Integration des Sportsponsoring in die Unternehmenspolitik am Beispiel "max.mobil."
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Ronald Mühleder
- Abgabedatum: Dezember 1997
- Umfang: 120 Seiten
- Dateigröße: 5,7 MB
- Institution / Hochschule: Johannes Kepler Universität Linz Österreich
- ISBN (eBook): 978-3-8324-5139-4
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-5139-4 P - ISBN (CD) :978-3-8324-5139-4 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Mühleder, Ronald Dezember 1997: Integration des Sportsponsoring in die Unternehmenspolitik am Beispiel "max.mobil.", Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Paradigma, Sponsoring, Kommunikationsprozess, Mäzenatentum
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Diplomarbeit von Ronald Mühleder
Einleitung:
„Sponsoring bedeutet die Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle sämtlicher Aktivitäten, die mit der Bereitstellung von Geld, Sachmitteln oder Dienstleistungen durch Unternehmen zur Förderung von Personen und/oder Organisationen im sportlichen, kulturellen und/oder sozialen Bereich verbunden sind, um damit gleichzeitig Ziele der Unternehmenskommunikation zu erreichen.“.
Auch wenn eine der zahlreichen Definitionen des Sportsponsoring in fünf Zeilen Platz findet, ist das eigentliche Umfeld nur sehr schwer zu durchschauen.
Seit den 80er Jahren, als in der Wirtschaft mit immer härteren Methoden versucht wurde, sich gegenüber der Konkurrenz durchzusetzen, sind die Unternehmen gefordert, geeignete Mittel und Wege hierfür zu finden. Zum einen fanden sich die Auswirkungen in der Werbung im allgemeinen wieder, die in den letzten Jahren – quasi mit dem Entstehen des Privatfernsehens - inflationäre Zuwächse zu verzeichnen hatte und immer noch hat.
Zum anderen wurde immer mehr die Möglichkeit des Sportsponsoring in Betracht gezogen, da die Unternehmen die heutzutage im Vordergrund stehenden Persönlichkeitsmerkmale wie jung, hübsch, sportlich, fit – auf die die Werbung grundsätzlich schon ausgerichtet ist – vor allem im Bereich des Sports wiederfanden.
Sportsponsoring als solches tritt seit den 70er Jahren verstärkt in den Vordergrund, wo es als Nachfolger des Mäzenatentums an Bedeutung gewann, dadurch aber auch ein relativ junges Phänomen in unserer Gesellschaft darstellt.
Die dynamische Entwicklung der letzten Jahre wurde genauso oft gepriesen, wie sie auch im Kreuzfeuer der Kritik stand. Ein allgemeingültiges Fazit lässt sich jedoch sicherlich ziehen: Sportsponsoring ist inzwischen ein vom sportinteressierten Bürger akzeptiertes Marketing- und Kommunikationsinstrument – ein wichtiges Faktum für die Wirtschaft.
Sportsponsoring ist heute aus dem Sport, der Wirtschaft und der Medienlandschaft nicht mehr wegzudenken. Es kann also nicht verwunderlich sein, dass für sportliche Großveranstaltungen wie Olympische Spiele, Fußballweltmeisterschaften oder ähnliches astronomische Summen geboten werden, um dort als Sponsor auftreten zu dürfen. Andererseits wären ohne die finanzielle Unterstützung der Sponsoren derartige Veranstaltungen teilweise überhaupt nicht mehr finanzierbar. Mittlerweile rechnen auch auf Breitensportebene viele Vereine mit Fördermitteln aus der Wirtschaft.
Die Medien - in ihrer Doppelfunktion als Berichterstatter und Werbeträger - profitieren von der Beliebtheit des Sports beim Zuschauer mit der Verknüpfung von Werbeinteressen der Wirtschaft mehrfach: Sport als wichtiger Baustein im Programmangebot, vergleichsweise preiswerte Unterhaltung mit hohen Einschaltquoten und Übertragung von Sportveranstaltungen als Imagefaktor für den Sender.
Jedoch ist gerade in heutiger Zeit unübersehbar, dass auch eine zweite Sparte des Sponsoring, das Kultursponsoring, immer mehr an Bedeutung gewinnt, während das Sportsponsoring vielleicht sogar seinen Zenit schon überschritten hat.
Gang der Untersuchung:
Aufbauend auf diesem Wissen, soll nun versucht werden, die Hintergründe des Sportsponsoring zu durchleuchten, somit die theoretischen Aspekte zu erläutern, zu analysieren sowie in ein Planungskonzept zu integrieren.
Anschließend wird vor dem Hintergrund der Theorie versucht, ein Unternehmen, das sich derzeit in einem der härtesten Konkurrenzmärkte, nämlich dem Mobiltelefonmarkt, zu behaupten hat, hinsichtlich seiner Aktivitäten im Sportsponsoring zu analysieren: max.mobil. Es wird überprüft, wie weit sich max.mobil. an die Empfehlungen der Literatur „hält“ und in welchem Ausmaße die einzelnen Teilaspekte des Sportsponsoring berücksichtigt bzw. warum eigene Wege gegangen werden.
Auch die Sichtweise des Gesponserten darf nicht vernachlässigt werden: die Bundesliga. Es soll erläutert werden, nach welchen Kriterien bei der Auswahl des Sponsors vorgegangen worden ist und inwieweit sich die Vorstellungen von der Zusammenarbeit bisher erfüllt haben.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | EINLEITUNG | 2 |
| 1.1 | AKTUALITÄT UND SICH DARAUS ERGEBENDE PROBLEMSTELLUNG | 2 |
| 1.2 | ZIELSETZUNGEN UND AUFBAU DER ARBEIT | 4 |
| 1.3 | METHODISCHES VORGEHEN | 4 |
| TEIL A: THEORETISCHE BETRACHTUNG | 7 | |
| 2. | BEGRIFFLICHE GRUNDLAGEN | 7 |
| 2.1 | URSPRUNG DES SPONSORING | 7 |
| 2.2 | DEFINITION DES BEGRIFFS SPONSORING | 9 |
| 2.3 | ABGRENZUNG DES SPONSORING VON VERWANDTEN BEGRIFFEN | 12 |
| 2.3.1 | MÄZENATENTUM | 12 |
| 2.3.2 | CORPORATE GIVING | 14 |
| 2.3.3 | EVENT-MARKETING | 14 |
| 2.3.4 | AMBUSH-MARKETING | 15 |
| 2.3.5 | SOZIOPROGRAMME | 15 |
| 2.4 | DIFFERENZIERUNG DES SPONSORING | 16 |
| 2.4.1 | SPORTSPONSORING | 16 |
| 2.4.2 | KUNST-/KULTURSPONSORING | 18 |
| 2.4.3 | SOZIO-/UMWELTSPONSORING | 18 |
| 2.4.4 | PROGRAMMSPONSORING | 19 |
| 2.4.5 | SCHULSPONSORING | 20 |
| 3. | SPORTSPONSORING UND SEIN PLATZ IN DER UNTERNEHMENSPOLITIK | 21 |
| 3.1 | BEDEUTUNG DES SPORTS | 21 |
| 3.2 | INTEGRATION DES SPORTSPONSORING | 22 |
| 3.3 | SPORTSPONSORING UND DER KOMMUNIKATIONSPROZESS | 24 |
| 3.3.1 | DER KOMMUNIKATIONSPROZESS | 24 |
| 3.3.2 | BESONDERHEITEN DES SPORTSPONSORING-KOMMUNIKATIONSPROZESSES | 25 |
| 3.3.3 | DER NUTZEN ALS SOLCHER | 26 |
| 3.4 | ZIELE DES SPORTSPONSORING | 27 |
| 3.4.1 | WIRKUNGSWEISE DES SPORTSPONSORING | 27 |
| 3.4.2 | ZIELE IM ZEITABLAUF | 29 |
| 3.4.3 | ZIELGRUPPENANALYSE | 30 |
| 3.5 | ANALYSE DER WERBETRÄGER IN DER SPORTWERBUNG | 30 |
| 3.5.1 | MEDIENWIRKUNGSFORSCHUNG | 31 |
| 3.5.2 | WERBEWIRKUNGSFORSCHUNG | 32 |
| 3.6 | SPORTSPONSORING AUS DER SICHT DES SPONSORS | 33 |
| 3.6.1 | EINZELSPONSORING | 34 |
| 3.6.2 | SPONSORING VON SPORTMANNSCHAFTEN | 35 |
| 3.6.3 | SPONSORING VON SPORTVERANSTALTUNGEN | 35 |
| 3.6.4 | VERBANDSSPONSORING | 36 |
| 3.7 | SPORTSPONSORING AUS DER SICHT DER MEDIEN | 38 |
| 3.8 | SPORTSPONSORING AUS DER SICHT DES STAATES | 39 |
| 3.9 | VERBINDUNG MIT ANDEREN KOMMUNIKATIONSINSTRUMENTEN | 40 |
| 3.9.1 | KLASSISCHE WERBUNG | 40 |
| 3.9.2 | VERKAUFSFÖRDERUNG | 40 |
| 3.9.3 | ÖFFENTLICHKEITSARBEIT | 41 |
| 3.9.4 | PERSÖNLICHER VERKAUF | 41 |
| 3.9.5 | PRODUCT PUBLICITY | 41 |
| 3.9.6 | DIRECT MARKETING | 42 |
| 3.9.7 | INNERBETRIEBLICHE KOMMUNIKATION | 42 |
| 4. | DER GESPONSERTE UND SEINE AUFGABEN | 43 |
| 4.1 | BEDARF AN SPONSORING | 43 |
| 4.2 | METHODEN UND MÖGLICHKEITEN | 44 |
| 4.3 | INTERAKTION MIT DEM SPONSOR | 45 |
| 4.4 | FUNKTIONALE ASPEKTE | 47 |
| 4.5 | RECHTLICHE AUSWIRKUNGEN | 47 |
| 4.6 | ZIELKONFLIKT MIT DEM SPONSOR | 48 |
| 5. | ERSTELLUNG EINES SPORTSPONSORINGKONZEPTES | 50 |
| 5.1 | ZUR NOTWENDIGKEIT EINES SOLCHEN KONZEPTES | 50 |
| 5.2 | ERARBEITUNG DES SPONSORING-PROJEKTPLANS | 51 |
| 5.2.1 | FESTLEGUNG DER SPONSORINGZIELE | 51 |
| 5.2.2 | IDENTIFIZIERUNG DER SPONSORINGZIELGRUPPEN | 51 |
| 5.2.3 | FESTLEGUNG DER SPONSORINGSTRATEGIE | 53 |
| 5.2.4 | AUSWAHL VON SPONSORSHIPS UND ENTWICKLUNG VON EINZELMASSNAHMEN | 53 |
| 5.2.5 | INTEGRATION IN DIE UNTERNEHMENSKOMMUNIKATION | 53 |
| 5.2.6 | KONTROLLE VON SPONSORINGWIRKUNG | 54 |
| 5.2.7 | BUDGETIERUNG | 54 |
| 6. | WIRKUNG UND WIRKUNGSMESSUNG DES SPORTSPONSORING | 56 |
| 6.1. | ZWECK DER WIRKUNGSMESSUNG | 56 |
| 6.1.1 | ÜBERPRÜFUNG DER ZIELERREICHUNG | 56 |
| 6.1.2 | ÜBERPRÜFUNG DER MASSNAHMENEIGNUNG | 57 |
| 6.1.3 | ÜBERPRÜFUNG DER KOSTEN/NUTZEN-RELATION | 57 |
| 6.2 | KRITERIEN IM RAHMEN DER ERFOLGSKONTROLLE | 58 |
| 6.3 | METHODEN DER ERFOLGSKONTROLLE | 58 |
| 6.3.1 | VERFAHREN ZUR WAHRNEHMUNGSMESSUNG | 59 |
| 6.3.2 | VERFAHREN ZUR ERINNERUNGSMESSUNG | 59 |
| 6.3.3 | VERFAHREN ZUR EINSTELLUNGSMESSUNG | 60 |
| 6.4 | PROBLEME EINER WIRKUNGSMESSUNG | 60 |
| 7. | ZUKÜNFTIGE ENTWICKLUNGEN | 62 |
| 7.1 | KRITIK AM SPORTSPONSORING | 62 |
| 7.2 | TENDENZEN UND TRENDS IM EINSATZ DES SPORTSPONSORING | 64 |
| TEIL B: SPORTSPONSORING IN DER PRAXIS | 69 | |
| 8. | MAX.MOBIL. – EIN UNTERNEHMEN STELLT SICH VOR | 69 |
| 8.1 | GESCHICHTLICHE ENTWICKLUNG | 69 |
| 8.2 | AUFBAU- UND ABLAUFORGANISATION | 70 |
| 8.3 | BEDEUTUNG FÜR DIE UMWELT | 70 |
| 8.4 | MARKETINGSTRATEGIE | 71 |
| 9. | MAX.MOBIL. UND DAS SPORTSPONSORING | 72 |
| 9.1 | ALLGEMEINES | 72 |
| 9.2 | AKTIVITÄTEN IM RAHMEN DES BUNDESLIGASPONSORING | 72 |
| 9.2.1 | MAX. BUNDESLIGA | 72 |
| 9.2.2 | MAX. SUPERCUP | 73 |
| 9.2.3 | MAX. JUNGSTAR DES JAHRES | 73 |
| 9.2.4 | MAX.SUPERKICK | 73 |
| 9.2.5 | MAX.BUNDESLIGA. INFO | 74 |
| 9.3 | BEDEUTUNG UND STELLUNGIM RAHMEN DES MARKETINGMIX | 74 |
| 9.4 | VORGEHEN BEI DER MAX. BUNDESLIGA | 75 |
| 9.4.1 | PLANUNG | 75 |
| 9.4.2 | DURCHFÜHRUNG | 77 |
| 9.4.3 | SPONSORAUFTRITT IN DEN MEDIEN | 78 |
| 9.4.4 | SPONSORAUFTRITT VOR ORT | 79 |
| 9.4.5 | KONTROLLE | 80 |
| 9.5 | VERGLEICH MIT DER THEORIE | 81 |
| 9.6 | DIE INTERAKTION MIT DER BUNDESLIGA | 82 |
| 9.7 | BISHERIGE ERFAHRUNGEN | 82 |
| 9.8 | VERÄNDERUNGEN UND AUSBLICK IN DIE ZUKUNFT | 83 |
| 10. | DIE BUNDESLIGA UND IHRE ROLLE ALS GESPONSERTER | 85 |
| 10.1 | AUFGABEN UND FUNKTIONEN DER BUNDESLIGA | 85 |
| 10.2 | ANFORDERUNGSPROFIL AN EINEN SPONSOR | 86 |
| 10.3 | DIE AUSWAHL DES SPONSORS | 86 |
| 10.4 | VERPFLICHTUNGEN | 86 |
| 10.5 | BISHERIGE ERFAHRUNGEN BEI DER INTERAKTION MIT MAX.MOBIL. | 89 |
| 10.6 | ZUKÜNFTIGE AUFGABEN | 89 |
| 11. | RESÜMEE | 91 |
| 12. | LITERATURVERZEICHNIS | |
| 12.1 | SELBSTÄNDIGE BÜCHER UND ZEITSCHRIFTEN | |
| 12.2 | BEITRÄGE IN SAMMEL- UND NACHSCHLAGWERKEN | |
| 12.3 | AUFSÄTZE IN FACHLITERATUR | |
| 12.4 | AUFSÄTZE IN ZEITSCHRIFTEN, ZEITUNGEN, DEM INTERNET SOWIE BERICHTE | |
| 12.5 | WERBEMATERIALIEN VON MAX.MOBIL. |
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Mühleder, Ronald Dezember 1997: Integration des Sportsponsoring in die Unternehmenspolitik am Beispiel "max.mobil.", Hamburg: Diplomica Verlag
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