehmens, der konzeptionell, d.h. von seinen wesentlichen Merkmalen her, gedanklich konstruiert wird.42 Das hier zu entwickelnde SOLL-Konzept soll dazu dienen, verschiedene AlternativKonzepte darzustellen, als um die aufgezeigten zur Schwachstellen weiteren in einem anschließenden Projekt abzustellen. Somit dient die konzeptionelle Arbeit dieser Diplomarbeit Entscheidungsgrundlage Vorgehensweise. Hierbei werden sowohl informationstechnologische als auch betriebswirtschaftliche Entscheidungskriterien berücksichtigt. Zu Anfang wird kurz auf den Kriterienkatalog seitens des Managements zur Entscheidungsfindung eingegangen, um anschließend verschiedene AlternativKonzepte unter informationstechnologischen und betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten vorzustellen. Um am Ende einen Entscheidungsvorschlag unterbreiten zu können, wird sich für ein auf die geschilderten Rahmenbedingungen passendes Konzept entschieden, um abschließend einen konkreten Projektumsetzungsplan zu skizzieren. [...]
Aufbauend auf den Ergebnissen der IST-Analyse gilt es nun, die Schwachstellen herauszuarbeiten und den Änderungsbedarf festzustellen. Ausgangspunkt der Schwachstellenanalyse sind die Negativ-Wirkungen des IST-Zustands.41 Betrachtet man nun die geschilderte IST-Situation, so wird deutlich, daß die Schwachstellen im Bereich fehlender Schnittstellen zwischen den involvierten Systemen liegen, so daß es immer wieder zu Medienbrüchen oder manuellen Eingaben und Überprüfungen kommt. Ein automatisierter Geschäftsprozeß findet nur bedingt statt. Es kann somit zu Eingabefehler und zeitlichen Verzögerungen kommen, die die Wertschöpfung insgesamt reduzieren. Bei der eingesetzten eCommerce INTERSHOP-Lösung handelt es sich momentan noch um eine Insellösung, da eine Integration in die bestehende Verfahrenslandschaft nicht vorzufinden ist bzw. der Prozeßablauf dadurch unterbrochen wird, daß manuelle Eingaben notwendig werden. Es findet sozusagen keine "Verzahnung" der operativen IT-Systeme statt. Gesucht ist eine universelle Schnittstelle, die eine elektronische Übernahme in die Systeme aller Beteiligten gewährleistet und manuelle Eingaben überflüssig macht. Es besteht das Problem, den im INTERSHOP Online-Shop erstellten Auftrag ohne zusätzlichen Aufwand in die Folgeverfahren der Siemens IT Service sowie der SINITEC und schließlich in das Bestellsystem des Kunden zu übernehmen. Ziel der Diplomarbeit soll es sein, im Rahmen des SOLL-Konzepts alternative Konzepte aufzuzeigen, wie eine integrierte Lösung umsetzbar wäre und welche technologischen und betriebswirtschaftlichen Ansätze man unterscheiden muß. Dabei geht es darum, zunächst die Integration in die Siemens-eigene Verfahrenslandschaft zu konzipieren. [...]
Sage KHK Classic Line 2000 des Unternehmens Sage KHK Software GmbH & Co. KG bei der SINITEC im Einsatz. KHK steht für den Unternehmensgründer Karl-Heinz Killeit. Die Sage Group plc. ist eine Unternehmensgruppe aus England, die an der Londoner Börse notiert ist. Die aktuell eingesetzte Version ist das Release 1.2.401. Das Client-Server-System läuft auf dem Betriebssystem Microsoft Windows NT Server 4.0 und wird durch das Rechenzentrum der SINITEC in Frankfurt am Main betreut. Die Lösung Classic Line 2000 stellt quasi den Industriestandard für kleinere und mittelständische Unternehmen im Bereich der betriebswirtschaftlichen Standardsoftware dar. Classic Line 2000 ist als Line 50 mit Basisfunktionsumfang oder Line 100 mit voller Funktionalität und über 40 Zusatzmodulen verfügbar.40 Classic Line 2000 deckt nicht alle Anwendungsbereiche innerhalb der SINITEC ab. Zum Beispiel nutzt die SINITEC nicht die Module Finanz- oder Lohnbuchhaltung, aber in Bezug auf das eCommerce-Beschaffungsmanagement kommen u.a. die Module Warenwirtschaft, Auftragsbearbeitung (inklusive Rechnungserstellung) und Bestellwesen im Rahmen der Line 100 zum Einsatz. [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832424220
Arbeit zitieren:
Kischporski, Mario Mai 2000: Integration von standardisierten Electronic-Commerce-Lösungen in betriebswirtschaftliche Standardsoftware, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Web Integration, Integrationslösungen, Electronic Data Interchange, Electronic Commerce, Intershop und SAP RI3




