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Innovationsmanagement als Herausforderung für mittelständische Unternehmen

Positionen, Perspektiven, Strategien. Eine empirische Analyse zur Identifikation von Innovationsbarrieren in ausgewählten Branchen

Innovationsmanagement als Herausforderung für mittelständische Unternehmen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Senol Kocdemir
  • Abgabedatum: Dezember 1996
  • Umfang: 181 Seiten
  • Dateigröße: 8,6 MB
  • Institution / Hochschule: Philipps-Universität Marburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1388-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1388-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1388-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Kocdemir, Senol Dezember 1996: Innovationsmanagement als Herausforderung für mittelständische Unternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Innovationsmanagement

Diplomarbeit von Senol Kocdemir

Einleitung:

Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Technologiedynamik in der Form sich verkürzender Produkt- und Technologielebenszyklen, Sättigungstendenzen auf den traditionellen Märkten und einer Dynamisierung der Entwicklungen im Bereich der Verfahrenstechnik, hat sich der globale Wettbewerb in den letzten Jahren gewaltig verschärft. Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum werden mehr denn je davon bestimmt, die Fähigkeit zu besitzen, neue Produkte und neue Verfahren hervorzubringen und sie auch weltweit zu vermarkten, um dadurch auch neue Märkte zu erschließen und den künftigen Innovations- und Investitionsanforderungen gerecht zu werden. Innovation ist somit eine zentrale Determinante für die Wettbewerbsfähigkeit und zukünftigen Erfolge und zwar nicht nur für die Großunternehmen, sondern gerade auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), da sie bei Marktumbrüchen einem existentielleren Anpassungsdruck als Großunternehmen unterliegen. In bezug auf das Innovationsmanagement postuliert die wissenschaftliche Forschung den kleinen und mittleren Unternehmen sowohl Vor- wie auch Nachteile.

Der größte und wohl bedeutendste Nachteil liegt in ihrer knappen Ressourcenausstattung (Personal und Kapital), welcher sie auch über den gesamten Innovationsprozeß begleitet. Dagegen wird dem Mittelstand seitens der Praxis eine enorme Kreativität zugesprochen. Ideen sind ausreichend vorhanden. Die Unternehmen sind jedoch nicht in der Lage, diese marktfähig umzusetzen. Dabei scheitert das Vorhaben, die Idee zum marktreifen Produkt oder Prozeß generieren zu lassen an der unsystematischen Entwicklung des Innovationsprozesses und somit auch an einem fehlenden Innovationsmanagement.

Zweck der vorliegenden Arbeit ist es, Faktoren zu identifizieren, die eine hemmende Wirkung auf den Innovationsprozeß haben und somit vorhandene Ideen in ihrer marktfähigen Realisierung behindern.

Gang der Untersuchung:

Die vorliegende Arbeit gliedert sich in einen theoretischen und einen empirischen Teil.

Im theoretischen Teil der Arbeit wird, nach einer kurzen Abgrenzung begrifflicher Grundlagen, der Innovationsprozeß dargestellt. Nach einer Veranschaulichung des Innovationsmanagements werden die einzelnen Phasen und Charakteristika des Innovationsprozesses aufgeführt. In Kapitel 3.3 werden innovationsförderliche Faktoren zu Unterstützung des Neuerungsprozesses gezeigt und parallel dazu wird die Relevanz dieser Faktoren für KMUs herausgearbeitet. Abschließend zum 3. Kapitel wird die theoretische Grundlage für ein Innovationscontrolling geliefert.

Im letzten Kapitel des theoretischen Teils werden, nach einer theoretischen Systematisierung, Innovationsbarrieren in KMUs aufgezeigt.

Der empirische Teil setzt sich aus zwei Bausteinen zusammen. Ausgangspunkt einer Detailkonzeptionierung (Hypothesenbildung) des empirischen Teils der Arbeit stellt dabei die Diskussion mit Führungskräften aus Unternehmensberatungen dar. Es wurden sechs strukturierte Interviews geführt, deren Ergebnisse zu einem Fragebogen umgesetzt wurden. Dieser Fragebogen wurde an 300 mittelständische Unternehmen aus vier verschiedenen Branchen versendet. Dabei wurden gezielt Unternehmen ausgewählt, die einer mittelständisch geprägten Branche angehören. Dabei handelt es sich um Unternehmen aus den vier Bereichen Logistik-Dienstleister, Maschinenbau, Kfz-Zulieferer und Medizintechnik. Die Auswertung der Fragebogen erfolgte mit dem statistischen Programmpaket SPSS.

Abschließend erfolgt eine Zusammenfassung der Ergebnisse, und der Verfasser versucht, Implikationen für ein mittelstandsgerechtes Innovationsmanagement zu geben.

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort II
Danksagung III
Inhaltsverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis VII
Abbildungsverzeichnis VIII
Tabellenverzeichnis X
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung und Zielsetzung 1
1.2 Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit 2
2. Theoretische Grundlagen 2
2.1 Innovation 2
2.2 Innovationsbarrieren 8
2.3 Mittelstand 9
3. Der Innovationsprozeß 12
3.1 Innovationsmanagement 12
3.1.1 Das Managen von Nicht-Routineprozessen im Unternehmen 12
3.1.2 Abgrenzung von F&E und Innovationsmanagement 14
3.2 Der Innovationsprozeß und seine phasenspezifische Aufteilung 16
3.2.1 Phase I: Suche und Identifikation von Innovationsbedarf 18
3.2.1.1 Identifikation von Innovationsbedarf anhand von Indikatoren 19
3.2.1.2 Suchfeldbestimmung 20
3.2.1.2.1 Unternehmensexterne Informationsquellen 20
3.2.1.2.2 Unternehmensinterne Informationsquellen 22
3.2.2 Phase II: Die Ideengenerierung 23
3.2.2.1 Festlegung von Innovationsziel und -strategie 23
3.2.2.2 Ideenfindung und -vorschlag 24
3.2.3 Phase III: Ideenbewertung und Auswahl der Innovationsprojekte 25
3.2.4 Phase IV: Ideenumsetzung bzw. Innovationsumsetzung 27
3.3 Schaffung von unternehmensinternen Bedingungen zur Unterstützung des Innovationsprozesses 29
3.3.1 Unternehmenspolitischer Rahmen 30
3.3.1.1 Unternehmenskultur 30
3.3.1.2 Unternehmensklima 31
3.3.1.3 Innovationskraft bzw.-potential 33
3.3.2 Informations- und Kommunikationssystem 33
3.3.2.1 Instrumente zur Suche und Identifikation von Innovationsbedarf 35
3.3.2.2 Instrumente zur Ideengenerierung 37
3.3.2.2.1 Betriebliches Vorschlagwesen 38
3.3.2.2.2 Qualitäts- bzw. Innovationszirkel 38
3.3.2.3 Instrumente zur Ideenbewertung 40
3.3.2.4 Instrumente zur Ideenimplementierung bzw. -realisierung 41
3.3.3 Innovationsfördernde Organisationsstrukturen 42
3.3.4 Personalsystem 45
3.4 Innovationscontrolling 47
4. Innovationsbarrieren in KMUs 49
4.1 Theoretisch fundierte Klassifikation von Innovationsbarrieren 49
4.1.1 Klassifikation von Innovationsbarrieren nach Witte 49
4.1.2 Klassifikation von Innovationsbarrieren nach Staudt 50
4.2 Systematische Klassifikation von Innovationsbarrieren in KMUs 51
4.2.1 Interne Barrieren 51
4.2.1.1 Technisch bedingte Barrieren 51
4.2.1.2 Finanziell bedingte Barrieren 52
4.2.1.3 Personell bedingte Barrieren 53
4.2.1.4 Organisatorisch bedingte Barrieren 55
4.2.2 Externe Barrieren 59
5. Ergebnisse der Expertengespräche 60
6. Empirischer Teil 62
6.1 Hypothesenbildung und Erhebungsdesign 62
6.2 Erfolgswirkungen von Innovationsprozeßcharakteristika 67
6.3 Prüfung spezifischer Hypothesen 76
6.3.1 Abhängigkeit des Innovationserfolges von der Einbindung von Kunden und Lieferanten 76
6.3.2 Abhängigkeit der Trefferquote von Einbindung der Kunden und Lieferanten in den Innovationsprozeß 77
6.3.3 Abhängigkeit der Innovationsbereitschaft sowie der Anzahl der generierten Produkt- und Prozeßideen von der Kreativität und Motivation der Mitarbeiter 79
6.3.4 Abhängigkeit der Innovationsfähigkeit sowie der Anzahl generierter Produkt- und Prozeßideen von der Qualifikation der Mitarbeiter 80
6.3.5 Abhängigkeit der Trefferquote sowie des Produktivitätszuwachses von der Innovationskraft des Unternehmens 83
6.3.6 Abhängigkeit der Fristigkeit der Unternehmensstrategie von der Größe des Unternehmens 85
7. Zusammenfassung und Implikation 86
Anhangsverzeichnis 91
Gesprächsverzeichnis 154
Literaturverzeichnis 155

Arbeit zitieren:
Kocdemir, Senol Dezember 1996: Innovationsmanagement als Herausforderung für mittelständische Unternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Innovationsmanagement

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