Die Integration von Langzeitarbeitslosen in Deutschland
- Art: Bachelorarbeit
- Autor: Jens Kollascheck
- Abgabedatum: April 2009
- Umfang: 34 Seiten
- Dateigröße: 377,0 KB
- Note: 2,5
- Institution / Hochschule: Hochschule der Bundesagentur für Arbeit, Standort Schwerin Deutschland
- Bibliografie: ca. 28
- ISBN (eBook): 978-3-8366-4102-9
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Kollascheck, Jens April 2009: Die Integration von Langzeitarbeitslosen in Deutschland, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Langzeitarbeitslose, Integration, Arbeitsmarkt, Hartz IV, Weiterbildung
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Bachelorarbeit von Jens Kollascheck
Einleitung:
Die folgende Arbeit beschäftigt sich mit der Integration von Langzeitarbeitslosen in Deutschland. Die Arbeit gliedert sich in einen theoretisch wissenschaftlichen Teil und in eine Fallstudie. Grundlage der Bearbeitung war die zu Beginn durchgeführte Fallstudie anhand von 20 zufällig ausgewählten Beispielsfällen. Methodisch wird so vorgegangen, dass die theoretisch gewonnen Kenntnisse den praktischen Erkenntnissen gegenübergestellt werden.
Die Bearbeitung soll zeigen, dass sich zum einen die Langezeitarbeitslosigkeit nicht verhindern lässt, da die dazu führenden Gründe vielfältiger Natur sind. Zum anderen soll die Arbeit Aufschluss darüber geben, wie dem Problem der Langzeitarbeitslosigkeit mit Mitteln der aktiven Arbeitsmarktpolitik begegnet werden kann. Ohne Zweifel gibt es beschäftigungspolitische Ansätze um der Langzeitarbeitslosigkeit gegenüberzutreten. Diese werden in der folgenden Arbeit nicht behandelt. Die in der folgenden Arbeit behandelte Langzeitarbeitslosigkeit bezieht sich auf den SGB II Bereich.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Inhaltsverzeichnis | 1 |
| 2. | Vorwort | 4 |
| 3. | Abkürzungsverzeichnis | 5 |
| 4. | Abbildungsverzeichnis | 6 |
| 5. | Tabellenverzeichnis | 6 |
| 6. | Einleitung | 7 |
| 7. | Ziel der Arbeit | 7 |
| 8. | Das Problem der Langzeitarbeitslosigkeit | 8 |
| 9. | ‘Hartz IV’-Empfänger | 8 |
| 10. | Langzeitarbeitslosigkeit | 8 |
| 11. | Die derzeitige Situation | 9 |
| 12. | National | 9 |
| 13. | INternational | 11 |
| 14. | Ursachen der Langezeitarbeitslosigkeit | 13 |
| 15. | Konjunkturelle Ursachen | 13 |
| 16. | Hysterese des Arbeitsmarktes | 14 |
| 17. | Individuelle Situation der Betroffenen | 14 |
| 18. | Insider-Outsider-Problem | 15 |
| 19. | Verringerung der Produktionskapazität | 16 |
| 20. | Lohnstarrheit | 16 |
| 21. | Mobilitätsproblem | 17 |
| 22. | Rationalisierung und Technisierung | 17 |
| 23. | Arbeitslosigkeit | 18 |
| 24. | Zwischenfazit | 18 |
| 25. | Fallstudie | 18 |
| 26. | Fall A | 19 |
| 27. | Fall B | 19 |
| 28. | Fall C | 20 |
| 29. | Ziele | 20 |
| 30. | Maßnahmen und deren Wirkungen zur Bekämpfungder LZA | 21 |
| 31. | Beschäftigung schaffende Maßnahmen | 21 |
| 32. | ARBEITSBESCHAFFUNGSMASSNAHMEN | 22 |
| 33. | Zugänge und Teilnehmerstrukturen | 22 |
| 34. | Ergebnisse von Wirkungsanalysen | 22 |
| 35. | Arbeitsgelegenheiten | 23 |
| 36. | Zugänge und Teilnehmerstrukturen | 23 |
| 37. | Ergebnisse von Wirkungsanalysen | 24 |
| 38. | Eignungsfeststellungs- und Trainingsmaßnahmen | 24 |
| 39. | Zugänge und Teilnehmerstrukturen | 24 |
| 40. | Ergebnisse von Wirkungsanalysen | 25 |
| 41. | Beschäftigungsbegleitende Maßnahmen | 25 |
| 42. | Zugänge und Teilnehmerstrukturen | 26 |
| 43. | Ergebnisse von Wirkungsanalysen | 26 |
| 44. | Fallstudie | 27 |
| 45. | Fall A | 27 |
| 46. | Fall B | 27 |
| 47. | Fall C | 28 |
| 48. | Zwischenfazit | 28 |
| 50. | Literaturverzeichnis | 33 |
Kapitel 16, Hysterese des Arbeitsmarktes:
Unter Hysterese (griechisch: hysteros = hinterher, später) des Arbeitsmarktes versteht man das Verharren in der Arbeitslosigkeit, d.h. aus der der ursprünglichen konjunkturellen Arbeitslosigkeit entwickelt sich die LZA. Für diesen Effekt werden unterschiedliche Gründe genannt, die im Folgenden kurz erläutert werden.
17, Individuelle Situation der Betroffenen:
Je länger eine Arbeitslosigkeit dauert, umso mehr verlieren die Arbeitslosen ihre Berufsqualifikation. Die einstmals erworbenen Kenntnisse verblassen im Laufe der Zeit.
Oft stellt sich die Ausgangssituation auch so dar, dass die Arbeitslosen keinen Schulabschluss haben bzw. keinen Beruf erlernt haben. In einer solchen Situation besteht für diese Arbeitslosen kaum eine Möglichkeit, den Weg in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu finden.
Jugendliche die aus konjunkturellen Gründen arbeitslos werden, bekommen kaum Gelegenheit, sich an eine geregelte Arbeit zu gewöhnen. Recht schnell kann so ein großer Teil der Arbeitslosen nicht mehr mit den Beschäftigten mithalten.
Mit steigender Dauer der Arbeitslosigkeit wird auch weniger intensiv nach einer Stelle gesucht. Viele resignieren und gewöhnen sich an einen niedrigeren Lebensstandard. Im Gegenzug vermeiden viele Unternehmen die Einstellung von Langezeitarbeitslosen, da ihnen möglicherweise die Länge der Arbeitslosigkeit wenig Gutes über die Qualifikation des Bewerbers verspricht. Diese Gründe führen dazu, dass Unternehmen in einem Aufschwung bald keine geeigneten Arbeitskräfte mehr finden, obwohl es mehr Arbeitslose gibt als im letzten Boom. In diesem Moment haben die Unternehmen die Grenze erreicht, indem sie bereit sind höhere Löhne zu zahlen. Somit können die angestellten Arbeitnehmer höhere Löhne erzielen, weil sie kaum ‘Konkurrenz’ von außen (von der Arbeitslosen) zu erwarten haben.
18, Insider-Outsider-Problem:
Es gibt einen Gegensatz zwischen der Insidern, die den Vorteil einer Anstellung haben, und den arbeitslosen Outsidern. Steigt die Gesamtnachfrage, verbessert sich die Verhandlungsposition der Gewerkschaften. Können sie Lohnforderungen durchsetzen, bevor die konjunkturelle Arbeitslosigkeit sich minimiert hat, und wälzen sie die gestiegenen Lohnkosten auf die Preise ab, steigt die Inflationswahrscheinlichkeit. Warum stellen aber Unternehmen nicht die Arbeitslosen zu geringeren Löhnen ein? Eine mögliche Erklärung könnte sein, dass die Anstellung und Einarbeitung erhebliche Kosten verursacht und dennoch die ‘Gefahr’ besteht, dass sich der neue Arbeitnehmer einer Gewerkschaft anschließt. Dann kämen zu den Einstellungskosten noch die tariflichen Lohnkosten dazu.
Im Ergebnis würde ein Unternehmen mehr Kosten für die Einstellung eines Arbeitslosen aufwenden müssen, sodass die Entscheidung für den ‘Insider’ betriebswirtschaftlich nachzuvollziehen ist.
19, Verringerung der Produktionskapazität:
Schließlich passen die Unternehmen in einem Abschwung auch ihren Maschinenpark und ihre Produktionsräume der sinkenden Gesamtnachfrage an. Umso länger eine Rezension anhält, desto dauerhafter verringert sich die Produktionskapazität, welches erst nach erheblichen Investitionen wieder erhöht werden kann.
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783836641029
Arbeit zitieren:
Kollascheck, Jens April 2009: Die Integration von Langzeitarbeitslosen in Deutschland, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Langzeitarbeitslose, Integration, Arbeitsmarkt, Hartz IV, Weiterbildung



