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Integration körperlich und geistig behinderter Erwachsener am Beispiel der Stadt Essen

Integration körperlich und geistig behinderter Erwachsener am Beispiel der Stadt Essen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Nathalie Blum
  • Abgabedatum: Januar 2006
  • Umfang: 111 Seiten
  • Dateigröße: 6,6 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Universität Duisburg-Essen, Standort Essen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-9460-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-9460-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-9460-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Blum, Nathalie Januar 2006: Integration körperlich und geistig behinderter Erwachsener am Beispiel der Stadt Essen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Integration, Behinderung, Sozialarbeit, Franz-Sales-Haus, Behindertenwerkstatt

Diplomarbeit von Nathalie Blum

Einleitung:

Zu dem Thema für diese Diplomarbeit bin ich durch meine Tätigkeit als studentische Aushilfskraft in einer Außenwohngruppe des Franz-Sales-Hauses gelangt. Dort bin ich zuständig für acht Bewohner, die primär eine geistige Behinderung, aber zum Teil auch körperliche Behinderungen haben. Diese beeinträchtigen sie jedoch nicht so sehr, dass sie nicht in der Lage wären, den Großteil ihres alltäglichen Lebens selbst zu bewältigen (Körperpflege, Ernährung, Hin- und Rückfahrt zur Arbeit, etc.).

Meine Aufgabe besteht darin, die Bewohner in allen lebenspraktischen Dingen zu unterstützen und zu beraten. Hinzu kommen verschiedene administrative Aufgaben. Die Arbeit mit behinderten Menschen ist in meinen Augen eine sehr erfüllende und dankbare Tätigkeit. Da meine Aufgaben dazu beitragen, dem Einzelnen die Teilhabe an der Gesellschaft in gewissen Bereichen zu ermöglichen (z.B. Bekleidungseinkäufe, Einkäufe jeglicher Art, Ausflüge u.ä.), bin ich zu Überlegungen angeregt worden, in welchen Bereichen sich Integration abspielt.

Integration muss in größeren Zusammenhängen gesehen werden, um sie umfassend zu gestalten. So geschieht Integration hauptsächlich in den Bereichen Wohnen, Arbeit und Freizeit. Als Grundlage dienen verschiedene gesetzliche Regelungen, unterstützend wirken diverse Beratungsstellen.

Familie dient auf einer bestimmten Art und Weise auch der Integration, befindet sich aber in einem geschützten Rahmen, in den nur eingegriffen werden kann, wenn Auffälligkeiten nach außen dringen. Somit ist Familie eine schlecht zu beeinflussende Größe. Jedoch kann Familie integrierend wirken, wenn ihre Mitglieder versuchen, für den behinderten Menschen, das Bestmögliche an Unterstützung und Lebensqualität in verschiedenen Bereichen zu erlangen.

Diese Diplomarbeit konzentriert sich primär auf die Bereiche Wohnen, Arbeit und Freizeit. Sie stellt die Gesetze dar und skizziert die verschiedenen Beratungsmöglichkeiten.

Ich möchte in dieser Diplomarbeit die Integration von körperlich und geistig behinderten Erwachsenen in der Stadt Essen darstellen. Zuallererst muss ich darauf hinweisen, dass geistige Behinderung als Primärbehinderung gemeint ist, ich jedoch den Personenkreis auf geistig und körperlich behinderte Menschen ausweiten möchte. Rein körperlich behinderte Menschen sind hier ausgeschlossen.

Da die Bezeichnung Behinderung eine sehr große Bandbreite von Menschen umfasst, ist es notwendig diesen einzugrenzen. In dieser Diplomarbeit geht es nicht um Menschen, die aufgrund eines Unfalls im Erwachsenenalter, altersbedingt oder ähnliches eine Behinderung haben.

Ich beschränke mich hier auf erwachsene Menschen, die von Geburt an oder durch frühkindliche Schädigungen bzw. Krankheiten mit einer geistigen bzw. einer zusätzlichen körperlichen Behinderung leben müssen. Es spielt zunächst auch keine Rolle, ob diese Personen in einer Einrichtung oder im familiären Kreis leben.

Integration findet, wie oben beschrieben, primär in den Bereichen Wohnen, Arbeit und Freizeit statt. Als Grundlage sind die Gesetze zu verstehen und als unterstützend diverse Beratungsstellen und die Familie.

Die Stadt Essen wählte ich, weil sie eine Großstadt ist, an der die Integrationsmöglichkeiten beispielhaft dargestellt werden können. Zudem befindet sich das Franz-Sales-Haus in Essen, dieses ist in seiner Struktur und in der Größe des Wohnbereichs in Nordrheinwestfalen einzigartig.

Ziel ist es einen Vergleich aufzustellen, zwischen den Integrationsmöglichkeiten für körperlich und geistig behinderte Erwachsene in einer Kommune und einer spezifischen Einrichtung in derselben Stadt.

Gang der Untersuchung:

Zu Beginn der Diplomarbeit wird die Begrifflichkeit ‚Behinderung’ geklärt. Um diesen umfassend zu begreifen, ist es nötig ihn aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten, was in Punkt 2 geschieht. An dieser Stelle werden zum ersten Mal Ergebnisse aus interessanten Untersuchungen von Wendeler und seiner Arbeitsgruppe angeführt, die sich auf primär geistig Behinderte beziehen, jedoch zusätzlich Körperbehinderte nicht ausschließen.

Dies entspricht auch der ‚Zielgruppe’, mit der sich die Diplomarbeit auseinandersetzt. Die Ansprechpartner für seine Umfragen fand er in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM). Unter diesen befanden sich zum Teil behinderte Menschen, die in Heimen wohnen, es gab aber auch viele Beschäftigte, die im familiären Rahmen leben.

Wendeler hat mit seiner Arbeitsgruppe diverse Umfragen bei den Beschäftigten, zum Teil auch bei deren Eltern und Gruppenleitern durchgeführt. Das Material stammt aus Gesprächen, die zwischen 1985 und 1988 über und mit 69 behinderten Menschen geführt wurden. Lernbehinderte und Schwerstmehrfachbehinderte wurden ausgenommen. Leitfragen, die zur Forschungsarbeit führten, waren folgende:

Welche besonderen Schwierigkeiten und Bedürfnisse haben behinderte Menschen?

Was brauchen sie, um sich wohl zu fühlen, um ihre Fähigkeiten zu entwickeln und einzusetzen?

Was brauchen sie, um die vermeidbaren und unvermeidbaren Bedingungen des Lebens zu bewältigen und um ihren Beitrag zum leben in der Gemeinschaft leisten zu können?

Die Themen der Befragung waren sehr breit gefächert. So stellten Wendeler und seine Arbeitsgruppe Fragen zu Familie, sozialer Umwelt (Verwandte, Freunde, etc.), der Wohngemeinschaft (Zukunft, Betreuer, Mitbewohner, etc.), der Arbeit (Bezahlung, Gruppenleiter, Arbeitszufriedenheit, etc.), der Freizeitgestaltung, Partnerschaft und Sexualität, Belastungen und Konflikte sowie Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein. Einige Ergebnisse werden in Punkt 5 wiedergegeben und kommentiert.

Punkt 3 beschäftigt sich mit der Definition von Integration und ihrer geschichtlichen Entwicklung im engen Zusammenhang mit der Behindertenarbeit. Ich erläutere die Begrifflichkeiten soziale Integration und integrative Pädagogik. Zusätzlich erörtere ich verschiedene Faktoren, die sich integrationshemmend auswirken und als problematisch einzustufen sind. Diese setzen sich aus verschiedenen Perspektiven zusammen (Anforderungen von außen; Faktoren, die das Menschliche betreffen, etc.).

Dann werde ich kurz auf das Normalisierungsprinzip eingehen, das bei der Arbeit mit behinderten Menschen eine große Rolle spielt und sich in vielen Gesetzen, zu Gunsten behinderter Menschen, indirekt wiederspiegelt. Dem folgen die Ergebnisse meiner Recherchen bezüglich der Integrationsmöglichkeiten der Stadt Essen (Punkt 4). Diese beginnen mit einem kurzen Stadtportrait und teilen sich dann auf in die Bereiche Wohnen, Arbeit, Freizeit und Beratungsmöglichkeiten.

Um die verschiedenen Integrationsformen des Franz-Sales-Hauses darzustellen, beschreibe ich zuerst die Einrichtung selbst mit ihren Zielen und ihrer Konzeption. Die Untersuchung der Bereiche Wohnen, Arbeit und Freizeit fallen im Punkt 5 ausführlicher aus, als bei Punkt 4, da dem Franz-Sales-Haus mehr Optionen zur Verfügung stehen, als der Stadt selbst. So werden die Werkstätten für behinderte Menschen beschrieben, ebenso wie die verschiedenen Wohnformen und Freizeitmöglichkeiten.

Die Lebensbeispiele an diesen Stellen sind aus den Untersuchungen von Wendeler entlehnt, in der Erwartung in eigenen Umfragen dieselben Ergebnisse zu erhalten. Eine eigene Umfrage zu den verschiedenen Themengebieten hätte den Rahmen der Diplomarbeit gesprengt, wenn sie den Anspruch gehabt hätte repräsentativ zu sein.

Zuletzt erläutere ich meine Forschungsabsicht, die Wahl der Forschungsmethode und präsentiere die verschiedenen Interviewleitfäden und ihre Auswertung. Eine abschließende Stellungnahme und Zusammenfassung sollen die Ergebnisse dieser Diplomarbeit nochmals kompakt zum Ausdruck bringen.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Vorwort 6
1. Einleitung 7
2. Behinderungsbegriff 9
2.1 Was ist eine Behinderung? 9
2.1.1 Gesellschaftlich normativer Zugang 10
2.1.2 Juristischer Zugang 11
2.1.3 Medizinischer Zugang 12
2.1.4 Pädagogisch-psychologischer Zugang 13
2.1.5 Subjektiver Zugang 14
2.1.6 Ursachen von Behinderung 16
2.2 Fazit 16
3. Integrationsbegriff 18
3.1 Was bedeutet Integration? 19
3.1.1 Geschichtliche Entwicklung 19
3.1.2 Soziale Integration 22
3.1.3 Integrative Pädagogik 23
3.2 Probleme der Integration 24
3.2.1 Integrationshemmende Faktoren aus dem gesellschaftlichen Umfeld 25
3.2.2 Integrationshemmende Faktoren aus dem Umfeld der Behinderten 26
3.2.3 Integrationshemmende Faktoren, die sich aus den Anforderungen an den Menschen ergeben 28
3.2.4 Integrationshemmende Faktoren, die das Menschliche betreffen 29
3.3 Normalisierung 31
3.3.1 Elemente und Ebenen des Normalisierungskonzeptes 31
3.4 Fazit 33
4. Integration durch die Stadt Essen 35
4.1 Stadtportrait 35
4.1.1 Behinderte Menschen in Essen 36
4.1.2 Entwicklung der Behindertenhilfe in den letzten drei Dekaden und die aktuelle Lage 37
4.1.3 Zukünftige Entwicklung 38
4.2 Integration im Bereich Beruf 40
4.2.1 Der freie Arbeitsmarkt 40
4.2.2 Die Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) 42
4.2.3 Die Integrationsämter und -fachdienste 43
4.2.4 Möglichkeiten und Grenzen 45
4.3 Integration im Bereich Wohnen 46
4.3.1 ‚Barrierefreiheit’ 47
4.3.2 Möglichkeiten und Grenzen 49
4.4 Integration im Bereich Freizeit 50
4.4.1 Angebote 50
4.4.2 Möglichkeiten und Grenzen 50
4.5 Beratungsmöglichkeiten und Selbsthilfegruppen 50
4.6 Fazit 52
5. Integration durch das Franz-Sales-Haus 53
5.1 Die Einrichtung 53
5.1.1 Geschichte 54
5.1.2 Konzeption und Ziele 55
5.2 Integration im Bereich Beruf (WfbM) 57
5.2.1 Aufgaben und Ziele einer WfbM 58
5.2.2 Der Werkstattbeirat 59
5.2.3 Die Produktion 59
5.2.4 Die pädagogische Arbeit 60
5.2.5 Finanzierung der Werkstatt und ihrer Mitarbeiter 60
5.2.6 Lebensbeispiele 61
5.2.7 Möglichkeiten und Grenzen 62
5.3 Integration im Bereich Wohnen 63
5.3.1 Die verschiedenen Wohnformen 63
5.3.2 Die pädagogische Arbeit und ihre Ziele 65
5.3.3 Finanzierung 66
5.3.4 Lebensbeispiele 67
5.3.5 Möglichkeiten und Grenzen 68
5.4 Integration im Bereich Freizeit 69
5.4.1 Angebote 69
5.4.2 Die pädagogische Arbeit und ihre Ziele 71
5.4.3 Finanzierung 71
5.4.4 Lebensbeispiele 72
5.4.5 Möglichkeiten und Grenzen 73
5.5 Fazit 74
6. Forschungsoptionen 75
6.1 Forschungsabsicht 75
6.1.1 Wahl der Forschungsmethode 76
6.1.2 Interviewleitfaden Verbundleiter 76
6.1.3 Interviewleitfaden Werkstattleiterin 77
6.1.4 Interviewleitfaden Freizeitkoordinator 77
6.2 Auswertung 78
7. Zusammenfassung und abschließende Stellungnahme 79
8. Quellenverzeichnis 85
9. Anhang 88
Adressen der Selbsthilfegruppen 88
Individueller Hilfeplan 91
Eingangsverfahren in den FSH Werkstätten 101
Förderplan der Werkstätten 110

Automatisiert erstellter Textauszug:

Zum einen sind die Ziele gesetzlich vorgegeben: die Arbeitskraft des einzelnen behinderten Menschen soll erhalten, gefördert und weiterentwickelt werden. Gleichzeitig soll die Arbeit in der WfbM dem behinderten Menschen Teilhabe am Arbeitsleben der Gesellschaft ermöglichen. Zum anderen gibt es interne Ziele, wo es um das Gleichgewicht der Persönlichkeit geht. Die Menschen, die in einer WfbM arbeiten sollen sich auf ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen und Entfaltungsmöglichkeiten haben. Das beginnt schon bei der Einsetzung der Arbeitskraft. Es wird auf professioneller Basis und in Gesprächen mit dem zu Beschäftigenden herausgefiltert, welcher Bereich in einer Werkstatt passend ist und welche Ressourcen der jeweilige Mensch mit sich bringt, die gefördert werden sollten. Erstbeobachtungen sollen Aufschluss geben über die allgemeinbildenden, lebenspraktischen und motorischen Fähigkeiten. Durch die vielen unterschiedlichen Bereiche (Auflistung siehe Punkt 4.2.2) ist es fast ausnahmslos möglich einen Platz zu finden, der den entsprechenden Neigungen und Interessen entspricht. Das genaue Eingangsverfahren und der Förderplan befinden sich im Anhang. Das Ziel der Rückführung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt ist zwar eines, das verfolgt werden soll, jedoch in der Realität kaum umsetzbar ist. Die Statistik der Werkstatt Dahlhauserstraße besagt, dass in den letzten drei Jahren eine Person einen Arbeitsplatz auf dem freien Arbeitsmarkt erhalten hat. Das ist meiner Ansicht nach sehr wenig, nach den Aussagen der Werkstattleiterin aber im bundesdeutschen Durchschnitt noch gut. Zur Rückführung leistet die FSH Zeitarbeitsfirma In-Time-gGmbH einen sehr guten Beitrag, in dem sie versucht durch Zeitarbeit behinderte Menschen auf den freien Arbeitsmarkt zu vermitteln. Darüber sollen bestenfalls Kontakte und dauerhafte Arbeitsmöglichkeiten geschaffen werden. Von Interesse aus Arbeitgebersicht ist die Verteilung von Aufträgen an eine WfbM, da durch den Auftrag 50% der ausgewiesenen Arbeitsleistung mit der Ausgleichsabgabe verrechnet werden können, die Firmen für die nicht besetzten Schwerbehindertenarbeitsplätze zahlen. Jedes Jahr werden neue Förderpläne für die Beschäftigten festgesetzt und überarbeitet. In Gesprächen mit den Gruppenleitern der Werkstätten wird die Sinnhaftigkeit der Ziele und die Umsetzung hinterfragt und überprüft. Wichtig ist bei den Zielen, dass die Beschäftigten nicht über-, aber auch nicht unterfordert werden. Bei den Zielen wird nach Behinderungsgraden differenziert. Bei jemandem, der schwerstmehrfachbehindert ist, steht die Produktivität nicht im Vordergrund, sondern die Förderung z.B. durch basale Stimulation und die Tages- [...]

hang) der Dahlhauserstraße verarbeitet. In den Werkstätten des FSH sind 512 behinderte Menschen beschäftigt, davon sind 279 Bewohner des FSH. Die anderen 233 Beschäftigten kommen aus anderen Einrichtungen, oder aus einem familiären Rahmen. Bei den Bezeichnungen wird zwischen Mitarbeiter und Beschäftigten differenziert. Mitarbeiter sind diejenigen, die für das Umfeld und die Struktur der WfbM zuständig sind (u.a. das pädagogische Personal und die Gruppenleiter) und die Beschäftigten sind die behinderten Menschen, die die Auftragsarbeit verrichten. Eine Werkstatt benötigt immer die Anerkennung durch die Bundesagentur für Arbeit gemeinsam mit dem Kostenträger (hier: LVR), um sich „Werkstatt für behinderte Menschen“ nennen zu können und in diesem Sinne handlungsfähig zu sein. 5.2.1 Aufgaben und Ziele einer WfbM [...]

Im Franz-Sales-Haus leben lernbehinderte Menschen und Menschen mit geistigen und seelischen, aber auch körperlichen Behinderungen aller Altersstufen und Behinderungsgrade. In den Wohngruppen auf dem Gelände und in den Wohnheimen wird Vollzeit betreut, in den externen Einrichtungen (Außenwohnheime bzw. -gruppen und betreutes Wohnen) in Teilzeitform. In der staatlich anerkannten Förderschule für Lern- und Geistigbehinderte findet die schulische Ausbildung statt. Im Franz-Sales-Haus geht es um Begleitung und Förderung in jedem Lebensalter und um Hilfen aus einer Hand. Die berufliche Rehabilitation wird durch die Werkstätten für behinderte Menschen und durch Förderlehrgänge der Bundesagentur für Arbeit vorgenommen. In der Einrichtung können viele verschiedene therapeutische Angebote wahrgenommen werden. Das Franz-Sales-Haus verfügt über einen großen Freizeitbereich, einen integrativen Sportverein und eine ärztliche Ambulanz. Im Sportbereich ist das Franz-Sales-Haus sehr engagiert und hat einige Goldmedaillengewinner bei den Special Olympics vorzuweisen. Wie oben erwähnt bildet das Franz-Sales-Haus in der staatlich anerkannten Fachschule für Heilerziehungspflege und Heilerziehungshilfe Personal für die [...]

Arbeit zitieren:
Blum, Nathalie Januar 2006: Integration körperlich und geistig behinderter Erwachsener am Beispiel der Stadt Essen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Integration, Behinderung, Sozialarbeit, Franz-Sales-Haus, Behindertenwerkstatt

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