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Innovationsfördernde Organisationsstrukturen in Marketing und Vertrieb

Innovationsfördernde Organisationsstrukturen in Marketing und Vertrieb
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Torsten Ermert
  • Abgabedatum: August 2000
  • Umfang: 80 Seiten
  • Dateigröße: 4,4 MB
  • Note: 2,3
  • Institution / Hochschule: Universität Siegen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-3158-7
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-3158-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-3158-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Ermert, Torsten August 2000: Innovationsfördernde Organisationsstrukturen in Marketing und Vertrieb, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Marketingorganisation, Key-Account Management, Produktmanagement, Innovationsmanagement

Diplomarbeit von Torsten Ermert

Zusammenfassung:

Unsere Volkswirtschaft ist heutzutage von einer enormen Schnellebigkeit gekennzeichnet, wodurch an die Gesellschaft im allgemeinen als auch und insbesondere an Unternehmen und Organisationen, erhöhte Ansprüche gestellt werden, um ein erfolgreiches Agieren am Markt, zu ermöglichen. Vor dem Hintergrund dieser aktuellen Situation, kommen „Innovationen“ in Form von „Produkt-/ und Prozessinnovationen“ und einem professionellen Innovationsmanagement eine herausragende Bedeutung zu.

In der vorliegenden Ausarbeitung, liegt der Fokus daher auf Organisationsstrukturen, die gerade im Absatz-/ und Marketingbereich einen Rahmen schaffen, in dem oder durch den Innovationen geschaffen und generiert werden können.

Schwerpunktmäßig werden daher bekannte Organisationsstrukturen wie „Produktmanagement“ und „Key-Account Management“ betrachtet und kritisch gewürdigt, aber auch neuere Organisationsansätze wie „Virtuelle Organisation“, „Category Management“ und „Projektorganisation“. Einleitend wird das Thema „Innovation“ erläutert und auf die gesamte Thematik hingearbeitet.

Schließlich wird am Ende eines jeden der zuvor genannten Kapitel, Resümee gezogen, inwiefern die entsprechende Organisationsform zu einem erfolgreichen Innovationsmanagement beitragen kann.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis II
Abkürzungsverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis VII
1. Ziele der Arbeit und Inhalt der Problemstellung 1
2. Begriffliche Grundlagen und Definitionen 3
3. Innovationen 5
3.1 Produkt- und Prozeßinnovationen 5
3.1.1 Wesen und Merkmale 5
3.1.2 Dimensionen 5
3.1.3 Bedeutung 7
3.2 Innovationsmanagement 8
3.2.1 Wesen und Ziele 8
3.2.2 Formen und Ansätze 11
3.2.3 Stufen des Innovationsprozesses 15
4. Produktmanagement Organisation 20
4.1 Vorbemerkung 20
4.2 Wesen und Charakteristische Merkmale 21
4.3 Ziele, Aufgaben und Kompetenzen 24
4.4 Voraussetzungen 27
4.5 Organisatorische Eingliederung 28
4.5.1 Bereichsintegrierte Produktmanagement Organisation 30
4.5.2 Bereichsunabhängige Produktmanagement Organisation 33
4.5.3 Interne Organisation 34
4.6 Perspektiven der PM Organisation & Beitrag zum Innovationsmanagement 35
5. Key-Account-Management Organisation 37
5.1 Grundidee und Merkmale 37
5.2 Voraussetzungen und Gründe für den Einsatz eines KAM´s 39
5.3 Ziele und Aufgaben 41
5.4 Organisatorische Eingliederung 42
5.4.1 KAM als Stab innerhalb des Absatzbereichs 43
5.4.2 KAM als Linienstelle innerhalb des Marketingbereichs 44
5.4.3 KAM in Form einer Matrixorganisation 44
5.4.4 Interne Organisation 46
5.5 Perspektiven der KAM Organisation und Beitrag zum Innovationsmanagement 47
6. Neuere Formen der Marketingorganisation 51
6.1 Virtuelle Organisation 51
6.1.1 Grundidee und verschiedene Ansätze 51
6.1.2 Merkmale und Abgrenzung 53
6.1.3 Voraussetzungen 54
6.1.4 Bedeutung, Perspektiven und Beitrag zum Innovationsmanagement 54
6.2 Projektorganisation 56
6.2.1 Idee, Merkmale und Voraussetzungen 56
6.2.2 Formen und Organisation 57
6.2.3 Perspektiven und Beitrag zum Innovationsmanagement 59
6.3 Category Management 60
6.3.1 Grundidee 60
6.3.2 Merkmale und Abgrenzung gegenüber anderen Konzepten 61
6.3.3 Voraussetzungen 62
6.3.4 Perspektiven und Beitrag zum Innovationsmanagement 62
7. Ausblick 65
Literaturverzeichnis VII
Eidesstattliche Erklärung X

Automatisiert erstellter Textauszug:

Zum Einstieg wird auf Ergebnisse der jährlich von der Fachzeitschrift Absatzwirtschaft durchgeführten Studie über Entwicklungen und Tendenzen im Marketing- und Absatzbereich, hingewiesen110. Unter anderem wurden dort ca. 70 Unternehmen gefragt, in welcher Richtung sich ihre Organisation entwickeln muß? Von den 13 möglichen Antworten, war „Markt- und kundennahe Organisation“ eindeutig die mit Abstand meist genannte. Das Ergebnis an sich erscheint nicht allzu überraschend, schließlich sind Markt- und Kundenorientierung als „Schlagwörter“ in aller Munde. Key-AccountManagement (nachfolgend auch KAM genannt) ist eine Organisationsform, mit der eine konsequent kunden- und marktorientierte Unternehmenspolitik realisiert werden soll. In Literatur und Praxis wird anstelle des Begriffs Key-Account-Management, oftmals „Kundenmanagement“ als Synonym gebraucht. [...]

Mit Blick auf den Beitrag zum Innovationsmanagement ist anzumerken, daß es in der Literatur durchaus auch die Ansicht gibt, der Produktmanager sei mehr mit der Vermarktung (ganz allgemein ausgedrückt) der vorhandenen Produkte beschäftigt, als mit der Entwicklung und Kreation neuer Produkte. Dieser Einwand ist grundsätzlich nachvollziehbar, jedoch müssen zur Bewertung dieser Aussage, die von Branche zu Branche und mitunter von Unternehmen zu Unternehmen recht unterschiedlichen Aufgabenverteilungen und Tätigkeitsschwerpunkte sowie Kompetenzen des PM´s berücksichtigt werden. Unabhängig davon wird der Produktmanager aufgrund seiner Schnittstellenfunktion und seiner umfassenden sowie intimen Markt- und Produktkenntnisse zur „Informationsdrehscheibe“ im Unternehmen. Wodurch ihm eine von Fall zu Fall unterschiedlich stark ausgeprägte Rolle als „Innovator“109 zukommt, der Ideen und Anregungen zu innovativen Aktivitäten gibt. Um aber dieser wünschenswerten Rolle ge- [...]

geeignet107. Neben bekannten Großunternehmen der Konsumgüter- als auch der Investitionsgüterindustrie wird das PM zunehmend auch für mittelständige Unternehmen interessant. Da sich auch oder gerade kleine und mittelständige Unternehmen in besonderer Weise, einem stärker werdenden Wettbewerb gegenübergestellt sehen. So bewerten Püttmann/Lippmann Produktmanagement für kleine und mittelständige Unternehmen, als genau das richtige Konzept für die heutige Zeit. Zudem heben sie hervor, daß PM mit dazu beitragen kann, die für Unternehmen notwendige Innovationsfähigkeit- und bereitschaft zu realisieren, zumindest aber zu fördern108. Werden noch einmal die Gründe, Erwartungen und Umstände betrachtet, die eine Produktmanagement Organisation erst hervorgerufen und in die Diskussion gebracht haben, so scheinen diese auch in der Zukunft fortzubestehen, mitunter in noch gravierenderem Ausmaß. Wie nun der ganz spezielle Kontext eines jeden Unternehmens aussieht und nicht zuletzt, wie das Unternehmen selbst dem Produktmanagement als einer Form des Innovationsmanagements gegenübersteht, ist letztlich von Fall zu Fall unterschiedlich. An dieser Stelle soll daher auf Kapitel 3.2.2 verwiesen werden. Dort wurde bereits angedeutet, daß Unternehmenskontexte, wie sie dort als Tornado und heftiger Windstoß bezeichnet wurden, zwar immer häufiger anzutreffen sind, dennoch nicht als allgegenwärtig angesehen werden können. [...]

Arbeit zitieren:
Ermert, Torsten August 2000: Innovationsfördernde Organisationsstrukturen in Marketing und Vertrieb, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Marketingorganisation, Key-Account Management, Produktmanagement, Innovationsmanagement

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