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Neue Instrumente zur Kreditrisikominimierung und deren bankaufsichtsrechtliche Anforderungen in Deutschland

Neue Instrumente zur Kreditrisikominimierung und deren bankaufsichtsrechtliche Anforderungen in Deutschland
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Andre Melzer
  • Abgabedatum: Dezember 1999
  • Umfang: 121 Seiten
  • Dateigröße: 4,3 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Hochschule für angewandte Wissenschaften - Fachhochschule München Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2372-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2372-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2372-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Melzer, Andre Dezember 1999: Neue Instrumente zur Kreditrisikominimierung und deren bankaufsichtsrechtliche Anforderungen in Deutschland, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Asset-Backed Securities, Bankenaufsicht, Kreditderivate, Kreditrisiko, Synthetic Collateralized Loan Obligations

Diplomarbeit von Andre Melzer

Einleitung:

Unternehmens-, wie auch Internationale Krisen und publik werdende bankinterne Kreditproblemfälle stellen die Hauptursache dafür dar, dass Kreditrisiken zunehmend in den Vordergrund des öffentlichen Interesses geraten.

Traditionelle Geschäftsbeziehungen, sowie rechtliche wie geographische Beschränkungen haben in der Vergangenheit bei Banken zu einer hohen Konzentration von einzelnen Schuldnern, aber auch ganzer Branchen bzw. Regionen geführt, die ein hohes Kreditausfallrisiko implizieren.

Diese Kreditrisiken finden sich aber keineswegs nur in den traditionellen Finanzierungsgeschäften der Banken. Sie sind ebenfalls in Form von Adressen- oder Erfüllungsrisiken in dem stark expandierenden Handelsgeschäft der Banken, im Interbankgeschäft, im Zahlungsverkehr und nicht zuletzt in Geld- und Kapitalanlagen enthalten.

Auf die zunehmenden Kreditrisiken und das publik werden bankinterner Problemfälle reagieren die nationalen und internationalen Kontrollinstanzen (Bundesbank, BAKred, Basler Ausschuss für Bankaufsicht usw.) mit einer Verschärfung des gesetzlich festgeschriebenen Berichtswesens für Banken.

Die neunziger Jahre haben sich als Jahrzehnt der Marktrisikomessung hervorgetan. Darüber hinaus sind neuerdings Quantifizierungsmöglichkeiten von Kreditrisiken entstanden, die sich mit den wechselnden Markterfordernissen ständig weiterentwickeln.

In den letzten Jahren sind die vielfältigsten Instrumente zur effektiven Kreditrisikosteuerung entwickelt worden. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf Beschreibung dedizierter, teilweise sehr innovativer Instrumente, sowie deren Berücksichtigung im deutschen Bankenaufsichtsrecht.

Gang der Untersuchung:

Nach Klärung der Begriffe Kredit und Kreditrisikos wird in der Arbeit kurz der Unterschied von Kreditrisiken im Gegensatz zu Marktrisiken erläutert.

Danach schließt sich ein kurzer Exkurs zu der für das Kreditrisiko wichtige Bonitätsanalyse, oder international auch als "Rating" bezeichnet, an.

Anschließend werden Maßnahmen zur Steuerung von Kreditrisiken näher erläutert, wobei der Schwerpunkt dabei auf der Beschreibung der Risikoüberwälzung in Form von Verbriefung von Krediten und Konstruierung von verschiedenen Varianten von Kreditderivaten gelegt wird.

Ein Abschnitt ist dann einer kurzen Beschreibung der aufsichtsrechtlichen Ziele und Anforderungen in Deutschland gewidmet. Daran anschließend folgt eine ausführliche Beschreibung der aufsichtsrechtlichen Behandlung von Asset-Backed Securities und Kreditderivaten im deutschen Aufsichtsrecht mit konkreten Anrechnungsbeispielen für Banken.

Die Arbeit endet mit einer kurzen Darstellung der geplanten Änderungen des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht in Bezug auf die bankenrechtlichen Eigenkapitalanforderungen und der damit verbundenen Diskussionen.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis V
1. Einleitung 1
2. Begriffsdefinitionen 3
2.1 Kreditbegriff 3
2.2 Kreditrisikobegriff 5
3. Methoden zur Quantifizierung von Kreditrisiken 10
4. Bonitätsanalyse bzw. Rating 12
5. Risikopolitische Maßnahmen für Kreditrisiken 16
5.1 Risikostreuung 17
5.2 Risikozerfällung 17
5.3 Risikoaufrechnung (Netting) 17
5.4 Risikolimitierung 18
5.5 Risikoabgeltung 18
5.6 Risikovorsorge 18
5.7 Risikoüberwälzung bzw. -transformation 19
5.7.1 Aktive Besicherung 19
5.7.2 Forderungsverkauf bzw. -abtretung 19
5.7.3 Kreditversicherung 19
5.7.4 Securitisation bzw. Verbriefung 20
5.7.4.1 Pfandbriefe und Kommunalobligationen 20
5.7.4.2 Asset-Backed Securities (ABS) 22
5.7.4.2.1 Pass-Through und Pay-Through-Varianten 23
5.7.4.2.2 Zusätzliche Besicherung der ABS-Wertpapiere 24
5.7.4.2.3 Varianten von Asset-Backed Securities 27
5.7.4.2.4 Vor- und Nachteile der Asset-Backed Securities 28
5.7.4.2.5 Entwicklung und derzeitiges Volumen der ABS 30
5.7.5 Kreditderivate 31
5.7.5.1 Varianten von Kreditderivaten 33
5.7.5.1.1 Credit Default Option (Credit Default Swap) 34
5.7.5.1.2 Credit (Default) Linked Note 35
5.7.5.1.3 Credit Spread Option 36
5.7.5.1.4 Total Return Swap 37
5.7.5.1.5 Default Substitution Swap 38
5.7.5.1.6 Exotische und Hybrid-Kreditderivate 39
5.7.5.1.7 Risikoprofile im Vergleich 41
5.7.5.2 Vor- und Nachteile von Kreditderivaten 42
5.7.5.3 Entwicklung und derzeitiges Volumen von Kreditderivaten 43
5.7.6 Synthetic Collateralized Loan Obligations 44
6. Aufsichtsrechtliche Ziele bzw. Anforderungen in Deutschland und Behandlung innovativer Kreditinstrumente im deutschen Aufsichtsrecht 45
6.1 Grundsatz I 47
6.1.1 Begriffsbestimmungen 47
6.1.2 Gliederung des Grundsatz I 48
6.2 Aufsichtsrechtliche Behandlung von ABS und Kreditderivaten 53
6.2.1 Asset-Backed Securities im deutschen Bankenaufsichtsrecht 53
6.2.2 Kreditderivate im deutschen Bankenaufsichtsrecht 57
6.2.2.1 Allgemeines 57
6.2.2.2 Allgemeine Anforderungen für die Anerkennung der Besicherungswirkung von Kreditderivaten 58
6.2.2.3 Spezielle Anforderungen der Besicherungswirkung im Anlagebuch 59
6.2.2.4 Spezielle Anforderungen der Besicherungswirkung im Handelsbuch 60
6.2.2.5 Anrechnung von Kreditderivaten im Anlagebuch 61
6.2.2.5.1 Total Return Swap und Credit Default Swap 61
6.2.2.5.2 Credit Linked Note 61
6.2.2.6 Anrechnung von Kreditderivaten im Handelsbuch 62
6.2.2.6.1 Total Return Swap 62
6.2.2.6.2 Credit Default Swap 63
6.2.2.6.3 Credit Linked Note 64
6.2.2.7 Beispiele zur Anrechnung im Anlage- und Handelsbuch 65
6.3 Ausblick auf geplante Änderungen des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht bezüglich Neuregelung bankrechtlicher Eigenkapitalanforderungen 75
7. Schlussbetrachtung und Ausblick 78
Anhang VII
Anhang 1: Definition der internen Bonitätsklassen der HypoVereinsbank AG VIII
Anhang 2: Notenskalen der größten Rating-Agenturen für long-term Engagements IX
Anhang 3: Grundsatz I (Auszug) X
Anhang 4: Credit Event Definitionen der ISDA XXVIII
Literaturverzeichnis XXX
Erklärung XXXVII

Arbeit zitieren:
Melzer, Andre Dezember 1999: Neue Instrumente zur Kreditrisikominimierung und deren bankaufsichtsrechtliche Anforderungen in Deutschland, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Asset-Backed Securities, Bankenaufsicht, Kreditderivate, Kreditrisiko, Synthetic Collateralized Loan Obligations

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